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Zitat von Tekila031987:Mein Arzt möchte mir Tavor, was ich voll nachvollziehen kann nicht mehr verschreiben....
Warum kannst Du das nachvollziehen? Kann ich nicht, falls es sich nicht Sucht handelt.
Ich bin jetzt 1 Jahr bei meinem Psychiater, davor war ich schon bei 2 anderen und länger in der psychiatrischen Ambulanz einer Klinik. Die haben da immer ein Welle gemacht wegen Benzos, so wegen "Ja, Sie haben bis vor 10 Jahren immer mal mit Dro. zu tun gehabt etc." oder weil ich mal mehr getrunken hab, als manche normal finden. Halt mal 10 B., statt 3. Aber nicht täglich und seit 2,5 Jahren trinke ich generell keinen Alk. mehr, hab es von heute auf morgen gelassen und ohne das geringste Problem. Kurz, die Ärzte sahen da in mir einen Suchtkandidaten und darum nie Benzo.
Als ich vor 2 Jahren aus der Tagesklinik kam, da rief mich sogar noch die ehemalige Psychologin von dort an und sagte, ich soll mir nie Tavor verschreiben lassen.
Von meinem jetzigen Psychiater bekam ich Tavor, diese Dinger, die man im Mund zergehen lässt und die schneller wirken. Die hab ich in den 12 Monaten jetzt gerade 3 mal genommen, zuletzt Mitte Januar 2011. Von den 50 Tabletten hab ich also nach 1 Jahr immer noch 47. Und Grund hätte ich bestimmt öfter gehabt, sie zu nehmen, ich mache es aber nicht.
Aber selbst wenn ich jede Woche 2 nehmen würde, würde ich nicht süchtig werden. Und mein Doc weiß das auch.
Es wäre auch komisch, wenn mein Doc mir Ritalin oder Amphetamin Saft verschreibt, beides mit BtMG Rezept und die Medikamente liegen in der Apotheke im Tresor und dann wäre Tavor ein Problem. Da könnte man dann fast lachen.
Ich weiß, es gibt weit über 1 Mio. Banzo Süchtige in D und das Zeug ist auch nicht zu verachten, aber ich finde, man sollte es nicht zu sehr dramatisieren und es Leuten verweigern, wo es kein Problem ist. Und der Doc sollte seine Patienten schon kennen.