
Coco9
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ich leide unter einer Angst- und Panikstörung und habe bis vor kurzem Escitalopram und Promethazin (als Bedarf) eingenommen.
Das Escitalopram habe ich in Absprache mit meinem Psychiater seit September letzten Jahres langsam ausgeschlichen, zuletzt war ich nur noch bei 2 mg. Leider hatte ich das Gefühl, dass es meine Ängste nicht mehr wirklich lindert.
Seit etwa drei Wochen stecke ich nun in einer sehr kräftezehrenden depressiven Episode. Gemeinsam mit meinem Psychiater habe ich entschieden, das Escitalopram komplett abzusetzen und stattdessen mit Venlafaxin zu starten. Ich habe es in den letzten zwei Wochen auf 75 mg eingeschlichen.
Es gibt erste kleine Fortschritte: Ich kann wieder das Haus verlassen und bin nicht mehr völlig auf andere angewiesen. Trotzdem erlebe ich täglich Phasen, in denen mich die negative Gedankenspirale komplett überrollt, sie fühlen sich fast unerträglich an.
Ich würde gerne eine Bedarfsmedikation für genau diese Momente haben, aber aktuell habe ich nur Promethazin. Beim Googeln zur Verträglichkeit mit Venlafaxin bin ich auf widersprüchliche oder auch beunruhigende Dinge gestoßen.
Daher meine Frage an euch:
Welche Bedarfsmedikation habt ihr zu Venlafaxin dazubekommen?
Und wie sind eure Erfahrungen damit, besonders in akuten Phasen?
Danke euch schon mal!
08.07.2025 15:50 • • 08.07.2025 #1