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Hallo zusammen. Nach Panikattacken und depressiven Verstimmungen hat mir meine Hausärztin Opipram verschrieben. Zunächst soll ich nur eine abends nehmen. Wie sind Eure Erfahrungen? Ich nehme seit 8 Tagen eine 50 mg vorm Schlafengehen. Auf der einen Seite beruhigt es mich etwas und ich habe das Gefühl ich bin etwas ausgeglichener, auf der anderen Seite habe ich verstärkt Herzrasen und ein merkwürdiges Aufschrecken direkt in der Einschlafphase. Dann bin ich hellwach, schnappe nach Luft und habe echte Herzangst. Morgens bin ich bleiern müde und etwas benommen. Es ist meine erste Erfahrung mit einem solchen Medikament. Deswegen meine Frage. Wie habt Ihr das Medikament am Anfang vertragen? Gehört das alles noch in die Eingewöhnungsphase? Hat Euch das Medikament weiter geholfen?

20.09.2016 08:27 • 20.09.2016 #1


2 Antworten ↓


Ich nehme auch Opipramol.

Meiner Erfahrung nach helfen 50 mg bei schlimmer Angst kaum bis gar nicht.

Mich lassen sie lediglich gut schlafen. Ist die Angstphase grad schlimm, wache ich aber genau wie du mit riesen Nervosität auf. Und das auch noch nach 2 Monaten Einnahme.

Vielleicht ist einfach die Dosis zu gering, aber mehr traue ich mich irgendwie auch nicht.

Vielleicht hat noch jemand positive Erfahrungen mit höherer Dosierung?

20.09.2016 08:52 • x 1 #2


Ikarus 2014
Hallo Charlie 127 Ich habe Opipramol nach 4 Monaten wieder abgesetzt,weil es gegen meine Depressionen überhaupt nicht geholfen hat.Es war anfangs bei einer Dosis von 100mg leicht beruhigend,aber das war der einzig positive Effekt.Alles,was du und jupiter62 schreibt,trat bei mir auch auf,nur noch wesentlich stärker.Habe mich manchmal gar nicht getraut,einzuschlafen,weil ich das abrupte Aufschrecken,verbunden mit Angstgefühlen und Herzrasen,gefürchtet habe.Außerdem war ich morgens mindestens 1 Stunde wie im Tran,so das ich meine damalige Freundin schon genervt habe,weil nichts mit mir anzufangen war.Normalerweise wache ich auf,und gehe joggen.Das war völlig unmöglich,war viel zu antriebslos.Habe mit meinem doc darüber gesprochen,sein Rat war,zusätzlich noch ein (Ein-)schlafmittel wie Zopiclon zu nehmen!Ein Witz,dieser "Doktor".Nach dem Absetzen waren die negativen Symptome sofort verschwunden.Wenn du einen "guten"Doc hast,red`mit ihm,und sag ih,daß du umgestellt werden möchtest.Mit Venlofaxin kam ich dann(nach Spiegelbildung)viel,viel besser zurecht.Viel Glück,aber mach es nicht zu lange mit,höchstens noch 14 Tage.Wenn sich dann nichts bessert:Arzt,offenes Gespräch führen!(nur mein Rat natürlich).

20.09.2016 12:01 • x 1 #3





Dr. med. Andreas Schöpf