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201808.03




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Hallo.
Ich bin 32 Jahre alt und lebe mit meiner 12 Jährigen Tochter in einer Kleinstadt in Sachsen.

Warum ich hier bin. Ist in erster Linie um euch Mut zu machen.

Ich habe Angst und Panikatacken jetzt zum 2x und bin habe die fast zum 2x bekämpft obwohl dass wirklich das falsche Wort dafür ist.

Ich habe Tabletten bekommen, sie versucht also 1x genommen, Nebenwirkungen gehabt und seitdem stehe ich alles Clean durch. Ich trinke keinen Alk., nehme Tabletten oder irgendwelche Tabletten. Naja ok ich rauche aber das war's dann auch schon.

Das erste mal von 2006 bis 2008.
- Schluckbeschwerden
- Atemnot
- Druck sowie enge in der Brust
usw...

Angst vor
- vielen Menschen
- geschlossenen Räumen
- einkaufen
- allein sein
- Krankheit und sterben
usw...

Seit 2013 habe ich sie wieder nur diesmal total anders.
Beim ersten mal waren es die Situationen, die bei mir die Angst ausgelöst haben und jetzt sind es die Gedanken oder einfach nur die Gefühle wie ich jetzt meine Symptome bezeichne.

Jetzt fühle ich zum Beispiel
- Benommemheit
- Schwindel
- Unruhe
- Herzklopfen
- enge im Hals
usw...

Worauf ich mir immer schlimme Gedanken gemacht habe und in Panik verfallen bin.

Ich bin durch die Hölle gegangen.
Ihr wisst es ja auch aber ich kann euch sagen es gibt Wege da raus.

Er war lang und schwierig und die einzigste Person die euch da raus bringt seit ihr selber.

Ich würde es ja hier noch mit anbringen aber könnte euch dann zu lang werden fürs vorstellen.

LG ich

Auf das Thema antworten
Danke3xDanke


945
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  08.03.2018 11:11  
Damit hast du wohl recht das wir selbst die einzigen sind die uns da raus bringen können, nur ist es so verdammt schwer.



  08.03.2018 11:13  
Es macht schon allein die Denkweise und ein Sicht auf die Dinge viel aus.



945
7
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  08.03.2018 11:18  
Im Moment ist es halt so schwer wenn man mitten in der Angstspirale hängt positiv zu denken.



  08.03.2018 11:21  
Positiv denken würde ich auch nicht erzwingen wollen oder es als nützlich ansehen. Hinterfrage dich lieber warum du das gerade fühlst? Willst du das überhaupt was du da gerade machst? Kennst du so eine ähnliche Situation von früher, womit du einfach nicht klar kamst oder sind es die Menschen in deiner Umgebung die dich unglücklich machen oder sogar die Arbeit usw.

Ich habe es auch immer als schlimm empfunden und mittlerweile hab ich begriffen das mein innerliches Kind oder auch Seele mir etwas damit sagen will.

Danke1xDanke


945
7
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  08.03.2018 11:26  
Die Situation die ich gerade durchmache will ich natürlich nicht. Ich möchte einfach wieder locker sein und meinem Job nach gehen. Nur leider wenn man morgens schon mit Unruhe
aufwacht ist es nicht leicht. Bis vor 8 Wochen war mein Leben noch ok so wie es war. Bloß dann kam durch ein Ereignis Unruhe, durch die Unruhe Angst.



  08.03.2018 11:28  
Vor was hast du Angst bzw was ist passiert? Hast du sozusagen erst seit 8 Wochen Angst und panickattacken?



945
7
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  08.03.2018 11:34  
Ich kenne diese Krankheit von mir schon aus früheren Zeiten. Ich hatte vor 8 Wochen ein Ereigniss in der Familie was mich unruhig werden lies. Aus dieser Unruhe ist jetzt Angst vor der Angst geworden. Ich möchte wieder auf Arbeit gehen, bin aber nach dem Aufwachen schon so unruhig das ich durchdrehen könnte.



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534
  08.03.2018 11:35  
Danke für das Mut machen! Ich kann das nur unterschreiben. Akut habe ich eine Angststörung seit noch nicht einmal einem Jahr. Und dafür habe ich viele viele Erfolge erlebt und mir geht es wieder viel besser. Meine Therapeutin hat aber auch immer gesagt, dass es ein längerer Weg ist und Geduld braucht, zusammen mit viel Selbstakzeptanz!

Danke1xDanke


9908
1
Steiermark/Österreich
16818
  08.03.2018 11:40  
_Fanny_ hat geschrieben:
Jetzt fühle ich zum Beispiel
- Benommemheit
- Schwindel
- Unruhe
- Herzklopfen
- enge im Hals
usw...


Mit diesen Symptomen, die du seit 2006 hast und aktuell hast zu sagen, dass du "raus" bist, entlockt mir jetzt ein Lächeln.
Eine medikamentöse Behandlung nach der 1 Tablette abzubrechen, obwohl man weiß, dass Symptome in der Einschleichphase normal sind, ist sehr dilettantisch.

Es ist wunderbar, :wink: wenn du anderen Mitgliedern Mut machen möchtest, wäre es aber nicht zuerst einmal wichtig, selbst symptomfrei zu werden und wirklich den Weg nach draußen zu schaffen?

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