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G
Hallo zusammen,

zwar gibt es schon einen Thread zu diesem Thema, aber dieser ist schon ziemlich veraltet und trifft nicht ganz auf meine Situation zu, also verzeiht mir, wenn ich einen neues Thread eröffne.

Ich nehme seit ca. 1,5 Jahren Venlafaxin 75mg in der Dosierung 1-0-0 wegen Angststörungen.

Sie helfen dagegen auch eigentlich ganz gut, hatte vorher Escitalopram genommen, aber davon hatte ich am Ende Nasenbluten ohne Ende gehabt.

Seit ich Venlafaxin nehme habe ich lebhaftere Träume bekommen, aber die letzten Tage ist es besonders schlimm. Vielleicht liegt es daran, dass ich auch zur Zeit viel Stress auf der Arbeit habe, aber ich versuch mal ein oder zwei Träume zu beschreiben. Die Träume fühlen sich im übrigen alle sehr real an und scheinen ewig zu dauern.

Ein schlimmer Traum von mir war ungefähr vor 4 Tagen, dort sollte ich operiert werden und wurde mit so einer Kappe in Narkose versetzt. Ich wache wohl nicht mehr aus der Narkose auf und wechsle in die Sicht des Arztes und reanimiere und defibrilliere dann denjenigen, der in Narkose liegt.

Ein weiterer, aktuellerer Traum von mir war, dass ich vor einem Serienkiller flüchte durch die halbe Welt und immer in der Angst umgebracht zu werden, was ich schließlich auch auf die brutalste Art und Weise mit einem Messer wurde. Dadurch bin ich aufgewacht. Träume in denen ich vor irgendwas flüchte habe ich öfters.

Ich weiß nicht was zur Zeit los ist. Ich träume auch mal den größten Quatsch, aber im Moment sind die Albträume echt schlimm.

Habt ihr auch schon sowas gehabt? Sollen die Träume von mir was ausdrücken oder sind die Handlungen da drin unbedeutend?

Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps für mich gegen diese Träume.

Schöne Grüße und ein angenehmes Wochenende.

01.03.2024 23:40 • 02.03.2024 #1


4 Antworten ↓


Z
Hallo, ich habe eine andere Medikation, leide aber auch besonders seit ich Fluoxetin nehme, an ziemlich real wirkenden und schrecklichen Albträumen.

Ich habe das auch etwas beobachtet und es ist bei mir tatsächlich besonders schlimm, wenn ich zusätzlich noch Stress habe bzw. wenn mein Körper Stress hat und ich krank werde.

Meine Therapeutin hat mir geraten, die Träume aufzuschreiben, aber manchmal finde ich sie dafür zu gruselig oder manchmal bin ich auch zu müde.

Ich werde jetzt in Kürze mein AD umstellen auf Duloxetin und hoffe, dass es mit den Albträumen besser wird..

Liebe Grüße! Zita

01.03.2024 23:48 • x 1 #2


A


Venlafaxin / Stress - Schlimme, lebhafte Träume

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@Genosse15

Träumen sind erst einmal nicht wirklich schlimm. Im Gegenteil, sie können viel aussagen und bewirken.
Träume haben einen starken Bezug zum Alltag: In ihnen verarbeiten wir, was uns im Wachzustand beschäftigt. Wir ordnen Gefühle und verknüpfen neue Informationen mit bereits Geschehenem.
Während wir schlafen, nehmen Körper und Geist sich die Zeit, zu regenerieren.
Erst wenn wir ständige Albträume haben, sollten wir mit einem Arzt darüber sprechen. Weil wenn wir ständig nur schlecht träumen , stört es unsere Schlafhygiene und kann ein Zeichen dafür sein, das eine gestörte Psyche vorliegt.

Aber wie gesagt, im Grunde ist träumen wirklich erstmal etwas gutes. Wir regenerieren so auch ein Stück weit wieder.

02.03.2024 00:37 • x 1 #3


S
Ich habe manchmal Albträume vom Opipramol. Vor allem wenn ich es länger nicht genommen habe und dann wieder nehme. Nach regelmäßiger Einnahme verschwinden diese Träume aber wieder. Also bei mir ist es definitiv von dem Medikament. Denn ansonsten habe ich keine Albträume oder nur ganz selten mal. Psychopharmaka wirken halt aufs Gehirn und somit wohl auch auf die Trauminhalte.

02.03.2024 00:47 • #4


Lina60
Ich nehme seit 6 Wochen Venlafaxine und erinnerte zwei Albträume. Die restlichen waren ok. Meine Freundin hat sich durch allerlei Antidepressive und Neuroleptika gekämpft wegen ihrer nächtlichen Albträumen ( wacht nicht selten schweissgebadet auf und schreit laut...ihr Mann weckt sie dann..)...doch mein Eindruck ist, dass es sich um nicht verarbeitete Themen in ihrem Leben handelt. Also nicht von den Media ausgelöst..

02.03.2024 10:04 • #5






Dr. med. Andreas Schöpf