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K
Hallo Forum,

Welche SSRI könnte ich anstelle meiner 20 Mg Tavor (Jahres Verbrauch) ausprobieren?

Da Tavor keinen guten Ruf hat, habe ich mich nach vielen Jahren entschlossen, SSRIs gegen Panik, Angst und Schlafstörungen auszuprobieren.

30.04.2023 20:52 • 10.06.2023 #1


21 Antworten ↓


G
@Kinogeist versuch ein Trizyklisches (alte AD) und kein ssri, die pushen dich nur.. völlig falsch bei deinen Problemen…

alles Gute

30.04.2023 21:00 • x 2 #2


A


Welche SSRI Alternative zu 20 mg Tavor?

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D
Seit wie viel Jahren nimmst du schon Tavor? Hast du die Menge mit der Zeit gesteigert? Kommst du mit 20 mg (einigermaßen) klar?

30.04.2023 21:01 • #3


K
seit mehr als 20 Jahren, hatte auch mal 6 Jahre Pause dazwischen, komme gut damit klar steigerung nein, wenn keine trigger auftauchen brauche ich tavor nicht.

Meist nachts 1 Uhr 0,5 mg

30.04.2023 21:08 • #4


D
Meine (persönliche Meinung):

Du nimmst Tavor seit 20 Jahre bei Bedarf. Relativ wenig (groß 1,5 mg in Monat) und mit die notwendige Pausen dazwischen (mehre Monaten) und keine Steigerungen.

Wenn du es schaffst so weiterzumachen, dann mach so weiter und vergiss die SSRI‘s.

1. SSRI sind Medikamente die du täglich einnehmen musst.
2. Egal für welche du dich entscheidest, keiner kann dir garantieren, dass es bei dir funktioniert. Ich worst case musst du mehre ausprobieren bis (vielleicht) mal eine funktioniert.
3. Das „einschleichen“ ist nicht spaßig.
4. Das „ausschleichen“ auch nicht und keiner kann dir garantieren, dass du davon wieder weg kommst. Manche haben keine Probleme andere wiederum kämpfen Jahrelang.
5. Möglicherweise unerwünschte Nebenwirkungen (Gewicht, Libido, usw.)

Wenn du dich dafür entscheidest und Ängste, Panik in Vordergrund stehen, würde ich persönlich mit Escitalopram anfangen. „Relativ“ gut verträglich. Trizyklisches AD sind auch eine Möglichkeit, sind aber nicht mehr das mittel der erste Wahl (Wg. der mögliche Nebenwirkungen). Viele die Ängste und Schafprobleme habe fahre mit der Kombi SSRI (what ever) morgens + Mirtazapin Abend anscheinend gut. Aber wie gesagt was bei einem super wirkt kann beim nächsten genau das Gegenteil bewirken.

30.04.2023 21:41 • x 3 #5


K
@Dom78 Danke für deine Meinung und Tipps mit Tavor leben auch eine möglichkeit.

30.04.2023 22:33 • #6


E
Nüchtern betrachtet gar keins.
Bei ernsthaften Versuch erstmal von Benzos wegkommen mit bis zu 1500mg Magnesium. Hab gehört es soll beim Entzug helfen.

Gegen deine Schlafstörung 3-10mg Melatonin. Gegen deine Angst Picamilon.

09.06.2023 22:52 • x 1 #7


K
@Ex-Mitglied Danke von Picamilon höre ich zum ersten mal

09.06.2023 22:59 • #8


E
@Kinogeist würde niemals Escitalopram nehmen schlimmste nebenwirkung

09.06.2023 23:11 • x 1 #9


T
Buspiron würde ich dir empfehlen bzw. könntest du mal ausprobieren, wirkt mit der Zeit Angstlösend.

10.06.2023 02:37 • x 1 #10


E
Ja, wirkt aber erst nach Wochen und spricht ebenfalls nicht den Rezeptor an der für Angst verantwortlich ist.
Es wäre nur ein zu kleines Pflaster für eine zu große Wunde.

10.06.2023 08:59 • x 1 #11


N
Hast du schon mal Trazodon probiert?
Kann man auch bei Bedarf nehmen, mir haben 25mg schon sehr gut geholfen.

10.06.2023 09:37 • x 1 #12


E
Nein, macht für mich auch keinen Sinn weil 5HTP bestens funktioniert und es kein unbekannter Stoff für meinen Körper ist. 5HTP ist ein Körpereigener Stoff den ich immer bevorzugen würde als jegliche Chemie.

10.06.2023 10:02 • #13


E
@Ex-Mitglied soll ich damit versuchen

10.06.2023 10:06 • #14


E
Man sagt ja das man ohne Rücksprache mit einen Arzt weder was absetzen noch was neues einwerfen soll, aber grundsätzlich ist Gesundheit Eigenverantwortung. IMMER. Und nein es ist nicht die Verantwortung deines Arztes. Wenn du wegen der Verschreibung von Benzos abhängig wirst dann spürst du die Folgen der Abhängigkeit und nicht der Arzt.
Wenn man es besser weis als der Arzt dann sollte man auch tunlichst das tun was man denkt das es das richtige ist. Möglichst in Begleitung mit einen Arzt.

In 90% meiner Fälle gehe ich mit Therapievorschlägen zu meinen Arzt der das abnickt da ich einen anderen Weg verfolge als meine Ärzte. Meine Ärzte wollen vorrangig das machen was sie gelernt haben. Das was sie gelernt haben ist oftmals aber etwas anderes als die die sogenannten oberen 10.000 der Welt. Da halte ich mich doch lieber an die oberen 10.000 als an die Wald und Wiesen Ärzte die uns mit Opium und Psychopharmaka abhängig machen in den Wissen das der Patient die teilweise unschönen Nebenwirkungen ertragen wird mangels bekannter Alternativen.

Die Leute die es besser wissen nehmen kein Antidepressiva mehr und verschreiben auch kein Antidepressiva mehr. Der Neurostresspapst im Deutschsprachigen Raum ist Dr. Bieger in München der auf seine Website einen Neurostressguide zur Verfügung gestellt hat.

Wenn man den komplett liest und verstanden hat, weis man was die Mittel der ersten Wahl sind bei Angst, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Schlafstörungen, alles grau, Konzentrationsstörung, Erschöpfung ect. pp.
Wer mehr wissen will kann sich auch die Youtubevideos von ihm anschauen. Er ist einer der führenden Ärzte bei Neurostress und Fatigue und seine Therapien sind diesbzgl. überwiegend außerhalb der S3 Leitlinien die dein Psychiater befolgen muss wenn er morgen noch einen Job haben will.

Ich würde SSRI weglassen 100-200mg 5HTP nehmen und dazu 200mg Magnesium. Damit hättest du Escitalopram zu 100% ersetzt. Allerdings ist das pushen von Serotonin nicht die erste Wahl bei einer Angststörung. Die Therapie der Wahl ist die Glutamatdecarboxylase zu pushen damit der Körper aus den Exzitatorischen Neurotransmitter Glutamat, den wichtigsten inhibitorischen Neurotransmitter GABA bilden kann.
Die wirksamsten und effektivsten Medikamente gegen Angst steuern den GABArezeptor an. Wie Tavor, Alprazolam ect. pp. Also bist du bei einer Angststörung gut beraten deine GAD zu unterstützen und eher nicht Serotonin.

Einige Ärzte wissen das sind aber hilflos weil sie keine Substanzen zur Dauermedikation kennen. Sowas lernt man halt nicht im Studium. Aber um fair zu bleiben gibt es nur 2 Wege um dieses Ziel zu erreichen. Picamilon, oder Glutamin, Vitamin C, Vitamin B6, Zink, Magnesium und Taurin. Das oder sind die primären Nährstoffe die benötigt werden um aus Glutamat GABA zu bilden.

10.06.2023 10:24 • x 2 #15


K
@Ex-Mitglied Eine wirklich schöne Zusammenfassung deiner Sicht der Dinge mit einem breiten Spektrum.

10.06.2023 11:37 • #16


K
@nektarine Früher habe ich bei Panikattacken und Blutdruckentgleisungen vom Notarzt/Krankenhaus Tavor bekommen. Jetzt nehme ich es zu Hause und spare mir den ganzen Aufwand, was mir viel Stress erspart.
Daher kenne ich nur das

10.06.2023 11:48 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

E
Hallo ijr lieben wollte frage ist es normal hab ja ebrochen und kaum was gegessen übel noch leicht aber herzrassen dazu gekommen -.- soll ins krankenhaus nochmal

10.06.2023 11:51 • #18


blue1979
@Ex-Mitglied Nimmst Du zur Zeit 5 HTP und hast Du was von Epigallocatechingallat (grüner Teeextrakt) gehört? Das soll den Prozess unterstützen das 5 HTP in die Blutgehirnschranke geht und nicht an Darmrezeptoren etc. angebunden wird.
Ich denke, das ist eher ein Thema bei Dauereinnahme oder höherer Dosis.
Danke für die Zusammenfassung, Dr. Bieger lese ich immer wieder mal durch aber ist schon sehr komplet.

10.06.2023 12:21 • #19


E
Die Wirkung von Grünteeextrakt basiert soweit ich weis auf Theanin.
Für mich ist das Problem bei Tee immer das ich nicht weis wieviel mg Theanin ich bei wieviel Liter Tee zu mir nehme. Tee könnte vielleicht auch teurer werden als Theaninkapseln. Es hilft ja nichts geringe Mengen Theanin zu sich zu nehmen wenn die Dosis nicht im therapeutischen Bereich liegt.

Serotonin wird zu 90% im Darm gebildet wo es entsprechend dahin transportiert wird wo man es benötigt.
Aus meiner Sicht macht Theanin keinen Sinn, solange man mit 5HTP auskommt. Schaden tut es jedoch nicht.
Es sei den man hat eine hohe IDO-Aktivität. Dann ist Trypthophan und 5HTP kontraindiziert, bzw. müsste mal genauer drüber nachdenken was es für Alternativen gibt.

Eine hohe IDO-Aktivität geht in der Regel mit Entzündungen einher. Suppremiert werden vorrangig TNF-Alpha und IP-10 wo die Suche bei Entzündungen beginnt. Ergänzend sollte man außerdem andere Entzündungsmarker wie Interferon gamma abklopfen. Im Anschluss erfolgt eine Antientzündliche Therapie wodurch die IDO Aktivität sinkt und dann kann man das Serotoninproblem angehen. Viele Ärzte wissen davon aber nichts. Viele Labore bieten diese Untersuchungen auch nicht.

10.06.2023 13:11 • x 1 #20


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Dr. med. Andreas Schöpf