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Zitat von timmae87:Ich bin derjenige mit dem Krampfanfall, der wahrscheinlich ein Entzugsanfall aufgrund des abrupten Wechsels von Escitalopram (zuletzt 15 mg) auf Venlafaxin (zuerst 37,5 mg, jetzt 75 mg) war.
Das war keine schöne Erfahrung, das kann ich dir sagen. Und ich hab mich an die Anweisungen meiner Psychiaterin gehalten. Mir gehts auch heute noch bescheiden mit der Umstellung. Die Nächte schlaf ich gut (sogar ohne Mirtazapin). Aber 4-5 Stunden nach der Einnahme des Venlafaxin (retard) beginnen die schlimmsten Stunden des Tages:
- gesteigerte Angstgefühle
- Hitzewallungen
- Extreme Schmerzen am Oberkörper (Bauch, Rücken), ich hoffe das sind nur Muskelschmerzen aufgrund des erhöhten Muskeltonus
- Ruhelosigkeit
- Übelkeit, Appetitlosigkeit
- Gedächtnisstörung, Gangunsicherheit, Schwindel, Kribbelgefühl abwechselnd an verschiedenen Stellen
- Schlappheit, Lustlosigkeit
Sicher reagiert jeder Körper anders, und ich bin diesbezüglich vielleicht besonders empfindlich. Aber ich empfehle dir wirklich erst eins richtig auszuschleichen, ne Pause zu machen und dann das Venlafaxin einzuschleichen.
Hallo,
die selben Symptome hatte ich auch als ich das erste Mal Venla.eingeschlichen habe, Hatte damals kein anderes Medi davor, also keine Umstellung. Das hoert sich nach Nebenwirkungen des V. an, oder meinst du nicht? Aber genau die NW hatte ich beim Einschleichen. Ist wahrscheinlich schwer zu sagen, ob es Absetzerscheinungen sind oder NW des neuen, vielleicht auch beides?
Muss auch sagen, das beide Dosierungen ziemlich hoch waren, also 15mg E., ohne Runterdosieren und dann 75mg V. Ich hab damals mit 37.5mg V. angefangen, hatte aber auch diese NW leider.
Ach sorry, hab gerade gesehen, dass du auch bei 37.5mg angefangen hast.
02.06.2019 12:24 •
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