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Hallo,
ich habe seit vielen Jahren ständige Schmerzen im Bauchbereich.
Auch eine OP hat nicht viel geholfen. Jetzt will ich es einmal mit viszeraler Osteopathie versuchen.
Hate jemand im Forum schon eine solche Behandlung erhalten und wie sind die Erfahrungen damit ?

Für eine baldige Antwort bin ich sehr dankbar

Gisi

23.05.2004 12:29 • 14.04.2020 #1


22 Antworten ↓


Hallo Gisi,

ich war bei einer Osteopathin. Die Behandlungen empfand ich als wohltuend, aber in Bezug auf meine Beschwerden hat es nichts gebracht. Vielleicht hätte es Wirkung gezeigt, wenn ich über längere Zeit hingegangen wäre, aber das ist ja so extrem teuer...

Viele Grüße

Christine

25.05.2004 19:52 • #2



Hat jemand Erfahrung mit Osteopathie ?

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Hallo Christine,

vielen Dank, dass Du mir geantwortet hast. Ich dachte schon, im Forum gibt es niemanden, der eine solche Behandlung schon hatte.
Was hast Du denn für Beschwerden ?
Konnte Dir eine andere Therapie oder auch Medikamente besser helfen ?
Ich will es auf jeden Fall einmal ausprobieren und hoffe, dass ich über meine Krankenzusatzversicherung die Kosten erstattet bekomme, da ich zu einem Heikpraktiker gehe.

Viele Grüße und Dir weiterhin alles Gute


Gisi

25.05.2004 20:37 • #3


Hallo Gisi,

ich hatte über 1,5 Jahre fast täglich Bauchschmerzen, besonders abends. Mein Bauch blähte sich dabei auf - es gurgelte und rumorte darin furchtbar. Daneben hatte ich immer ein linksseitiges Stechen im Bauch, bleierne Müdigkeit (während der Bauchschmerzen), ganz zu Schweigen von den psychischen Auswirkungen. Ich konnte fast nichts mehr essen, zum Schluss eigentlich nur noch Nudeln, aber selbst auf die bekam ich Bauchschmerzen.
Ich habe viel probiert, erst einmal div. Untersuchungen (Magen- und Darmspieglung, Ultraschall, usw.), dann Versuche mit Akupunktur, chin. Medizin, verschiedenste Medikamente und eben Ostheopatie. Als das alles nichts half, habe ich es mit Homöopathie versucht. Das hat mich letztendlich "gerettet". Ich kann das wirklich nur empfehlen, denn meine Beschwerden sind dadurch auf ein erträgliches Maß zurückgegangen.

Die Osteopathie halte ich trotzdem für keine schlechte Methode. Ich habe allerdings auch gehört, dass es dabei sehr auf das Können des Therapeuten ankommt. Vielleicht hast du ja eine Empfehlung von einem Bekannten. Mein Homöopath wurde mir auch empfohlen, denn da gibt es ja auch einige schwarze Schafe...

Viele Grüße
Christine

28.05.2004 07:39 • #4


Hallo Christine,

leider habe ich keine Empfehlung. Bin über den Verband der Osteopathen auf einen Therapeuten in meiner Nähe, der auch Heilpraktiker ist, gestoßen. Ich denke, man muss es einfach ausprobieren. Da ich eine Krankenzusatzversicherung habe, wird es darüber bezahlt.

Meine Beschwerden sind etwas anders als bei Dir, sie treten vorwiegend im Liegen und im Ruhezustand auf und bei bestimmten Bewegungsabläufen.
Mein Darm ist erstens zu lang (obwohl schon um 30 cm gekürzt) und zweitens am Ende fest fixiert und dadurch nicht beweglich.
Außerdem drücken Schlingen des Dünndarms auf den Mastdarm und blockieren diesen. Man nennt das Enterozele.
Ich habe ja schon am 8. Juni einen Termin bei dem Osteopathen und bin sehr gespannt, auf das Erstgespräch und natürlich die weitere Behandlung.

Ich habe auch schon viele homöop. Mittel ausprobiert. Sie sind bestimmt nicht schlecht, aber ganz verschwinden die Beschwerden nicht, es gibt höchstens eine kleine Besserung. Manche haben auch bei mir gar keine Wirkung oder bewrken das Gegenteil.
Ich denke, das liegt einfach an mir. Denn bei anderen Personen haben die Mittel sehr gut geholfen.
Ofmals frage ich mich: Bin ich ein hoffnungsloser Fall ?
Aber Pessimismus gilt nicht, das Leben geht weiter...... und dann denke ich immer, anderen geht es noch viel viel schlechter.
Also nicht aufgeben. Das gilt ja für alle Leidensgenossen in diesm Forum

Welche homöop. Mittel haben Dir denn geholfen ? Es gibt bestimmt noch einige viele, die ich noch nicht ausprobiert habe.

Wäre schön, von Dir zu hören, wie es Dir jetzt geht ?

Viele Grüße und ein schönes Pfingsfest

Gisi

28.05.2004 20:21 • #5


Hallo Gisi,

ich könnte mir gut vorstellen, dass die Osteopathie für dich geeignet ist, denn gerade bei solchen Blockaden, wie du sie schilderst, kann der Osteopath eingreifen und versuchen, die Organe wieder „in die richtige Lage“ bringen. Mein Darm ist übrigens auch ziemlich lang und verschlungen (wurde mir bei der Darmspiegelung gesagt), aber eine OP habe ich nie in Betracht gezogen.

Mir geht es momentan ganz gut, bis auf kleinere Beschwerden. Leider habe ich noch ab und zu schwerere Rückfälle, die mich jedes Mal auch psychisch ziemlich runterziehen. Aber die Abstände werden größer.
Ich habe zuerst Lycopodium genommen und später (auch heute noch) Natrium. Hattest du die hom. Mittel, die du genommen hast, eigentlich von einem Homöopathen bekommen oder hast du selbst rumprobiert? Es ist nämlich gar nicht so einfach, aus den hunderten von Mitteln das für dich richtige herauszufinden. Das kann eigentlich nur ein erfahrener Homöopath.

Aber vielleicht ist für dich auch die Osteopathie die geeignetere Heilmethode. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg damit!


Liebe Grüße
Christine

31.05.2004 20:45 • #6


Hallo Christine,

vielen Dank für Deine Nachricht. Das macht mir richtig Mut, da ich ja auch schon so vieles probiert habe.
Die homöopathischen Mittel habe ich zum Teil von meiner Heilpraktikerin, aber auch durch Erfahrung von Bekannten.
Meine OP im Jahre 1999 war auch der letzte Ausweg, denn ich hatte solche Schmerzen, das es kaum mehr zum Aushalten war.
Zusätzlich hat dann auch noch ein Jahr später die Schmerztherapie geholfen.
Ich glaube einfach, dass bei mir ziemliche Blockaden vorhanden sind, die vielleicht sogar angeboren sind.
Nur eine weitere OP ist wirklich der letzte Ausweg.

Welche Beschwerden hast Du denn und was wurde bei Dir genau festgestellt ?
Was ich schon seit einigen Jahren regelmäßig nehme, das ist von Kanne-Brottrunk das Enzym-Ferment-Getreide. Damit erreiche ich einen geschmeidigen, aber nicht flüssigen Stuhl und es rutscht besser durch meinen Darm, da ich keine Abführmittel einnehmen kann. Dadurch bekomme ich nur noch mehr Schmerzen und Krämpfe.

Alles Gute Dir weiterhin und ich werde weiter über meine Osteopathie-Therapie berichten.

Gisi

01.06.2004 08:14 • #7


Hallo,
mein Mann macht seit ca. 2 Monaten 1-2x im Monat Osteopathie allerdings für Migräne. Bis jetzt sind seine Attacken von 4-5 Mal die Woche auf ca. 1-2x die Woche zurückgegangen. Allerdings macht er auch viele andere Dinge (Akkupunktur, nimmt Tepilta - Lösung für Magenschmerzen - hilft etwas bei seinem Reizmagen, nimmt Aloe Vera etc.). Vielleicht helfen ja alle Dinge ein bißchen, findet aber die Osteopathie sehr, sehr angenehm und da es nichts schadet macht er sicher noch 2-3 Monate weiter (1 Behandlung sollte in etwa 10 Einheiten d.h. verteilt auf 4-5 Monate sein).
Alles Liebe
Birgit

01.06.2004 16:07 • #8


Hallo Birgit,

danke Dir vielmals für Deine Antwort.
Ich werde auf jeden Fall die Osteopathie-Therapie machen, da ich eigentlich nur Positives darüber gehört habe.

Eine Bekannte von mir hat übrigens sehr stark Migräne und sie erzählte mir vor kurzem, dass sie Beladonna-Globuli genommen hat, die sofort geholfen haben. Sie war richtig glücklich, da sie öfters Migräne-Attacken hat.
Nur was dem einem hilft, muss bei dem anderen nicht das gleiche bewirken.
Aber ich denke, ausprobieren lohnt immer.

Dir und Deinem Mann auch alles Liebe und Gute


Gisi

01.06.2004 19:09 • #9


Wie viele Sitzungen hattest Du denn, oder war es nur eine?

Gruß, Georg

09.06.2004 16:08 • #10


Hallo Georg und alle im Forum,

ich fange gerade erst mit der Therapie an.
Am Dienstag hatte ich das Erstgespräch mit dem Osteopathen sowie gründliche Untersuchung und auch gleich eine Einstiegsbehandlung. Er hat alles sehr ausführlich mit mir besprochen und auch anhand von Bildern erklärt und meinte, dass bei mir auf jeden Fall viel zu tun wäre, da meine Leber viel zu hart sei und dadurch bei mir die Probleme mit der Enterozele und auch mit den inneren Hämmorrhoiden entstanden sein könnten. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass meine Heilpraktikerin mir schon seit längerem eine homöopath. Mittel für die Leber empfohlen hatte, das ich auch sehr lange genommen hatte. Ich habe daraufhin bei ihr angerufen und sie meinte, ich solle das auf jeden Fall wieder weiter einnehmen. Auch wurden bei mir schon Zysten an der Leber und auch an der Niere festgestellt.

Meine erster Eindruck von dem Osteopathen war sehr positiv, da ich die Möglichkeit hatte, in Ruhe über meine Schmerzsymptomatik und Beschwerden zu sprechen und vor allen Dingen das Gefühl, dass der Osteopath sich ernsthaft damit auseinandersetzt.
Leider habe ich diese Erfahrung bei den meisten Ärzten nicht gemacht.
Am Freitag habe ich den nächsten Termin und bin sehr gespannt, wie es dann weitergeht.
Vielleicht ist ja eine OP gar nicht nötig und durch diese Therapie können meine Schmerzen gelindert oder ich mag es gar nicht auszuprechen, sogar ganz und gar behoben werden.

Auf jeden Fall bin ich sehr froh, die Entscheidung getroffen zu haben, einen Osteopathen aufzusuchen.

Viele liebe Grüße an alle Leidensgenossen im Forum.
Ich werde weiter über meine Erfahrungen mit der Osteopathie- Therapie berichten.

Gisi

09.06.2004 22:27 • #11


Hallo Georg,

ich war schon mehrmals dort, 4 oder 5 Mal, genau weiß ich es leider nicht mehr, da die Behandlungen schon längere Zeit zurück liegen.

Viele Grüße
Christine

13.06.2004 16:43 • #12


Rockzee

09.10.2014 20:54 • #13


Carcass
Moin,

ich nicht, aber ein Kollege schwört drauf. Hatte Bandscheibenvorfälle, dadurch Ausfallerscheinungen und Herzjagen und seitdem er dort ist, alles weg. Er hat mir auch eine Übung für die HWS gezeigt, hilft in der Tat! Kostet zwar extra, aber für die Gesundheit sollte es das wert sein! Viel Erfolg!

10.10.2014 15:03 • #14


Rockzee
Danke für die Antwort! Bin nun bei einer Krankenkasse die 80% der Behandlung übernimmt, also würde ich Es gerne mal aus probieren

10.10.2014 18:50 • #15


Hasengöttin
Mache das seit Monaten und ich kann nur sagen das es mir geholfen hat....Da werden Blockaden gelöst...
Hatte eineschiefes Becken was schmerzen machte.....Nun alles gut....
gehe jetzt alle 8Wochen zur Kontrolle...
LG hasengöttin

10.10.2014 18:59 • #16


Rockzee
Und wie sieht da so n erst Termin aus? Und was wird bei so ner Behandlung gemacht? Kann mir das gar ned wirklich vorstellen ^^

11.10.2014 00:42 • #17

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Hasengöttin
Du brauchst ein Rezept vom Arzt und dann geht es los...Ich liege auf einer Liege und sie drückt sehr leicht auf bestimmte Punkte auf meinem Körper...Ich finde es ist wie Handauflegen.....aber es hilft...Hätte ich auch nie gedacht......
LG Hasengöttin

11.10.2014 11:28 • #18


Hiho. War auch selber schon bei einem Osteopathen. Es ist eben eine sanfte Methode, deine Verspannungen usw zu lösen. Und deinen Körper wieder in Takt zu kriegen. Ich war damals wegen meinem Rücken da und ich hatte danach fast ein Jahr keine Schmerzen.
Wenn sie dich behandeln, meinst du erst, "Wat? Und dass soll mir helfen?
Aber nach 2-3 Tagen merkst du echt die Kraft der OSteopathie^^

Mit Terminen ist immer verschieden. Wenn du nur nach Feierabend kannst, dann musst du sicherlich mal nen Monat warten. Aber wenn du während der Arbeit mal kurz wegkannst oder so, dann solltest du schnell einen Termin bekommen. Kommt natürlich auf die Auslastung des Osteopathen an.

11.10.2014 11:45 • #19


Vomexx

14.04.2020 14:26 • #20



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