Also ich hatte keine Probleme mit dem Einschleichen, eigentlich auch nie beim auf oder abdosieren. Leider scheint es so als hätte es seine Wirkung bei mir verloren.
Wieviel mg nimmst du davon?
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#41
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Sunny-81 Mitglied
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Hey Angstmaus, Ich habe auch keinerlei Probleme gehabt , hab 300mg damals genommen und es hat mir mehrere Jahre gut geholfen bis die Wirkung irgendwann nach ließ . Versuch es einfach schlimmer kann es doch nicht werden . LG
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#42
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Nebenwirkungen bei Venlafaxin
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toscout Mitglied
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Ich hatte zuletzt 225 mg, aber wie gesagt nahm ich es schon 10 Jahre @Sunny82 meinst du eine Erhöhung auf 300 mg würde bei mir noch was bringen? Hast du mal erhöht und Besserung gespürt?
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#43
Angstmaus29 Mitglied
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Soll ab morgen mit 37,5mg anfangen habe jetzt schon solche Angst vor den Nebenwirkungen
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#44
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Sunny-81 Mitglied
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Versuch es einfach , vielleicht wird es ja garnicht so schlimm und wenn leichte Nebenwirkungen kommen das packst du auch . Ich habe es auch geschafft hab vor rund 4 Wochen ein Medikamenten Wechsel gemacht und ich bin durch die Höhle gegangen aber ich lebe noch obwohl ich starke Selbstmord Gedanken hatte aber es ist besser geworden und bis jetzt bereue ich nix .
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#45
Angstmaus29 Mitglied
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Zitat von Sunny 81:
Versuch es einfach , vielleicht wird es ja garnicht so schlimm und wenn leichte Nebenwirkungen kommen das packst du auch . Ich habe es auch geschafft hab vor rund 4 Wochen ein Medikamenten Wechsel gemacht und ich bin durch die Höhle gegangen aber ich lebe noch obwohl ich starke Selbstmord Gedanken hatte aber es ist besser geworden und bis jetzt bereue ich nix .
Ist bei mir ja auch ein Wechsel jetzt von opipram auf Venlafaxin
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#46
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Sunny-81 Mitglied
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Denk immer daran das dir das andere Medikament helfen kann und dir es besser gehen kann . Ventlafaxin ist wirklich ein gutes Medikament , und deine Dosis ist wirklich ganz gering , du schaffst das
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#47
Angstmaus29 Mitglied
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Zitat von Sunny 81:
Denk immer daran das dir das andere Medikament helfen kann und dir es besser gehen kann . Ventlafaxin ist wirklich ein gutes Medikament , und deine Dosis ist wirklich ganz gering , du schaffst das
Dann werde ich es versuchen damit hab halt auch Angst vorm zunehmen damit könnte ich bicht umgehen wenn es zuviele Kilos sind
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#48
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Sunny-81 Mitglied
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Erlich gesagt solche Gedanken kann ich nicht verstehen, ist es dir nicht wichtiger wieder lachen zu können und dein leben genießen zu können ohne irgendwelche symtome? Mir wäre es egal ob ich dadurch zunehmen würde Hauptsache ich kann wieder Freude am Leben haben .
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#49
Angstmaus29 Mitglied
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Zitat von Sunny 81:
Erlich gesagt solche Gedanken kann ich nicht verstehen, ist es dir nicht wichtiger wieder lachen zu können und dein leben genießen zu können ohne irgendwelche symtome? Mir wäre es egal ob ich dadurch zunehmen würde Hauptsache ich kann wieder Freude am Leben haben .
Auf einer Art schon aber ich will halt auch nicht rum laufen wie ein Fettkloß etwas mehr auf den Hüften würde mich nicht stören
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#50
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Sunny-81 Mitglied
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Das heißt doch nicht das du unbedingt so viel zunehmen musst , war bei mir auch nicht . Lass dich einfach mal darauf ein , absetzten kannst du sie alle male wieder .
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#51
Schwindler76 Mitglied
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Venlafaxin und Schwindel, Blähungen und Schwitzen
Liebe Mitglieder, ich leide seit über 16 Jahren an Schwindel unklarer Genese. Mal mehr, mal weniger. Als gar nicht mehr ging, wurde ich vor über 10 Jahren in der Klinik mit Sertralin 150 mg morgens und Seroquel 50 mg abends eingestellt. Danach ging es mir besser. Ganz weg war es nie. Ich hatte Angst und Gangunsicherheit. Nahm nicht mehr am gesellschaftlichen Leben Teil. Menschen und Gedränge machte mir Angst. Ich zog mich immer weiter zurück. Es war beim laufen, als würde ich in ein Loch treten. Organisch wurde nicht wirklich etwas gefunden. Etwas Schilddrüsenunterfunktion, bisl Augen aber nichts, was meine Angst und die Gangunsicherheit erklären würde. Manchmal war es so, das ich beim Lesen plötzlich das Gefühl hatte, ich kippe um und bewege mich in eine Richtung. Meine Augen verloren dann kurz den Kontakt zu dem vorher fixierten Punkt. (PC oder Buch) Über die Jahre sollte ich die Tabletten reduzieren und setzte zuerst Seroquel ab. Das ging recht Problemlos. Dann folgte Sertralin, weil die Wirkung nachließ. Meine Psychiaterin stellte mich auf Venlafaxin um und die Hölle begann. Erste Woche 37,5 mg, zweite Woche 75 mg, dritte Woche 150 mg. Ich hatte einen Blähbauch als wäre ich im neunten Monat Schwanger und das als Mann. Meine Leberwerte wurden schlechter und die Ärztin fragte nach meinem Alk., obwohl ich gar nichts trinke. Dann reduzierte ich das Venlafaxin auf eigenen Wunsch. Auf 75 mg ging noch ohne Probleme. Auf 37,5 nach 4 Wochen war der Horror. Nach einer Woche wie Stromschläge im Kopf, Schwindel und ein elendes Körpergefühl. Blähungen und Herzrhythmusstörungen. Ich ging wieder auf 75 mg rauf und nahm von da an jede Woche 10 Kugeln aus der Retardkapsel. Nun nach vielen Wochen konnte ich dann doch auf 37,5 mg springen und es geht mir grenzwertig. Bin jetzt bei 9 Tagen mit 37,5 mg. Ich habe Sehstörungen, Schwindel, manchmal Angst, Blähungen, Alpträume, schwitze stark, kaum Kraft. Laufen ist ganz schlimm, ich denke ich werde zu einer Seite gezogen. Also wieder Gangunsicherheit. Meine Psychiaterin ist der Meinung, ich komme ohne Tabletten nicht klar. Es sei ein Rückfall. Ich denke das ist das Venlafaxin. Sie sagt, das kann nicht sein. Das würde man kaum merken. Meine Leberwerte sind nun wieder normal. Aber ich fühle mich nicht ganz da. Fühle mich krank, traurig, unsicher, überanstrengt, schwindelig, usw. Wer kennt das speziell bei der Reduzierung auf 37,5 mg und wie lange, können diese Absetzsymptome ungefähr anhalten? Mir ist klar, dass es wohl bei jedem verschieden ist. Jedoch ging es mir mit Venlafaxin schon immer mies. Richtig geholfen hat es nie. Nehme es nun 8 Monate mit Einschleichen und reduzieren auf nun 37,5.
Wäre für Tipps dankbar.
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#52
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Flame Gast
Ich habe Venlafaxin auch überhaupt nicht vertragen obwohl mein Hausarzt,der es mir verschrieben hatte mir versicherte,es sei ein sehr verträgliches Medikament.Auch die retardierte Version habe ich nicht besser vertragen. Hab es nie wieder genommen denn das hätte ich keine 2 Tage durchgehalten (maximale Unruhe/innere Anspannung in Kombination mit Durchfall und Erbrechen).
Entscheidend ist ,wie Du Dich damit fühlst und die Antwort ist ja offensichtlich. Wenn Dir Deine Psychiaterin nicht glaubt,würde ich die Psychiaterin wechseln. Ärzte,die nicht mitbekommen,dass was schief läuft,können wir nicht gebrauchen. Oder sie lässt sich auf einen Medikamentenwechsel ein.
Hast Du ein MRT vom Kopf machen lassen? Das würde ich sicherheitshalber abchecken lassen obwohl es ja in den allermeisten Fällen die Psyche bzw. ein gestörter Gehirnstoffwechsel ist,der die Symptome verursacht. Das kann man mit Medikamenten in den Griff kriegen.
Leider gibt es kein Medikament,dass allen gleich gut hilft. Ich selbst habe Sertralin z.B. absolut nicht vertragen. Ein Medikament ,was dem einen hilft,kann den nächsten zur Verzweiflung bringen. Dass Deine Psychiaterin das nicht weiss,wundert mich.
Zum Thema Tabletten reduzieren:
Die meisten erleiden früher oder später einen Rückfall,während oder nach einer Reduktion. Also wenn Du ein Medikament gefunden hast,was Dir gut hilft,würde ich es weiter nehmen als Rückfallprophylaxe. Man kann durchaus reduzieren aber ganz absetzen ist halt riskant. Da muss einem bewusst sein,dass man auf der Nase landen kann.
Ich wünsche Dir viel Kraft für die nächste Zeit und dass Du bald was findest,was Dir hilft!
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Schwindler76 Mitglied
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Vielen Dank, am schlimmsten sind die Sehstörungen und die Gangunsicherheit.
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#54
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Richi79 Mitglied
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Venlafaxin Nebenwirkungen
Hallo zusammen. Nachdem ich 15 Jahre lang Venlafaxin 75mg genommen habe startete ich 2017 einen 5 monatigen Ausschleichversuch. Bei 37,5 mg bekam ich wieder volle Schlaf Probleme und Depressionen. Innerhalb von 2 Wochen hab ich dann auf 150mg hochgefahren und es ging mir wieder besser. Mein Neurologe hat mich dann 5 Monate darauf umgestellt auf 90mg Duloxetin weil er meinte es wäre für meine ständig wechselnden Schmerzen besser. 4 Monate darauf also im Januar 2019 hatte ich dann einen psychischen total Zusammenbruch aufgrund von Überforderung beim Jobwechsel. Danach wurde vom Psychiater noch 3 Wochen lang Citalopram ausprobiert- ohne Wirkung. Seit 26. Februar bin ich jetzt in der Klinik wo sie wieder auf Venlafaxin umgestellt haben. Aktuell bin ich bei 300mg und merke leider nur Nebenwirkungen. Kann es sein dass es aufgrund der Umstellerei jetzt nicht mehr wirkt oder muss ich einfach mehr Geduld haben?
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#55
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IsNichtWahr Mitglied
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Ja Geduld muss man sicherlich haben. Ich bin gerade dabei Venlafaxin einzuschleichen. Nebenwirkungen sind bisher, dass ich total am schwitzen bin, echt abartig. Hatte ich aber von Citalopram auch. Verlust der Libido, aber auch da war es bei Citalopram das gleiche, verschwand aber nach nen paar Wochen. Was mich besonders nervt im Moment ist das ich eiskalte Füße habe. das ist seit dem Tag als ich auf 75mg erhöht habe so.Ich hoffe das wird noch besser.
Ich nehme zusätzlich noch Quetiapin und Lyrica
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#56
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Richi79 Mitglied
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Hallo, venlafaxin wurde wieder reduziert auf 225mg seit 5 Tagen. Zusätzlich krieg ich abends seit 2 Wochen noch 20mg Mirtazapin und 25 mg Quetiapen. Ich hab immer noch ganz schlimmes muskelzucken, Zittern, nervenkribbeln in den Beinen und bin ständig nur am heulen. Ich hab schon Angst, dass sie mich in die geschlossene stecken. Vielleicht wäre es am besten mal alle Tabletten eine zeitlang komplett abzusetzen damit sich das Nervensystem wieder beruhigt. Hat jemand von euch Erfahrungen oder Tipps für mich?
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#57
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Flame Gast
Zitat von Richi79:
Vielleicht wäre es am besten mal alle Tabletten eine zeitlang komplett abzusetzen damit sich das Nervensystem wieder beruhigt.
Das würd ich lassen,jetzt hast Du es schon soweit geschafft,da schaffst Du den Rest auch noch. So lange nimmst Du das venlafaxin ja noch nicht wieder,das kann noch ein bisschen dauern.
Das Mirtazapin und das Quietiapin scheint Dir ja nicht besonders gut zu helfen. Ich würde es statt dessen lieber mal mit Amitriptylin probieren. Das beruhigt die körperlichen UND die psychischen Nebenwirkungen. Kann zwar auch müde machen aber da gibt es ja schlimmeres.
Vor allem ist wichtig,dass Du Deiner Psychiaterin mitteilst,dass Du es echt nicht mehr aushältst. Und dass das Mirtazapin und Quietiapin Dich nur müde machen aber die Nebenwirkungen nicht lindern. Notfalls kann sie Dir auch Tavor verschreiben als Bedarf.Das hilft garantiert.
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la2la2 Mentorin
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Bloß nicht jetzt alles weglassen! Das würde extrem scheppern und knallen.
Hat dich der Psychiater etwa nicht aufgeklärt, dass man bei Psychopharmaka die Dosis immer nur ganz LANGSAM über viele Wochen bis Monate erhöhen oder reduzieren darf?