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Frozen93
Zitat von 1RosaRot1:
Hallo ihr Lieben, Nachdem ich mich lange gewehrt habe bin ich nun soweit und braucht definitiv kein Antidepressiva. Ich möchte mal eure Erfahrungen ...

Hi ich bin im Moment auch auf der Suche mit ähnlichen Symptome. Sertralin hat mir lange was gebracht aber nun nicht mehr. Dann hatte ich zum schlafen Mirtazapin was ich aber wegen Gewicht abgesetzt habe und nehme aktuell Abends Melperon und tagsüber Duloxetin. Mit dem Duloxetin bin ich aber nicht zufrieden da es mir überhaupt nicht gut geht

29.09.2021 18:22 • #201


meisterpropper
Zitat von Frozen93:
Melperon

hallo Rosa Sertralin hab ich auch nicht gemocht ich kam da besser mit ES Citalopram und Fluoxetin klar da störte mich die Libido oder Venlafaxin
Mita fand ich gut aber Gewicht genau wie bei dir, kommst du mit dem Melperon zum schlafen klar?
Ich hatte ne zeit lang mal Quetiapin. Ich kam auch ganz gut mit Trazodon klar
gruß Frank

29.09.2021 19:47 • #202



Medikament - aber welches?

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Frozen93
Zitat von meisterpropper:
hallo Rosa Sertralin hab ich auch nicht gemocht ich kam da besser mit ES Citalopram und Fluoxetin klar da störte mich die Libido oder Venlafaxin ...

Ja komme mit dem Melperon gut klar nur tagsüber muss man schauen was da möglich ist . Bin im Moment nämlich im Loch durch meinen Grübelzwang und dazu Haushalt und Kinder

30.09.2021 11:57 • #203


Flame
Was ich grundsätzlich zum Thema Medikamente sagen möchte:

Es ist ein Vorurteil bzw. eine unbegründete Angst,dass ein Medikament verhindert,dass man an sich arbeiten kann und dass es alles nur unterdrückt.
Es ist richtig,dass die Symptome soweit in Schach gehalten ("unterdrückt") werden,dass die "Spitzen" (Panikattacken ,massive Deprischübe) weggenommen werden,so dass wir wieder in einen handlungsfähigen Bereich kommen.
Denn wer fast permanent Angst und Panik schiebt,bekommt nur Depressionen und Erschöpfungszustände.

Im handlungsfähigen Bereich hingegen können wir an uns arbeiten und auch unser inneres Kind ist wieder erreichbar.
Wir können uns kräftemässig erholen ,Selbsthilfestrategien einüben,unwahre Glaubenssätze korrigieren,Entspannungstechnicken erlernen u.s.w.
Dann kann die Medikation meist auch wieder reduziert werden,wobei ich persönlich dazu rate,eine gewisse Dosis beizubehalten als Rückfallprophylaxe.

Jedenfalls wäre es nicht richtig,Medikamente als schädlich zu betrachten ,damit verbaut man sich u.U. sehr viel.

30.09.2021 16:56 • x 3 #204


portugal
Zitat von Flame:
Dann kann die Medikation meist auch wieder reduziert werden,wobei ich persönlich dazu rate,eine gewisse Dosis beizubehalten als Rückfallprophylaxe.


Ganz genau so : so hat mir meine Ärztin das auch empfohlen.

30.09.2021 18:09 • x 1 #205


meisterpropper
hallo geht mir auch so wollte mal wieder ohne Medikamente klar kommen da ich dachte ich würde dann denn Zugang zu mir bzw. zu meinem inneren Kind finden und könnte an meinen Glaubenssätzen arbeiten endete in Depressionen. Bin jetzt ab donnerstag erst mal im Krankenhaus

01.10.2021 19:00 • x 1 #206


1RosaRot1
Ich nehme jetzt seit knappt 4 Wochen Sertralin und davon werden es Montag 3 Wochen auf 50mg. Meine Depression ist wirklich besser aber sonderlich gut fühle ich mich trotzdem nicht. Habe noch sehr starke innere Unruhe und richtige zitteranfälle. Auf eine gewisse Abgestumpftheit spüre ich die mich belastet. So wirklich freuen kann ich mich immer noch nicht. Meine Angst und Paniksymptome sind weiterhin auch noch sehr stark.

Bei mir wurde jetzt auch noch zusätzlich eine PTBS diagnostiziert. Nächste Woche Freitag habe ich Termin bei meiner Ärztin und weiterhin warte ich ja auf den Anruf von der Klinik.

Tavor schleiche ich aus. Nehme nur morgens und am Abend eine halbe 0,5mg Tablette. vielleicht kommen auch gerade die Unruhezustände vom ausschleichen.

Ich hoffe es wird noch angenehmer mit dem Medikament und ich spüre auch bald mal wieder etwas positives in mir.

01.10.2021 19:12 • x 1 #207


Flame
@1RosaRot1

Bei Dir kommen grade zwei Dinge zusammen:

- das Sertralin hat seine Wirkung noch nicht in vollem Umfang entfaltet und nach wie vor befindest
Du Dich in der Einschleichphase,da sind Unruhezustände normal.
- das Tavor wird reduziert und das sorgt dafür,dass die Ursprungssymptomatik wieder verstärkt wahrgenommen wird und Depressionen (die fast immer mit einer seelischen Krise verbunden sind) brauchen schlicht und ergreifend Zeit zum Abklingen,das kann gut einige Monate dauern.
Danach wird es dann aber auch schnell besser mit den Ängsten inklusive der Unruhe weil viele Ängste durch Depressionen verursacht werden.
Das gleiche gilt für das Gefühl der "Gefühlstaubheit" (Abstumpfung).
Ich selbst konnte das allerdings besser ertragen als Angst und Verzweilflung.

Freut mich ja,dass das Sertralin bei Dir eine erste positive Wirkung zeigt.

02.10.2021 15:50 • x 1 #208




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