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Hallo Ihr Lieben!

Als würde es nicht reichen unter Angst und Panikattacken zu leiden, hatte ich dann jetzt gestern zum ersten Mal in meinem Leben eine Migräne mit Aura.

Es fing mit Sehstörungen an. Hatte richtige Ausfälle im Gesichtsfeld und einen Flimmerbogen im linken Sehfeld der nach oben gewandert ist.
Ich dachte sofort an einen Schlaganfall und hab völlig panisch bei meiner Hausärztin angerufen. Die hat mich in die Augenklinik geschickt um auszuschließen, dass mit den Augen irgendwas nicht in Ordnung ist.

Die Sehstörungen verschwanden und die quälenden Kopfschmerzen kamen.

Ich bin trotzdem sicherheitshalber in die Augenklinik. Natürlich ist mit meinen Augen alles ok.
War halt eben "nur" eine Migräne mit Aura. Aber wenn man das zum ersten Mal hat, denkt man ja echt das letzte Stündlein hat gecshlagen...

Ich bin heute noch total matt in der Birne. Hab auch immernoch leichte Kopfschmerzen und bin soooo müde!

Kennt jemand von Euch Migräne mit Aura? Muss ich da jetzt öfter mit rechnen?
Und ist es normal, dass man da am nächsten Tag noch so platt ist?

Ich hab nach wie vor noch ein bißchen ANgst davor, vielleicht doch einen Schlaganfall zu bekommen... Weil ich gestern gelesen hab, dass bei Migränepatienten die auch eine Aura mit der Migräne haben, das Schlaganfallrisiko erhöht ist...
Muss ich mir Sorgen machen?

Ich freue mich über jede Antwort!

Ganz liebe Grüße

17.02.2011 11:02 • 24.04.2021 #1


25 Antworten ↓


HAllo Du oh ja ich kenne deine Angst.Ich leide seit ca.12 Jahren an Migräne mit Aura.Bei mir fängt es so an das es mir total komisch ist und dann wird meine Hand taub danach folgen Sehstörungen sehe dann nur noch bunte farben und mein Gesichtsfeld ist auch eingeschränkt manchmal kommt dann noch Kopfschmerz manchmal aber auch nicht.Angst vor Schlaganfall habe ich auch immer und ich muss dir leider sagen das das Risiko bei Migräne Patienten wirklich sehr erhöht ist einen Schlaganfall zu bekommen.Bei mir hält es auch immer ein paar Tage an nachdem Anfall.Wünsche dir alles gute.Lg

17.02.2011 12:12 • #2



Migräne mit Aura was hilft?

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Aber was heißt denn sehr erhöht? Nur weil ich Migräne habe?

Ich rauche nicht, ich habe keinen Bluthochdruck... im Gegenteil... mein Blutdruck ist meistens zu niedrig, ich habe kein Übergewicht, ich nehme nicht die Pille und ich bin gerade mal 30 Jahre alt...

Wie kann sich denn mein Schlaganfall-Risiko sehr erhöhen blos durch Migräne? Das verstehe ich nicht!

17.02.2011 12:23 • #3


hallo ich hatte samstag auch mein ersten anfall.... so wie mir das gesagt wurde ... ich fühle mich immernoch nicht gut seid samstag ... wie lief das denn genau bei dir ab ? ...

17.02.2011 12:50 • #4


Ich hatte das bis jetzt gottlob "nur" 3x. Das letzte Mal vor einem Jahr! Hatte aber hinterher keine Kopfschmerzen und Untersuchungen ergaben, wie schwer zu erraten: Streß/Angst und total verspannte Nackenmuskulatur.
Aber da denkt man echt, es hat geschlagen.....das letzte Stündlein......
Was ich aber oft, fast täglich habe, sind Pünktchen im Sichtbereich. Mal ein helles Würmchen, oder vor dem anderen Auge ein bis zwei, manchmal mehr dunklere Pünktchen. Obwohl "nur" Angst und Verspannung die Ursachen sind, ängstigt mich das sehr an manchen Tagen. Manchmal ist es mir auch egal.
Angstfreie Tage für uns alle!

17.02.2011 12:57 • #5


Ich hab jetzt total Angst, dass es keine Migräne mit Aura, sondern eine TIA war...
Aber dann hätten die mich doch gestern in der Augenklinik bestimmt an einen anderen Arzt verwiesen, wenn die das Gefühl gehappt hätten, oder?

Und ich war ja auch heute morgen nochmal bei meinem Hausarzt...

Trotzdem hab ich jetzt Angst!

17.02.2011 13:12 • #6


was ist den eine tia?

17.02.2011 13:45 • #7


Vorbote eines Schlaganfalls...
Im Grunde hat man ähnliche Symptome wie bei einem Schlaganfall selbst... die verschwinden aber innerhalb eineiger Stunden wieder ganz.

17.02.2011 13:48 • #8


naja das habe ich auch erst gedacht wo ich samstag diesen anfall hatte. aber ich glaub denn würden wir hier nicht mehr sitzen und schreiben ... hast du auch noch so ein benommenheitsgefühl oder ein gefühl der unwirklichkeit?nach der attacke?

17.02.2011 13:51 • #9


Die Aterien im Gehirn verengen sie bei einen Anfall und eine Migräne ist ja eine kurzeitige Entzündung,da brauchst du keine anderen Risikofaktoren Migräne reicht.Aber das muss man ja nicht haben Die einen bekommen es die anderen nicht.Wie beim Krebs der eine bekommts der andre nnicht auch wenn er vorbelastet ist.Ich an deiner stelle würde mal zum Neurologen gehen und dich durchquecken lassen und ein EEG machen lassen dann weist du was du genau hast.Lg

17.02.2011 14:22 • #10


Ja, ich bin noch ziemlich müde und kann mich nicht wirklich gut konzentrieren...
Unwirklichkeitsgefühl hab ich auch, aber das kommt nicht von der Migräne... das hab ich aufgrund meiner Angststörung leider fast immer

Schade, dass sich jetzt sonst keiner mehr äußert... Ich würde so gerne mal wissen, was der Unterschied zwischen einer Migräne mit Aura und einer TIA ist.
Ich mach mir nämlich echt große Sorgen und hab Angst, dass das am Ende wieder in einer Panikattacke endet.

Wie kann ich mir sicher sein, dass es "nur" Migräne war?

17.02.2011 14:25 • #11


@Mausi78:

Also ich hab da im Internet jetzt mal gegoogelt

Als Migränepatient ist das Schlaganfallrisiko leicht erhöht. Stark erhöht ist es nur, wenn man als Migränepatient zusätzlich raucht und/oder (als Frau) die Pille nimmt.

Ansonsten ist Migräne alleine kein hohes Risiko...

17.02.2011 14:29 • #12


Gib mal in Google ein "Wie hoch ist das Schlaganfallrisiko bei Migräne mit Aura" dann siehst du den Unterschied Migräne ohne Aura haben nicht so ein grosses Risiko.Aber mach dir nicht so viel Sorgen du hast und wirst keinen Schlaganfall bekommen wie gesagt gehe zum Neurologen und lasse ein EEG machen und da ist bestimmt alles ok,habe den Mist schon seit sehr vielen Jahren und auch ein Taubheitsgefühl wie beim Schlaganfall auf der kompletten linken Seite hatte schon sehr oft MRT und verschiedene andre Untersuchungen und ich lebe immer noch bin auch erst 33 Jahre alt rauche auch nicht und nehme auch keine Pille mein Blutdruck und mein Cholesterin ist auch ok.Mach dir nicht so viel Geadnken hattest du in der letzten Zeit viel Stress ? Das könnte die Migräne ausgelöst haben.

17.02.2011 15:31 • #13


Huhu,
macht euch nicht verrückt wegen einem erhöhten Schlaganfallrisiko! Ich habe die Migräne mit Aura seit ungefähr 25 Jahren (ach du Schreck, mir war gar nicht bewusst wie lange ich sie schon habe , bin jetzt 34 Jahre). In der Kindheit verliefen meine Attacken heftiger als jetzt. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen wie oft ich diesbezüglich untersucht wurde. Mir hat ein Arzt gesagt, dass die Gefäße sich verengen, aber nicht wie bei einem Schlaganfall komplett dicht sind. Dass da ein direkter Zusammenhang besteht ist nach seiner Auskunft gar nicht sicher belegt. Man kann Statistiken anlegen, welche Schlaganfallpatienten mit Migräne zun tun hatten, aber dies gibt keinen sicheren Beweis auf einen Zusammenhang. Vielleicht hört sich das jetzt etwas klugscheißerich an, aber mit dieser Aussage konnte ich besser leben! Klar habe ich auch während einer Attacke Angst, dass jetzt der Schlaganfall bevorsteht, ich ein Blutgerinsel habe oder der Gehirntumor sich bemerkbar macht. Aber diese Angst habe ich nicht, weil ich nach manchen Aussagen eher gefährdet bin, sondern weil die Aura mit ihren neurologischen Symptomen so beängstigend ist.

Liebe Grüße

20.02.2011 22:59 • #14


Hallo liebe Sonne 32,

vielen Dank für Deine Antwort! Das beruhigt schon sehr zu wissen, dass es Menschen gibt, die es schon sooo lange haben.

Hast Du das denn oft? Mehrmals im Monat?
Kannst Du Auslöser erkennnen? Wetter, Schoki, Erkältung?

Ich hatte diese Migräne mit Aura ja letzten Mittwoch. Donnerstags hab ich abends Gliederschmerzen bekommen und Freitags war ich beim Arzt und siehe da: vereiterte Mandeln. Jetzt muss (wieder mal) Antibiotika nehmen

Kann denn ein Infekt im Körper oder ein Virus, der aber eben noch nicht ausgebrochen ist, eine Migräne auslösen?

Viele liebe Grüße und nochmal vielen Dank!

21.02.2011 10:58 • #15


Hallo Motte,
ob es eine Verbindung zwischen einer Erkältung und der Migräneattacke gibt weiß ich ehrlich gesagt nicht. Nach meinem letzten Stand gibt es verschiedene Möglichkeiten, die eine Migräne auslösen, diese hast du ja schon genannt. Ganz dolle Gedanken mache ich mir nicht woher sie kommt. Habe noch nie darauf geachtet, ob es beispielsweise an der Aufnahme verschiedener Lebensmittel liegt, o.ä.. Hin und wieder spielt bei mir das Wetter bzw. der Wetterwechsel eine Rolle oder auch wenn ich Stress habe, meine ich, dass mein Körper mich mit einer Migräneattacke zwingt mal einen Tag auszuspannen. Häufig spielen auch Verspannungen im Nackenbereich bei mir eine Rolle. Aber leider kann ich nach selbst so einer langen Zeit noch keinen richtigen Auslöser festmachen. Die zuvor genannten Beschreibungen treffen manchmal zu, aber nicht immer. Also, ob da wirklich ein Zusammenhang besteht ist mir ungewiss.
Im Kinderalter hatte ich die Migräne mindestens einmal im Monat und dann auch für zwei Tage. Mittlerweile ist es sehr wechselhaft, es gibt Phasen in denen ich einige Monate verschont bleibe. Wenn ich sie dann kommt, habe ich sie extrem für zwei bis drei Stunden. Danach fühle ich mich zwar noch schlapp und etwas benommen, aber ich kann zum Alltag übergehen. Während ich jedoch als Kind die Migräne als einen doofen Zustand wahr genommen und mich einfach ins Bett gelegt habe, spielt mittlerweile die Angst noch eine entscheidende Rolle. Fast bei jeder Attacke verfalle ich in Panik, mal mehr, mal weniger und von Entspannung ist da nicht die Rede, laufe nervös durchs Haus und hoffe, dass es bals vorüber ist. Wie ist das bei dir?
Ich nehme seit ein paar Monaten hochdosiertes Magnesium ein und Migräne habe ich seltener. Ob es da einen Zusammenhang gibt oder es einfach Zufall ist, weiß ich zwar nicht. Aber vielleicht probierst du es auch mal aus?!
Liebe Grüße
Sonne

21.02.2011 18:42 • #16


Habe noch was vergessen...glaube aber, dass man sich die Migräne als Migränepatient herbeirufen kann. Das habe ich schon am eigenen Leib erfahren. Kontrolliert man häufig die Körperstellen, die bei einer Aura aus dem Gleichgewicht geraten, kann man die Symptome herbeirufen. So ähnlich wie mit der Angst vor der Angst...dann tritt die Angst ja auch auf. Eine erhöhte Angst vor der nächsten Migräne kann eine solche auslösen. Neben meinen eigenen Erfahrungen habe ich dies auch in einem Bericht über Migräne in der Apotheken-Umschau gelesen. Also, versuche sie als einen Zustand anzusehen, der nicht schön, aber auch nicht lebensbedrohlich ist. Es gibt so viele Krankheiten mit denen sich Menschen herumschlagen müssen wie beispielsweise Asthma, Borreliose, o.ä.. Wir haben halt Migräne!!Ich weiß, dass ist einfacher gesagt als getan. Ich kann dies auch nicht immer so locker sehen. Vielleicht sollte ich mir diesen Beitrag drucken und in meine Wohnung hängen !

21.02.2011 18:50 • #17

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Brandungsburg
Hallo Leute,

Lange Zeit war ich nicht mehr hier unterwegs, was einfach daran lag, dass ich keine (nennenswerten) Probleme mit der Angst hatte. Gott sei Dank, es ging mir echt lange richtig gut.

Heute mal wieder etwas merkwürdiges, was mir krasse Panik verursacht. Heute Morgen gegen kurz nach 8 bekam ich Sehstörungen (die "klassischen", die ich schon öfter beinderartigen Anfällen hatte). Hat sich dann von Minute zu Minute verschlimmert, ich blieb zunächst ruhig. Kannte ich ja schon und fing an mich selbst zu beruhigen. Irgendwann konnte ich kaum noch was erkennen, Gesichter, Bilder, Wörter whatever. Okay, wieder versucht zu beruhigen. Das Ganze klang nach einer Stunde ab und die Kopfschmerzen setzten ein, soweit so gut.

Ich habe mich dann von der Arbeit abgemeldet und bin auf dem Weg zur Bushaltestelle 15 min gelaufen. Ich saß dann da beim warten und bemerkte, dass die Sehstörungen zurückkamen, bekam auch ein komisches Körpergefühl auf der linken Körperhälfte und taube Finger an der linken Hand ganz plötzlich. DAS kannte ich nicht. Ich bekam totale Panik, versuchte mich zu beruhigen, doch es blieb und klang dann wieder ab. Im Bus ging es mir super schlecht, starkes Drücken im Kopf, dieses komische Körpergefühl, Angst, wacklige Beine. Ich stieg aus und es wurde nicht besser. Ich lief die 20 Minuten von der Haltestelle aus nach Hause und legte mich sofort ins Bett und schaute durchs Handy als Ablenkung (wie immer). Daraufhin kamen nur auf dem linken Auge wieder Sehstörungen. Das kannte ich auch so nicht von meinen Anfällen, die Aura müsste längst vorbei sein. Wieder Panik. Ich habe dann 2 Stündchen unter der Bettdecke vor mich hingedöst und jetzt geht es einigermaßen, doch ich habe noch immer so ein komisches Gefühl im Kopf, besonders linksseitig. Ist das moch normal? Soll ich ins Krankenhaus? Was ist, wenn es diesmal was ist? Weil so kenne ich es von mir nichr, besonders das mit den plötzlich taub gewordenen Fingern und das komische Gefühl in der linken Gesichtshälfte. Auch das ich Rechtschreibfehler reinhaue, ohne es zu sehen und irgendwie "matschig im Kopf" bin.

Bitte Hilfe

30.08.2018 11:59 • #18


Catharina
Nur nochmal kurz: wo waren die Kopfschmerzen und wo waren die Ausfälle?! Also auf welcher körperseite?
Für mich hört es sich nach Migräne mit Aura an. Neurologische Defizite sind da keine Seltenheit.
Da ich selbst unter Migräne leide, weiß ich dass sie sich auch im Laufe der Zeit verändern kann!
Nimmst du triptane oder andere Schmerzmittel?

30.08.2018 13:25 • #19


onkelbaerbel

06.07.2019 16:36 • #20



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