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Charlie127
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Sammelthema
Hallo zusammen. Nach Panikattacken und depressiven Verstimmungen hat mir meine Hausärztin Opipram verschrieben. Zunächst soll ich nur eine abends nehmen. Wie sind Eure Erfahrungen? Ich nehme seit 8 Tagen eine 50 mg vorm Schlafengehen. Auf der einen Seite beruhigt es mich etwas und ich habe das Gefühl ich bin etwas ausgeglichener, auf der anderen Seite habe ich verstärkt Herzrasen und ein merkwürdiges Aufschrecken direkt in der Einschlafphase. Dann bin ich hellwach, schnappe nach Luft und habe echte Herzangst. Morgens bin ich bleiern müde und etwas benommen. Es ist meine erste Erfahrung mit einem solchen Medikament. Deswegen meine Frage. Wie habt Ihr das Medikament am Anfang vertragen? Gehört das alles noch in die Eingewöhnungsphase? Hat Euch das Medikament weiter geholfen?

29.05.2021 #1


43 Antworten ↓
Ikarus-2014

Ikarus-2014
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Hallo Charlie 127 Ich habe Opipramol nach 4 Monaten wieder abgesetzt,weil es gegen meine Depressionen überhaupt nicht geholfen hat.Es war anfangs bei einer Dosis von 100mg leicht beruhigend,aber das war der einzig positive Effekt.Alles,was du und jupiter62 schreibt,trat bei mir auch auf,nur noch wesentlich stärker.Habe mich manchmal gar nicht getraut,einzuschlafen,weil ich das abrupte Aufschrecken,verbunden mit Angstgefühlen und Herzrasen,gefürchtet habe.Außerdem war ich morgens mindestens 1 Stunde wie im Tran,so das ich meine damalige Freundin schon genervt habe,weil nichts mit mir anzufangen war.Normalerweise wache ich auf,und gehe joggen.Das war völlig unmöglich,war viel zu antriebslos.Habe mit meinem doc darüber gesprochen,sein Rat war,zusätzlich noch ein (Ein-)schlafmittel wie Zopiclon zu nehmen!Ein Witz,dieser "Doktor".Nach dem Absetzen waren die negativen Symptome sofort verschwunden.Wenn du einen "guten"Doc hast,red`mit ihm,und sag ih,daß du umgestellt werden möchtest.Mit Venlofaxin kam ich dann(nach Spiegelbildung)viel,viel besser zurecht.Viel Glück,aber mach es nicht zu lange mit,höchstens noch 14 Tage.Wenn sich dann nichts bessert:Arzt,offenes Gespräch führen!(nur mein Rat natürlich).

20.09.2016 13:01 • x 1 #3


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Opipram Nebenwirkungen

x 3


S

Sabrina38
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Hallo zusammen,

ich weiß, das Thema war schon oft und ich habe auch schon versucht mich durch die etlichen Beiträge zu lesen, aber leider fehlte mir noch die Antwort auf meine Fragen.

Kurz vorab zu mir - ich hoffe es wird nicht zu lang. Ich leide schon viele Jahre unter Panikattacken. War damals bei einer Neurologin in Behandlung und habe unter anderem einige Zeit Venlafaxin genommen. Dann kam eine richtig gute Zeit in meinem Leben und ich konnte es ausschleichen. Leider kam dann eine ganz schreckliche Zeit. Mein Partner ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen, als unsere Tochter 3 Wochen alt war. Das erste Jahr danach habe ich gut funktioniert und hatte keine körperlichen Einschränkungen neben der starken Trauer. Ich habe mich wohl selber sediert. Dann kam die Angst aber plötzlich mit voller Wucht zurück. Gesprächstherapien waren nicht möglich (keine Termine, Corona, etc.), Neurologen nehmen keine Patienten mehr auf, Reha abgelehnt, usw.
Jetzt hat mein Hausarzt mir Opipram aufgeschrieben. Ich weiß, besser wäre natürlich ein Facharzt, aber das ist jetzt auf die Schnelle nicht umsetzbar.
Ich weiß, dass ich extrem empfindlich auf AD reagiere und habe mich vor einer Woche an eine halbe (25mg) Tablette abends gewagt. Lt. Arzt sollte ich eine ganze abends nehmen. Es geht mir jeden Tag anders, aber nicht gut. Erst Schweißausbrüche nachts, dann Sehstörungen kurz nach Einnahme, heute wie permanente Panikattacken, fühle mich total schwummrig, aber nicht wie in Watte sondern einfach nur wirr, Träume wild, habe total verrückte Zwangsgedanken usw.
Natürlich sollte ein Arzt entscheiden, ob ich das einschleichen abbrechen sollte. Aber hier jetzt meine Frage an euch: habt ihr auch trotz so geringer Menge so starke NW gehabt? Ich möchte nur wissen, ob sich die quälerei lohnt, oder ob ich den Arzt vielleicht lieber jetzt direkt um ein alternatives Medikament bitten sollte.

Vielen Dank vorab für eure Antworten!

16.02.2021 16:17 • #27


Zum Beitrag im Thema ↓


J
Ich nehme auch Opipramol.

Meiner Erfahrung nach helfen 50 mg bei schlimmer Angst kaum bis gar nicht.

Mich lassen sie lediglich gut schlafen. Ist die Angstphase grad schlimm, wache ich aber genau wie du mit riesen Nervosität auf. Und das auch noch nach 2 Monaten Einnahme.

Vielleicht ist einfach die Dosis zu gering, aber mehr traue ich mich irgendwie auch nicht.

Vielleicht hat noch jemand positive Erfahrungen mit höherer Dosierung?

--

Ergänzung der Moderation zur Thematik:

https://www.meinwegausderangst.de/opipr...wirkungen/

x 1 #2


Ikarus-2014
Hallo Charlie 127 Ich habe Opipramol nach 4 Monaten wieder abgesetzt,weil es gegen meine Depressionen überhaupt nicht geholfen hat.Es war anfangs bei einer Dosis von 100mg leicht beruhigend,aber das war der einzig positive Effekt.Alles,was du und jupiter62 schreibt,trat bei mir auch auf,nur noch wesentlich stärker.Habe mich manchmal gar nicht getraut,einzuschlafen,weil ich das abrupte Aufschrecken,verbunden mit Angstgefühlen und Herzrasen,gefürchtet habe.Außerdem war ich morgens mindestens 1 Stunde wie im Tran,so das ich meine damalige Freundin schon genervt habe,weil nichts mit mir anzufangen war.Normalerweise wache ich auf,und gehe joggen.Das war völlig unmöglich,war viel zu antriebslos.Habe mit meinem doc darüber gesprochen,sein Rat war,zusätzlich noch ein (Ein-)schlafmittel wie Zopiclon zu nehmen!Ein Witz,dieser "Doktor".Nach dem Absetzen waren die negativen Symptome sofort verschwunden.Wenn du einen "guten"Doc hast,red`mit ihm,und sag ih,daß du umgestellt werden möchtest.Mit Venlofaxin kam ich dann(nach Spiegelbildung)viel,viel besser zurecht.Viel Glück,aber mach es nicht zu lange mit,höchstens noch 14 Tage.Wenn sich dann nichts bessert:Arzt,offenes Gespräch führen!(nur mein Rat natürlich).

x 1 #3


Smarte

Opipram wie wirkt es ?

Hallo ihr Lieben habe heute Opipram verschrieben bekommen
in dem Beipackzettel steht dass Opipram suizidale Gedanken auslösen kann.
kann da jemand von euch was dazu sagen wie dieses Medikament wirkt, ob es wirklich die Angstzuständen mindert ?

#4


Lillibeth
Zitat von Smarte:
Hallo ihr Lieben habe heute Opipram verschrieben bekommen in dem Beipackzettel steht dass Opipram suizidale Gedanken auslösen kann. kann da jemand von euch was dazu sagen wie dieses Medikament wirkt, ob es wirklich die Angstzuständen mindert ?

Hallo, wieviel sollst Du denn nehmen ? Bis 300 mg an Tag ist ja möglich. Ich nehme aktuell morgens 25 und abends 50 mg und komme sehr gut zurecht damit . Vorher Hab ich 4 andere nicht vertragen. Opipramol ist eher ein leichtes AD

x 1 #5


Smarte
Ich soll morgens eine halbe nehmen und abends eine ganze habe heute erst damit angefangen und zwar wegen meinen Angstzuständen

#6


Smarte
Wie hat sich das geäußert, das Nicht vertragen ?

#7


V
Ich würde es langsam hoch stufen und nicht direkt morgens und abends nehmen.
Hab das Medikament auch länger genommen und ich fand es im Gegensatz zu anderen ADs die ich genommen habe gut. Es hat mich anfangs sehr müde gemacht, daher wird die Einnahme abends empfohlen. Die Müdigkeit lässt aber nach zwei Wochen ca. nach, danach hab ich bis zu 100 mg schon morgens genommen. Man darf keine Wunder erwarten, aber ich finde schon, dass eine positive Wirkung vorhanden ist. Zumindest in Bezug auf Ängste.

#8


Smarte
Hmm ich merke jetzt grade schon die sedierende Wirkung

x 1 #9


Schlaflose
Zitat von Smarte:
in dem Beipackzettel steht dass Opipram suizidale Gedanken auslösen kann.


Das steht bei allen Antidepressiva.

x 1 #10


Lillibeth
Zitat von Smarte:
Vorher Hab ich 4 andere nicht vertragen. Opipramol ist eher ein leichtes AD [/quote]Wie hat sich das geäußert, das Nicht vertragen ? [/quote]
Ach ich hatte sehr viele Nebenwirkungen wie Hautbrennen, Unruhe, Schlafstörungen, zittern etc. Opi hilft mir gegen die Ängste ganz gut.

#11


Minkalinchen
Zitat von Smarte:
Hallo ihr Lieben habe heute Opipram verschrieben bekommen in dem Beipackzettel steht dass Opipram suizidale Gedanken auslösen kann. kann da jemand von euch was dazu sagen wie dieses Medikament wirkt, ob es wirklich die Angstzuständen mindert ?


Ich habe Opipramol jahrelang je 25mg morgens und abends eingenommen. Da es ein leichtes AD, Stimmungsaufheller, ist, verträgt man es gut, mir half es ruhiger zu werden, ich habe keinerlei Nebenwirkungen gehabt.
Mein Neurologe sagte, man kann sogar bis zu 6 Tabletten am Tag nehmen, soviel hab ich nicht gebraucht.

#12


Schlaflose
Zitat von Minkalinchen:
Mein Neurologe sagte, man kann sogar bis zu 6 Tabletten am Tag nehmen, soviel hab ich nicht gebraucht.


Das hängt von der Dosierung der Tabletten ab. Ich hatte welche mit 100mg pro Tablette, da wären 6 ein bisschen zu viel Wink

x 1 #13


Smarte
Hallihallo also ich nehme jetzt seit 17 Tagen opipram 100 mg abends, aber ich bin die letzte Zeit immer extrem müde, ist das normal kann das eine Nebenwirkung sein?

#14


B

Opipram - Nebenwirkung Schwäche in den Beinen

Ich habe mal eine frage ich nehme Opipram und seit dem ich das eingenommen habe habe ich muskelscwäche in den Beinen ist sowas normal die schwäche kam aufeinmal ich habe so angst das es Als sein könnte

#15


Lottaluft
Als hast du ganz sicher nicht
Wie lange nimmst du opipram?

x 1 #16


B
Seit 7 tagen und seit dem 5 Tag ist es so

#17

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Lottaluft
Zitat von Bello1995:
Seit 7 tagen und seit dem 5 Tag ist es so



Dann werden es wohl Nebenwirkungen sein die in den nächsten Wochen weg sind

x 1 #18


INAD

Opipram 50mg heute vom Arzt verschrieben bekommen

Hallo ihr lieben. wollte mal gerne euere Erfahrungsberichte zum Medikament hören. Habe sie noch vor mir liegen. lg

#19


Kimsy
Hi, ich nehm sie in Tropfenform ein aber auch nur bei Bedarf...wirkt beruhigend...aber jeder erlebt Medikamente anders...also probieren geht über studieren..trau dich ..

#20


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Dr. med. Andreas Schöpf
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