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Hallo ihr Lieben,
ich weiß nicht wo ich genau anfangen soll, aber ich brauche einfach mal ein paar Meinungen und muss mir alles von der Seele schreiben.
Ich bin 34, weiblich und gerade frisch operiert (Bauchspiegelung) Ich hatte in den letzten 5 Jahren viel Pech, 3 Fehlgeburten, 4 Operationen und 4 Umzüge.
Trotz meiner Angststörung brauchte ich die letzten 5 Jahre keine Medikamente, aber vor 3 Wochen wurde nun bei mir eine Zyste entdeckt, die merkwürdig aussah und dann fing die schlimme Krebsangst in meinem Kopf an, Freitag bekomme ich nun endlich die genaue Diagnose.
Endometriose wurde auf jeden Fall auch gefunden.
Nun kommt hinzu das mein Hund am Montag operiert wird und er ist wirklich mein ein und alles.
Mein Mann hat sich auch extra ein paar Tage freigenommen, aber ich habe das Gefühl ich stehe den Tag der OP und den Tag danach nicht ohne ein Beruhigungsmittel durch.
Ich bin eigentlich immer gegen Medikamente gewesen und wollte immer alles so schaffen, aber ich habe Angst an diesem Tag in totale Panik zu verfallen.
Ich male mir die schlimmste Dinge aus und habe durch die Fehlgeburten große Verlustängste um meinen Hund.
Nun bin ich derzeit nicht in Therapie und mein Hausarzt der meine psychischen Probleme kennt, der ist in den Ruhestand gegangen.
Nun war ich heute bei meinem neuen Hausarzt der mich aber natürlich kaum kennt, er hat mir Opipramol verschrieben, aber ich weiß nicht ob mich das wirklich beruhigen würde, da ich es vor vielen Jahren schon mal genommen hatte und es nicht wirklich half.
Ich hatte eher ein Notfallmedikament gedacht, also was ich am Montag einnehmen kann, das wollte der Arzt aber nicht verschreiben.
Bei akuten Panikattacken nahm ich früher immer Valiumtropfen und ich habe auch noch Tavor Zuhause, aber Tavor habe ich bis jetzt nur 1 x vor einer OP genommen, also am Abend damit ich die Nacht schlafen konnte, ohne Panik.
Nun habe ich auch gelesen das man Tavor bei Atemnaussetzern nicht nehmen darf und ich habe seit ein paar Monaten immer mal wieder nachts so Momemte in denen ich hochschrecke und kurz keine Luft bekomme, danach geht es dann wieder.
Außerdem kann ich ja schlecht einfach etwas einwerfen ohne ärztlichen Rat.
Ich weiß auch nicht ob das Thromboserisiko nach einer OP erhöht ist wenn man Medikamente nimmt:
Ein EKG wurde eben noch gemacht und mein Herz wurde 2019 auch kardiologisch untersucht und es war alles in bester Ordnung.
Was soll ich bloß machen?
Liebe Grüße eure Fischfreundin
11.11.2020 14:03 •
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