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Jana1985

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Hallo Leute,

ich wollte mal in die Runde fragen, wer von euch Erfahrungen mit Sertralin gemacht hat?

Und zwar nehme ich es seit zwei Wochen und merke nur wie es mir immer schlechter geht...
Ich weiß nicht, in wieweit das normal ist, da es ja erstmal zu einer Erstverschlechterung kommen kann...
aber langsam hab ich das Gefühl, es müsste mir doch eigendlich ebsser gehn damit.
Habe mit 1/2 Tablette (25 mg) angefangen und nehme jetzt seit gut einer Woche bereits eine ganze Tabl.
Mir geht es momentan psychisch sehr schlecht, habe verstärkt Suizidgedanken und bin gereizter/empfindlicher als sonst.
Ich nehme das Medi gegen meine Depressionen und soziale Ängste.

Ich wäre froh, wenn mir jemand seine Erfahrungen schildern würde und wie ihr die Anfangszeit mit Sertralin geschafft habt!
LG
Jana

16.02.2016 21:00 • 11.12.2018 #1


31 Antworten ↓


Ex-Mitglied


Hey Jana.

Ich habe gute Erfahrungen mit Sertralin.
Ich hatte vorher auch immer das Problem mit der (Erst-)Verschlimmerung. Ich habe nicht mehr dran geglaubt das mir noch ein AD helfen kann. Nun nehme ich Sertralin - und ich vertrage es. Keine Erstverschlimmerung. Ängste sind besser.
Ich würde dir empfehlen , erst mal noch abzuwarten und wenn es nicht besser wird, weiter nach einem passenden Medikament zu suchen.

16.02.2016 21:29 • x 1 #2


Maldur

Maldur


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hm ich selber habe es noch nie genommen, aber mein onkel und ein sehr guter freund von mir, beide wegen depressionen. mein onkel hat es nach 9 tagen abgesetzt, da ihn die nebenwirkungen nervten (der brauch eig auch keine tabs), mein kumpel nimmt es nun seit knapp 3 wochen - und auch ihm gehts noch nicht sonderlich gut damit bzw. die nebenwirkungen waren/sind sehr stark. hm, ich kenn zudem noch 2, 3 weitere leute, die das mal genommen haben und keiner war zufrieden, gerade aufgrund der nebenwirkungen. keine ahnung, ich nehme seit 8 jahren citalopram, habe es bekommen wg depris und ängsten, aber vor allem, weil es halt auch angstlösend ist. allerdings wird sertralin wohl auch gerad bei sozialen phobien eingesetzt, hm. allerdings, laut wiki, soll es sehr schnell zu stimmungsaufhellenden wirkungen kommen, da habe ich bisher durch die bank weg gegenteiliges gehört.

vll noch eine woche warten, oder halt direkt mit psychiater/arzt besprechen. es ist ja nicht gesagt, dass jeder auf das medi gut reagiert.

16.02.2016 21:31 • x 1 #3


Jana1985


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Hallo ihr zwei,

danke für eure Beiträge!

Ich hab von Sertralin auch schon sowohl Gutes als auch Schlechtes gehört.
Hoffe einfach, dass sie in meinem Fall helfen werden...

Momentan merk ich immer noch NW, habe enorme Einschlafschwierigkeiten, und manchmal auch
einen Anflug von Panik. Find ich etwas seltsam, weil ich sonst nie sowas wie Panikattacken hatte....erst seit
dem Medikament. Schwindel und Übelkeit hab ich auch, und manchmal so ein Brennen auf der Haut, also die Haut fühlt sich dann ganz heiß an...hoffe mal, dass das alles bald nachlässt und sich eine positive Wirkung einstellt.

17.02.2016 21:00 • #4


Jana1985


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Ich muss mir mal etwas von der Seele schreiben...

Mir gehts seit 2 Tagen absolut dreckig, obwohl ich das Medikament jetzt fast 3 Wochen nehme, hab ich immer
noch mit gravierender Erstverschlechterung zu kämpfen. Die körperlichen Nebenwirkungen nehme ich in Kauf, auch wenn diese z.T. auch unangenehm sind, hab ein paar Std. nach der Einnahme ziemlich starke Übelkeit, schwitze viel mehr, Schwindel vorallem im Sitzen/Liegen, kann nachts nicht einschlafen (liege oft 2 Stunden wach...), und letztens in der Nacht sogar ne PA bekommen (hab ich sonst nie).
Ok, Augen zu und durch...Bin ja nicht die einzige die mit NW zu kämpfen hat, aber das wirklich schlimme ist die Verschlechterung der Depressionen...Ich nehm das Medi in erster Linie gegen Depression, und jetzt gehts mir noch schlechter als vorher...hab dauernd Suizidgedanken, es kommen Erlebnisse von früher hoch, die mich zum heulen bringen, Selbstwertgefühl ist kaum noch vorhanden, habe heftige Schuldgefühle mir selbst gegenüber, und bin in manchen Situation extrem gereizt und empfindlich, fühl mich als absolute Versagerin, ich halte momentan mein "Leben", besser gesagt meine Gedanken, kaum noch aus...

Ist das alles noch normal? Oder hab ich das falsche Medi? Bis jetzt hat es zumindest eine absolut paradoxe Wirkung auf mich...Ach ja, und ich lese oft, dass es ab der ersten Tablette antriebssteigernd wirken sollte, mich macht es aber nur müde...

20.02.2016 22:41 • #5


Maldur

Maldur


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nun, es ist durchaus möglich, dass die tabs bei dir eine paradoxe wirkung auslösen. ich würde das dringend mit dem verschreibenden arzt besprechen. ich hab ne zeitlang betablocker genommen, die haben die depris auch verstärkt, daher habe ich die nach 9 tagen abgesetzt. das brachte nichts. ich hab damals citalopram bekommen und sofort ne verbesserung meiner laune bemerkt. vll ist das bei dir auch das bessere mittel

20.02.2016 23:11 • x 1 #6


Jana1985


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Hi Maldur,

danke für deine Antwort!
Ja, ich hab am Freitag wieder einen Arzttermin dann werd ich ihn fragen was da los ist...
Ich hab früher auch mal Citalopram genommen, schon 2 x. Das erste mal hats mir gut geholfen,
beim zweiten mal allerdings hab ich gleich am Anfang ne PA bekommen und es dann gelassen.
Allerdings hab ich da auch nicht eingeschlichen, sondern hab gleich mit ner ganzen Tabl. angefangen,
das war wohl der Fehler...
Weißt du zufällig, ob Citalopram auch gegen soziale Ängste wirkungsvoll ist?

22.02.2016 16:17 • #7


Maldur

Maldur


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also du wirst nun nicht auf einmal die nr. 1 in der disco auffer tanzfläche sein, aber es sollte auch bei sozialen ängsten helfen. aber da bin ich nich so der experte, ich bin zwar was frazuen betrifft schüchtern (weil von mir selber nicht überzeugt), aber ansonsten nicht sonderlich sozialphobisch.
soziale-angst-erroeten-redeangst-zittern-f1/was-ist-das-richtige-antidepressiva-bei-sozial-phobie-t21441.html
ist nen alter thread hier ausm forum dazu, vll hilft der.

ich hab citalopram mitte 2008 bekommen, mir gings damals richtig richtig richtig dreckig. auch nichts mit einschleichen, sofort 20 mg und ab damit. mir gings nach nen paar tagen um 180 grad besser^^ allerdings hab ich irgendwie den absprung von den tabs nich geschafft, daher nehme ich es seitdem jeden tag und werd es sicher auch noch die nächsten 100 jahre nehmen.

22.02.2016 18:19 • #8


boomerine

boomerine


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Meine Erfahrung, mit Sertalin, ist sehr gut.
Ich wurde auch umgestellt, ist aber schon sehr lange her.
Von Citalopram auf Sertralin.
Ich habe auch keine Nebenwirkungen mehr,
die waren nur in der Anfangszeit.
Heute kann ich mich selber damit einstellen,
wenn ich eine schlechte Zeit hab etwas mehr
und wenn es mir gutgeht, bin ich meinen 50mg.
Das weis auch meine Therapeutin,
wir haben darüber gesprochen.
Ich möchte dahinkommen, nichts mehr zu brauchen,
nur ich denke, der Weg ist noch etwas weit weg.
lg boomerine

22.02.2016 18:32 • #9


Jana1985


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Danke dir, Maldur, für den interessanten Link!
Es scheint ja schon bei sozialen Ängsten zu helfen.
Als ich früher einmal Citalopram genommen hab, hat es mir auch ganz gut geholfen, habe viel mehr Selbstvertrauen und Selbstsicherheit entwickelt, und habe Dinge angepackt vor denen ich davor ne riesen Scheu hatte...
Allerdings kam der Wirkungseintritt damals auch um einiges schneller, ich glaube schon nach einer Woche ca.

Du scheinst die Tabs auch gut zu vertragen, wenn du sie schon länger nimmst.
Hast du denn schon öfters mal versucht, sie auszuschleichen?

Danke auch dir, boomerine!
Dein Beitrag macht mir wieder Mut.
Wielang hat es denn bei dir gedauert, bis du eine Wirkung gespürt hast?

Ich nehme die Tabs jetzt über drei Wochen (50 mg) und merke leider noch nichts,
zum glück haben zumindest die Nebenwirkungen spürbar nachgelassen, habe nur noch etwas Übelkeit und abends
Probleme einzuschlafen...
Find ich toll, dass du dich mittlerweile selbst einstellen kannst und genau spürst wie du dosieren musst.
Nimmst du die Tabs gegen Depressionen und/oder Angst/Panik?

Liebe Grüße

25.02.2016 09:47 • #10


Maldur

Maldur


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ich habe zwei mal versucht sie auszuschleichen, aber beides mal aufgrund der körperlichen symptome aufgegeben. manchmal denke ich, ob ich die tabs nehme oder nicht, spielt keine rolle. bis ich sie dann mal weglasse (manchmal vergesse ich sie auch). puh dann merk ich das ganz fix, vor allem körperlich^^

25.02.2016 11:08 • #11


Frollein

Frollein


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Hallo Jana,

ich war eine Zeit lang nicht mehr aktiv in diesem Forum und bin jetzt wieder auf Einträge gestoßen, da ich aktuell mein Medikament (Venlafaxin) absetze und deswegen etwas schauen wollte, wie andere darauf so reagieren. Ich habe allerdings auch mit Sertralin angefangen, deswegen mein Eintrag hier.
Also, zuerst: Ich schreibe immer nur von MEINEM Erfahrungen oder was ich von anderen gehört habe. Ich bin kein Arzt und auch keine Expertin, nur weil ich das oder ein Medikament ein paar Tage länger als jemand anderes nehme. Ich finde, dass manche hier oft so tun, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen, weil sie schon x Medikamente ausprobiert haben und nix gewirkt hat und dann von "Teufelszeug" schreiben und "Lasst bloß die Finger davon". Das kann so enorm abschrecken, wenn man gerade erst am Anfang ist... das macht mich sauer und traurig. Von daher sollte dein erster und vor allem professioneller Ansprechpartner dein Arzt/Ärztin sein. Ich vertraue da auch wirklich nur Experten, also Psychiatern in dem Fall. Viele schreiben hier, sie haben Antidepressiva von ihren Hausärzten verschrieben bekommen, ohne vorher schon Erfahrungen damit gemacht zu haben. Das wäre mir (wie gesagt, ich schreibe immer nur von mir und meiner Meinung ) zu unsicher, eben weil jeder so unterschiedlich darauf reagiert und mMn ein Experte dann auch nur richtig und schnell reagieren kann, ob man da eben durch muss oder ein schneller Wechsel oder ganz absetzen richtig ist.
Ich bin mit 25mg Sertralin gestartet, dann 50mg... bei dem Wert haben ich einige Monate geparkt, weil ich so unsicher war wegen anfänglicher starker Nebenwirkungen (bei mir extreme Kreislaufprobleme, was eh ein Thema bei mir ist) und habe dann die weitere Hochdosierung auf 150mg stationär gemacht in der psychosomatischen Klinik. Da hatte ich prompt gar keine Nebenwirkungen mehr... allerdings wurde mir auch erzählt (wieder kein Wissen sondern nur vom Hörensagen), dass die starken NW auch nur am Anfang, also beim Start sind und dann nicht mehr, egal wie viel mg's man noch hochgeht.

Ich denke, nur du kannst entscheiden, ob du die Nebenwirkungen aushalten kannst, und vor allem wie lange.
Wenn du schreibst, dass du dadurch so starke negative Gedanken bis hin zum Suizid hast, dann wäre vielleicht auch ein stationärer Aufenthalt vielleicht Erleichterung für dich? Dann kannst du etwas Verantwortung abgeben und vielleicht schwächen die NW dann auch ab? Oder eine Tagesklinik?
Bist du gerade krankgeschrieben? Falls nicht, dann solltest du dir zumindest das gönnen... Ich zumindest stelle die Gesundheit spätestens seit meiner Angsterkrankung an erster Stelle. Meist dankt einem eh keiner das Abrackern, dass man sich im kranken Zustand noch antut...

Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen!
Ob jetzt mit einem anderen Medikament oder erst mal wieder ohne... es gibt keine falsche Entscheidung

Viele Grüße!
Stephi

25.02.2016 17:42 • #12


Jana1985


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Hallo Stephi,

danke für deinen ausführlichen Beitrag.
Du hast ja auch schon einiges an Erfahrungen gesammelt in Bezug auf AD´s...

Ich hab auch einen Freund, der Venlafaxin nimmt seit 2 Jahren und super damit zurecht kommt.
Habe mich anfangs lange gegen Medikamente gesträubt, aber nur, weil ich eine Art traumatische Erfahrung
mal mit einem AD gemacht hatte. Das habe ich zum Glück endlich überwinden können

Momentan merke ich noch kaum eine Wirkung vom Sertralin, nehme es jetzt bald einen Monat,
ich hoffe das kommt noch...
Habe mit Nebenwirkungen kaum noch Probleme, außer, auch wie bei dir Kreislaufprobleme.
Etwas Angst habe ich vor anderen Nebenwirkungen, die angegeben sind, wie z.b. Glaukom (hatte ich früher mal).
Bei mir hat auch mein Hausarzt das Sertralin verschrieben, ich war davor auch mal beim Psychiater, aber der meinte mir gleich 3-4 versch. Psychopharmaka verschreiben zu müssen, das hat mir dann gereicht

Was du vom Hochdosieren schreibst, beruhigt mich ein wenig. Dachte, dass es bei jeder Steigerung erneut heftige NW geben könnte. Bin aktuell bei 50 mg. Vielleicht brauche ich einfach mehr...werde nächstes mal meinen Arzt mal fragen.

Liebe Grüße!
Jana

28.02.2016 12:58 • #13


Patrizia1964


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Hallo zusammen,
Ich meld mich auch mal, da ich am freutag mit sertralin angefangen habe. Hab vorm einschlafen eine halbe tablette, also 25 mg genommen. Da ich zur zeit wegen der Anspannung kaum etwas essen kann, hatte ich prompt nach der einnahme magenprobleme. Ich hab dann gleich einen halben Liter wasser nachgetrunken, dann gings wueder. Ich hatte leichte Uebelkeit am nächsten tag, aber heute nixht mehr. Dafuer hAb ich tagsueber immer wieder Herzklopfen und dieses herzstolpern. Aber wenn das nachlässt, dann kann ich mit den NW leben.
Ich hab eh immer keine Geduld, hoffe dass das medi bald wirkt und ich endlich wieder etwas positver leben kann und meine Arbeitsängste nachlassen.

28.02.2016 17:17 • #14


Frollein

Frollein


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Hallo Ihr Beiden,

bin gerade kurz angebunden, aber ja: Hochdosieren soll angeblich nicht jedes Mal wieder neue NW auslösen bzw. verstärken und bei mir hat das Medikament bei 50mg vermutlich auch wenig genutzt... bei 150mg war nahezu angstfrei, aber ich hab leider in einem halben Jahr 15kg zugenommen, Tendenz steigernd, deswegen ist das für mich leider auch keine langfristige Lösung.
NW wie Herzklopfen hab ich auch manchmal, das Stolpern musst du allerdings beobachten lassen, weil sich daraus wohl selten auch mal eine Herzrhythmusstörung entwickeln kann!

Drücke euch beiden die Daumen

..und meine Absetzsymptome werden auch immer besser. Heute den 2. Tag bislang komplett Kopfschmerz-frei... hartnäckig ist und bleibt der Schwindel, aber ich sitz und liege einfach viel (So werd ich nur die 15kg auch nicht los )

LG!

28.02.2016 17:59 • x 1 #15


Patrizia1964


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Hallo Frollein,
Meine Ärztin hat mich letzte Woche noch abgehört aber ohne Befund. Ich soll das sertralin jetzt 1 monat nehmen und dann wird Blut abgenommen und EKG usw.
Dann bin ich wieder etwas beruhigter. Ich hoffe sosehr dass diese Ängste endlich nachlassen sonst dreh ich noch durch.

28.02.2016 19:27 • #16


Jana1985


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Wusste gar nicht, dass man regelmäßig Herz kontrollieren sollte unter AD´s?
Ist das denn auch notwendig, wenn man keine Herzprobleme hat?
Ich hab zwar Extrasystolen, aber der Hausarzt meinte das wäre nix schlimmes.

Frollein, das freut mich, dass es dir besser geht mit den Kopfschmerzen. Ich denke der
Schwindel wird sich sicher auch bald bessern....Hab Geduld
Und wegen den kilos würd ich mich nicht unter Druck setzten, der Sommer lässt ja auch noch auf sich
warten und somit auch die Bikinifigur...

Patrizia, wie gehts dir denn mit dem einschleichen?
Ich hab auch Magenprobleme und Übelkeit von den Tabletten...hat sich bei mir nach ca einer Woche gelegt,
und kam dann nach 3 Wochen wieder, aber das kann auch von was anderem kommen, hab es nämlich immer nachts.
Sonst sind eig alle NW zurückgegangen, außer die Einschlafschwierigkeiten abends...

Ich glaube, Sertralin braucht länger als andere ADs bis sich eine positive Wirkung einstellt oder?
Unter Citalopram hab ich schon nach zwei Wochen eine deutliche Besserung wahrgenommen...

Nunja, wir üben uns eben in Geduld
LG

01.03.2016 15:26 • #17


Panikju


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Hallo,
Ja es sollte nach 4 Wochen AD Einnahme ein Ruhe-EKG gemacht werden, da alle ADs die QT Zeit verlängern können (ist eine Nebenwirkung)

Bei mir war unter Opipramol die QT Zeit um 15ms verlängert - unter Escitalopram war sie dann zum Glück wieder im "Normbereich"

LG.

01.03.2016 16:18 • #18


Maldur

Maldur


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bei mir hieß es, alle halbe jahr blutuntersuchung, seit ich citalopram nehme. das ist mittlerweile aber auf einmal im jahr ausgedehnt worden. ansonsten keine überprüfungen (herz udn co wurden ja schon das ein oder andere mal überprüft)

01.03.2016 16:38 • #19


Frollein

Frollein


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Ich befürchte auch da klären viele Ärzte zu wenig auf, bis gar nicht.
Mich hat auch meine Hausärztin nach einem Jahr AD-Einnahme darauf angesprochen, ob mein Psychiater meine Werte kontrolliert. Da hab ich auch nur blöd geguckt und gefragt, ob man das immer muss? "Muss" wahrscheinlich oder vielleicht nicht, aber ich finde, man sollte.
Wenn Extrasystolen aber bereits gecheckt und für ungefährlich erklärt worden, dann mach dir keine Sorgen. Bei mir kommt es zu Ohnmächten mit Herzpausen, deswegen bin ich da etwas hellhöriger. Gefährdeter sind glaub ich, generell, Niere und Leber, oder? Irgendwer muss den Quatsch ja abbauen, der uns bessere Laune macht

Heute übrigens wieder keine Kopfweh aber wieder Schwiiiiiiindel ohne Ende
Nehme seit heute nur noch 37,5 mg. Gestern hatte ich von 75 auf 50 mg dosiert.. hab selber die Kügelchen aus den Hartkapseln gepopelt, weil das irgendwie das ganze Internet macht, da gabs erst mal Schimpfe von meiner Hausärztin und Apothekerin. Hmpf. Dann eben die 37,5 aber danach muss ich dann auf 0. Angst

01.03.2016 18:04 • #20




Dr. med. Andreas Schöpf

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