Hey,
dann erstmal willkommen im Forum.
Mit Psychopharmaka kann man immer nur die Symptome unterdrücken, aber niemals die "Ursache" behandeln.
Wenn im Auto die Warnleuchte für niedrigen Ölstand leuchtet, kann man natürlich auch die Lampe ausbauen und weiterfahren, statt sich um das Ölproblem zu kümmern....
Zitat von sunlegend:Meine Frau (56) leidet an einer, vermutlich Wechseljahre bedingten, Depression.
Wurde schon ALLES versucht um die Wechseljahre zu "behandeln"? Also intensive Hormontests, usw. usf.?
Zitat von sunlegend:Die Symtome der Depri gehen in Richtung Angst und Antriebslosigkeit (für mich eher Noradrenalinmangel) und NICHT Traurigkeit und Hofnungslosigkeit (Serotoninmangel).Ich denke, bei Depression wird oft nicht genau nach den Symptomen gefragt und therapiert, die durchaus einen Hinweis auf den spezifischen Neurotransmittermangel geben können.
Bevor man mit Psychopharmaka herumexperimentiert, sollte man sich erstmal damit beschäftigen, wie und aus welchen Grundstoffen die Neurotransmitter gebildet werden und versuchen dort anzusetzen.....
Zitat von sunlegend:die Wirkdauer endete nach ca. 4-4,5 Monaten spontan (innerhalb 2-3 Tagen), bin ich dabei mich intensiver mir der Materie auseinander zusetzen.
Da hätte der Psychiater hellhörig werden müssen und mal überlegen, was er da überhaupt behandelt mit den Medikamenten, statt jetzt vollkommen willkürlich irgendwelche anderen Psychopharmaka zu verschreiben.....
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Mehr auch hier:
medikamente-angst-panikattacken-f76/venlafaxin-t56536.html