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hallo,

ich habe jetzt seit ein paar jahren einen reizdarm. richtig schlimm war es vor dem abitur. jetzt stehe ich wieder vor prüfungen und mir ist früh immer schlecht und ich habe das gefühl, durchfall zu bekommen und bekomme ihn dann teilweise auch. dies ist in der wocher häufiger als am wochenende. ich nehme bei durchfall lopedium und trinke, wenn es möglich ist, fencheltee. aber das ist doch kein zustand. was kann ich tun, damit das aufhört? ich will keine angst vor durchfall haben. und ich will nicht, dass ich panikattacken bekomme.
mein schatz hat mir johanniskrauttabletten empfohlen, damit ich eine leck mich am ar***-stimmung bekomme, aber est hilft nicht. ich nehm auch manchmal so ein homöopathisches mittel gegen stress. das heißt cocculus d6, aber ist alles nich so das wahre.
kennt jemand ein paar tricks? ich will mich nicht verkriechen aus angst vor durchfall und co.

liebe grüße
pamc

06.05.2008 14:32 • 22.05.2008 #1


9 Antworten ↓


hi,

mir geht es ähnlich.ich bin zur zeit bei eine psychologin und lerne auch damit umzugehen bzw. wenn ich stuhldrang bekommme einfach zu toilette gehen egal wo ich mich befinde um den druck los zu werden. klar es dauert auch seine zeit. manschmal reicht es ein mal aber manschmal muß ich schon paar mal hin gehen bis es vorbei ist.
ich lerne gerade entspannung übungen die später wenn es erlernt ist bei streß situationen zu verwenden...

alles gute jes_s

06.05.2008 16:41 • #2



Morgentliche übelkeit udn angst vor durchfall-was tun?!?

x 3


hi ihr zwei!!

ich leide unter dem absolut selben problem! seit ca. 8 jahren. somit kann ich euch genau verstehen und weiß, wie furchtbar das ganze ist und man dieses problem nicht mal den menschen wünscht, die man nicht mag.

trotz der vielen jahre, habe ich leider keinen richtig brauchbaren lösungsvorschlag, auch wenn ich wirklich gerne helfen würde!

verlassen kann ich mich (meistens) auf imodium akut lingual. die sind natürlich nicht ganz billig und schon gar nicht, wenn man über jahre so viele eingenommen hat wie ich. mittlerweile musste ich auch die dosis erhöhen und ich stehe morgens eher auf, so dass ich die tabletten auf jeden fall 2 std. bevor die eigentliche situation kommt, eingenommen habe. der durchfall tritt nur in oder kurz vor gewissen situationen auf, wenn ich z.b. zu ner vorlesung muss, prüfungen habe etc. man könnte sagen, dass es immer in situationen ist, in denen ich nicht weg kann bzw. mich blamieren könnte. also auch immer bei nem vortrag, selbst wenn ich nicht diejenige bin, die ihn halten muss.
da ich schon am verzweifeln war, habe ich mich nach sehr langem überlegen doch dazu entschlossen, zu nem therapeuten zu gehen. dort bin ich nun seit ca. 3 monaten. eine verbesserung habe ich bisher leider nicht bemerkt. wahrscheinlich wäre das auch zu viel erwartet, nach so kurzer zeit. evtl. zeigt sich erst nach jahren eine verbesserung. mein therapeut meinte, dass es bei mir mit meinem geringen selbstwertgefühl, und dass mir sehr viel peinlich ist, zusammen hängt.
zusätzlich leide ich auch an einer fruktose- und laktose-intoleranz. aber selbst, wenn ich mich an die vorschriften halte, bekomme ich trotzdem durchfall in den genannten situationen.
dieses problem schränkt mich sehr ein und nimmt mir auch etwas an lebensfreude. habe mir auch schon überlegt, ob ich nicht mal *beep* oder Alk. trinken soll, damit ich keine angst bekomme (wie pamc mit den johanniskrauttabletten). bin sehr glücklich, dass ich einen partner und freunde habe, die mich unterstützen. ansonsten würde man womöglich in ein riesen loch fallen.

es ist schön zu wissen, dass noch andere das selbe problem haben und es doch irgendwie normal ist. die beste lösung wäre wahrscheinlich, dass man lernt, keine angst zu haben - aber das ist eben verdammt schwer.

würde mich sehr über eure antworten/fragen oder evtl. sogar tipps freuen!!

liebe grüße

06.05.2008 18:04 • #3


ich bin also wirklich nich die einzige, mit dem problem*puh*
ich nehm immer lopedium aber ich denke echt, dass das auf dauer nicht gut ist für den darm...
bei mir ist es ja so, dass ich selbst beim gitarrenunterricht, was mir total spaß macht, dieses blöde gefühl habe. ich bin das eine mal richtig oft auf toilette gegangen, nicht unbedingt wegen dem durchfall, der war da nicht da, aber das gefühl ist weg, wenn ich auf toilette bin...
oder auch vor einem konzert neulich, da haben wir vorher in dem cafe noch was gegessen und musste noch ne stunde warten, bis das konzert anfing und da gings mir echt nicht gut. als daskonzi dann angefangen hat, da wars weg...
ich hasse meinen körper in solchen situationen echt total.
ich werde vielleicht mal die cd ängste überwinden versuchen von dr. stein. vielleicht bringt die etwas.

06.05.2008 19:00 • #4


hi ihr zwei

zur zeit habe ich ganz arg probleme am arbeitsplatz. ich arbeite im direktverkauf. wenn es mir schlecht geht kann ich kaum ein kunde am stück bediennen und muß auf die toilette springen. ich bekomme dann so eine panik das nicht mehr auf die toilette rechzeitig komme. ich habe es genug davon.
wenn ich dann wieder zu hause bin und alles wieder ok ist denke ich mir das war nicht ich, mir geht es super....!
ich würde fast alles dafür geben nur das ich wieder mein leben geniessen kann...
ich nehme auch loperamid in der arbeit weil keine lust habe ständig zu rennen und eine nach der andere panik zu überstehen...

liebe grüsse jes_s

06.05.2008 20:13 • #5


das kenn ich , kaum ist man zu hause, schon ists wieder relativ gut. und lopedium hab ich immer dabei... ich bin schon soweit, dass ich kaum noch fettiges esse. döner z.b. kann ich nicht mehr sehen

06.05.2008 20:17 • #6


Hallo Ihr,

ich weiß nicht in wie weit ihr wisst, wie dieser Reizdarm/-magen entsteht..

Ich kenne euer Problem genau. Ich saß letztes Jahr von September bis Oktober nahezu jeden Morgen vor der Toilettenschüssel, weil ich mich übergeben musste. Vor JEDER Therapiestunde war es mir schlecht, vor JEDER Zugfahrt hatte ich Angst, dass ich Durchfall bekomme usw...

Es hängt definitiv damit zusammen, dass wir uns unter Druck setzen und auch mit dem Thema Peinlichkeit und Selbstwertgefühl.

Ich habe mir angewöhnt nur Dinge zu essen, die zunächst einmal eigentlich keine Übelkeit und Durchfall unterstützen. D.h. Brot, Fettarm (nicht soviel RAhm und Butter), Wasser, Tee...Keckse, eventuell Obst je nachdem was man verträgt...An den tagen wo ich wußte, dass nichts ansteht, habe ich dann entsprechend das gegessen, was geht, wie Fleich usw.
Dadurch konnte ich mir im Vorfeld sagen...Du hast nichts gegessen, dass dir Übelkeit bereiten kann, du warst vorher auf der Toilette und es kann nichts passieren, der Darm ist leer...

Sobald ich in der Situation drin war, ist die Übelkeit und der Stuhldrang einigermaßen weg.

Nach diesen drei Monaten bzw. während dem und auch mit Unterstützung der Therapie, habe ich versucht Stressituationen besser zu analysieren...d.h. ich habe mich hingesetzt und habe aufgeschrieben, warum ich im Stress bin...Danach habe ich versucht den Druck ausden STressitutionen rauszunehmen...

Irgendwas macht euch Angst, deswegen auch die Übelkeit und der Stuhldrang. Es ist nicht alleine die Angst vor dem Durchfall und die Übelkeit, das natürlich auch..aber da steckt noch was anderes dahinter...das solltet ihr versuchen zunächst rauszufinden. Wenn ihr das rausgefunden habt, dann muss man überlegen, wie man den Druck rausnimmt...Macht man sich den Druck selbst, ist es Druck von außen, den man vielleicht abstellen kann oder muss man manche Dinge einfach akzeptieren und hinnehmen..

Ich würde euch raten, die Medikamten wegzulassen. Mein Thera hat immer zu mir gesagt, ich solle die globulies und andere Dinge weglassen. Sobald ich selbst mit mir im reinen bin, ist die Übelkeit auch weg..Ich solle mich nicht von den Medikamten abhängig machen (kopfmässig).

Ich bin derzeit nahezu beschwerdefrei..bin aber vor Therapiesitzungen und Verabredungen immer noch aufgeregt...und schaue, dass ich davor eben nichts schweres esse und notfalls immer wasser dabei habe...

Ich hoffe, ich konnte euch ein bißchen helfen.

lg
nicita

07.05.2008 07:51 • #7


genau wie Ihr habe auch ich einen Reizdarm, jeden Morgen vor der Arbeit gehts los. Öfter auch während der Arbeit, dies lässt dann im Laufe des Tages nach. Meetings sind für mich der Horror, den das eigentliche Problem ist, dass mein Magen dann laute Geräusche von sich gibt, und mir das dann natürlich peinlich ist. Und dann ist man drin in diesem Teufelskreis, denn was kann man schon gegen diese Geräusche tun? Ich habe zudem auch eine Laktose-Intoleranz. Wenn gar nicht mehr geht, nehme ich auch was gegen Durchfall, aber da muss man ja auch sehr vorsichtig sein, denn Immodium o.ä. ist sehr schlecht für die Leber, is ja klar, wenn mans oft nimmt. Ich esse bei der Arbeit nur das, von dem ich weiß, dass ichs vertrage (liebend gerne Bananen), auch wenn die anderen sich drüber lustig machen, aber würd ich ja unter normalen Umständen auch. Und ich trinke Tee. Man muss einfach versuchen, damit klar zukommen/sich dran zu gewöhnen, auch wenns sehr fällt...

14.05.2008 20:23 • #8


Hallo,

ich bin neu hier und eigentlich freue ichmich endlich eine Seite gefundenzu haben, die mein Problem ansprpicht. ICh HASSE meinen Zustand im Moment und ich bin nicht stark genug in eine Therapie zu gehen,w eil ich mich für mein Problem schäme.
Diese Angst ist immer da sobald ich mein gewohntes Feld verlassen muß. Einkaufen, KIga, Schule etc. Dann bekomme ich diese Atacken, und denke was pasieirt wenn ich jetzt dort hin muß ( Arzttermin ) und ich muß 5mal aufs Klo rennen. Und weil ich das nicht in den Griff bekomem schlucke ich Tabletten gegen Durchfall, was zu Magen-.Darm Beschwerden führt. Gibt es jemanden hier der in solch einem fall schon mal eine Therapie gemacht hat ?

Bis dann und Gute Nacht
klunkera

18.05.2008 21:33 • #9


hallo zusammen:-)

ich bin nach eine woche urlaub wieder da:-) und der urlaub war sehr große lehre für mich! ich habe gelernt überall wenn ich muß auf die toilette zu gehen. und ihr wisst nicht wieviel leute das betrifft...
meine bekannte die mit uns im urlaub war leidet ähnlich. sie hat jeden morgen vor der arbeit durchfall.... also doch im bekannten kreis...
eine geschäfts kollegin reagiert auch mit durchfall auf neue situationen und streß. das alles habe ich aber nur erfahren weil ich selber angefangen habe zu erzählen... jeder schämt sich darüber zu reden...
@klunkera
ich bin zur zeit in eine therapie und bin sehr froh darüber. wenn du dir einen termin bei psychotherapeutin holst stellst du selber fest, weil du schnell keinen termin bekommst, wieviele leute einen psychotherapeuten brauchen.
ich denke, auf uns sind sehr schwere zeiten eingetroffen. überall gibt es nur probleme, preise steigen, in der arbeit wird immer mehr verlangt. ich bin alleinerziehende mutter und auch mir würde urlaub um eine woche gekürzt und verlangt bis 20 uhr zu arbeiten...wieviel streß und druck kann ein mensch aushalten?
immer hin geht es mir nach dem urlaub un mit hilfe meiner therapeutin, ein wenig besser und ich habe mir versproche das ich wieter jede toilette besuchen werde wenn es mir danach ist ohne auf andere zu schauen was die über mich denken, weil das ist mein problem.

ich wünsche euch noch schönen feiertag, jes_s

22.05.2008 10:32 • #10



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