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Entwickler

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Hallo,

ich nehme seit 2 Monaten erst 10 mg und seit drei Wochen 20 mg Citalopram. Ich habe zwar keine Schlafstörungen mehr, aber das Gegenteil davon. Ich schlafe zu viel und zur falschen Zeit. Ich kann im Moment nicht arbeiten und liege nur im Bett. Das muss sich ändern, weil ich ab 03.08. eine neue Arbeitsstelle aufnehme. Ich kann mich nicht zwingen dazu, draußen rumzulaufen oder mich sportlich auszutoben, weil daran momentan nicht zu denken ist.

Soll ich das Citalopram beibehalten? Ich hatte es schon mal drei Jahre lang genommen, aber da gab es nicht solche Nebenwirkungen. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich seit 1 1/2 Jahren keinen Urlaub nehmen durfte, und ich jetzt völlig erschöpft bin. Ich bin jetzt erst mal für eine Woche krankgeschrieben. Kann ich was einnehmen, dass die Antriebslosigkeit verschwindet? Ich befürchte, von allein passiert da nicht viel.

22.07.2015 14:01 • 24.07.2015 #1


74 Antworten ↓


Serthralinn


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Bei escitalopram sind diese nebenwirkungen geringer. Auch die qt Verlängerung etc .

Ansonsten hilft auch sertralin. Mit citalopram hab ich nur im Bett gelegen

22.07.2015 14:07 • #2


Entwickler

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Das kann man doch nich so einfach umstellen bei der Einnahme, oder?

22.07.2015 14:11 • #3


Dragonlady_s

Dragonlady_s


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Da kann man mal sehen wie unterschiedlich es bei jedem wirkt.

Ich hatte nach ein paar Wochen mit Citalopram endlich wieder antrieb

22.07.2015 14:17 • x 1 #4


MathiasT


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Zitat von Entwickler:
Das kann man doch nich so einfach umstellen bei der Einnahme, oder?


Nein, einfach nicht. Frag den Arzt besser!

22.07.2015 14:19 • x 1 #5


Serthralinn


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Nun sich selbst wird er wohl hoffentlich kein Rezept ausstellen können .

Das lässt sich leicht umstellen , sprich mit deinem Arzt .

22.07.2015 14:37 • #6


Serthralinn


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Zitat von Dragonlady_s:
Da kann man mal sehen wie unterschiedlich es bei jedem wirkt.

Ich hatte nach ein paar Wochen mit Citalopram endlich wieder antrieb



Vermutlich nur durch das Verschwinden der Depression. Wirklich Antrieb machen eher noradrenalin wiederaufnahmehemmer. Ich kenne eigentlich niemanden , der durch Citalopram großartig dauerhaft antrieb bekam. Vielleicht noch in den ersten Wochen.

Selbst escitalopram macht ja noch leicht müde . Die anticholinergen Effekte von Citalopram sind noch heftiger.

Richtigen antrieb machen eher die Psychostimulanzien. Aber bei Ängsten eher nicht so sinnvoll.

22.07.2015 14:42 • #7


marlene 05

marlene 05


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Das müsste sich bald endern. Ich hatte sie auch genommen und ich war nicht mehr antiebslos. Habe sie fast 5 Jahre genommen. Warte noch etwas es wird noch besser.

22.07.2015 15:29 • #8


Serthralinn


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Nein wird es nicht. Guck mal unter sanego oder sonst wo.

22.07.2015 15:34 • #9


marlene 05

marlene 05


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Das kannst du doch gar nicht wissen. Ab gesehen davon muss er das mit dem Arzt klären. Hier gibt jeder ne andere Antwort. Ich habe es sehr lange genommen und ich hatte immer antrieb.

22.07.2015 15:44 • #10


Serthralinn


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Ich sehe auch eigentlich null Vorteile von Citalopram gegenüber escitalopram. Der einzige Vorteil War der bis 2014 EXTREM viel günstigere Preis ; ansonsten bietet esCitalopram eigentlich gegenüber Citalopram nur Vorteile. Allein schon wegen des deutlich geringeren kardiovaskulären Risikos.

Bei Einem Vergleich sertralin und escitalopram bieten beide Wirkstoffe vor und Nachteile.

22.07.2015 15:46 • #11


Serthralinn


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Zitat von marlene 05:
Das kannst du doch gar nicht wissen. Ab gesehen davon muss er das mit dem Arzt klären. Hier gibt jeder ne andere Antwort. Ich habe es sehr lange genommen und ich hatte immer antrieb.


Und wieso nicht? Ich habe die Rezeptor Affinitäten von Citalopram versus escitalopram betrachtet und das racemische Gemisch wirkt mehr anticholinerg. Das bedeutet mehr sedierung und kardiovaskuläre nebenwirkungen.

Ich kann lesen.

22.07.2015 15:48 • #12


Serthralinn


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Desweiteren kenne ich mich mit fachinformationen für medizinisches Fachpersonal aus und habe in einem pharmazeutischen Betrieb gelernt. Mein arzt sagt selber , dass er von racematen und Rezeptor Profilen von psychopharmaka keine Ahnung hat. Ärzte wissen auch nicht alles. Ich glaub nem Fachartikel von einer renommierten Uni deutlich mehr.

22.07.2015 15:51 • #13


Dragonlady_s

Dragonlady_s


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Zitat von Serthralinn:
Zitat von Dragonlady_s:
Da kann man mal sehen wie unterschiedlich es bei jedem wirkt.

Ich hatte nach ein paar Wochen mit Citalopram endlich wieder antrieb



Vermutlich nur durch das Verschwinden der Depression. Wirklich Antrieb machen eher noradrenalin wiederaufnahmehemmer. Ich kenne eigentlich niemanden , der durch Citalopram großartig dauerhaft antrieb bekam. Vielleicht noch in den ersten Wochen.

Selbst escitalopram macht ja noch leicht müde . Die anticholinergen Effekte von Citalopram sind noch heftiger.

Richtigen antrieb machen eher die Psychostimulanzien. Aber bei Ängsten eher nicht so sinnvoll.


Das ist schon wieder totaler Schwachsinn.
Ich hatte nicht nur Wochen antrieb, sondern Jahre.

Mag sein dass Ärzte magst alles wissen, du aber definitiv auch nicht.

Du versucht jedem sein Medikament schlecht zu reden, es sei denn er nimmt Escitalopram

22.07.2015 16:16 • x 2 #14


Serthralinn


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1. Ist müdigkeit die für Citalopram überall am häufigsten genannte nebenwirkung

2. Warum Citalopram , wenn escitalopram der Nachfolger ist und überall besser abschneidet. ...

Ich weiß nix ich zitiere nur

22.07.2015 18:02 • #15


Faultier


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Zitat von Serthralinn:
1. Ist müdigkeit die für Citalopram überall am häufigsten genannte nebenwirkung

2. Warum Citalopram , wenn escitalopram der Nachfolger ist und überall besser abschneidet. ...

Ich weiß nix ich zitiere nur


1.Bei Escitalopram ist Übelkeit bei 1-10% der behandelten Patienten die häufigste Nebenwirkung (was ist jetzt schlimmer ?)
2.Escitalopram hat einen sehr geringfügigen,jedoch statistisch signifikaten Wirksamkeitsvorteil gegenüber Citalopram und anderen SSRIs und SNRIs bei einem und jetzt kommt es...MINIMAL GERINGEREN AUFTRETEN VON NEBENWIRKUNGEN!
Die Kosten-Nutzen-Relation wird gegenüber anderer etablierter Medikamente der gleichen Wirkstoffklasse sogar in Frage gestellt.

Ventrikuläre Arrythmien und sogar die besonders gefährlichen Torsade de pointes Tachykardien treten dosisabhängig bei Escitalopram genauso auf,wie bei anderen Antidepressiva.
Selbst wenn das jetzt ein paar Patienten weniger bertrifft als unter Citalopram ist das immer noch sehr bedenklich und für mich noch kein wirklicher Fortschritt.

Das kann man gut mit ACE Hemmer und AT1 Rezeptorenblocker (Sartane) vergleichen.
Der Reizhusten ist weg,aber die Gefahr ein Angioödem zu entwickeln und daran im schlimmsten Fall zu sterben besteht weiter

22.07.2015 18:58 • #16


ParoxetinUser


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medikamente-angst-panikattacken-f76/ssri-diskussion-t66515.html

Wofür gibt's eigentlich diesen Thread von Dir Serthralinn, wenn Du weiter überall anders über dieses Thema diskutierst?

22.07.2015 19:03 • #17


ParoxetinUser


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Bitte zurück zum Thema.

@ Entwickler,
Wenn Dich das Medikament so dermaßen "alltags- und arbeitsuntauglich" macht, ist es wohl das Beste mit deinem behandelnden Arzt über Alternativen oder ggf ergänzende Medikamente zu reden.

22.07.2015 19:07 • #18


Faultier


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Zitat von ParoxetinUser:
Bitte zurück zum Thema.

@ Entwickler,
Wenn Dich das Medikament so dermaßen "alltags- und arbeitsuntauglich" macht, ist es wohl das Beste mit deinem behandelnden Arzt über Alternativen oder ggf ergänzende Medikamente zu reden.


Vielleicht ist es auch nicht das Medikament,sondern die Depression oder Grunderkrankung die ihn alltags und arbeitsuntauglich macht.
Es gibt ja eine Menschen denen Antidepressiva nicht helfen.
Wenn man viel schläft und nicht aus dem Bett kommt würde ich das zumindest mal in Betracht ziehen.
Andere Möglichkeit:das Medikament ist zu niedrig dosiert...

22.07.2015 19:28 • x 1 #19


ParoxetinUser


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Zitat von Faultier:
Vielleicht ist es auch nicht das Medikament,sondern die Depression oder Grunderkrankung die ihn alltags und arbeitsuntauglich macht.
Es gibt ja eine Menschen denen Antidepressiva nicht helfen.
Wenn man viel schläft und nicht aus dem Bett kommt würde ich das zumindest mal in Betracht ziehen.
Andere Möglichkeit:das Medikament ist zu niedrig dosiert...


Hallo Faultier,

sehr guter Hinweis. Deine differenzierte Betrachtungsweise gefällt mir. Man sollte wirklich auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass es eben auch an der Grunderkrankung liegen kann. Oder auch das die Dosierung möglicherweise zu niedrig ist.

In beiden Fällen folgt daraus ja eigentlich, dass Entwickler sich mit seinem behandelnden Arzt wieder austauschen sollte.

22.07.2015 19:42 • #20




Dr. med. Andreas Schöpf