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Hallo,

seit etwa einem Jahr habe ich mit heftigen Magenproblemen zu kämpfen.
Die organische Seite wurde abgeklärt, bei zwei Magenspiegelungen wurde
nichts festgestellt.
Anfangs war ich davon überzeugt, dass die Beschwerden organischer
Natur sind und die Ursachen eben noch nicht gefunden wurden.
Nach näherer Beschäftigung mit dem Thema bin ich aber nun fest
überzeugt, dass die Diagnose Reizmagen richtig ist. Die Beschwerden wurden sicherdurch eine schwere Stresssituation ausgelöst, in der ich
vor etwa einem Jahr befand.
Leider habe ich nun gelesen, dass eine Heilung nur selten zu erwarten ist.
Ich hoffe nun, dass mir Jemand von Euch Hoffnung machen kann.
Kann man wenigstens die Beschwerden lindern?
Ich habe festgestellt, dass Stress die Beschwerden verstärkt.
Können Entspannungstechniken wie autogenes Training helfen ?

Eine weitere Frage habe ich noch: Um entgültig abzuklären,ob nichts
organischen vorliegt, soll noch eine Darmspiegelung durchgeführt werden.
Bei der Magenspiegelung hatte ich vorher schon etwas Bammel, letztendlich wars kein Problem. Ist eine Darmspiegelung sehr schlimm ?

Gruß, Frank

25.01.2002 12:22 • 30.01.2008 #1


6 Antworten ↓


Hallo Frank,

mein Weg lief genau wie Deiner. Magenspiegelung ohne Befund, Diagnose Reizmagen-darm und alle wollten eine Darmspiegelung zur endgültigen organischen Abklärung des Befundes. Der Internist lehnte aber zuerst eine Spiegelung ab, da er fest davon überzeugt war, dass meine Durchfälle und die Übelkeit keine organischen Ursachen hätten. Nach 3 Jahren Hin- und Rennerei von Arzt zu Arzt landete ich nun wieder bei ihm und nun schlug er doch eine Spiegelung vor, vorab jedoch einen Lactoseunverträglichkeitstest und im Zweifelsfall auch noch andere Tests auf der Suche nach Nahrungsmittelallergien. Bei dem Test kam dann heraus, dass ich wohl tatsächlich auf Milcheiweiß allergisch reagiere. Seit 4 Wochen habe ich nun so gut es geht meine Nahrung umgestellt. Die Krämpfe und Durchfälle haben nachgelassen( es sei denn ich habe gesündigt ). Außerdem treten die Durchfälle nach wie vor vor oder nach Stressituationen auf, also denke ich, hat das ganze doch ziemlich mit der Psyche zu tun. Ich habe jetzt den Weg beschritten endlich mal eine Psychotherapie-analyse- Verhaltentherapie oder was ansonsten das Beste für mich ist anzuleiern, zusätzlich werde ich sobald wie möglich mit Thai-Chi beginnen, was auch gut für Körper und Seele ist. Der Internist ist jedenfalls der Überzeugung, dass die Allergie und die Psyche Auslöser meiner Beschwerden sind. Wenn ich die Diät und eine Therapie durchziehe, meint er geht es mir bald wieder gut. Von der Darmspiegelung ist nun keine Rede mehr. Aber ich kann Dich gut verstehen, habe 2 Anläufe für die Darmspiegelung gemacht und beide abgebrochen, weil ich die Flüssigkeit nicht runterbekam. Erstmal so viel Flüssigkeit ( 4 ltr ) trinken müssen, dann auch noch Durchfall, der künstlich ausgelöst wird und den ich ja eigentlich hasse und meine Cousine erzählte, dass diese Flüssigkeit auch noch Brechreiz auslösen kann. Das war´s dann für mich!Ich denke mal, dass hat mich total blockiert. Ich habe aber auch schon von Vielen gehört, dass das alles halb so wild sein soll. Die Spiegelung an sich soll ohnehin mit einer Beruhigungsspritze kein Thema sein.
Treten die Beschwerden wenn auch seltener, so trotzdem auf, dann nehme ich Imodium gegen den Durchfall, MCP Tropfen gegen die Übelkeit und Buscopan oder ein warmes Körnerkissen gegen die Krämpfe. Damit kann ich mir dann ganz gut helfen.

Ich hoffe, meine Geschichte hat Dir etwas weitergeholfen und für Dich auch eine hoffentlich baldige beschwerdefreiere Zeit

Liebe Grüße

Angie

25.01.2002 13:56 • #2



Reizmagen, Darmspiegelung

x 3


Hallo Frank;
ich habe glaube ich auch Reizdarm/reizmagen-Probleme. Du hast schon eine Magenspiegelung hinter Dir. Davor hätte ich Angst.Ich habe schon eine Darmspiegelung gemacht und glaube mir,sie ist nicht so schlimm wie die Magensp. Ist angenehmer, du hast halt nicht diesen Würgreiz dabei.Das einzig unangenehme ist,dass man vorher Abführmittel nehmen muss.
Hast du eine Ahnung, wo man sich untersuchen lassen kann, ob eine Reizbarkeit des Magen-Darmtrktes vorliegt.
Danke

Antje

26.01.2002 22:08 • #3


Hallo Frank, ich hatte gerade vorgestern zum 2. Mal in meinem Leben eine Darmspiegelung und ich bin von Natur aus sehr ängstlich. Ich kann dir versichern,
eine Darmspiegelung ist wirklich nicht schlimm (ich habe auch schon eine Magenspiegelung hintermir, die sie abrechen mussten, weil ich völlig ausgetickt bin mit dem Schlauch im Hals, das war 100000 mal schlimmer.....)
Bei der Darmspiegelung musst du nur auf ein paar Dinge achten, dann ists wirklich easy: 1. Die Auswahl der Praxis. Ich bin z.B. bei einem Gastroenterologen, der früher malOberarzt in einem Kreiskrankenhaus war. Er hat tolle moderne Geräte und ein supernettes Praxispersonal (man fühlt sich da nicht wie eine Nummer, alles ist sauber und freundlich). Wenn du den Termin der Coloskopie, also der großen Darmspiegelung kennst, solltest du bereits 3 Tage vorher nur relativ leicht verdauliche Kost zu dir nehmen, also keine Vollkornprodukte und auch keine rote Beete (wegen des Farbstoffs). Ich hatte meinen Spiegeltermin z.B. morgens um 11.30h. Ich durfte am Vortag noch bis 14.00h Essen, ich habe mir Reis mit Apfelbrei gekocht und noch ein weiches Ei (Toastbrot geht auch), danach nichts mehr. Um 18.00h muss man mit dem Abführmittel anfangen. Frage bitte deinen Arzt, ob du Colonorm nehmen kannst. Das ist ein Pulver, davon musst du insgesamt bis 3 Stunden vor der Untersuchung 4 Beutel einnehmen, jeweils einen Beutel in einem Liter Wasser gelöst. Stell diese Lösung dann in den Kühlschrank und trinke pro Stunde einen Liter, das ist ganz easy, ich bin von Natur aus ein Wenigtrinker, aber ich habe mir eine Eieruhr gestellt und tatsächlich alle 15 Minuten ein Glas getrunken und nach 4 Gläsern war immer 1 Liter weg.
Das Zeug ist absolut geschmacklos, kein bischen eklig (ehrlich). Wichtig ist nur, dass du an diesem Abend wirklich keinerlei Termine hast, wichtig ist Ruhe und Klonähe. Bei mir ging nach 1 1/2 Stunden ganz leichtes Gegrummel im Gedärm los und du musst dann relativ dringend zum Klo. Allerdings hatte ich diesmal kaum Krämpfe. Du merkst zwar, das du musst, aber es ist nicht zu vergleichen mit dem krankhaften Durchfall.
Dieses Kontrastmittel Colonorm ist ein mit Salzen angereichertes Mittel, das quasi alles was im Darmtrakt ist vor sich her zum Ausgang schiebt. Du hast dann ziemlich dünnflüssigen Durchfall, der so 3,4 Stunden immer wieder kommt und wenn die Flüssigkeit, die du dann von dir gibst, wasserklar ist, bist du fertig. Für mich war am schzlimmsten das anfängliche Hungergefühl. Da ich Verdacht auf Blinddarmentzündung hatte (neben meinem RD) hatte ich eine Woche ziemlich Diät gelebt und einfach Hunger, aber selbst das Hungergefühl ging unter der Einnahme des Kontrastmittels weg. Ich hatte auch keinen Brechreiz und habe nachts gut geschlafen. Ich hatte 2 Liter abends getrunken und morgen die restlichen 2 Liter.
Wichtig ist, dass du dir wirklich Zeit lässt und in einer Stunde kann man locker 1 Liter trinken, verteilt auf 4 x 15 Minuten 1 Glas Lösung ist wirklich easy, glaub mir.
Ich bin dann völlig leer und trotzdem kreislaufmäßig fit mit dem Taxi zur Praxis gefahren (ca. 20 Minuten). Dort bat ich, wie beim letzten mal um ein Beruhigungsmittel (in meiner Praxis verabreichen sie dir per Spritze Dormicum, ich habe 3 mg bekommen, das ist wohl Größen und Gewichtsabhängig. Ich wiege bei einer Größe von 1.68 nur 50 kg. Jedenfalls habe ich beide male nur noch gemerkt, wie der ARzt dir die Kanüle anlegt und du merkst, wie eine Flüssigkeit in deinen Arm läuft und bist in der nächsten Sekunde völlig weg. Dir ist dabei nicht schlecht, du hast nicht die Symptome wie bei einer Narkose, du bist ansprechbar, handlungsfähig, hast nur hinterher keine Erinnerung. Da ich diesmal körperlich wohl schlechter drauf war, als beim ersten Mal, kann ich mich erst wieder an eine Situation im Aufwachraum erinnern, da habe ich nämlch mein Überwachungsgerät auseinandergebaut mit einer Haarspange, weil ich glaubte, die Batterie sei alle..... zwischendrin habe ich mich aber brav alleine angezogen und bin angeblich zu meinem Ruheraum gelaufen und habe der Schwester erzählt, es wäre nicht schlimm gewesen, ich hätte nichts gemerkt.
Allein einmal diese Wirkung zu erleben ist schon toll (ich bin sonst nicht anfällig für Dro. oder so, aber das ist einfach unglaublich...)
Beim ersten mal hat Dormicum mich nur in eine L-M-A-Stimmung versetzt, ich habe die ganze Zeit die Spiegelung auf dem Monitor verfolgt, man hat mir mehrere Polypen rausgeholt mit einer Schlinge, superinteressant, nur du hast nicht das Gefühl, dass sie in deinem Darm rumwühlen. Lieber Frank, ich rate dir dringend zu einer Spiegelung. Mir haben sie diesmal 4 Biopsien entnommen, um zu testen, ob ich Morbus Crohn habe. Ach ja, angeblich, oder sicher, pumpt man Luft in deinen Darm, saugen, die hinterher aber wiede ab. Da ich sonst öfter an Blähungen leide, hatte ich davor weniger Angst, aber ich hatte überhaupt keine Blähungen danach nur jedesmal Bauchmuskelkater im Bereich der unteren Rippen. Sie drücken dir nämlich ziemlich von aussen auf dem Bauch rum, damit der Schlauch in der richtigen Bahn läuft.
Also Frank, ich schwöre dir, es ist , wenn du Colonorm und Dormicum bekommst überhaupt kein Thema. Ich kanns nur empfehlen, drücke dir ganz doll die Daumen und ich bin ganz gespannt auf deine Rückmeldung. Mach es! Du wirst es nicht bereuen! Und bist hinterher total erleichert. Jedes Röntgen ist unangenehmer. Ach ja, ich hatte dummerweise am Tag meiner Spiegelung noch meine Tage und dadurch Gebärmutterkrämpfe, man wollte mir noch zusätzlich ein Schmerzmittel spritzen, daraufr habe ich aber verzichtet, Dormicum hat alles weggemacht. Ausserdem können die immer jederzeit nachspritzen.... also Augen zu und durch. Ich drücke dir die Daumen.... Ganz liebe leidensgenössische Grüsse von Elvira

27.01.2002 15:25 • #4


Hallo Angie, Antje und Elvira,

vielen Dank für Eure aufmunternden Tips.
Bei mir kommen neben den Magenproblemen auch noch Schwächeanfälle
dazu und ich hatte am Wochenende einen heftigen Rückfall.
Nun werde ich mich nochmal von oben bis unten durchchecken lassen
und binn in der nächsten Zeit offline.

Bis dann, Frank

28.01.2002 11:40 • #5


Hallo Frank,

ich glaube, ich bräuchte viele Zeilen um meinen Leidensweg aufzuschreiben. 4x Blaulicht etc.. nie was gefunden. Habe auch solche Probleme wie Du, habe aber dennoch alles ausgeschöpft, Magenspiegelung, Darmspiegelung ( halb so wild), habe wie Angie einen Milchunverträglichkeitstest machen lassen nichts. Habe dann nach 1 1/2 Jahren eine Sonde gelegt bekommen, durch die Nase, bleibt 1Tag drin und da hat man einen Reflux festgestellt. Nehme also bei Druck Antazida bei Bedarf, mache eine Psychotherapie und habe meine Ernährung umgestellt.
Man hat dann noch eine bestimmt Suhluntersuchung gemacht, weil ich auch diese Anfälle hatte, Schwindel, wegsacken, dabei ist die Darmflora getestet worden, sie war völlig hinüber. Sie wird mit Bakterien aufgebaut.
Schwächeanfälle können verschiedene Ursachen haben, Kreislauf, sprich Blutdruck, Du nimmst evtl. keine wichtigen Stoffe auf, wie Kalium oder andere Sachen, kann aber auch völlig andere Ursachen haben, sprich Wirbelsäule. Falls Du noch Fragen haben solltest, stehe Dir zur Verfügung.
Mich hat man als Krankenschwester immer als Simmulant abgetan. Laß es Dir nicht einreden.

Liebe Grüße
Andrea

01.02.2002 21:07 • #6


Zitat von Elvira1:
Hallo Frank, ich hatte gerade vorgestern zum 2. Mal in meinem Leben eine Darmspiegelung und ich bin von Natur aus sehr ängstlich. Ich kann dir versichern,
eine Darmspiegelung ist wirklich nicht schlimm (ich habe auch schon eine Magenspiegelung hintermir, die sie abrechen mussten, weil ich völlig ausgetickt bin mit dem Schlauch im Hals, das war 100000 mal schlimmer.....)
Bei der Darmspiegelung musst du nur auf ein paar Dinge achten, dann ists wirklich easy: 1. Die Auswahl der Praxis. Ich bin z.B. bei einem Gastroenterologen, der früher malOberarzt in einem Kreiskrankenhaus war. Er hat tolle moderne Geräte und ein supernettes Praxispersonal (man fühlt sich da nicht wie eine Nummer, alles ist sauber und freundlich). Wenn du den Termin der Coloskopie, also der großen Darmspiegelung kennst, solltest du bereits 3 Tage vorher nur relativ leicht verdauliche Kost zu dir nehmen, also keine Vollkornprodukte und auch keine rote Beete (wegen des Farbstoffs). Ich hatte meinen Spiegeltermin z.B. morgens um 11.30h. Ich durfte am Vortag noch bis 14.00h Essen, ich habe mir Reis mit Apfelbrei gekocht und noch ein weiches Ei (Toastbrot geht auch), danach nichts mehr. Um 18.00h muss man mit dem Abführmittel anfangen. Frage bitte deinen Arzt, ob du Colonorm nehmen kannst. Das ist ein Pulver, davon musst du insgesamt bis 3 Stunden vor der Untersuchung 4 Beutel einnehmen, jeweils einen Beutel in einem Liter Wasser gelöst. Stell diese Lösung dann in den Kühlschrank und trinke pro Stunde einen Liter, das ist ganz easy, ich bin von Natur aus ein Wenigtrinker, aber ich habe mir eine Eieruhr gestellt und tatsächlich alle 15 Minuten ein Glas getrunken und nach 4 Gläsern war immer 1 Liter weg.
Das Zeug ist absolut geschmacklos, kein bischen eklig (ehrlich). Wichtig ist nur, dass du an diesem Abend wirklich keinerlei Termine hast, wichtig ist Ruhe und Klonähe. Bei mir ging nach 1 1/2 Stunden ganz leichtes Gegrummel im Gedärm los und du musst dann relativ dringend zum Klo. Allerdings hatte ich diesmal kaum Krämpfe. Du merkst zwar, das du musst, aber es ist nicht zu vergleichen mit dem krankhaften Durchfall.
Dieses Kontrastmittel Colonorm ist ein mit Salzen angereichertes Mittel, das quasi alles was im Darmtrakt ist vor sich her zum Ausgang schiebt. Du hast dann ziemlich dünnflüssigen Durchfall, der so 3,4 Stunden immer wieder kommt und wenn die Flüssigkeit, die du dann von dir gibst, wasserklar ist, bist du fertig. Für mich war am schzlimmsten das anfängliche Hungergefühl. Da ich Verdacht auf Blinddarmentzündung hatte (neben meinem RD) hatte ich eine Woche ziemlich Diät gelebt und einfach Hunger, aber selbst das Hungergefühl ging unter der Einnahme des Kontrastmittels weg. Ich hatte auch keinen Brechreiz und habe nachts gut geschlafen. Ich hatte 2 Liter abends getrunken und morgen die restlichen 2 Liter.
Wichtig ist, dass du dir wirklich Zeit lässt und in einer Stunde kann man locker 1 Liter trinken, verteilt auf 4 x 15 Minuten 1 Glas Lösung ist wirklich easy, glaub mir.
Ich bin dann völlig leer und trotzdem kreislaufmäßig fit mit dem Taxi zur Praxis gefahren (ca. 20 Minuten). Dort bat ich, wie beim letzten mal um ein Beruhigungsmittel (in meiner Praxis verabreichen sie dir per Spritze Dormicum, ich habe 3 mg bekommen, das ist wohl Größen und Gewichtsabhängig. Ich wiege bei einer Größe von 1.68 nur 50 kg. Jedenfalls habe ich beide male nur noch gemerkt, wie der ARzt dir die Kanüle anlegt und du merkst, wie eine Flüssigkeit in deinen Arm läuft und bist in der nächsten Sekunde völlig weg. Dir ist dabei nicht schlecht, du hast nicht die Symptome wie bei einer Narkose, du bist ansprechbar, handlungsfähig, hast nur hinterher keine Erinnerung. Da ich diesmal körperlich wohl schlechter drauf war, als beim ersten Mal, kann ich mich erst wieder an eine Situation im Aufwachraum erinnern, da habe ich nämlch mein Überwachungsgerät auseinandergebaut mit einer Haarspange, weil ich glaubte, die Batterie sei alle..... zwischendrin habe ich mich aber brav alleine angezogen und bin angeblich zu meinem Ruheraum gelaufen und habe der Schwester erzählt, es wäre nicht schlimm gewesen, ich hätte nichts gemerkt.
Allein einmal diese Wirkung zu erleben ist schon toll (ich bin sonst nicht anfällig für Dro. oder so, aber das ist einfach unglaublich...)
Beim ersten mal hat Dormicum mich nur in eine L-M-A-Stimmung versetzt, ich habe die ganze Zeit die Spiegelung auf dem Monitor verfolgt, man hat mir mehrere Polypen rausgeholt mit einer Schlinge, superinteressant, nur du hast nicht das Gefühl, dass sie in deinem Darm rumwühlen. Lieber Frank, ich rate dir dringend zu einer Spiegelung. Mir haben sie diesmal 4 Biopsien entnommen, um zu testen, ob ich Morbus Crohn habe. Ach ja, angeblich, oder sicher, pumpt man Luft in deinen Darm, saugen, die hinterher aber wiede ab. Da ich sonst öfter an Blähungen leide, hatte ich davor weniger Angst, aber ich hatte überhaupt keine Blähungen danach nur jedesmal Bauchmuskelkater im Bereich der unteren Rippen. Sie drücken dir nämlich ziemlich von aussen auf dem Bauch rum, damit der Schlauch in der richtigen Bahn läuft.
Also Frank, ich schwöre dir, es ist , wenn du Colonorm und Dormicum bekommst überhaupt kein Thema. Ich kanns nur empfehlen, drücke dir ganz doll die Daumen und ich bin ganz gespannt auf deine Rückmeldung. Mach es! Du wirst es nicht bereuen! Und bist hinterher total erleichert. Jedes Röntgen ist unangenehmer. Ach ja, ich hatte dummerweise am Tag meiner Spiegelung noch meine Tage und dadurch Gebärmutterkrämpfe, man wollte mir noch zusätzlich ein Schmerzmittel spritzen, daraufr habe ich aber verzichtet, Dormicum hat alles weggemacht. Ausserdem können die immer jederzeit nachspritzen.... also Augen zu und durch. Ich drücke dir die Daumen.... Ganz liebe leidensgenössische Grüsse von Elvira

30.01.2008 09:27 • #7




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