Pfeil rechts
5

Larina
Hallo ihr lieben
Weiß jemand wann der Spiegel bei Sertralin aufgebaut ist ich bin heute bei Tag 11 heute das erstens mit 50 mg.
Wäre euch echt dankbar es ist das erste mal das ich es nehme.

30.12.2019 18:49 • 31.12.2019 #1


20 Antworten ↓


Lottaluft
Es gibt keine genaue Pauschale wann der Spiegel wie weit aufgebaut ist da jeder Körper anders verstoffwechselt
Denke aber wenn du noch keine Wirkung hast die zufriedenstellend ist für dich wird die in den nächsten Tagen endlich kommen

31.12.2019 00:29 • x 1 #2



Sertralin - wann ist der Spiegel im Blut aufgebaut?

x 3


nikimiky
Ich denke 11 Tage sind noch nicht so viel.... Falls du es bisher aber gut verträgst kannst du noch 4-6 Wochen abwarten. Danach sollte sich irgendwas getan haben. Im positiven Sinne natürlich.

31.12.2019 00:29 • #3


Schlaflose
Es wird bei ADs durchschnittlich von 3 Wochen gesprochen, bis die positive Wirkung anfängt, kann aber auch länger dauern. Ein wirksamer Spiegel ist erst aufgebaut, wenn man bei einer Dosis angelangt ist, die man als Erhaltungsdosis bezeichnet und diese 1-2Wochen genommen hat. Während der Einschleichphase reicht es noch nicht für einen wirksamen Spiegel.

31.12.2019 08:23 • x 1 #4


petrus57
Antidepressiva wirken schon nach wenigen Stunden im Gehirn

Die klinische Wirkung von selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) setzt auch bei Patienten mit schwerer Major-Depression oft erst nach zwei bis drei Wochen ein. Eine Netzwerke-Analyse an gesunden Probanden in einer Studie in Current Biology (2014; doi: 10.1016/j.cub.2014.08.024) belegt jedoch, dass erste Effekte auf die Hirnzellen bereits nach einer Viertelstunde erkennbar sind.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/...-im-Gehirn

31.12.2019 10:11 • x 1 #5


Schlaflose
Das merkt man ja in Form von Nebenwirkungen.

31.12.2019 13:53 • #6


Larina
Zitat von Schlaflose:
Das merkt man ja in Form von Nebenwirkungen.

Echt in wie fern denn?
Ich habe immer bei einer Erhöhung ein komisches Gefühl

31.12.2019 14:03 • #7


Schlaflose
Das ist ganz unterschiedlich. Manche merken kaum etwas, bei anderen ist es ganz schlimm. Lies doch mal in deinem Beipackzettel die möglichen Nebenwirkungen von Sertralin durch.

31.12.2019 14:09 • x 1 #8


Larina
Zitat von Schlaflose:
Das ist ganz unterschiedlich. Manche merken kaum etwas, bei anderen ist es ganz schlimm. Lies doch mal in deinem Beipackzettel die möglichen Nebenwirkungen von Sertralin durch.

Ne das mach ich lieber nicht, weil ich mir dann einbilde das ich alles habe und dann in der Notaufnahme lande
Hast du es auch genommen ?

31.12.2019 14:16 • x 1 #9


nikimiky
Zitat von petrus57:
Antidepressiva wirken schon nach wenigen Stunden im Gehirn

Wieso merkt man da nichts von?

31.12.2019 14:22 • #10


Schlaflose
Nein, ich nehme seit 12 Jahren Doxepin und davor nahm ich 9 Jahre Amitriptylin. Das sind beides trizyklische ADs und wirken sedieren und schlafanstoßend, weswegen ich sie nehme.

31.12.2019 14:23 • #11


nikimiky
@Schlaflose musstest du während den letzten Jahren auch mal die Dosis ändern oder nimmst du es seit 12 Jahren in der gleichen? Gab es trotzdem auch mal Einbrüche aus denen du dich dann Wochen /Monate raus kämpfen musstest oder hält dich Doxepin stabil?
Ich lese ja oft, daß bei manchen irgendwann die Wirkung ausbleibt.

31.12.2019 14:28 • #12


petrus57
Zitat von nikimiky:
Wieso merkt man da nichts von?


Vielleicht sind die Wirkungen so minimal, dass man davon erst nach gut 3 Wochen was davon merkt.

Ich hatte vor Jahren mal Venlafaxin genommen.Die hatte ich nach einem halben Jahr abgesetzt weil die keine Wirkung zeigten noch Nebenwirkungen. Vielleicht hatten die mir ja Placebos untergejubelt?

31.12.2019 14:33 • #13


nikimiky
Oh ein halbes Jahr ist aber auch ganz schön lange oder? Oder hast du bis zur höchstdosis probiert gehabt und es hat sich deshalb so lang gezogen?

Ich hatte zuerst Citalopram. Nach insgesamt 9 Wochen (zwischendrin 1x aufdosiert) habe ich dann aber abgesetzt. Da kam es mir auch so vor als würde ich Bonbons nehmen.

31.12.2019 14:43 • #14


petrus57
Zitat von nikimiky:
Oh ein halbes Jahr ist aber auch ganz schön lange oder? Oder hast du bis zur höchstdosis probiert gehabt und es hat sich deshalb so lang gezogen?


Ich kann die nicht sagen ob es die Höchstdosis war. Ist schon zu lange her. aber mehr als 150 mg waren das bestimmt nicht. Ich hatte die solange genommen weil ich gehofft hatte, damit doch noch eine Wirkung zu erzielen. Mir war zu der Zeit nicht bewusst, dass die Wirkung nach 3- 5 Wochen einsetzen müsste.

31.12.2019 14:53 • #15


Schlaflose
Zitat von nikimiky:
@Schlaflose musstest du während den letzten Jahren auch mal die Dosis ändern oder nimmst du es seit 12 Jahren in der gleichen? Gab es trotzdem auch mal Einbrüche aus denen du dich dann Wochen /Monate raus kämpfen musstest oder hält dich Doxepin stabil?Ich lese ja oft, daß bei manchen irgendwann die Wirkung ausbleibt.


Ich hatte die ersten 3 Jahre 125mg genommen und dann langsam angefangen zu reduzieren. Das war aber nur möglich, weil ich dem Jahr krank geschrieben war und dann meinen Beruf wechseln konnte, der Hauptursache für meine Schlafstörungen war. Seit etwa 3 Jahren nehme ich nur noch 25mg, gehe nur bei Bedarf an einzelnen Tagen auf 50mg. Zwischendurch gab es natürlich auch Einbrüche, vor allem, als meine Mutter vor 4 Jahren starb und ich ganz allein dastand und alles regeln musste. Dann habe ich auch noch eine Eigentumswohnung gekauft, die erst gebaut wurde und ich mich um die Innengestaltung kümmern musste, dann habe ich das Haus verkauft und bin im Februar in die neue Wohnung gezogen. Da waren natürlich immer wieder Einbrüche dazwischen, wo ich kurzzeitig die Dosis erhöht habe. Und es gab auch Situationen, wo ich noch zusätzlich Schlaftabletten nehmen musste. Aber im Großen und Ganzen ging es erstaunlich gut. Stabilität in dem Sinn ist bei mir nicht das Thema, ich nehme das AD nicht wegen Depressionen oder Ängsten sondern rein zum Schlafen.

31.12.2019 17:18 • #16


Larina
Seit dem ich es nehme kann ich wieder richtig putzen und mich um papierkram kümmern. Ich merke bin viel konzentrierter. Jetzt auf 50 seit gestern bin ich ziemlich müde und konnte trotz 3mg Mirtazapin nicht gut schlafen und hatte wieder krankheitsangst.
Ich möchte aber durchhalten weil ich auch positives sehe bis jetzt. Panikattacke merk ich schon aber nur in dem Sinne das sie unterschwellig ist.

31.12.2019 17:23 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Larina
Zitat von Schlaflose:
Ich hatte die ersten 3 Jahre 125mg genommen und dann langsam angefangen zu reduzieren. Das war aber nur möglich, weil ich dem Jahr krank geschrieben war und dann meinen Beruf wechseln konnte, der Hauptursache für meine Schlafstörungen war. Seit etwa 3 Jahren nehme ich nur noch 25mg, gehe nur bei Bedarf an einzelnen Tagen auf 50mg. Zwischendurch gab es natürlich auch Einbrüche, vor allem, als meine Mutter vor 4 Jahren starb und ich ganz allein dastand und alles regeln musste. Dann habe ich auch noch eine Eigentumswohnung gekauft, die erst gebaut wurde und ich mich um die Innengestaltung kümmern musste, dann habe ich das Haus verkauft und bin im Februar in die neue Wohnung gezogen. Da waren natürlich immer wieder Einbrüche dazwischen, wo ich kurzzeitig die Dosis erhöht habe. Und es gab auch Situationen, wo ich noch zusätzlich Schlaftabletten nehmen musste. Aber im Großen und Ganzen ging es erstaunlich gut. Stabilität in dem Sinn ist bei mir nicht das Thema, ich nehme das AD nicht wegen Depressionen oder Ängsten sondern rein zum Schlafen.
du hast echt viel geschafft und bist stark geblieben echte Respekt.
Ich habe letztes Jahr meine Tochter verloren. Und habe dann gleich wieder angefangen mit der Arbeit und hatte dann noch Stress von der ex meines Mannes zu ertragen die hat uns die Hölle heiß gemacht.
Und jetzt bin ich das erste mal nach der Geburt meiner zweiten Tochter gleich von Ängsten geplagt und panikattaken. Habe einfach schiss eine Krankheit zu haben und meine Tochter allein zulassen. War der festen Überzeugung das es so ist. Ich konnte die ersten Wochen nach Entbindung nicht mal vor die Tür gleich habe ich die Panikattacke bekommen, aber das hat sich gebessert da ich durch die krankheitsangst zu den Ärzten musste.
Ich habe aber gleich gemerkt das mit mir etwas nicht stimmt und bin dann zum Psychiater und Neurologe. Habe es erstmal mit Johanneskraut und Verhaltenstherapie versucht. Aber dann musste ich feststellen das ich bei der Verhaltenstherapie nicht gut mitmachen kann. Da ich ständig mit irgendeinem Krebs beschäftigt war. Positiv ist auch noch anzumerken beim Sertralin das ich nicht mehr googeln muss und ständig zum Arzt renne nur halt gestern Abend einen Rückfall.

31.12.2019 17:30 • #18


Schlaflose
Zitat von Larina:
du hast echt viel geschafft und bist stark geblieben echte Respekt.

Danke

Zitat von Larina:
Jetzt auf 50 seit gestern bin ich ziemlich müde und konnte trotz 3mg Mirtazapin nicht gut schlafen und hatte wieder krankheitsangst.


Das ist bei einer Erhöhung oft so, dass es erstmal eine Verschlechterung gibt. Der Körper muss sich erstmal wieder an die neue Dosis gewöhnen.

31.12.2019 17:54 • #19


Larina
Ich nehme am abend Mirtazapin 3mg
Ich weiß garnicht ob ich es auch mal weg lassen kann ?

31.12.2019 20:15 • #20



x 4


Pfeil rechts


Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. med. Andreas Schöpf