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Hallo
ich nahm seit ca. 10-11 Jahren Opipramol, wegen Migräneaura.

Musste sie jetzt leider vor 3 Wochen absetzen, wegen schlechter Blutwerte die durch opipram verursacht wurden.

Heute, 3 Wochen nach Absetzten, hatte ich plötzlich migräneaura mit Ausfällen, Sprachstörungen und höllischen Kopfschmerzen.

Kennt jemand alternativen zur Vorbeugung oder ganz ihr Tipps?

Mit Opipram war ich komplett beschwerdefrei.

LG

20.04.2021 19:23 • 22.04.2021 #1


8 Antworten ↓


Nachtsocke
Bei mir hat Amitryptilin super angeschlagen.
Dazu nehme ich Magnesium.

20.04.2021 19:51 • #2



Migräne mit Aura nach Absetzen von Opipramol schlimmer

x 3


Super, danke für deine Antwort
Bleiben die Attacken bei dir ganz aus oder sind sie nur weniger geworden?

Wie äußert sich bei dir die Aura?

LG

20.04.2021 20:10 • #3


Nachtsocke
Die Attacken sind deutlich milder geworden und die Wirkung trat schon nach wenigen Tagen ein.
Ich habe völlige Benommenheit und Schwindel, Doppelbilder, Kopf-Nacken-Rückenschmerzen, Kopfdruck mit Entzündungsgefühl, Aufstoßen mit Übelkeit und ich werde total unruhig.
Mein HA hat mir bei den Tropfen freie Hand gelassen und ich bin jetzt bei 6 Tropfen, entsprechend 12 mg Ami. Will aber weiter aufdosieren und schauen, ob es noch besser wird.

21.04.2021 07:40 • #4


Seal79
Zitat von Hummel2021:
Hallo ich nahm seit ca. 10-11 Jahren Opipramol, wegen Migräneaura. Musste sie jetzt leider vor 3 Wochen absetzen, wegen schlechter Blutwerte die ...


Beim erstmaligen Versuch das Opipram zu reduzieren um es letztendlich ausschleichen zu können hatte ich erst gar keine Probleme. Aber 3-4 Wochen danach fing das bei mir an. Ein dauerhaftes Krankheitsgefühl mit Migräne mit Aura ( die ich das erste mal in meinem Leben da erlitten habe) . Geplagt von Schwindel, Gangunsicherheit und Benommenheit. Dazu gesellten sich unaufhörliche Magen Darm Probleme, Übelkeit die schließlich dazu führten das alle dachten ich habe Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa.

Auf Anraten des Arztes nahm ich dann niedrig dosiert wieder Opipram und alles verschwand weniger Wochen.

So harmlos wie das manche schildern ist das Präparat meines Erachtens nicht.

Jetzt soll ich laut Neurologe das Zeug von jetzt auf gleich weglassen und um das was kommen könnte zu vermeiden vorerst mit Bedarfsmedi Promethazin auch bekannt als Atosil kompensieren. Der Grund des Wechsels ist eine unzureichend gewordene Wirkung des Opis. Und da ich nur abends 25-50 mg genommen habe ist er der Auffassung sofort weg lassen. Bin gespannt .

21.04.2021 07:54 • #5


Schlaflose
Zitat von Nachtsocke:
Bei mir hat Amitryptilin super angeschlagen.


Wenn Opipramol schlechte Blutwerte verursacht, werden es andere sedierende Antidepressiva auch tun.
Ich hatte die zwei Mal Aura, die ich je im Leben hatte, während der Einnahme von Amitriptylin.

21.04.2021 08:22 • #6


Okay, danke. Bei Opipramol blieben sie bei mir komplett aus. Nach Absetzten treten sie wie gesagt wieder auf.

Ich soll jetzt Betablocker nehmen.

21.04.2021 20:03 • #7


Nachtsocke
In Kopfschmerz und Schwindelzentrum der Uni Essen hatten sie mir Ergenyl chrono empfohlen.
Habe ich allerdings nicht versucht.
Betablocker war nicht gut für mich, bekam Athenolol und war in kürzester Zeit voll depri.
Aber eigentlich gibt man ja einen anderen Betablocker.
Ami ist für mich gut, da ich durch die Tropfen die Dosierung selbst bestimmen kann.

22.04.2021 08:25 • #8


Okay, ich soll jetzt den Betablocker Metropolol oder so ähnlich nehmen.
Ich hoffe sehr, das es so hilft wie opipramol.

22.04.2021 14:00 • #9




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Dr. med. Andreas Schöpf