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Hallo!
Habe schon mal einen Beitrag geschrieben in diesem prima Forum, aber wohl zu sehr versteckt und zu speziell. Eigentlich habe ich nur unregelmäßig Beschwerden (gelegentliche, aber heftige Durchfälle), mit all dem, was ich da leider manchmal hier lesen muss, nicht zu vergleichen. Allerdings leide ich unter Hämhorroiden, die gelegentlich bluten, weswegen ich regelmäßig einen Stuhltest mache. Nun habe ich vor kurzem anlässlich der Öffentlichkeitsarbeit (Vorsorge-Monat) wieder mal einen Test gemacht, der negativ ausfiel. Allerdings dürfte die Diagnose nicht viel wert sein, da ich zu gleicher Zeit Vitamin C eingenommen habe (Test wird falsch negativ, wie ich zu spät erfahren habe). Nun meine Frage: Kann ich eine Darmspiegelung selbst beantragen oder muss ich etwas dazuzahlen? Da ich doch etwas, nein sehr viel Angst bekommen habe aufgrund mancher Erfahrungsberichte, wäre ich zunächst auch schon mit einer "kleinen" Spiegelung (bis zum Sigma) zufrieden. Hat jemand hier Erfahrungen damit? Kommt man da ohne Schlafspritze aus, da ich so etwas nicht recht vertrage und vor solchen Medikamenten einen Horror habe. Kürzlich musste eine Magenspiegelung gemacht werden (leichte Speiseröhrenentzündung), die ich als nicht so schlimm (ohne jegliche Beruhigungsmedikamente) empfunden habe. Enddarmspiegelung lasse ich auch ab und zu machen, geht auch ganz gut, aber leider reicht die nicht sehr weit hinein.
Entschuldigung, wenn alles etwas konfus klingt, aber ich habe über diese Themen noch nie in einem Forum gesprochen. Wäre schön, wenn die eine oder andere Antwort käme!
Herbert

09.04.2002 23:58 • 07.05.2002 #1


17 Antworten ↓


Hallo Herbert,
ich selber habe die Magen-Darmspiegelung mit Narkose hinter mir. Ich kann dir aber von einer Kollegin von mir berichten, dass man auch ohne Narkose eine Darmspiegelung machen lassen kann. Sie selber hat es auch nicht als schlimm empfunden.
Ich glaube wenn du mit deinem Hausarzt sprichst, dann brauchst du sie selber nicht zu bezahlen. Meiner war ganz heiss darauf. *grins
Und nun zu deinen Hämhos. Ein kleiner Tip aus dem Erfahrungsschatz meines Vaters. Seit er nach jedem Stuhlgang sofort aufs Bidet springt und sich sauber und kalt abwäscht, hat er keine Probleme mehr damit. Früher hatte er ständig damit zu tun.
Ich hoffe ich habe dir ein bisschen geholfen und wünsche Dir viel Erfolg bei deiner Behandlung.
Gisela

10.04.2002 22:10 • #2



Fragen zur Darmspiegelung

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Hallo Gisela!
Vielen lieben Dank für Deine Antwort. Vor jeder Art von bewusstseinsverändernden Medikamenten habe ich eine extreme Angst, daher wäre ich auch bereit, gewisse Schmerzen auszuhalten. Leider sagen die meisten endoskopierenden Ärzte einfach: Das ist so üblich oder Das geht nicht anders, weil man aus Angst zu verkrampft ist. Wie gesagt, bei der Magenspiegelung habe ich die übliche Schlafspritze kategorisch abgelehnt und bin recht gut gefahren damit (zwar ein paar Tränen vergossen, aber es war nicht unerträglich). Die in den letzten Wochen in den Medien verbreiteten Informationen zum Thema haben mich schon etwas verängstigt, weil ich gewisse Risikofaktoren nicht ausschließen kann. Wahrscheinlich wäre ich nach einer Untersuchung mit negativem Befund erleichtert, daher möchte ich die Sache schon mittelfristig angehen. Eine entsprechende Überweisung werde ich vielleicht auch bei negativem Stuhltest irgendwie erreichen (Bei der Magenspiegelung ging ich auch einfach in die entsprechende Praxis und habe mir einen Termin geben lassen, die Überweisung habe ich nachgereicht). Problematisch ist wohl auch die Abgrenzung von den Hämorrhoiden. Wahrscheinlich wäre dann eine Überweisung durch den Urologen der geschicktere Weg (vielleicht kann der, weil er auch Proktologe ist, auch die "kleine Darmspiegelung" selbst durchführen. Equipment ist da, so weit ich beurteilen kann). Falls sich neue Aspekte ergeben, die von Bedeutung hier im Forum sind, werde ich sie auch weitergeben.
Nochmals Dank für die schnelle und nette Antwort.
Herbert

10.04.2002 22:24 • #3


Hallo Gisela,

hast Du die Darmspiegelung unter Vollnarkose durchführen lassen? Ich hätte solch eine Spiegelung auch mal nötig, aber ich traue mich einfach nicht, wegen den Schmerzen. Vor ein paar Jahren hatte ich die ganzen Vorbereitungen schon mal über mich ergehen lassen, aber als es dann losging hat der Arzt nur ca. 15 cm untersucht und dann aufgehört, weil es so weh tat. Ich war schon bei so vielen Ärzten und alle sagen immer, daß man eine Darmspiegelung nicht unter Narkose machen könne. Es ist wirklich frustrierend. Manchmal bekomme ich panische Angst, daß ich doch eine schlimmere Krankheit haben könnte.
Vor zwei Jahren war mein RDS plötzlich weg und ich dachte schon, ich hätte es überwunden, aber dann fing es wieder an.
Aber ich will mich gar nicht beschweren, es könnte immerhin viel schlimmer sein.

liebe Grüße

Jana

11.04.2002 09:42 • #4


Hallo Herbert,da ich schon sozusagen alle Untersuchungen hinter mich gebracht habe,kann ich Dir nur empfehlen eine Darmspiegelung mit Einer leichten Spritze machen zu lassen,weil ich die Untersuchung sehr schmerzlich empfand.Du kriegst eine leichte Betäubung,bist nicht völlig am schlafen kriegst aber so gut wie nichts mit und nach der Untersuchung habe ich einen starken Kaffe bekommen und konnte dann wieder nach Hause gehen.Das war wirklich Super,aber ohne Spritze würde ich es nie wieder machen.Magenspiegelung,da gebe ich Dir Recht,ist wirklich nicht der Rede wert,habe ich auch nicht als schlimm empfunden.Die Sigma-Untersuchung empfand ich auch nicht schlimm,die habe ich auch ohne Spritze machen lassen.Ich hoffe ich konnte Dir ein bischen weiterhelfen.Viel Glück!Tanja

11.04.2002 15:57 • #5


Hallo Jana,
ich habe mir eine Magen-Darmspiegelung machen lassen aus dem gleichen Problem wie du. Da man bei der Darmspiegelung meistens keine Narkose bekommt und ich ja durch meinen RD auch hin und wieder (so wie momentan) Magenschmerzen habe, ließ ich gleich alles untersuchen. Durch die Verkoppelung ist eine Narkose erlaubt. Ich bin zu meinem Arzt und habe ihm gesagt dass ich Angst hätte und dies nur mit einer Narkose durchführen würde. Ich bin dann Vormittags ins Krankenhaus gefahren und habe das obligatorische Salzwasserchen getrunken. Da mir mein Arzt schon am Vortag einen Medizin zur Entleerung mitgab, brauchte ich davon nicht mehr so viel trinken. Als ich dran war, merkte ich nur noch wie der Arzt anfing sonst nichts. Also von der Behandlung selber weiss ich nichts mehr. Ich wachte im Zimmer wieder auf und alles war vorbei. Das einzige das ich hatte waren starke Blähungen danach. Da sie dir den Bauch mit Luft aufpumpen, blähte es mich sehr danach. Aber ich machte den Fehler gleich von dem Kaffee zu trinken und vom Kuchen zu naschen, den sie mir ins Zimmer gestellt haben. Auf Kaffee reagiere ich sowieso. Aber so ausgehungert wie ich war, denn ich musste bis Nachmittag warten bis ich an die Reihe kam, hatte ich wirklich Lust auf Kaffee. Na ja, aber sonst musst du mir glauben. Ich hatte sehr große Angst davor, aber von der Behandlung spürst du nichts.
Ich hatte auch ein ganzes Jahr keine Beschwerden. Von heute auf morgen, wie wenn dich ein Panzer überrollt hätte, kamen sie wieder. Aber sehr heftig und ausdauernd. Seit ungefähr 1 Jahr kämpfe ich wieder jeden Tag damit. Entweder Schmerzen, Durchfall, Blähungen, Magenschmerzen oder einfach nur Übelkeit oder Krämpfe. Manchmal ist es wirklich zum verzweifeln, aber du hast Recht es gibt wirklich noch schlimmeres auf dieser Welt und wir sollten das Beste daraus machen.
Im diesem Sinne wünsche ich dir noch viel Glück und Mut.
Gisela

11.04.2002 16:00 • #6


Liebe Tanja!
Vielen Dank für Deine Antwort, auch wenn sie mir ein Bisschen Angst gemacht hat. Wenn ich das alles lese, was die Forumsteilnehmer hier posten, dann empfinde ich meine Sorgen als gering. Ich wurde nur etwas durch die Öffentlichkeitsarbeit in Bezug auf Darmuntersuchung aufgeregt, da ich doch ab und zu heftige Durchfälle habe und ein, zwei Mal vielleicht Blut hatte, das aber wohl eher von den Hämorrhoiden gekommen ist. Wenn die "kleine Darmspiegelung" bis zur ersten Schleife auch nach Deiner Meinung wirklich nicht so schlimm ist, dann werde ich demnächst versuchen, sie durchführen zu lassen, wenn ich das kassenmäßig hinkriege. Es geht mir wohl mehr um die Beruhigung durch einen negativen Befund. Werde demnächst einen Termin beim Urologen / Proktologen machen, denn ich glaube, er kann die Sigmoidoskopie auch in seiner Praxis durchführen. Kannst Du mir bei Gelegenheit sagen, ob man bei der kleineren Untersuchung auch eine Vorbereitung braucht und wie sie abläuft? Danke im Voraus für Deine Antwort.
PS: Ich finde dieses Forum sehr kompetent und offen und auch nicht überzogen. Es fällt einem leicht, auch über eher unangenehme Themen zu sprechen, ohne sich zu genieren. Bitte macht weiter so!
PPS: Wo ist denn der Chat zu finden?

11.04.2002 21:59 • #7


Hallo Herbert,
normalerweise ist man mit auch nur einem positiven Hämocult-Test
oder Blutauflagerungen mit unklarer Herkunft auf dem Stuhl
ein sicherer Kandidat für eine Darmspiegelung.
Alles was mit Blutungen zu tun hat sollte auch abgeklärt werden,
dann kannst Du Dir auch sicher sein, dass es eine harmlose
Ursache hat. Dafür sollte auch der Hausarzt Verständnis haben
und Dich auf Deinen Wunsch hin zum Internisten überweisen.
Eine Darmspiegelung mit Betäubung ist eine relativ problemlose
Sache, ohne Sedativum ist es ein wenig unangenehm.
Ich bin etwas zu früh wieder ganz bei mir gewesen und
auf dem Weg nach "draussen" kann das Instrument in den Darmschlingen
schon heftig wehtun. Du kriegst ja keine Vollnarkose, sondern
trittst nur ein bisschen weg.
Wie die anderen ja schon richtig gepostet haben, ist die
Vorbereitung das schlimmste an der Sache. Diese Cleanoprep-
Brühe ist ziemlich eklig zu trinken.
Was meint eigentlich Dein Arzt zu der Sache? Ab einem gewissen
Alter hat man m. Wissens nach sogar Anspruch auf eine
Spiegelung aus Vorsorgegründen.

Grüsse
Light

12.04.2002 15:51 • #8


grüß dich,
leider kann ich zu diesem Thema nicht viel gutes sagen. Ich bin 53 und leide seit Gedenken an Durchfall. Es war immer bei Aufregung oder bei gewissen Speisen. Dann wude ich Schmerzpatient. (Bandscheiben) Ich muß Morphiumpflaster tragen. Damit kamen die Verstopfungen. Kein Arzt hat mir gesagt, daß man bei Morphin immer abführen muß. Ich hatte immer Schmerzen im linken Unterbauch. Dann kamen plötzlich unerkärliche Fieberanfälle, die bis zur Bewustlosigkeit gingen, über 41 Grad. Na, dann Dezember 2000, nach Essen von Linsensuppe, setzte das Durchfallgefühl ein. Ich habe dann einen Schlag bekommen, das ganze Klo war voller Blut. Sofort Notarzt und ab ins ev. Krh. Mülheim, wir haben dort einen der besten Darmchirurgen. Gut, in der gleichen Nacht habe ich dann 4 Liter Blut verloren, hatte schon abgeschlossen, meine Frau sollte das Krankenhaus nicht mehr verlassen. Leider war die Intensiv aber den Internisten unterstellt. In der Nacht und in den folgenden Tagen wurde ich 5-7 mal gespiegelt. Es war zum verrückt werden, die Schmerzen brachten mich an den Rand des Wahnsinns. Durch meine Opiate schlugen die Schmerzmittel nicht an, man hat nachgespritzt, hatte am Schluß Angst wegen Atemstillstand. Diagnose, Divertikulose, das sind Ausstülpungen des Sigma, in denen sich Kot lagert und entzündet. Ich wurde nach 7Tagen entlassen, mit Abführung wäre alles o.k. Ich bin dann nach zwei Monaten zum Kontrasteinlauf bei einer bekannten Radiologin, da da immer so ein Schleim, sieht aus wie flüssiges Eiweis, im Stuhl war. Sofort kam ich dann zu dem oben genannten Prof., ich bin privat versichert. Der Dickdarm war derartig an der entzündeten Stelle verengt, daß ein Darmverschluß oder Infarkt ins Haus stand. Die OP sollte in Schlüssellochtechnik gemacht werden. Leider habe ich aber durch die vielen Medikamente eine seltene Blutgerinnungsstörung, die sich nicht bei den Voruntersuchungen zeigte, aber leider bei der OP. Ich bin fast verblutet, es mußte der ganze Bauch, von Blase bis Brustbein aufgeschnitten werden. Es ging wieder auf Leben und Tod.
Heute habe ich noch so eine Angst vor den Spiegelungen, daß ich die Nachuntersuchung geschlampt habe. Mein Meniskus mußte kürzlich operiert werden, da habe ich die Untersuchung in der Narkose durchführen lassen. War aber alles ok. Heute, wo mir 30-40cm vom Dickdarm fehlt, habe ich immer noch Schmerzen beim Stuhlgang, evtl. Nerven oder Verwachsungen, konnte nicht geklärt werden.

12.04.2002 16:20 • #9


Hallo Herbert,freut mich das ich Dir etwas helfen konnte und Du brauchst wirklich keine Angst vor der Darmspiegelung zu haben.(Mit der leichten Spritze ist das überhaupt keinProblem)Mein Schwiegervater z.b. hat es ohne Betäubung gamacht und empfand es total schmerzlos,daraufhin habe ich es dann auch machen lassen und ich empfand sehr schmerzhaft,jeder empfindet es eben anders,nur wenn Du jetzt schon große Angst hast,würde ich DIR die leiche Betäubung empfehlen.(Warum solte man unnütz Schmerzen aushalten,wenn es nicht notwendig ist). Die Vorbereitung für die Sigma-Unteruchung ist nich so aufwendig:Ich durfte morgens leicht Frühstücken,bin dann in die Arztpraxis gefahren(ich habe übrigens alles Aambulant machen lassen),habe da ein Einlauf bekommen,mußte das ganze dann ca. 15Minuten bei mir halten, also den Po schön zusammengepresst halten,ja und dann wenn es nicht mehr geht ab auf Toilette,ordentlich abführen,dann ist der Enddarm soweit sauber,legst Dich dann auf die linke Seite und der Arzt führt den Shlauch dann ein und zwar geht er soweit wie der Darm sauber ist und das ist meistens bis vor der esten Darmkurve,bis dahin tut es eigentlich nicht weh,erst wenn Du um die Kurven mußt, weil die verursachen den Schmerz.(Das wäre aber dann die große Darmspiegelung).Bei mir war die Sigma-Untersuchung absolut schmerzfrei,ohne Spritze,ohne Schmerzmittel. Ich meine schön ist es nicht,klar,wer läst sich schon gerne von fremden Leuten in den Hintern rumpulen und einen Einlauf verpassen?! Ich hoffe es klappt gut bei Dir,Du wirst sehen ist halb so schlimm.Ich würde mich freuen wenn Du Dich meldest und Deine Erfahrung schilderst. Alles Liebe von Tanja!

13.04.2002 13:21 • #10


Hallo Herbert,um Deine Frage nach dem Chat noch zu beantworten:Ich habe leider keine Ahnung!! Würde mich nämlich auch interessieren,konnte aber bis jetzt nichts hier finden.Wenn Du erfolgreicher sein solltest,wäre ich Dir dankbar für die Info.
Gruß Tanja.

13.04.2002 13:48 • #11


Liebe Tanja!
Ganz lieben Dank für Deinen Beitrag! Finde ich supertoll, dass Du das alles so problemlos schilderst! Ich hab halt ein Bisschen Angst, dass nicht alles in Ordnung ist, obwohl ich nur vergleichsweise leichte Beschwerden habe. Vor allen Narkosemitteln habe ich furchtbare Angst, ich suche derzeit noch einen Anästhesisten, der sich vielleicht meiner Probleme annimmt. Aber bis dahin muss ich auf bewusstseinsverändernde Medikamente verzichten. Eine "kleine" Darmspiegelung könnte sicher meine Unruhe etwas mildern und klären, ob die Beschwerden nur von den Hämos kommen. Und wenn das nicht so schlimm ist, dann will ich es in Angriff nehmen. Wahrscheinlich in der Großpraxis, wo ich die Magenspiegelung vor ein paar Wochen hab machen lassen (ganz ohne Betäubung, war halb so schlimm, nur die viele Technik ist unheimlich: Dunkles Zimmer im Keller...). Ist jetzt nur die Frage, wie ich genau diese Untersuchung beantragen kann und ob das nur auf Verdacht gemacht werden kann. Meine Symptome: Starke Durchfälle, aber nur bei Aufregung. Ein paar Mal glaubte ich etwas Blut gesehen zu haben, kann aber von den Häm. kommen.
Nochmals lieben Dank, Tanja. Ich finde es wirklich toll, wieviele Antworten ich in diesem Forum bekomme und das bei einem solchen Thema. Melde mich sicher wieder und sage, wie die Sache weitergeht.
Nochmals besten Dank!

13.04.2002 22:20 • #12


Hallo Gisela,

vielen Dank für Deine Antwort. Es ist sehr erleichternd, wenn man sich mit jemandem über dieses Thema austauschen kann.
Wie ist es bei Dir ausgegangen? Bist Du gesund? Ich hoffe es natürlich sehr für Dich. Mein Arzt hat mir schon oft gesagt, daß RDS kein Krebs hervorrufen kann, deshalb schwanke ich auch so oft zwischen Spiegelung und lieber nicht. Ich würde es jedenfalls nur unter Narkose machen lassen.

Ich finde es klasse, daß ihr jetzt wohl einen Chatroom eingerichtet habt. Ich möchte mich auch gerne daran beteiligen, aber tagsüber bin ich auf Arbeit und kann nicht so wie ich will ins Internet gehn. Vielleicht könnte man mal eine Zeit für abends ausmachen.
Ich finde es auch schade, daß es bisher kaum Selbsthilfegruppen zu diesem Thema gibt. Geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid.

Aus welcher Gegend kommst Du eigentlich? Vielleicht könnte man sich mal treffen. Vielleicht mit mehreren Leuten.
Das ist nur so eine Idee, aber wenn es klappen würde, wäre es trotzdem schön.

Auf jeden Fall bin ich Dir wirklich dankbar für Deine Nachricht und ich wünsche Dir alles Gute.

viele liebe Grüße

Jana

15.04.2002 13:36 • #13


Mensch Herbert, entschuldige bitte die deutlichen Worte, aber
wenn Du wirklich sicher gehen willst (ich denke in Deinem Fall
ist es wohl eher ein psychologischer Effekt), ob alles ok ist,
lass gleich eine grosse Spiegelung machen.
Ansonsten bist Du doch beim nächsten Mal Rot in der Schüssel
doch wieder im Ungewissen! Ich kenne diese Spielchen
nur zu gut!

Grüsse
light

16.04.2002 17:04 • #14


Hallo Jana,
sorry ich konnte mich nicht früher melden. Ich habe Stress mit Wohnungsumbau. Heute haben wir mal früher Schluss gemacht und wir sind auch bald fertig. Gott sei Dank.
Ich habe mich über Deine Antwort sehr gefreut. Du hast Recht, ein Treffen mit Betroffenen wäre schon toll. Ich würde mich wohl fühlen unter Menschen die mich verstehen. Ich wohne ca. 140 Kilometer nördlich von München.
Mir geht es momentan nicht so gut. Als ich mir vor ein paar Tagen dachte:"momentan geht es mir aber gut", peng, hatte ich den Hammer schon drauf. Tagelang habe ich schon tiefsitzende Blähungen und heute habe ich einen schlimmen Durchfall dazubekommen. Besonders in der Arbeit ist es sehr lästig, wenn der Bauch ständig schmerzt und sticht. Von den Darmgeräuschen gar nicht zu reden.
Wie geht es Dir momentan? Ich hoffe dir geht es besser.
Ich freue mich wieder von dir zu hören.
Gisela

18.04.2002 21:23 • #15


Hallo Herbert,

ich werde auch demnächst eine Darmspiegelung zum allerersten Mal durchführen lassen und habe Angst, aber da muss man drüber stehen und auch ich werde lieber gleich eine ganze Spiegelung machen lassen, bevor ich mich in ein paar Wochen mit dem Gedanken quälen muss, ob die Beschwerden doch tieferer Natur sind, als nur der Enddarm sie preisgeben kann. Denn ich habe auch Angst vor der Diagnose Krebs, die hier keiner in den Mund zu nehmen scheint, da steht immer nur was von ernsten Sachen, die da vorliegen könnten, aber man muss dem ins Auge sehen, wie auch immer die Diagnose lauten mag, wenn man zu Spät hingeht, kann einem keiner mehr helfen.............., also ran an den Speck (Hintern) *gg* !
In diesem Sinne........gute Besserung *daumendrück*
MfG
Schiedel

06.05.2002 22:48 • #16


HI Schiedel,
was verstehst du unter ganze Spieglung?
Bei einer Spieglung ist es nur möglich sich den Dickdarm zu betrachten.
Für den Dündarm ist der Schlauch zu dick. Den Dünndarm kann man nur mit einer Sonde, oder mit einer Kamerakapsel untersuchen. Wobei Sonde sehr unangenehm, und Kamera Kapsel erst eingesetzt wird , wenn man schon halb tot ist.

07.05.2002 00:08 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo Mario ,

dass wusste ich doch nicht *lach*, ich bin ja kein Profi auf dem Gebiet, ich bin nur ein Neuling, darum frage ich ja auch, also bedeutet es für mich, dass man nur noch den Enddarm spiegeln lassen muss , wenn ich das richtig verstanden habe *gg*, dann freue ich mich ja !
Aber man kann ja auch noch mit einem speziellen Verfahren den Darm Röntgen lassen oder eben, wenn man es genehmigt bekommt, eine CT machen lassen, aber wie ich in den Medien erfahren habe muss man da 100 Euro zuzahlen, weiss Du da vielleicht mehr drüber ?

Jut, ich bedanke mich für die schnelle Antwort *freu*
Mfg
Schiedel

07.05.2002 16:53 • #18



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