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Canary
Hallo ihr Lieben mal wieder,
Mein Zustand hat sich drastisch verschlechtert in den letzten paar Tagen, unglaublich wie plötzlich und rasend schnell das jetzt kam und warum?!

Eines Mal vorweg: Ich hab hier schon die Einweisungs Papiere für ein Akutkrankenhaus und mein Arzt kümmert sich morgen früh gleich um die Einweisung/Aufnahme, ich denke morgen mittag oder übermorgen früh bin ich in der Klinik, hoffe ich

Der Grund ist, ich nehme ja bekanntlich bei Bedarf, -und der war leider täglich wegen Lyrikaentzug, Tavor, seltenst den kompletten Tag .

Auf einmal wie von heut auf morgen muss ich bald täglich meine Tavor Dosis steigern, heute lagen mir 2.5 mg als Einmaldosis nicht mal mehr. Gestern nahm ich 7mg am Tag, davor 6.5mg innerhalbkürzester Zeit brauche ich fast täglich mehr. Das fing letzte Woche ganz plötzlich an, ich wusste ja von Toleranz bei Benzos, aber so plötzlich, aggressiv und rasend schnell. Das is kommt mir doch seltsam vor. Ich könnte -auch durch mein ultra rapid metabolism-Tagesdosen von 8,9 oder 10mg erreichen heute, wenn die Wirkung nur ein bisschen nachlässt bekomme ich agtierte Heulkrämpfe. Ich finde es wirkt eigentlich fast gar nicht mejr egal woe hoch. Ich nehme Tavor jetzt etwas über 3 Monate und konnte mal nach 8 Wochen runter auf 1.0 oder 0.5 für 3 Wochen vor der letzten Lyrika 25er, ohne den geringsten Entzug zu verspüren, doch dann die letzte Lyrika Reduktion, wieder meha Lyrikaentzugssymptome und jetzt das!
Is jemand schon mal soo plötzlich sooo benzo tolerant geworden, dass er die Dosis täglich steigern musste, das kommt mir so extrem schnell vor. AUCH bin ich sofort zu tiefst depressiv wenn die Dosis unter 2.5mg als Einahme is...

Kennt das wer,
Hat jemand das auch schon mal erlebt
Is das überhaupt ne Toleranz oder steckt da eine Depression dahinter, die versuche abzutöten?!

30.08.2022 17:09 • 10.09.2022 #1


21 Antworten ↓


Welcher Arzt verschreibt solche Mengen an Tavor?

30.08.2022 17:39 • x 1 #2



Rasendschnelle Toleranz geg Tavor mit extrmer D St

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Sonja77
Das frage ich mich allerdings auch
Solche Mengen werden nur stationär verabreicht und niemals ambulant
Schon alleine wegen den Gefahren bei diesen Dosierungen

30.08.2022 17:48 • x 1 #3


Canary
@Disturbed ich hatte die 50 stück Packung und es kam ja aufeinmal soo rasend schnell, innerhalb letzter und dieser Woche und mein Arzt hat auch geschimpft, das könnt ihr mir glauben, deswegen frage ich mich ja auch -wie und ob man sooo rasend schnell Tolerant werden kann, oder ob sich da ne Depression drunter verbirgt und ich Tavor -als Anxiolytikum vergebens deswegen in der Menge schlucke um die Depression abzutöten?! Suizidal bin ich keinesfalls, aber die Heulkrämpfe sind nicht zum Aushslten
Meine Koffer für die Klinik sind jedenfalls gepackt....

30.08.2022 18:27 • #4


Also sooo rasend schnell entwickelt man keine Toleranz denke ich. Kann schon sein, dass du damit einfach deine schlechte Stimmung wegdrücken willst. Lass doch deinen Gefühlen freien Lauf. Wenn du lange genug geheult hast, hört das doch wieder auf oder nicht? Kann es vielleicht sein, dass Lyrica zu schnell entzogen wurde und du deshalb jetzt so durchhängst?

30.08.2022 18:44 • x 1 #5


Canary
@silberauge möglich, ich glaube sogar auch, dass es damit zu tun hat!

30.08.2022 19:54 • x 1 #6


Canary
@silberauge das heulen hört halt nicht auf und is kein normales heulen, ich glaube das kommt noch von Lyrikaentzug, kommt aber verdammt spät.

30.08.2022 20:07 • x 1 #7


Pregabalin kann eine Zeit lang die Benzotoleranz etwas steigern auch wenn es bereits abgesetzt ist. Aber 8-9mg Tavor erzeugen doch nicht mehr positive Wirkung höchstens einen Blackout.

30.08.2022 20:39 • x 1 #8


Canary
@Acanthurus ja, das habe ich irgendwie immer gemerkt.... Die dosishöhe kommt auch bei mit so extrem zu stande weil Tavor bei mir nur 4 Stunden wirkt, ich bin ultra rapid metabolizer

30.08.2022 22:38 • #9


Lunatica
Zitat von Disturbed:
Welcher Arzt verschreibt solche Mengen an Tavor?

ja bei 3 mg bin ich fast im Koma und ich nehme sie schon sehr lange.

30.08.2022 23:10 • #10


@Lunatica
Naja, ich hab auch schon Tavor während eine kritischen Zeit genommen, aber mein Psychiater hat mich über das Suchtpotenzial aufgeklärt und sehr genau überwacht und gesteuert wieviel ich nehmen kann, über die Menge die er verschrieben hat. Einfach mal so 50 Stück am besten noch 2mg verschreiben, find ich eher verantwortungslos. Ich hab in Kliniken schon Menschen kennengelernt, die von Tavor entwöhnt wurden. Das muss ich nicht haben.

30.08.2022 23:27 • x 1 #11


Canary
Zitat von silberauge:
Also sooo rasend schnell entwickelt man keine Toleranz denke ich. Kann schon sein, dass du damit einfach deine schlechte Stimmung wegdrücken willst. ...

Hab grad mit meinem behandelnden Arzt gesprochen, er glaubt auch nicht an eine so plötzliche Tavor Toleranz sondern hält es für eine Depression, die plötzlich aufkommt, warum auch immer...

Jetzt ist mein Aufnahmetermin für die Klinik erst am Donnerstag kommende Woche... Wie soll ich die Woche noch bloß überstehen?!...

HAb mir auf eigenen Wunsch hin Alprazolam Verschreiben lassen zur Überbrückung die Woche, dem sagt man ja eine gewisse antidepressive Wirkung zu, nach meinen Recherchen.... mal sehen ob es sich damit bis dahin irgendwie aushalten lässt...

Und dann will ich in der Klinik weg von dem ganzen Benzozeug und der Mist... Die Frage is halt nur ob die wieder mit Antidepressiva kommen.... machen ja immerhin auch wieder abhängig....

Hab gelesen, dass wenn bei Verwandten des 1. Grades ein bedstimmtes AD wirkungsvoll war, es auch bei einem selbst ebenso wirkungsvoll sein könnte... Meine Mamma und Oma nahmen bzw. Nehmen beide Escitalopram....

31.08.2022 14:39 • x 1 #12


@Canary

Das kann man nicht verallgemeinern, Schmerzmittel, AB`s, AD`s die andere nähere Verwandten nehmen/genommen haben vertrage ich überhaupt nicht.

Als Autist hast du ja wahrscheinlich eh eine veränderte Neurochemie. Wenn Benzo antidepressiv und euphorisch wirken kommt das ja meist vom starken Dopaminrush. Vielleicht hast du einen Mangel an diesem Neurotransmitter

Lass dich in der Klinik nur nicht zu schnell entwöhnen.

31.08.2022 17:36 • x 2 #13


Canary
Alprazolam hilft mir jedenfalls nicht..

31.08.2022 19:18 • #14


Orangia
Was erwartest du jetzt von der Klinik ?
Wenn dir Tavor nicht mehr hilft, dann sollte man es weglassen und nicht immer mehr aufdosieren.
So sagte man es mir in der Klinik.
Alternativ bekam ich Quetiapin zum Tavorentzug. Bis zu 800 mg am Tag. morgens, mittags, abends, zur Nacht 200 mg.
Ich hoffe, dir kann geholfen werden.

31.08.2022 20:20 • x 1 #15


Canary
@Orangia aber Quetiapin ist doch kein Angstlösendes Medikament, ich hatte es schon mal in einer Klinik, mir hat es gegen Angst leider gar nicht geholfen ausserdem ist die Einweisungsdiagnose schwere Depression, vermutlich hilft Tavor und Co deswegen nicht, weil es Anxiolytika sind

31.08.2022 21:35 • x 1 #16


Sonja77
Na dann würde ich es auch nicht nehmen wenn es nicht hilft

31.08.2022 21:42 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Lunatica
@Disturbed

ich habe nur 1 mg

31.08.2022 21:51 • #18


Canary
Zitat von Acanthurus:
Pregabalin kann eine Zeit lang die Benzotoleranz etwas steigern auch wenn es bereits abgesetzt ist. Aber 8-9mg Tavor erzeugen doch nicht mehr ...

Das ist ja hochgradig interessant! Weißt du etwas mehr davon?! Bzw. Woher weißt du das?! Kennst du oder kannst du den Mechanismus dahinter erklären? Hast du es selbst erlebt?

Ich könnte mir vorstellen, dass es mit dem Glutamatstoffwechsel, welchen Lyrica beeinflusst zu tun hat, der ist der Gegenspieler von GABA, vielleicht verursacht das die Toleranz und schlechtere Wirkung von Tavor, die ich unter dem Lyrika Entzug oft beobachtete... Was die Dosierung oft so hoch werden ließ..... Ich hoffe du antwortest noch, weil der Thread schon 1 bis 2 Wochen alt ist!

10.09.2022 08:51 • #19


Ja, es ist in etwa so wie du bereits vermutest. Pregabalin vermindert die Ausschüttung von Nervenbotenstoffen wie das erregende Glutamat und den Stressbotenstoff Noradrenalin. Benzodiazepine tun das indirekt auch, aber auf andere pharmakologische Weise. Benzos und Pregabalin können sich daher dosisabhängig auch gegenseitig in der Wirkung und Nebenwirkung verstärken.

10.09.2022 19:06 • x 1 #20



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Dr. med. Andreas Schöpf