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Hallo ihr Lieben, ich bin neu hier im Forum und stehe ziemlich neben mir im Moment.

Seit ein paar Wochen habe ich nächtliche Panikattacken und die werden immer schlimmer. Leider weiss ich nicht was genau diese Panikattacken auslöst, ich wache davon auf.

Vor ein paar Wochen habe ich meine Tochter entbunden, in der Schwangerschaft fing das an, mit dem nächtlichen Herzrasen, ich bin davon aufgewacht und seit dem habe ich diese Problematik.

Ich möchte so gern schlafen, bin auch müde, nicht antriebslos, fühle mich nur hypernervös.
Schilddrüse wurde gecheckt, EKG und so weiter auch, alles in Ordnung. Es bleibt halt die Psyche.

Ich wache auf und habe Panik...Herzrasen, total verrückt. Wovor habe ich Angst, was löst das aus. Ich soll Insidon nehmen, aber wenn ich diese Nebenwirkungen lese, dann bekomm ich wirklich Angst.....

Was kann man denn noch nehmen? Gibt es angstlösende Medikamente, die nicht auf Herz und Kreislauf wirken?

LG von Verunsichert

14.12.2010 19:10 • 15.12.2010 #1


3 Antworten ↓


LadyDana
Also ich habe selber schon Insidon (Opipramol) und ich hatte da keine Nebenwirkungen von.
Ich habe am anfang 200 mg genommen. Und Später dann auch reduziert. hatte keine Probleme beim absetzen.

insidon fand ich gut, weil es die angst nicht ganz weg genommen , so konnte ich mich damit noch auseinander setzen ohne durchzudrehen,.

Ich habe allerdings auch nebenher eine Psychotherapie gemacht in der ich gelernt habe damit umzugehen.

Deshalb rate ich dir, neben einer medikamentösen behalndlung auch eine Therapeutische zu machen.Ich bin durch die Kombi da sehr schnell raus gekommen.

Und was die Auslöser betrifft: Manchmal gibt es keine spezifischen auslöser.

Und ne Wochenbettdepression ist was anderes, oder?

Wer hat dir das Insidon verschrieben? Könnte der dir vlt eine Liste von Psychotherapeuten geben?

LG dana

14.12.2010 19:24 • #2



Welches Medikament?

x 3


Ich war bei meiner Frauenärztin, da wurde dieser immens niedrige Eisenspeicherwert festgestellt. Bei einem Hausarzt die komische Schilddrüse und bei einer Internistin eine verknotete Schilddrüse und sie hat mir das Medikament verschrieben. Soll jetzt Doxepin nehmen.....keine Ahnung ob das überhaupt ne Depression ist, denn ich fühle mich überhaupt nicht traurig, keine dunklen Gedanken oder Rückzug oder sonst was. Ich fühle mich nur überaus nervös und könnte platzen.

Und schlafen klappt nicht, ich wache auf und habe dieses Herzrasen, immer wenn ich schlafen oder geschlafen habe.....

15.12.2010 15:01 • #3


Christina
Hi,

wenn der Ferritinwert sehr niedrig war, solltest du Eisen nehmen, denn der Mangel kann ganz schön auf die Psyche schlagen. Wenn in deiner Schilddrüse Knoten festgestellt wurden, lass sie unbedingt nochmal untersuchen (vielleicht bei einem dieser Ärzte, wenn du dich registrierst, kannst du auch negative Erfahrungsberichte lesen), sie ist ein klassischer Angstverursacher und wird leider allzu oft ärztlicherseits nicht ernst genommen. Schau hier rein. Und relativ kurz nach der Schwangerschaft und Entbindung können generell die Hormone noch ein bisschen rumspinnen.

Was du risikolos mal ausprobieren könntest, wäre hochdosiertes Magnesium plus ein B-Komplex. Evtl. auch noch zusätzlich Vitamin B6. Man kann m.W. testweise zwei, drei Tage lang jeweils 300 mg B6 über den Tag verteilt nehmen. Merkt man damit eine Besserung, dann dauerhaft 50 - 100 mg B6.

Ich nehme an, du stillst nicht mehr, sonst hätte man dir kaum ein AD verschrieben. Doxepin hat normalerweise eine beruhigende Wirkung und wird gut vertragen. Es ist ganz und gar kein Hammermedikament - Insidon übrigens noch weniger... Möglich wäre auch Promethazin im Bedarfsfall oder (aber wirklich nur selten!) ein Benzodiazepin. Benzos haben meist die wenigsten Nebenwirkungen, es besteht aber die Gefahr, bei zu häufigem Gebrauch abhängig zu werden.

Liebe Grüße
Christina

15.12.2010 16:26 • #4




Dr. med. Andreas Schöpf