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Hallo zusammen..
Ich bin noch recht neu hier und habe nicht viel geschrieben, lese mich aber jeden Abend stundenlang hier durch, das beruhigt mich irgendwie.

Ich war heute beim Hausarzt weil es mir einfach nicht gut geht.
Ich komm mir schon lächerlich vor wenn ich an meine ganzen Symptome denke, hatte auch lang überlegt meinem Hausarzt alles zu erzählen.

Das stundenlange Grübeln ist zum Glück schon weniger geworden, mich stört momentan dieses "Kloßgefühl" im Hals. Es begleitet mich vom aufstehen bis zum schlafen und hört nicht auf. Manchmal spüre ich auch ein stechen im Hals und Sonntag war es so schlimm das ich das Gefühl hatte im nächsten Moment daran zu ersticken. Bin dann ins Krankenhaus in die HNO-Abteilung, die haben nachgesehen und meinten da wäre nichts, es sei etwas eng im Hals aber es ist nichts gerötet oder sonst was.

Dazu kommt die innere Unruhe, ich sitze den ganzen Abend im Bett und lese hier weil ich mich nicht hinlegen kann, weil ich Angst habe - ich weiß aber nicht wovor. Manchmal kann ich mich nichtmal richtig überwinden mich in gemütliche Klamotten zu schwingen, dann Sitz ich hier total unbequem in Jeans und Bluse statt entspannt im Bett zu liegen.

Nach Stunden werde ich dann extrem müde, 10 min später schlafe ich schon.
Bis meine Kindee dann um 6 wach werden und mein Tag beginnt.

Und dann gibt es immer mal hier ein stechen da ein ziehen etc. und ich bilde mir alle möglichen Krankheiten ein..

Mein Hausarzt hat mir jetzt Opipram 100mg verschrieben, ich soll abends eine halbe nehmen. Sie sagte direkt falls ich den Beipackzettel lesen sollte, soll ich nicht denken das sie mich vergiften möchte. Was soll ich jetzt davon halten? Ich will den Beipackzettel eigentlich nicht lesen weil ich Angst habe das alle Nebenwirkungen zutreffen.. jetzt sitzt ich hier vor der Packung und weiß nicht ob ich die Tablette nehmen soll weil meine Ärztin so ne Anmerkung gemacht hat..

Ach ich hab keine Ahnung..

24.01.2017 21:43 • 26.01.2017 #1


21 Antworten ↓


Angstbiene
Opipram bringt dich nicht um. Und eine 1/2 Tablette ist erstmal nicht viel. Nebenwirkungen haben die AD alle um beipackzettel stehen, und das nicht zu knapp. Probiere eine aus, sie fahren dich runter und wirken angenehm entspannend. Deine Ärztin hat das sicher aus Erfahrung erwähnt mir einen leichten Witz im Ton. Mach dir nicht so viel Sorgen und probiere es erstmal. Schlimmer als jetzt kann es nicht werden.

24.01.2017 21:52 • #2



Opipram 100mg - Angst vor Nebenwirkungen berechtigt?

x 3


Danke für deine Antwort.
Wenn das mit dem "Nicht Sorgen machen" so einfach wäre..
aber recht hast du.. schlimmer wirds wohl kaum werden.

24.01.2017 21:56 • #3


Angstbiene
Ich kann das gut nachempfinden. Hab selber auch Kinder und weiß wie kräftezehrend das ist. So ne sch.. Krankheit und trotzdem funktionieren müssen, egal wie. Ich habe Opipram auch eine Zeit lang genommen. Auch 50 mg und fand die Wirkung ganz gut.

24.01.2017 21:59 • #4


Hallöle! Ich nehme jetzt Opipram seit über einem Jahr, habe angefangen mit 200 mg, wurde quasi gleich auf volle Höhe gestuft, da ich akut suizidgefährdet war. Mittlerweile dosiere ich mich selbst. Im Normalfall 2 Tabletten am Tag ( a 50 mg) und bei akuter Panik nehme ich die volle Dosis. Nebenwirkungen hatte ich nie, außer in der Anfangsphase ein "schei. egal Gefühl". Das ist mittlerweile weg, aber ich fühle mich nach wie vor nach der Einnahme sehr entspannt und das Kloßgefühl habe ich auch immer mal wieder. Es ist sehr unangenehm, geht aber weg, wenn ich mich entspanne!

24.01.2017 22:05 • #5


Wegen der Kinder bin ich noch unsicherer was die Medikamente angeht.
Vor einiger Zeit kam ich überhaupt nicht zur Ruhe und hab mich wahrscheinlich noch reingesteigert und war beim hausärztlichen Notdienst, der hat mir Doxepin verschrieben, sollte direkt 2 nehmen und dann jeweils morgens und mittags 1 und zur Nacht wieder 2. Als ich die abends genommen habe bin ich sofort schlafen gegangen, die am Morgen war aufjedenfall ein Fehler. Ich hab mich gefühlt wie auf Wolke 7 und stand völlig neben mir, konnte kaum denken. Musste mich direkt darum kümmern das ein Freund vorbei kommt und sich um die Kinder kümmert weil das für mich kaum möglich war.

Seit dem hatte ich versucht alleine klarzukommen.. gelingt nur leider nicht so gut.
Ich nehm gleich die Opipram und wenn die mich auch so weghaut kann ich immer noch mal sehen.

24.01.2017 22:06 • #6


Angstmaus29
Dieses Kloßgefühl kenne ich auch aktuell wieder präsent bei mir auch ich habe die Angst zu ersticken
Beobachte meinen Körper auch ganz genau und denke an schlimme Krankheiten
Opipram hab ich auch genommen hatte keinerlei Nebenwirkungen anfangs etwas Müdigkeit aber das verging irgendwann

24.01.2017 22:09 • #7


Opipram Haut bei geringer Dosis nicht so rein! Es entspannt dich einfach. Es macht mich bspw auch nicht müde. Also ich kann die um 19 Uhr nehmen und gehe trotzdem erst um 1 Uhr ins Bett. Sollte also mit Kindern kein Problem sein.

24.01.2017 22:15 • #8


Angstbiene
Zitat von Anthana:
Opipram Haut bei geringer Dosis nicht so rein! Es entspannt dich einfach. Es macht mich bspw auch nicht müde. Also ich kann die um 19 Uhr nehmen und gehe trotzdem erst um 1 Uhr ins Bett. Sollte also mit Kindern kein Problem sein.


So hatte ich auch den Eindruck. Du wirst entspannter und kannst besser schlafen. Bist aber nicht erschlagen von der Wirkung

24.01.2017 22:19 • x 1 #9


Danke für eure Antworten.
Das beruhigt mich wirklich sehr.

24.01.2017 22:28 • #10


Angstbiene
Guten Morgen,

Wie war deine Nacht Felixluis?

25.01.2017 06:19 • x 1 #11


petrus57
Beim Beipackzettel lese ich mir nur die Wechselwirkungen durch. Wenn dann irgendwelche Symptome bei mir auftreten, lese ich mir auch die Nebenwirkungen durch. Eine Bekannte von mir nimmt auch Opipram. Sie nimmt morgens und abends je 25 mg. Sie kommt damit gut zurecht.

25.01.2017 09:03 • #12


Hallo, danke der Nachfrage.
Irgendwie kann ich nicht sagen ob etwas anders war als sonst.
Hab die Tablette genommen und ne Stunde später hab ich mich schlafen gelegt.
Nachdem ich meine Kinder heute früh in Kita und Schule gebracht habe und mich um den Haushalt gekümmert habe wurde ich extrem müde. Hab 3 Stunden wie ein Stein geschlafen, das mach ich sonst vormittags nicht. Und den Tag über hatte ich nicht dieses Kloßgefühl - das war schonmal super. Ob das jetzt mit der Tablette zu tun hat - keine Ahnung. Aktuell ist es wieder da, nehme aber so um 21 Uhr wieder die Tablette und bin gespannt ob sich was tut.



Zum Beipackzettel.. eigentlich sag ich mir immer von vorn herein das ich den nicht lese weil ich mich sonst nur verrückt mache, aber dann denke ich solange drüber nach das ich ihn doch lese.
Wenn was schlimmes an Nebenwirkungen drin steht sage ich meinem Freund Bescheid und das er auf mich aufpassen soll, das gibt mir dann ein besseres Gefühl.

Ich hab garnicht so viel Angst vor Nebenwirkungen sondern eher vor allergischen Reaktionen, obwohl ich noch nie auf etwas reagiert habe.

25.01.2017 20:01 • x 1 #13


Angstbiene
Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass dich das Med. etwas zur Ruhe kommen lässt und dein Tagesrhythmus sich stabilisiert. Drück dir die Daumen und knuddel dich einfach mal. Denk positiv, es wird mit der zeit besser, du musst dir nur die Zeit geben.

25.01.2017 21:05 • #14


Danke für deine netten Worte
Ich hoffe sehr das es besser wird, ich habe mir vorgenommen ab Montag wieder mit der Arbeit weiterzumachen. Bin seit November krankgeschrieben und so langsam muss es einfach wieder bergauf gehen.

Morgen habe ich einen Termin bei einer Psychologin, sie hat zwar erst ab Sommer wieder freie Plätze aber bietet mir ein Erstgespräch an um auch zu schauen ob eine Therapie sinnig ist.

Irgendwas muss sich ändern, so wie vorher kann es Jam ich funktionieren.

25.01.2017 22:31 • x 1 #15

Sponsor-Mitgliedschaft

Ich nehme opi jetzt auch schon ca 2 Wochen. ...oder so ....
Ich habe am Anfang 20mg genommen. ... und langsam gesteigert. ... ich schlafe sehr gut davon...
Es kommt immer auf den einzelnen an. Meine Freundin nimmt 100mg und merkt keine Müdigkeit uns nix. ... mich hauen 50mg um. Naja...mittlerweile nicht mehr... aber zu Anfang. Beruhigen tun sie gut. Sie lassen mich einen Gang runter schalten. Das ist sonst mein größtes Problem. Ich schaffe es nicht kürzer zu treten. .. überfordere mich total...will immer alles gut machen und Zuhause muss alles laufen ..... ich kann da nicht aus meiner Haut. Ich hoffe, dass sie mir noch mehr Ruhe bringen.

25.01.2017 23:22 • #16


petrus57
Zitat von Felixluis123:
ch hoffe sehr das es besser wird, ich habe mir vorgenommen ab Montag wieder mit der Arbeit weiterzumachen.


Ablenkung ist die beste Medizin. Dadurch beschäftigt man sich nicht so oft mit sich selbst. Es sind ja unsere Gedanken die uns krank machen.

26.01.2017 09:08 • #17


Und ich denke immer, wenn ich mich ablenke dann lauf ich vor meinem Problem weg statt mich dem zu stellen..

26.01.2017 09:12 • #18


Ist bei mir auch so... ich habe einen putzfimmel entwickelt deswegen. ... kann eigentlich schwer still sitzen. ..dann geht das grübeln nämlich los oder ich achte zu sehr auf meinen Körper. ...Blutdruck, Herzschlag usw.... völlig nervig

26.01.2017 10:49 • #19


Komischerweise ist mein Putzfimmel verschwunden seit ich "in Angst lebe".
Vorher war ich extrem pingelig, wenn jetzt n Krümmel aufm Boden liegt dann soll er da liegen bis ich am nächsten Tag Lust habe zu saugen.. Ich hatte richtig Freude am putzen, wenn ich mich abends auf die Couch legen konnte und alles richtig sauber war, toll.
Jetzt ist es mir zwar nicht egal, aber aufräumen reicht auch statt täglich Staub zu wischen..

Mit dem Grübeln geht es bei mir im Moment, der Kloß im Hals will einfach nicht weg und der versucht immer wieder Angst auszulösen und mir zu sagen ich würde gleich ersticken, versuche dem keine Beachtung zu schenken, mal sehen wie lange es klappt.

26.01.2017 19:46 • #20



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