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Yvi23
Hallo ihr Lieben,
Meine Angst und Panik hat sich aktuell stark verschlechtert.
Als Dauermedikation nehme ich morgens mittlerweile 60 mg Escitalopram. Die Höhe würde über den Spiegel im Blut bestimmt.
Als Notfallmedikament hatte ich bislang Diazepam. Machmal hat es geholfen, manchmal nicht.
Nun hat mir mein Angst aufgrund, dass ich das Gefühl habe, dass 10 mg Diazepam manchmal nicht wirken, Tavor verschrieben.
Noch habe ich Tavor nicht ausprobiert. Ich traue mich auch irgendwie nicht, weil ich nicht weiß, wie ich darauf reagiere.
Hat jemand Erfahrung damit, ob Tavor und Diazepam sich sehr unterscheiden bei der Einnahme Bzw. in ihrer Wirkung?

19.01.2018 13:00 • 06.05.2021 #1


26 Antworten ↓


Sells1234
Hallo, ich habe Diazepam genommen schon wenige Tropfen haben geholfen. Doch Vorsicht machen abhängig. Der Entzug ist nicht einfach kann ich dir sagen. Travor kenne ich nicht. Wünsche dir alles Gute. LG.

19.01.2018 13:36 • #2



Wechsel von Diazepam zu Tavor

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Tavor chillt schön

19.01.2018 13:37 • x 1 #3


petrus57
Ich würde es erst mal mit 0,5 mg Tavor probieren. Mir helfen die meist ganz gut. Aber 60 mg Escitalopram sind ja schon eine Hammerdosis. Vielleicht hat sich wegen der höheren Dosis deine Angst und Panik erhöht. So erging es mir unter 150 mg Sertralin. Ich fühlte mich wie auf Speed.

19.01.2018 14:09 • #4


Yvi23
Die Erhöhung auf 60 mg Escitalopram hat erst jetzt stattgefunden, nachdem sich mein Zustand verschlechtert hat. Und wie gesagt, mein Blut würde vorher untersucht um festzustellen, was von dem Medikament überhaupt in meinem Blut ankommt. Und es kam nicht das an was sollte. Deshalb die Hohe Dosis.

19.01.2018 14:23 • x 1 #5


Escitalopram so hoch zu dosieren macht keinen Sinn. Bei 20mg sind bereits alle Rezeptoren belegt. Es verstärken sich wahrscheinlich nur die Nebenwirkungen.

19.01.2018 19:07 • #6


mathi90
60mg Escitalopram das is ja viel zu hoch
Ich an deiner Stelle würde kein Tavor nehmen, sie helfen zwar sehr schnell und gut, allerdings machen sie auch sehr schnell abhängig und du brauchst mit der Zeit immer mehr davon bis du eine Wirkung spürst.

19.01.2018 23:48 • #7


la2la2
Zitat von Yvi23:
Die Erhöhung auf 60 mg Escitalopram hat erst jetzt stattgefunden, nachdem sich mein Zustand verschlechtert hat.

Hat das wirklich ein Arzt dir verordnet oder hast du die selbst erhöht, weil es nichts gebracht hatte in niedrigerer Dosis?
Meinst du wirklich EScitalopram oder Citalopram?
Wann wurde zuletzt ein EKG gemacht? Welche Dosis hattest du zum Zeitpunkt des EKGs?

19.01.2018 23:56 • x 3 #8


Hallo wenn du tavor nimmst dann bitte nur für zwei Wochen es macht sehr schnell abhängig und dann wird es erst richtig schlimm...

20.01.2018 14:44 • #9


pferd123
60 mg? Die höchste Dosis liegt bei 20...

20.01.2018 18:36 • #10


Zitat von mathi90:
60mg Escitalopram das is ja viel zu hoch
Ich an deiner Stelle würde kein Tavor nehmen, sie helfen zwar sehr schnell und gut, allerdings machen sie auch sehr schnell abhängig und du brauchst mit der Zeit immer mehr davon bis du eine Wirkung spürst.


Ich nehme seit Jahren nie mehr als 1,5 mg.
Also stimmt deine Aussage nicht ganz.
Bei vielen aber stimmt es dass sie mehr benötigen.

30.01.2018 20:15 • #11


Zitat von klara76:
Hallo wenn du tavor nimmst dann bitte nur für zwei Wochen es macht sehr schnell abhängig und dann wird es erst richtig schlimm...


Bei mir läuft es seit dem ich tavor nehme alle besser.
Vorher jeden Tag Panikattacken und job verloren.
Jetzt seit 3 Jahren einen unbefristeten job, nebenberuflich selbständig.
Und im privaten läufts auch besser.

30.01.2018 20:17 • #12


Spreadhunter
Dann ist doch alles bestens wenn du damit klar kommst. Beobachte mal, ob du immer mehr benötigst. Benzodiazepine haben die Angewohnheit, bei dauerhaftem Gebrauch Toleranzen auszubilden.

30.01.2018 21:04 • #13


Zitat von Spreadhunter:
Dann ist doch alles bestens wenn du damit klar kommst. Beobachte mal, ob du immer mehr benötigst. Benzodiazepine haben die Angewohnheit, bei dauerhaftem Gebrauch Toleranzen auszubilden.

Bin seit Jahren nie über 1,5mg, mit Ausnahmen bei Meetings etc.
Zur Zeit bin ich bei 2mal 0.25 mg täglich.

30.01.2018 22:02 • #14


Spreadhunter
Wenn du dich gut damit fühlst, warum nicht. Freue mich, dass es dir hilft.

30.01.2018 22:04 • x 1 #15


Zitat von Spreadhunter:
Wenn du dich gut damit fühlst, warum nicht. Freue mich, dass es dir hilft.


Bin eigentlich nicht begeistert davon tavor süchtig zu sein.

30.01.2018 22:06 • #16


Spreadhunter
Nun. Auch dafür gäbe es ja Lösungsansätze. Diese sind allerdings deutlich beschwerlicher als eine low-dose Abhängigkeit.
Machst du Therapie oder nimmst du ein Antidepressivum?

30.01.2018 22:29 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von Spreadhunter:
Nun. Auch dafür gäbe es ja Lösungsansätze. Diese sind allerdings deutlich beschwerlicher als eine low-dose Abhängigkeit.
Machst du Therapie oder nimmst du ein Antidepressivum?


Ich bin nicht therapierbar.
Ich nehme Amitriptylin.

30.01.2018 22:41 • #18


Spreadhunter
Zitat von FeBi:
Ich bin nicht therapierbar.

Das glaube ich nicht. Irgendwas kann man immer tun. Natürlich kann man nicht immer von "Heilung" sprechen, aber oftmals ist eine Linderung drin.
Meinte es nur gut.

30.01.2018 22:45 • x 2 #19


Zitat von Spreadhunter:
Das glaube ich nicht. Irgendwas kann man immer tun. Natürlich kann man nicht immer von "Heilung" sprechen, aber oftmals ist eine Linderung drin.
Meinte es nur gut.


Ich meine auch "geheilt". Das werde ich nie sein.
Denk schon, dass ich wieder eine Therapie machen werde. Das wäre dann die vierte.
Ich weiß, dass du es nur gut meinst

31.01.2018 07:39 • #20



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