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Zitterchen

Zitterchen

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Hallo Ihr Lieben,
wollte fragen ob jemand lyrica nimmt und wann der wirkungseintritt ist?
Danke GLG Zitterchen

26.12.2012 20:31 • 23.11.2016 #1


41 Antworten ↓


Felixx


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Ich nehms seit ca. 5 Jahren, z. Zt. recht hoch dosiert. Wielange es zum Wirkungseintritt dauerte, weiß ich nicht mehr genau. Ich glaube, es waren nur ein paar Tage. Auf jeden Fall bei mir keinerlei Nebenwirkungen, aber sehr gute Wirkung. Und Abhängigkeit ist meines Wissens nicht möglich.

30.12.2012 23:22 • x 1 #2


Zitterchen

Zitterchen


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Hallo danke für deine Antwort wieviel nimmst du denn.fange gerade mit 75mg an. bis jetzt geht ganz gut muss ich sagen. nur gegen Depressionen die ich ja auch noch habe helfen sie glaub ich nicht. wegen was nimmst du sie glg zitterchen

31.12.2012 01:45 • #3


andi1975


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Zitat von Zitterchen:
Hallo Ihr Lieben,
wollte fragen ob jemand lyrica nimmt und wann der wirkungseintritt ist?
Danke GLG Zitterchen


der wirkungseintritt ist nach 20-30 minuten,sprich: eine wirkung ist fast unmittelbar spürbar.es ist also nicht wie bei ad`s,daß erst ein spiegel aufgebaut werden muss!

31.12.2012 08:49 • #4


Felixx


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Hallo Zitterchen,
ich nehme im Augenblick 300 mg pro Tag insgesamt. Aber das hat keine Bedeutung für Dich, kann mir nicht vorstellen, was Dir das nun bringt, zu wissen.
Das andere, was ich geschrieben hab, ist viel wichtiger. Und ich nehme sie wg. Angst (SP).

31.12.2012 15:00 • #5


Nachtwind


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Zitat von Zitterchen:
Hallo Ihr Lieben,
wollte fragen ob jemand lyrica nimmt und wann der wirkungseintritt ist?
Danke GLG Zitterchen


Hallo Zitterchen,

habe mit Lyrica 75mg angefangen, weil ich nachts vor Schmerzen (Bandscheibenprolaps mit eingeklemmten Nerv)
nicht durchschlafen konnte und es hat in der ersten Nacht nach Einnahme gewirkt.

Grüße
Nachtwind

31.12.2012 15:03 • #6


Zitterchen

Zitterchen


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Danke für eure Antworten, ich hoffe sie helfen mir, nehme sie ja jetzt erstmal zum schlafen gehen, arzt meintet um die eventuellen nebenwirkungen zu überschlafen, nun weiss ich auch gar nicht ob sie anrühren oder nicht.
Dann nach zwei wochen soll ich sie auch morgen s einnehmen.
GLG Zitterchen

31.12.2012 20:01 • #7


Britschi

Britschi


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Hallo Zitterchen,
ich habe so wie Du eine Angststörung und eine Depression, schon seit vielen Jahren. Seit April letzten Jahres nehme ich erstmals Lyrica und Sertralin in Kombination, und zwar morgens 75 mg Lyrica und 50 mg Sertralin und abends 75 mg Lyrica. Ich wurde in einer Klinik auf diese Medikamente eingestellt und fühle mich damit endlich normal und relativ angstfrei. Ich hatte keine Panikattacken mehr seitdem oder nur ansatzweise, und ich kann ein weitgehend normales Leben führen. Nebenwirkungen habe ich keine. Bei Lyrica ist wichtig, das Medikament langsam einzuschleichen, dann verträgt man es besser.
Ich wünsche Dir viel Erfolg mit dem Medikament, übrigens hat Lyrica auch eine leicht antidepressive Wirkung. Wenn das bei Dir nicht ausreicht, könnte man es auf jeden Fall noch mit einem AD wie Sertralin kombinieren.
Viel Glück und liebe Grüße!

18.01.2013 00:12 • #8


Malte


Doch, es gibt immer mehr Hinweise über eine Art Abhängigkeit unter Lyrica:

http://www.aerzteblatt.de/archiv/80585

Angeblich vergleichbar mit Alk. von der Schwere her.

18.01.2013 12:18 • #9


Burgmann


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Ich habe Lyrica in Tropfenform hier und traue mich nicht ran. Dabei soll es ja tendentiell wie ein Neuroleptikum wirken, nur ohne krampfende Nebenwirkungen. Und Neuroleptika haben bei mir Wunder bewirkt, leider nur bis die (krampfenden) Nebenwirkungen kamen... vielleicht langsam einschleichen, ich weiss es noch nicht...

19.01.2013 23:27 • #10


Britschi

Britschi


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Hallo Burgmann,
bei mir macht Lyrica eigentlich gar keine Nebenwirkungen, auch keine krampfenden. Es ist ein Antiepileptikum, das aber auch stark angstlösend und leicht antidepressiv wirkt und außerdem zur Linderung chronischer Schmerzen eingesetzt wird. Ich habe das Medikament auch langsam eingeschlichen, zuerst eine Woche lang 25 mg/Tag, dann einige Tage 50 mg/Tag und so weiter, bis ich bei meiner jetzigen Dosis von 2 x 75 mg angekommen war. Damit hatte ich in den ersten Wochen als Nebenwirkung ein leicht schwammiges Gefühl im Kopf, was aber dann verschwand. Die angstlösende Wirkung setzt praktisch sofort ein und ermöglicht mir ein weitgehend normales Leben. - Vielleicht versuchst Du es ja wirklich auch mal mit dem langsamen Einschleichen, ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg und gute Besserung!

20.01.2013 00:11 • #11


Burgmann


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Hallo, danke für Deine Reaktion. Eine Frage: Wie empfindest Du die Art der Wirkung? Nimmt es Ängste im rein körperlich empfundenen Sinne oder unterdrückt bzw. befreit es Dich eher von den Gedanken die Angst auslösen? Also dieses ständige "was wäre wenn" oder "Wenn dann, dann das" oder "Kommt die Angst gleich wieder, wenn ich..."? Ich bin sehr stark auf der Gedankenebene von meinen Ängsten gesteuert bzw. die Gedanken lösen Angst aus. Hilft Lyrica diese Gedanken zu nehmen bzw. zu sortieren oder "belämmert" es einfach nur so stark das man keine Lust mehr hat über Angst nachzudenken? Ich hoffe, Du kannst meine Frage nachvollziehen?

20.01.2013 12:26 • x 1 #12


Britschi

Britschi


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Hallo Burgmann, auch bei mir werden die Ängste mit entsprechenden körperlichen Reaktionen durch Gedanken und Grübeln ausgelöst. Bei mir war es auch noch so, dass ich innerlich immer hypernervös war, irgendwie unter Hochspannung, so dass auch kleine außergewöhnliche Belastungen (z.B. mein erwachsener Sohn hat Schnupfen, oder es kommt jemand zu Besuch, oder ich bin irgendwo eingeladen) schon über meine Belastungsgrenze hinausgingen und oft schlimme Panikattacken auslösten. Ich empfinde die Wirkung von Lyrica (bei mir ja noch kombiniert mit Sertralin 50 mg) so, dass in meinem Kopf eine normale "Ruhe" herrscht, diese gedankliche Hyperaktivität ist weg und damit auch die Auslöser für die Angst und das Vermeidungsverhalten. Ich fühle mich einfach ganz normal (glaube ich wenigstens, "normal" ist ja kaum zu definieren) und kann alltägliche Belastungen wieder tolerieren. Ich mache mir deutlich weniger Sorgen und habe weniger negative Gedanken, was ich durch fast tägliche Meditation noch unterstütze. Ich kann mein Denken auch besser kontrollieren und ein Abrutschen ins Negative meist rasch beenden. Benommen fühle ich mich gar nicht. Ich hoffe, dass dieses Lebensgefühl von Dauer sein wird, bis jetzt hält es immerhin schon 9 Monate! - Ich kann Dich nur ermutigen, alles zu versuchen, damit Du mit Deiner Krankheit so gut wie möglich leben kannst, und das kann auch Lyrica sein. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass Du sicher Angst vor dem Medikament hast - das gehört ja bei uns zum Krankheitsbild. Da musst Du einfach durch, und das schaffst Du auch ganz bestimmt.
Viel Glück und liebe Grüße,
Britschi

20.01.2013 23:57 • #13


Burgmann


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Hatte gerade ein Telefonat mit meinem Vertrauensarzt, der mit Entzug und Medikamenten sehr gut vertraut ist. Ich soll jetzt zum Benzo das Lyrica nehmen. Er sagte aber auch, dass Lyrica ein Suchtpotential hat bzw. bei EINIGEN zu Missbrauch führt, man solle also genau darauf achten, dass man nicht immer mehr nimmt - wenn das der Fall ist: Sofort melden. Man ist sich noch nicht ganz im Klaren darüber ob es zur Abhängigkeit führt oder nicht. An Benzos und Lyrica zusammen traue ich mich noch nicht ganz ran, möchte erst die Benzos so gut es geht runterfahren. Aber mein Doc zieht das Lyrica klar allen anderen vor und dem Doc vertraue ich ansatzweise und das ist wichtig.

21.01.2013 12:13 • #14


Malte


Benzo und Lyrica zusammen? Sicher, das sich das verträgt? Weil meine Info ist ne andere.

21.01.2013 12:18 • #15


Burgmann


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Ach so, zwei Fragen noch:

1) Hast Du zugenommen bzw. musstest Du mehr Sport machen um Dein Gewicht zu halten?

2) WENN ich das fragen darf: Die Lust auf Lust ist geblieben oder gings damit bergab (oder gar bergauf)?

Danke Dir...

21.01.2013 12:30 • #16


Burgmann


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Zitat von Malte:
Benzo und Lyrica zusammen? Sicher, das sich das verträgt? Weil meine Info ist ne andere.


Meine auch. Der Arzt meinte jedoch, dass die Lyrica im Entzugsbereich von Benzos als "Abfangmittel" geben. Und die Patienten dort nehmen teilweise 5mg Benzos am Tag und DAZU 50 - 100mg Lyrica. Nun ja, was soll ich jetzt anderes sagen als diese Info weiterzugeben bzw. anzunehmen? Ich denke, es kommt auch immer auf die Mengen an, oder? Daher will ich ja erst mal beim Benzo bleiben, das möglichst runter fahren und dann (so ich bei 0 ankommen sollte) mit dem Lyrica LANGSAM anfangen. Woher hast Du denn Deine Info und warum sollte man nicht kombinieren, kannst Du das mit einem Link nachweisen?

21.01.2013 12:32 • #17


Malte


Zitat von Burgmann:
Der Arzt meinte jedoch, dass die Lyrica im Entzugsbereich von Benzos als "Abfangmittel" geben.
Ja, das stimmt allerdings.

21.01.2013 13:03 • #18


Burgmann


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Sorry, aber was denn nun? Auf der einen Seite meinst Du gehört zu haben das man es NICHT kombinieren soll, auf der anderen Seite bestätigst Du, dass es beim Benzo-Entzug helfen kann. Was denn nun?

21.01.2013 13:39 • #19


Malte


Ja, es wird zur Entziehung zusammen eingesetzt, aber nicht auf Dauer und darum ging es mir. Und wenn, dann eher kontrolliert, in Kliniken. Lyrica und z.B. Tavor zusammen kann zu Atemdepression führen. Das steht auch in den Warnhinweisen. Und mir persönlich wäre es dann egal, welcher Arzt was sagt. Weil ich hab da allgemein gesehen andere Erfahrungen.

Vor Jahren sagte mir auch mal eine Kardiologin, ich kann ein bestimmtes Blutdruckmedikament erstmal (sollte es aber ausschleichen) zusammen mit einem bestimmten Betablocker nehmen und obwohl bekannt war, die Wirkung kann sich gegenseitig extrem verstärken. Und so war es auch. Notaufnahme mit Blutdruckwerten von irgendwie 90 zu 50, Puls 50.

Man sollte auch mitdenken. Nach einigen Pleiten lernt man das aber.

21.01.2013 13:59 • #20




Dr. med. Andreas Schöpf

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