App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

V

Verena1
Gast

Hallo Ihr!

Ich denke, dass es jetzt endlich auch mal an der Zeit ist hier was zu schreiben, da ich ja schon ziemlich lange jeden Tag hier her komme und lese. Es tröstet mich einfach ungemein zu wissen, das es auf der Welt auch noch andere Menschen gibt, denen es (mehr oder weniger) so dreckig geht wie mir. Ich dachte nämlich immer, es gäbe keine Person auf der Welt,die das irgendwie nachvollziehen kann. Ich bin so froh, dass es so ein Forum gibt!
Nun mal zu mir: Ich bin 17 Jahre alt und leide jetzt seit 1 1/2 Jahren an RDS/RMS. Angefangen hat alles im August 2000 im Urlaub in Österreich mit einem schweren Magen-Darm-Virus, der fast das ganze Hotel befallen hat, und mich, da ich im Magen/Darm-Bereich schon immer extrem anfällig war, dreimal so heftig flachgelegt hat wie alle anderen. Es ging mir extrem schlecht, und während sich alle anderen wieder erholten, kam ich nicht mehr richtig auf die Beine und das ganze blieb irgendwie an mir "hängen". Jedenfalls wurde ich ständig rückfällig, und konnte bald die Schule nicht mehr regelmäßig besuchen. Hier muss ich vielleicht erwähnen, dass ich schon damals an einer furchtbaren Kotz-Angst litt (habe mich seit meinem 7. Lebensjahr nicht mehr übergeben) und es irgendwie gelernt habe meinen heftigen Brechreiz zu unterdrücken und es gar nicht mehr zulassen kann mich zu übergeben, auch wenn ich dabei durch die Hölle gehe, und Kotzen bestimmt in jedem Fall besser für meinen Körper wäre.
Aufgrund der heftigen Magenprobleme machte der Hausarzt eine Stuhluntersuchung und stellte dabei Schimmelpilze in meinem Darm und eine kaputte Darmflora fest. Egal was man auch tat, nichts hat mir geholfen und meine damals vor allem den Magen betreffenden Beschwerden wurden immer schlimmer (heftige Übelkeit, Magenschmerzen, Krämpfe, Druck, Völlegefühl, Sodbrennen). Es war schon soweit, dass ich nicht mehr aus dem Haus gehen konnte und immer mehr Ängste deswegen entwickelte. Meine sich damals noch sorgende Mutter ging dann mit mir zu einer Heilpraktikerin, die alle möglichen Nahrungsmittelallergien auf Grundnahrungsmittel wie Milchprodukte, Mehl (Gluten u. Gliadin) und viele mehr feststellte, mir eine Anti-Pilz-Diät verordnete, einen kaputten Magen und Darmentzündungen (sie benutzte das Bioresonanzverfahren) feststellte, außerdem noch übrige Salmonellen in der Galle usw. auf deutsch einfach alles kaputt. Sie verordnete mir alle möglichen Medis und ich konnte mich bald nur noch von Kartoffeln, Reis und glutenfreiem KNäckebrot ernähren. Als ich es eines Nachts vor Magenkrämpfen und Übelkeit nicht mehr aushielt,kam ich ins Krankenhaus, wo ich die schlimmsten Tage/Nächte meines Lebens verbrachte. Man steckte mich in ein Zimmer mit einer 94-jährigen, die vor meinen Augen qualvoll starb, einer geisterkranken alten Frau, die mich übelst beleidigte,einer Frau, die sich mit Tabletten umbringen wollte und nächtelang das Zimmer vollkotzte (was meine Phobie extrem verschlimmerte und mich nächteweise auf die Gänge trieb ohne 1 Minute zu schlafen) und dann nach 2 Tagen an Leberversagen starb, und am Schluss wurde ich in ein Ausnüchterungsbad und zum Teil auch auf den Gang verfrachtet. Man machte dort eine Magenspiegelung, stellte die Diagnose Reizmagen (nur gerötete Schleimhaut) und entlies mich so schnell wie möglich trotz totaler körperlicher Schwäche. Wäre ich nur einen einzigen Tag länger geblieben wäre ich reif für die Klapse gewesen. Es war der Horror und ich versuche das dort erlebte seitdem zwanghaft zu verdrängen, weil ich es nicht verkrafte...
Nur 2 Wochen später brach ich total zusammen und kam in die Kinderklinik. Ich wog zu dem Zeitpunkt nur noch 35 Kilo und war nahe am Hungertod. Für die war von vornherein klar, dass ich magersüchtig sei, ohne nach irgendwas anderem auch nur zu fragen. Ich durfte das bett nicht mehr verlassen, nicht mal um aufs Klo zu gehen ,wurde per Sonde zwangsernährt und kam in psychische Behandlung. Irgendwann hat dann wohl auch der Psychologe geschnallt dass ich nicht wirklich magersüchtig bin und eine PH-Metrie meines Magens gemacht, wo festgestellt wurde, dass ich einen Reflux habe. Auf einmal bekam ich Medikamente( Antra, MCP) für den Magen,behandelte mich aber immer noch wie ne Psycho und hochgradig magersüchtig. Man glaubte mir einfach kein bisschen, für die bildete ich mir alles nur ein. Die Beschwerden besserten sich ein wenig, und mit der Diagnose Magersucht und Reizmagen wurde ich nach 2 Monaten mit einem Gewicht von 43 kg unter der bedingung eine ambulante Therapie weiterzumachen, entlassen.
Nach nichtmal 3 Wochen kam der nächste Schub und mir ging es wieder sehr schlecht. Wieder endlose Fehlzeiten, ich bekam dazu noch Depressionen und es schlug mir alles total auf die Psyche. Meine Freundinnen wollten nichts mehr von mir wissen und ich wurde immer einsamer. Anfang Mai diesen Jahres waren die höllischen Magenschmerzen dann so schlimm, dass ich wieder in diese Klinik musste und mich auch gar nicht mehr dagegen wehren konnte. Auf einmal nahm niemand mehr das Wort Magersucht in den Mund, da sie wohl erkannten,dass es mir wirklich mies ging. Ich hing an Infusionen und konnte mich vor Schmerzen nur noch krümmen. Es folgte eine 2. Magenspiegelung, wo man lediglich eine leichte Gastritis feststellte,jedoch keinen Helicobacter oder ähnliches. Zu allem Übel fing ich mir dort auf der Station einen Magenvirus ein, der mich völlig aus der Bahn warf.
Muss leider für heute aufhören,werde morgen weiterschreiben, ich glaub das wird länger...hoffe ich nerve nicht damit, aber um das zu verstehen muss ich wohl fast die ganze Geschichte erzählen, und dazu fehlt mir heute die Kraft. Seid mir nicht böse, für heute kann ich nicht mehr, ich werde morgen weitermachen.
Liebe Grüße , Verena

17.02.2016 #1


130 Antworten ↓
ZZerRburRuSs

ZZerRburRuSs
Mitglied

Beiträge:
1033
Themen:
13
Danke erhalten:
3
Mitglied seit:
Hallo Katalana

Niederschmettern sollte dich eigentlich nichts was ich schreibe !
Nachdenken ist aber ok.

Als erstes mal : habe ich nicht Dich mit deiner Mutter verglichen , sonder "deine/n Ratschschläge/Umgagng mit deiner Mutter" und "Deine/n Ratschläge/Umgang mit Dir selbst (für dich selbst)" .

Ich "Drag and Drop" mal n bischen

Zitat:
....bin ich nämlich durchaus schon in der Lage, mich meinen Ängsten und Paniken zu stellen. Denn ich weiß, dass all das in meinem Kopf entsteht und nur dort beendet werden kann.


Sich stellen ist ne Prima Sache !
Ängste und Panik passiert wohl zuerst im eigenen Kopf und in der Seele und dann wirds Körperlich .
Nur weils im eigenen Kopf passiert heisst aber nicht das auch der eigene Kopf allein das Problem lösen muss !
Es gibt soviele kleine Hilfen und Werkzeuge auf die man alleine vielleicht nie kommen würde oder wenn dann erst sehr spät . Man schmeisst in meinen Augen also Zeit und damit Leben zum Fenster raus nur weil man es unbedingt "alleine schaffen will".
Um es mal deutlich zu sagen "das ist unklug"

Ausserdem ! Ein Therapeut oder eine Therapie ist "nur" eine Hilfe und ein Spiegel ! Die schaffen nichts für einen ! "Schaffen" und "machen" muss man trotzdem alles alleine.

Ich ZZ bin stolz darauf das ich verstanden habe wie der kürzeste Weg für mich funktioniert hat . Und darauf das ich mich anderen Menschen anvertraut habe und mir helfen lassen hab. Und darauf das ich immerwieder in den Pool mit den Panikattacken gesprungen bin was nicht leicht war . usw...
Ich ZZ würde mich heut noch orientierungslos im Kreis drehen wenn mir nicht der ein oder andere mal kurz ne Richtung aufgezeigt hätte.

Zitat:
Wenns am schlimmsten ist, tu ich genau das, wovor ich grad am meisten Angst habe- raus, einkaufen, Busfahren...


Ist gut finde ich
Gut ist auch wenn du dich mal Hübsch machst dir nen Käffchen oder besser nen Tee trinkst , zu haus in aller Ruhe und dann aufstehst und gezielt dorthin gehst wo du "das Schlimmste" vermutest

Also nicht warten das Angst und Panik agieren und du reagierst sonder umgekehrt . Geh hin , such sie und da alles am besten freundlich.
Und am oberbesten sorgst du dafür das du dann noch mit jemanden darüber sprechen kannst, das macht "verarbeiten" und "einsortieren" ungemein leichter.

Zitat:
Ein gutes Gefühl, wenn man allein weiterkommt, ohne Hilfe in Anspruch genommen zu haben.


Nochmal Therapie und Therapeuten rühren im Grunde keinen Finger für dich ! Du musst jeden kleinen Schritt alleine machen . Und das ist sogar gut so. Sie haben nur manchmal gute Ideen für "Schritte" und helfen das beim laufen erlernte richtig einzusortieren.

Zitat:
Zu deinen Bedenken bezüglich meines Bruders:
.............selbst während der schlimmsten Attacke weiter den Anforderungen einer guten "Schwestermutter" gerechtwerden und ihn absolut nichts merken lasen kann.


Wenn du grad keine Attacke hast und nicht aktiv "erziehst" passiert ja trotzdem was
"Vor Leben" Du lebst,agierst,denkst und handelst so vor dich hin und dein Bruder guckt dir dabei zu und schaut sich das ein oder andere von dir ab. Das alles passiert ohne das es jemandem so richtig bewusst wäre .
Und Paniker ist dummerweise Paniker ob er nun grad ne Attacke schiebt oder nicht .

Zitat:
Ich bin mir der Verantwortung ihm gegenüber bewusst,

Würd ich nie wagen anzuzweifeln.
Zitat:
wir sind immer Ergebnis unserer Erziehung.

Und dessen was wir "vorgelebt" bekommen haben.
Zitat:
Aber ich denke, ich kann ihm seine Sicherheit trotz meiner Unsicherheit ganz gut vermitteln.

Das zweifele ich allerdings stark an .

Um stärker und sicherer zu erscheinen als man ist muss man schauspielern sich verstellen und lügen (hört sich nicht nett an ist aber so . ich habs selbst ewig gemacht) und das schaut sich der "zuerziehende" ebenfalls ab ! Man schafft es nicht das "Schauspiel und Lügen Gerüst" immer perfekt aufrecht zu halten .
(Mal ganz nebenbei, es ist eine Erleichterung wie kaum eine zweite wenn man es endlich fallen lassen kann und sich erlaubt man selbst zu sein . Danach wird man für andere auch wieder glaubhafter)

Das ich Pro Therapie bin ist wohl ziehmlich offensichtlich !
Ich will auch niemanden drängen oder überreden eine Therapie zu machen das muss jeder für sich selbst entscheiden
allerdings finde ich das man keine Vorurteile haben sollte gegenüber Therapie .
Und ausserdem ist es ein völliger Irrglaube zu denken das wer Therapie gemacht hat "es nicht alleine geschafft hat" oder "einen leichteren Weg gewählt hätte"!
Das Gegenteil ist der Fall.

Ich wünsche dir auf jeden Fall das du es schaffst ein offener Mensch zu sein und einen guten Weg für Dich findest.


Zitat:
Ich lass es dich dann wissen, wenns dich interessiert.


Ja, interessiert mich

lg ZZ

11.03.2009 15:26 • #60


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Austausch über Krankheiten, Sorgen und Ängste

x 3


K

Katalana
Mitglied

Beiträge:
35
Themen:
2
Mitglied seit:
hallo mitleidende! bin 23 jahre alt und lebe seit dem tod meiner ma vor 5 monaten mit meinem 13 jährigen bruder zusammen. meine ma litt selbst solang ich denken kann unter angstzuständen und panikattacken, nahm furchtbar viele medikamente, hatte auch hypochondrische züge und hat mich damit irgendwann schon richtig genervt. hatte jahrelang verständnis, hab versucht ihr zu helfen, hab ihr fast alles abgenommen, doch als mein pa sie vor etwa 5 jahren verließ, wurd es erst richtig schlimm. dann folgte eine zeit, in der ich mich selbst vergaß und aufopferte, um all meinen lebensumständen gerecht zu werden- mama, familie, job, schule, beziehung, mein bruder, haushalt, einfach alles. das komische daran: ich hab mich irre gut gefühlt dabei! aber ich wurde mit der zeit auch echt gemein zu meiner ma. sie ließ sich ums verrecken nicht helfen! ich hab sie immer wieder gebettelt, einen entzug und eine therapie zu machen aber wenn ich sie darauf ansprach, stritten wir uns und manchmal warf sie mich sogar aus der wohnung. sie wurde irgendwann zusätzlich noch lungenkrank, ließ das rauchen aber nicht. sie nahm immer mehr kortison und psychopharmaka und aß immer weniger. ich sah irgendwann keinen anderen weg mehr, als mich von ihr zurückzuziehen und kam nur noch um nach meinem bruder zu sehen. meine oma kümmerte sich dann um meine ma. sie besorgte ihr Zig. und medikamente, weiß der schinder, warum.
bald musste sie immer häufiger ins krankenhaus, magerte immer weiter ab- bis auf 33 kilo! aber sie änderte nichts, alles betteln und flehen nutzte nichts. ich hatte auch großen streit mit meiner oma, weil sie all das mit ihrer affenliebe noch förderte.
im september letzten jahres alarmierte die hausärztin das jugendamt und mein bruder sollte- erstmal vorübergehend- zu mir ziehen.
die ganze zeit war ich überzeugt, si könnte gesund werden, wenn sie etwas dazutun würde. deshalb war ich sehr enttäuscht von ihr. recht bald kam sie ins hospitz. keine möglichkeit mehr, ihr zu helfen sagte der arzt. sie habe keine chance auf ein spenderorgan, weil die medikamente und die magersucht den körper zerstört haben. es würde nicht mehr sehr lang dauern.
am 18. 10. 2008 rif mich am vormittag meine oma an, mama sei im krankenhaus (aus dem hospitz war si nach hause entlassen worden). ich fuhr aber nicht sofort hin, weiß nichtmal mehr, warum. als ich am nachmittag kam, lag sie schon im künstlichen koma, um die qualen nicht ertragen zu müssen. ich sagte ihr noch, dass ich sie trotz allem liebe, dass mir alles, was ich falsch gemacht habe, leidtut, dass ich fürimmer auf den kleinen aufpassen würde und, dass ich dableibe, damit sie nicht allein sterben muss. der puls fiel ab, ich wurde aus dem zimmer geschickt und als ich wieder reinkam, waren die maschinen aus. ich hab ein bisschen geweint, war aber sonst zu keiner reaktion fähig. ich wollte nur nach hause zu meinem bruder. er weinte nicht.
am montag darauf ging ich mit meinem lebensgefährten zur schule meines bruders, um bescheidzugeben und ihn abzumelden. da hatte ich die erste pa. aber damals erkannte ich sie nicht als solche. die zweite folgte an ihrer beisetzung, etwa drei wochen später. es war furchtbar! ich konnte nichtmal richtig trauern, vor lauter angst!! der schlimmste anfall war an dem tag, andem ich zum ersten mal nach mamas tod alleine war. mein freund ging zum ersten mal wieder arbeiten, mein bruder war in der schule und ich nahm mir vor, die wohnung endlich wieder auf vordermann zu bringen. pustekuchen! es kam aus heiterem himmel, bem fensterputzen- schwindel, kribbeln im kopf, luftnot, panik, panik, panik! ich bildete mir ein, jetzt durchzudrehen, auch so "verrückt" wie mama zu werden, das gleiche schicksal erwartet mich jetzt! ich rief meinen freund und meine tante an. beide kamen sofort, kauften mir beruhigungstee und blieben bei mir. aber das zittern, ständig pinkeln müssen, heiß- kaltgefühle, ausgeliefert sein und alles dauerte bis hin zum abend. erst als es dunkel wurde, beruhigte ich mich wieder. ich sah beiden die hilflosigkeit an und das machte mich noch fertiger- kener kann mich vor meinem wahnsinn bewahren! keiner da, der mich retten kann!
nach diesem tag hatte ich noch mehrere anfälle, bemühte mich aber, nicht darüber zu sprechen. mein brruder sollte nicht angst haben, dass ich auch wie mama werde. zumindest er soll sich sicher fühlen.
seit ein paar wochen bin ich attackenfrei, habe aber trotzdem ständig angst, dass es wieder schlimmer wird!
früher war ich lebenslustig, hab jede neue aufgabe oder herausforderund mit großer freude und neugier angenommen. und jetzt bin ich gar kein mensch mehr, nur noch voller angst vor dem morgen.
ich hoffe, jemand hat die geduld, meinen roman zu lesen. habe noch mit niemandem richtig darüber gesprochen. hoffe auf gedankenaustausch, auf tipps oder einfach auf eine meinung!
liebe grüße

09.03.2009 11:29 • #49


Zum Beitrag im Thema ↓


U
Liebe Verena,
was Du durchmachen mußtest, ist ja wirklich sehr, sehr schlimm. Vielleicht kannst Du mit Deiner Mutter nochmal einen Versuch bei einem Heilpraktiker starten. Ich bin mir fast sicher, daß die klassische Homöopathie hier helfen könnte. Bis dahin, um Deinen Magen etwas zu beruhigen, versuche es mal mit einer Süßholz/Ingwer-Teemischung. Soll sehr gut helfen. Süßholz nur ganz wenig (1/4 Teel. auf 1/2l Wasser nehmen). Dazu 1Eßl. getrockneten Ingwer. Das ganze im Wasser ca. 10 Min. mit geschlossenem Deckel gut durchkochen lassen und abseihen.
Ich wünsche Dir alles, alles Gute und daß Du bald wieder auf die Beine kommst. Herzliche Grüße von Ulla.

#2


B
Hallo Verena,
ich dachte schon, ich hätte einiges mitgemacht, aber deine Erlebnisse stellen dies in den Schatten. Eines kannst du dir sicher sein, hier in diesem Forum nervst du niemanden damit, wenn du von deinen Beschwerden erzählst.
Ich muss mich Ulla anschließen, die besten Erfolge hatte ich bisher mit pflanzlichen Mitteln, die Schulmedizin spricht irgendwie, zumindest bei mir, meistens nicht an.
Auf jeden Fall, lass den Kopf nicht hängen, es wird weitergehen und möglicherweise, schneller wie du es dir vorstellen kannst, findest du ein Mittel, was dir helfen wird. Ich habe festgestellt, das immer mehr Ärzte Alternativen zur Schulmedizin suchen. Kannst du dich oder deine Mutter oder sonst jemand, der sich etwas um dich kümmert, darüber informieren.

Ich wünsche dir alles Gute.
Liebe Grüße
Birgit

#3


S

bin neu hier

Erstmal schöne Grüße an alle rds geplagten die sich hier austauschen!
Hab grad ein bisschen gegoogelt und bin so auf das Forum gestoßen.
Ich leide schon mehrere Jahre am RDS, kann aber nicht so genau sagen, wann es definitiv angefangen hat, war schon als Kind sehr empfindlich was M/D Trakt anging.
Richtig schlimm wurde es für mich dieses Jahr im Februar nach Antibiotika wegen Weißheitszähnen (naja mit Weißheit wurde es nix, dafür aber mit Durchfall )
Bin schon Meister im von Arzt zu Arzt rennen, wurde,- wie sicher viele hier von A nach B geschickt und wieder zurück, weil Dr.B genauso ratlos war wie Dr.A usw...
Habe schon 2mal Ärzte einen Ausflug in meinen Magen und Darm machen lassen, ohne Ergebnis (abklingende Gastritis sonst nix).
Hab dann durch einen Arzt in der Klinik in der ich selbst auch arbeite herausgefunden daß ich Nahrungsmittelunverträglichkeiten habe und das nicht zu knapp...Momentan halte ich Diät,lass die Nahrungsmittel weg die ich nicht vertrage und muß sagen es geht mir schon besser, leider kommen und gehen die Unverträglichkeiten auch grad wie sie wollen (haben ein Eigenleben...). Hab aber nicht mehr so oft Durchfälle wie früher.
Außerdem nehm ich Rephalysin100mg und Flosamenschalen.
Also, freu mich auf einen Austausch mit euch!
Liebe Grüße, Steffi80

#4


G
hallo ,bin eigentlich auch neu hier zumindest was das schreiben in diesen forum betrifft ab und zu les ich schon mal obs was neues gibt gegen rds,bin jetzt leider auch schon 2jahre betroffen hab ich schon fast damit abgefunden !! aber eigentlich möchte ich dich mal fragen (da du ja ein mädl bist ,und selbst betroffen bist mit rds )was du sagen würdest nehmen wir mal an du bist mit mir 2-3mal ausgegangen und ich erkläre dir ich habe rds würdest du noch was von mir oder hätte ich keine chance mehr bei dir ..denn seit ich rds habe und ich leider singel bin trau ich mich schon fast keine frau mehr anzureden denn wenn ich dann mit ihr ausgehe hab ich ständig angst das es mir dann schlecht geht denn die nervositat schlägt bei mir auch ziemlich auf den darm!ich weis nicht ob du verstehst was ich meine !Glaubst du eine neue partnerin (wenn ich wegen mein rds problem jemals wieder eine haben werde)wird mich mit rds akzeptieren ? sorry das ich dich mit mein problem konfrontiere tschüss gute besserung! by romeo

#5


S
Hallo romeo!
Versteh schon was du meinst,- hatte früher das selbe Problem, hatte auch Angst jemand neues kennen zu lernen.
Hab jetzt zum Glück einen lieben Freund gefunden der mein Problem akzeptiert und mir auch versucht zu Helfen, soweit das möglich ist.
Ist schwer dir deine Frage zu beantworten,da ich ja selbst betroffen bin und es daher besser verstehen kann wie ein Außenstehender. Ich hab z.B meinem Freund beim 2.Date schon erklärt, daß ich Probleme habe und er hat sich sehr interessiert gezeigt und mir zugehört.
Ich denk, wenn du jemand kennen lernst und mit offenen Karten spielst (d.h. nicht sofort alles erzählen, sondern andeuten daß du ein Problem hast) wirst du bald merken ob dein Gegenüber sich damit überfordert fühlt oder gut damit umgehen kann.
Kein Mensch ist perfekt, ich denk wenn man sich das immer vor Augen hält, daß man nicht der einzige Mensch mit Problemen ist (obwohl man sich oft so fühlt), tritt man mit einem besseren Selbstbewußtsein auf.
Ich wünsch dir auf jeden Fall alles was du dir für dich auch wünschst und glaub mir: der Richtigen ist es egal das du ein Problem hast, sie wird dich akzeptieren so wie du bist und das wirst du spätestens nach dem 3. Date merken!
Viel Glück!
Erzähl mir doch noch genauer was für ein RDS`ler du bist!

#6


G
danke für deine aufmunternde worte ....ja was bin ich für ein rdsler?wuste ja vor kurzen nicht mal das ich an rds leide!! könnte dir sagen wie sich mein rds eusert aber was für ein spezieler typ von rds ich habe kann ich dir eigentlich nicht genau sagen ..gibts denn da denn mehrere typen oder hab ich da was falsch verstaden ...ciao by romeo

#7


S
Es gibt einmal den Durchfall Typ, Verstopfungs Typ und den Schmerztyp, kann auch in Kombination auftreten. Ich bin der Durchfall Typ, hab außerdem Nahrungsmittelunverträglichkeiten hab RDS nach Antibiotikaeinnahme "erworben". Erzähl mal von dir!
Viele Grüße, Steffi

#8


G
ja bei mir war das wohl so hatte ein unbeschwertes leben immer party viel alkohl ja und dann eines tages war es so weit schmerzen im bauch blähungen und durchfall ,schätz mal kam von einer infektion ,aber mittlerweile habe ich immer verstopfung und blähungen die dann verursachen das ich schmerzen in der nähe des herzens bis hinten in die mitte meiner schulterblätter gehen,wenn ich mit den essen ziemlich aufpasse und kein alkohl trinke ist es gerade noch erdräglich aber sobald ich mich nicht daran halte ist mir dann so schlecht das ich nicht mal mehr zur arbeit kann, ja leider ist das schöne leben jetzt vorbei aber wer weis vielaicht hört die ganze schei. mal auf man soll ja nie die hoffnung aufgeben es gibt ja viel schlimmere erkrankungen ! und wie gehts dir jetzt so ?

#9


S
Mir gehts soweit gut, d.h. viel besser als vor einem halben Jahr. Ist bei mir auch oft so,- wenn ich einen schlechten Tag hab kann ich auch nicht zur Arbeit gehen, hab dann Durchfall, Schwindel... hab innerhalb von 3Monaten 7kilo abgenommen, hab ein Kampfgewicht von 47kg bei einer Größe von 1,66m, ist halt zu wenig, versuch grad etwas zuzunehmen.
Nimmst du irgendwas an Medikamenten ein, hast schon mal Flosamenschalen versucht?
Gruß, steffi

#10


H

Bin Neu hier

Hallo An Alle.

Ich bin Neu hier in dem Forum und wollte mich mal kurz vorstellen!

Ich heiße Melanie aber alle nennen mich melli, bin 23 Jahre jung und habe seit zwei Jahren eine Autoimmunthyrioiditis Hashimoto mit Latenter Hypothyreose und seit August `05 die Diagnose Reizdarm!!

Ich habe aber schon mindestens zwei bis drei jahren mit dem Reizdarm zu kämpfen aber im letzten Jahr war es so schlimm daß ich zu einem Spezialisten gegangen bin und habe mich einer Darmspiegelung durchgerungen.

Im Moment geht es so einigermaßen.
Habt Ihr erfahrungen mit Medikamenten gemacht?
und wenn ja welche!!

Bin für jeden Tip dankbar!
LG melli

#11


F
Hi Melli,

ich bin die andere Neue, die freewings

Hab schon seit laengerem RDS, aber bei mir helfen leider keine Medikamente Hier ist, was ich schon probiert habe:

Duspatal gegen Kraempfe usw.
MCP - hilft ganz gut gegen Uebelkeit, aber auch nicht immer
Buscopan - kann ich genauso gut ins Klo schmeissen!!
Loperamid - gegen Durchfall, hilft leider nur nicht bei mir
Dazu nehm ich wegen meiner Depressionen noch Antidepressiva, aber gegen die Bauchschmerzen und Durchfall hilft das natuerlich nicht...

-Hat sonst noch wer irgendwelche Tips? Immer her damit...

LG
freewings

#12


H
Hallo Freewings.

Ich nehme auch Antidepressiva und zwar Zoloft 50mg.
Die helfen mir gut.

LG- melli.

#13


J
Hallo Melli,
welche Untersuchungen wurden noch gemacht, um zu der Ausschlussdiagnose RDS zu kommen?

#14


E
Hi Melli! Wo kommst du eigentlich her? Würd mich gern mal mit ner betroffenen persönlich austauschen. Hab auch rds. Schon viel zu lange. Gruss Chris

#15


C

Bin neu hier

Hallo ich bin neu hier und wollte mich mal vorstellen.Ich heiße Hildegard und bin 46 Jahre alt und seit vielen Jahren in Behandlung wegen ausgeprägte psychogene eptileptischen Anfälle bei Streß und Angst rauskommen die sehr quälend sind.
Ich habe deswegen eine 2,5 jährige Psychotherapie hinter mir.
Aber ich bin noch lange nicht fertig.Ich werde noch eine Verhaltenstherapie machen egal wie lang die dauern wird. Ich leide seit Jahren unter Angst und Panikattaken. Phobien in geschlossenen Räumen wo sich fremde Menschen aufhalten. Ich habe keine sozialen Kontakte mehr außer zu meinem Mann und den Hunden.

Ich würde mich auf freuen wenn ich auch Leidensgenossen finde die wie ich kämpfen um ein normales Leben und eine Wiedereingliederung in normale Lebensumstände.Ich höre gern zu und bin offen für Probleme von Mitmenschen.

Gruß Hildegard

#16


C
Chalicee schrieb am Fr, 02 März 2007 13:21
Hallo ich bin neu hier und wollte mich mal vorstellen.Ich heiße Hildegard und bin 46 Jahre alt und seit vielen Jahren in Behandlung wegen ausgeprägte psychogene eptileptischen Anfälle bei Streß und Angst rauskommen die sehr quälend sind.
Ich habe deswegen eine 2,5 jährige Psychotherapie hinter mir.
Aber ich bin noch lange nicht fertig.Ich werde noch eine Verhaltenstherapie machen egal wie lang die dauern wird. Ich leide seit Jahren unter Angst und Panikattaken. Phobien in geschlossenen Räumen wo sich fremde Menschen aufhalten. Ich habe keine sozialen Kontakte mehr außer zu meinem Mann und den Hunden.

Ich würde mich auf freuen wenn ich auch Leidensgenossen finde die wie ich kämpfen um ein normales Leben und eine Wiedereingliederung in normale Lebensumstände.Ich höre gern zu und bin offen für Probleme von Mitmenschen.

Gruß Hildegard

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

H
Hallo und herzlich willkommen,

du bist mit deinen Problemen hier nicht alleine.

#18


G
Hallo und willkommen,ähnliche Probleme hatte ich auch ,bei mir ist das so das ich ich drei schritte vor und zwei zurück gehe, komme aber auch an. Bleib am Ball du schaffst das.


Gruß bebe

#19


F

Bin neu hier

Hallo zusamen, mein name ist Frank und ich leide seit sieben Jahren an Panikataken. Befinde mich zur Zeit in einer Phychoterapie die mir jedoch selbst nicht hilft.Habe zwar 5 monate keine atake mehr gehabt aber seit zwei wochen wieder verstärkt. Hatte gestern 3 ataken trotz Frisium. Nach dem ich heute auf der Arbeit wieder eine hatte bekam ich von meinem Arzt Opipramol-neuraxpharm 50 verschrieben. Am Freitag habe ich einen termin beim Phischater. Wer kann mir was über Hypnose gegen Panikataken berichten ?

#20


A


x 4


Pfeil rechts



App im Playstore