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Hallo Zusammen,

ich bin neu hier und hoffe, dass der ein oder andere evtl. einen Rat weiss.
Hätte nie gedacht, dass ich irgendwann mal unter so starken Ängsten und Panik leide, dass ich Medikamente bräuchte, aber seid einigen Wochen ist es soweit.

Ich muss dazu kurz ausholen, und hoffe, dass man trotzdem weiter liest. Versuche mich kurz zu fassen.

Habe monatelang mit Schwindel gekämpft nur hat keiner die Ursache gefunden. Blutwerte in Ordnung, Herz in Ordnung, Augen in Ordnung, Neurologe alles in Ordnung, beim HNO alles in Ordnung. Selbst in der Röhre gab es nix. Kam lange Zeit damit klar, bis sich vor knapp 8 Wochen meine Nerven gemeldet haben. Bei jeder Schwindelattacke Panik bekommen. Ständig unruhig. Irgendwann bin ich sogar zitternd zusammen geklappt und konnte mich nicht mehr beruhigen. Glücklicherweise konnte ich zeitnah zur Nervenheilkunde. Die hat mir dann Promethazin (bei Bedarf) und Opipramol 50mg abends verschrieben. Soweit war das okay. Nebenwirkungen hielten sich in Grenzen und die Ängste und Paniken wurden besser. Nach 2 Wochen eigenhändig abgesetzt und es ging von vorne los. Hab dann nur noch Opi genommen und es wurde besser. Parallel war ich bei einer Atlastherapie wegen dem Schwindel. Hat anfangs nicht geholfen, aber im nachhinein bin ich zumindest momentan halbwegs schwindelfrei.

Jetzt kommt aber das große ABER:
Habe in der Zeit relativ schnell Herzrhythmusstörungen bekommen. Hatte früher ab und an mal so Schläge in der Brust, aber sehr selten. Mittlerweile sehr häufig und auch salvenhaft. Hab schon mehrere Langzeit EKG's hinter mir. Supraventrikuläre aber auch ventrikuläre. Zwar nicht so viele (an die 500) aber spüre jede einzelne davon sehr stark. Also ab zum Kardiologen. Der hat mein Herz über ein Echo begutachtet und meinte es wäre okay. Könnte psychisch sein oder aber auch AVNRT. Dafür müsste aber ne EPU gemacht werden um das sicher zu stellen. Wäre aber trotzdem nicht behandlungsnotwendig. Ich solle aber auf jeden fall jegliche Psychopharmaka weglassen, da die das auslösen könnten und schlimmer machen. Also wieder Opi abgesetzt. Zeitweise war es etwas besser und kam auch ohne klar, nun hab ich aber schon seid ner Woche wieder teils heftige Extrasystolen, worauf sich auch meine Nerven sehr stark melden. Ging so weit, dass ich Gestern in die Notaufnahme gefahren bin. Auch da erstmal nix schlimmes am Herzen erkannt, aber das interessiert meine Nerven nicht. Sobald eine kommt, spüre ich die innerliche Unruhe und Ängste aufsteigen. Selbst in Phasen wo ich mal Ruhe hab. Da sind die Ängste teilweise schlimmer, weil man einfach wieder auf die nächsten Attacken wartet. Zur Beruhigung wurde mir gestern eine Diazepam (5mg) gegeben. Dadurch wurde ich auch etwas ruhig und konnte schneller einschlafen. Allerdings nach 4-5 Stunden als ich aufgewacht war, waren die Ängste wieder da.

Nun war ich heute beim Hausarzt und er hat mir Tavor Expedit verschrieben. 1mg. Soll ich aber nur im Notfall nehmen. Bis jetzt hab ich die auch noch nicht genommen, aber bin halt Dauer unruhig und die Extrasystolen sind auch fast dauerhaft da. Würde gerne auf alles chemische (Speziell Benzos) verzichten, aber kenn mich mit Alternativen nicht aus. Pflanzliches dauert ja bis es wirkt (bzw. hilft zum Beispiel Baldrian wirklich). Trinke momentan Sidroga Nerventee mit Baldrian und will abends jetzt Baldriparan nehmen. Aber helfen tun die im akut fall ja nicht, oder? Hilft sowas denn in ein paar Tagen? Neurexan zum Beispiel nehme ich seid Wochen und merke davon quasi gar nix.

Übrigens nochmal zu den Extrasystolen:
Betablocker darf ich übrigens nicht nehmen, da ich einen zu geringen Puls (Speziell bei Nacht habe) 40-50. Da sind Betablocker nicht ratsam. Daher kann ich dagegen momentan nicht viel machen, da es organisch keine Ursache gibt (Bisher). Nehme Tromcardin und ab heute auch Weissdorn. Aber ob das hilft, weiss ich nicht. Auch eine Sympathikus Therapie hab ich hierzu heute begonnen. Eine Verhaltenstherapie beginnt bei mir am 9.7. und evtl. mach ich auch bald Reiki. Zudem viel Meditationsmusik.

Fazit:
Momentan bin ich also am überlegen, was ich medikamentös gegen die Angst und Unruhe machen kann. Psychopharmaka soll ich ja nicht nehmen, es sei denn es kennt jemand harmlosere, die weniger Herz Rhythmusstörungen verursachen können (Wobei es fraglich ist, ob das Opi das wirklich ausgelöst hat. Nehm es ja nun schon seit 9 Tagen nicht mehr und hab trotzdem die ES). Ob pflanzliches hilft, weiss ich nicht und wüsste auch nicht, was ich da alles nehmen darf und wann da ne Wirkung eintritt. Bleibt noch das Tavor, wovor ich Angst hab wegen Abhängigkeit. Wenn ich nun pflanzliches nehmen würde und das dadurch in ein paar Tagen besser wäre, wäre es dann als Überbrückung schlimm, wenn ich Tavor im Notfall nehme? Hatte vor auch erst mal nur 0,25mg zu nehmen. Oder ist das zu wenig? Gibt es Alternativen.

Sorry dass der Text so lang wurde, aber fällt mir schwer sich kurz zu fassen
Über Antworten würde ich mich freuen.

Gruß
Andreas

22.06.2015 16:07 • 24.06.2015 #1


15 Antworten ↓


Hallo, ich kenne mich mit chemischen Psyhopharmaka gar nicht aus. Wenn du allerdings alternativen suchst, wie wäre es da mit Johanniskraut? Das ist mir als erstes eingefallen, als du Baldrian erwähnt hast. Baldrian hat bei mir übrigens innerhalb kurzer Zeit geholfen - also auch akut, wenn die Panik durchkam. Johanniskraut hingegen entfaltet seine volle Wirkung erst nach ca. 4 Wochen.

Bei pflanzlichen Mitteln scheiden sich die Geister. Die einen sagen, dass das gar nicht so gut wirken kann wie chemische, andere schwören drauf. Mir hat es vor etlichen Jahren zwar nicht die Panik genommen, aber meine Stimmung so stark aufgehellt, dass ich mich auf die Therapie meiner PA`s konzentrieren konnte, ohne in ein tiefes Loch zu fallen.

In meiner aktuellen Lage nehme ich gar keine Medikamente mehr, da ich an einen Psychologen geraten bin, der mich in die Meditation eingeführt hat. Das ist besserer Stoff als jedes Medikament

22.06.2015 20:47 • #2



Tavor oder Alternative?

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superflausch78
Hallo Andreas,

ich kann dir verschiedene Entspannungsverfahren wie Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training oder Meditation sehr empfehlen.
Ich meditiere selber jeden morgen und abend. Du merkst nach einer kurzen Zeit wie dein Körper zur Ruhe kommt. Probiere es doch mal selbst aus.

Hier auch ein paar gute Videos wie man mit der richtigen Atmung Panikattacken in den Griff bekommt:





22.06.2015 21:00 • #3


Johanniskraut ist mir natürlich auch ein Begriff. Laut Arzt ist das aber eher antidepressiv als Angslösend bzw. beruhigend. Auch wenn der Leidensdruck teilweise sehr hoch ist und dabei sicherlich depressive Stimmung aufkommt, würde ich noch nicht behaupten, dass ich AD benötige. Angstlösendes bzw. Beruhigendes um mit den ES klar zu kommen bzw. diese durch runterfahren evtl. zu minimieren falls die Psyche der Auslöser ist.

Tavor hab ich bisher noch vermieden, obwohl ich teilweise sehr unruhig und Panisch war. Zum Glück halten sich die ES seid dem Nachmittag in Grenzen und dann kommen auch nicht mehr die Panikattacken so stark. Aber die nächste Phase wird sicherlich kommen und da ist halt die Frage, ob ich dann Tavor 0,25 oder 0,5 nehmen kann bis die pflanzlichen Sachen mich generell ruhiger und gelassener gemacht haben (wenn das damit überhaupt machbar ist) und es damit geht. Hab halt Angst vor der Abhängigkeit. Die Diazepam gestern war echt super beruhigend und wenn es schlimm ist, ist es natürlich sehr verlockend nach Tavor zu greifen.

Wie gesagt trinke ich Nerventee aus Baldrian und starte heute mit Baldriparan abends. Vielleicht gibts ja noch etwas anderes, was ich unterstützend nehmen kann (Lavendel, Passionsblüte). Will da aber auch nicht zu viel nehmen falls das nicht gut wäre bzw. Wechselwirkungen mit Baldrian hätte.

22.06.2015 21:09 • #4


Progressive Muskelentspannung hab ich auch schon probiert (Mit CD'S). Aber wahrscheinlich mach ich das zu wenig. Muss da mal mehr dran gehen. AUtogenes Training hab ich auch getestet, komm ich aber nicht so richtig drauf klar. Meditation müsste ich mal schauen.

Ein wenig Hoffnung hab ich noch auf die Verhaltenstherapie. Also das man da ein bisschen was mitbekommt um besser runterzufahren. Also Techniken zur Stressbewältigung. Will evtl. auch mal Reiki probieren. Das macht jemand bei uns im Bekanntenkreis.

Insgesamt sind das ja alles Sachen von denen ich mir, wie bei den pflanzlichen Mitteln, auf längere Sicht was erhoffe. Nur im Notfall bringt mich das akut ja nicht weiter.

22.06.2015 21:12 • #5


superflausch78
Du solltest nur aufpassen und Johanneskraut nicht zusammen mit Antidepressiva nehmen insbesondere aus der Wirkstoffgruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer . Siehe http://www.onmeda.de/Wirkstoffe/Johanni ... nt.html

Schau dir dir bitte die Videos an, die ich oben gepostet habe, die sind speziell für den Akut Fall!

22.06.2015 21:30 • #6


Johanniskraut nehm ich ja nicht. Genauso wie AD's da die mir vom Kardiologen ja verboten wurden. Zumindest bis man weiss, ob die meine Herz Rhythmusstörungen verschlechtern.

Die Videos schau ich mir an und werde es mal versuchen. Bin für alles offen. Momentan gehts ja wie gesagt und hoffe es bleibt mal bis ich schlafen gehe. Dann würde ich nur das Baldriparan nehmen. Die Frage ist nur, was ich mache, wenn ich wieder mit Angstzuständen auffwache? Ob ich dann das mit den Videos hinbekomme weiss ich nicht.

Daher würde ich dann im Notfall halt wegen dem Tavor überlegen, falls ich diese Nacht dann nicht runter kommen würde

22.06.2015 21:43 • #7


superflausch78
Andreas glaube mir, ich weiß wovon ich rede.
Du kannst mit dem richtigen Atmen und die Konzentration darauf deine Angst sehr sehr gut in den Griff bekommen. Der Atem ist ein sehr mächtiges Werkzeug! Das wissen viele nur nicht.
Zur Info.: Wenn du eine Angstattacke hast, bist du bisher in der Angst gefangen gewesen. Deine Gedanken drehen sich dann nur noch um die Angst. Das nennt man dann den so genannten Angstkreislauf oder die Angstspirale.
Mache folgendes wenn du in der Nacht mit Angst aufwachst.:
Konzentriere dich auf deinen Atem. Atme ruhig durch den Mund ein und beobachte/spüre dabei wie dein Bauch sich nach aussen wölbt. Atme durch die Nase laaangsam aus ( länger als das einatmen) und beobachte/spüre wie dein Bauch nach innen geht. Verharre dann 2-3 Sekunden in diesem Zustand wo weder aus noch einatmen geschieht und atme wieder ein und dann wieder so weiter machen wie oben beschrieben. Das wichtige ist, dass du deinen Fokus darauf lenkst wie der Bauch raus beim einatmen und rein beim ausatmen geht. Du kannst dir auch noch innerlich zb beim Einatmen sagen: Gaaaaaaanz und beim Ausatmen: ruuuuuuuhichhhhhhhh..... Probiere es bitte einmal aus, so das es dir in Fleisch und Blut übergeht, sodass du es immer einsatzbereit hast in jeder Situation.

Das Tavor kannst du natürlich zur Sicherheit auch noch bereit legen. Es kann dir also absolut nichts passieren!

22.06.2015 22:19 • #8


Danke für den Tipp. Ich werde es mal probieren. Vielleicht klappts ja und ich muss die Tavor dann nicht nehmen.

22.06.2015 22:41 • #9


superflausch78
Nicht vielleicht, es klappt!


Darfst du eigentlich Sport machen? Hast du das deinen Arzt mal gefragt?

22.06.2015 22:43 • #10


Icefalki
Angel, was noch ganz wichtig ist, du stirbst nicht und du wirst nicht verrückt.

Ich denke, dass tavor als absolutes notfallmediikament sehr gut ist, aber die Gefahr besteht eben, dass die Notfälle sich häufen. Sprich, hast du die Entspannung erst mal kennen gelernt, wirst du sie wieder haben wollen.

Aber an den Ängsten muss man arbeiten. Konzentriere dich lieber auf die Alternativen.

22.06.2015 22:54 • #11


Ja. Darf ich. Versuche so gut es geht 2x die Woche schwimmen zu gehen. Habe Sport jahrelang vernachlässigt. Daher hab ich halt auch massive Rückenschmerzen. Teils sogar nervlich und nicht nur muskulär. Hier beginnt jetzt der monatelange Kampf da was dran zu ändern.

Wie gesagt jetzt schwimmen und mein Arzt hat mir ne klimmzugstange ans Herz gelegt. Hab ich bestellt. Das beste für den Rücken. Zusätzlich paar einfache Übungen mit dem Körper zum stärken der lendenwirbelmuskulatur und Bauchmuskeln. Thera Band übungen zum Beispiel. Er hat aber schon gesagt dass das dauern wird. Bei mir sind fast alle Wirbel ständig blockiert. Daher versucht er es jetzt mit der Sympathikus Therapie und ab und an einrenken. Kennt sich mit chiropraktik aus.

Zudem krankengymnastik.

Wie gesagt auf lange Sicht hab ich die Hoffnung auf Besserung. Momentan ist alles einfach zu viel und seh das Licht am Ende des Tunnels nicht.

22.06.2015 22:57 • #12


superflausch78
Die Dinge die du machst und machen wirst sind sehr gut! Bleibe da bitte dran. Schwimmen ist super für den Rücken!
Aber bitte mach mir den Gefallen und sehe den Sport nicht als Kampf. Denn sobald du dies so siehst setzt du dich nur selbst unter Druck.
Es ist normal dass wen man gerade in einer Situation ist, in der man sich nicht gut fühlt und sich das häuft das Licht am Ende des Tunnels eventuell ein wenig aus den Augen verliert.
Aber den Weg den du machst und was du dafür tust ( So wie ich das lese ) ist genau richtig!
Du lässt dich von der Angst nicht lähmen und machst dein Ding. Mehr kannst du nicht machen. Es ist alles gut und richtig so!

22.06.2015 23:09 • #13


Wenn du momentan ein AD oder ähnliches brauchst, ist das doch auch okay. Besprich das am besten mit einem Arzt, Psychiater oder Psychologen. Wenn du eine Verhaltenstherapie machen möchtest, bist du bei einem psychologischen Psychotherapeuten an der richtigen Adresse.
Meditation ist etwas, dass man regelmäßig tun muss, damit es funktioniert. Mindestens einmal am Tag! Wenn du es regelmäßig machst (und zwar nicht, wenn du Panik hast, sondern einfach aus der Ruhe oder Langeweile heraus, 10 - 15 Minuten meditieren), dann wirst du relativ schnell merken, wie du allgemein einfach entspannter ist. Ich könnte mir das auch gut als Hilfe vorstellen, wenn du die AD`s wieder absetzt.
Ich praktiziere eine Variante der Atemmeditation seit letztem Sommer. Wenn ich mich jetzt in einer stressigen Situation befinde, in der ich früher ein "Abo" auf Panikattacken hatte, muss ich nur noch zwei, drei Sekunden die Augen schließen und und mich auf meinen Atem konzentrieren - mein Geist kommt sofort runter und geht in den Meditationsmodus. Das bekommt niemand mit.
Bei der Meditations ist es genauso wie bei pflanzlichen AD`s: man muss dran bleiben. Am Anfang hat es bei mir gar nicht funktioniert. Teilweise hatte ich Panikattacken während des meditierens, weil ich es vorher immer vermieden hatte mich so intensiv mit mir selbst zu beschäftigen. Aber da war es mein Psychologe der mir dann immer wieder gesagt hat: dran bleiben! Aushalten und weitermachen.

Hier gibt es einen kurzen Artikel zur Wirkung von Meditation gegenüber Antidepressiva: http://www.n-tv.de/wissen/Meditation-hi ... 46156.html

23.06.2015 09:53 • #14


Ich hätte kein Problem damit ein AD zu nehmen, aber wie gesagt meint der Kardiologe, dass sich dadurch meine ES verschlimmern könnten. Ich persönlich glaub da zwar weniger dran, dass das die Ursache war, da ich nun schon fast 10 Tage keine nehme und dennoch ES habe. Teilweise sogar schlimmer. Angeblich soll es auch AD mit weniger Nebenwirkungen geben bzw. welche, die keine Herz Rhythmusstörungen verursachen. Die wollte der Kardiologe mir aber nicht sagen, weil er nicht wollte, dass ich welche nehme. Fand den generell sehr unfreundlich.

Positiv war diese Nacht zumindest, dass ich Tavor nicht benötigt habe. Konnte gut einschlafen aber leider wieder nicht durch. ab Halb fünf war Schluss mit schlafen. Da kamen dann auch wieder leichte Ängste. Schrecke dann immer schnell auf, wenn ich wieder im Einschlafmodus bin. Dann hoher Puls und Panik. Komm dann schwer darüber hinaus um wieder einzuschlafen. Ein bisschen ging es noch, aber so richtig ausgeschlafen fühlt man sich dann nicht.

Momentan bin ich wieder etwas unruhiger. Hoffe, dass die regelmäßige Einnahme des Baldrians bald besser wirkt.

bzgl. Meditation und so weiter, muss ich wohl einfach mal mehr am Ball bleiben, auch wenn ich anfänglich davon irgendwie nix merke. Vielleicht kommt das ja mit der Zeit.

Und zum Thema Sport udn Kampf:
Ist momentan aber leider für mich so. Es ist zwar nicht so, dass die ES unter Belastung schlimmer werden, aber ich merke schon, wenn ich längere Zeit irgendwas mache (noch nicht mal Sport), dass es wieder schlimmer wird. Da traut man sich kaum aus dem Haus. Und den Druck mach ich mir selbst. Zum einen will ich wegen der Arbeit wieder schnell fit werden (bin nun schon 9 Wochen krankgeschrieben). Zum anderen werde ich in 3-4 Wochen Vater. Auch hier würde ich gerne mehr für meine Frau da sein können.

23.06.2015 10:39 • #15


Ronni1994
Hey
Die Probleme mit den ständigem schwindel und den angstattacken vor der Angst (so nenne ich es mal) kenne ich leider nur zu gut. Bei mir waren Blutwerte und HNO-Untersuchungen auch gut. Es wurde nichts festgestellt. Alles war im grünen Bereich ,ich war total am verzweifeln und redwte mir für einen kurzen moment ein, dass ich es mir nur einbilde, aber wie sich durch meine nächste Autofahrt (gerade an roten Ampeln! Und Einkäufen) feststellte, bildete ich es mir nicht ein. Wachte oft mir zu hohem Puls auf. Da ich im Krankenhaus arbeite weiß ich mittlerweile wie ein puls normalerweise sein sollte.
Opipramol 50mg wurde mir ebenfalls verschrieben. Seitdem ich diese Tabletten nehme, kann ich einigermaßen wieder arbeiten, einkaufen und auto fahren. ( hätte ich ehrlich gesagt nickt gedacht, dass es hilft). Das du diesen Eintrag geschrieben hast und ich ihn gelesen habe, half mir gerade sehr. Ich weiß, dass ich nicht die einzige bin!

24.06.2015 01:24 • #16



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Dr. med. Andreas Schöpf