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petrus57
Zitat von 1RosaRot1:
Mir ist aber wirklich bewusst, dass es für Ärzte schwer ist jemanden wie mich einzustellen und auch für meine Mitmenschen.


Es gibt hier user die mussten mehrere Medikamente probieren, bis sie das richtige gefunden haben

23.08.2021 12:44 • x 1 #181


1RosaRot1
@petrus57 ich hab nur immer Angst dass es aus aussieht als würde ich mich gegen alles wehren aber so ist es nicht. Das Seroquel zb hab ich ganz ok vertragen aber soll es jetzt weglassen und nur Opipramol nehmen.

23.08.2021 12:49 • x 1 #182



Medikament - aber welches?

x 3


1RosaRot1
Ich wollte mal ein kleines Update geben.
Als erstes hatte ich gestern einen echt guten Tag ohne starke Depression nur halt die tägliche Unruhe, Anspannung etc aber die konnte ich echt gut aushalten.
Ich weiß nicht woran es lag aber meine Stimmung war viel besser als die Tage zuvor.

Klar heute hab ich wieder Angst,
das es wieder einbricht aber ich versuche mich abzulenken.

Gestern Abend habe ich dann meine erste Opipramol genommen
(Eine halbe) bin ganz ruhig eingeschlafen aber ab und zu wach geworden.

Jetzt am Morgen hab ich erstmal eine viertel genommen und werde aber heute Abend dann eine ganze nehmen und morgen Früh eine halbe. Mit der Ärztin war das so abgesprochen dass ich schauen kann welche Dosierung gut für mich ist.

24.08.2021 09:52 • x 1 #183


Schlaflose
Zitat von 1RosaRot1:
Gestern Abend habe ich dann meine erste Opipramol genommen
(Eine halbe)

Eine halbe von wieviel? Opi gibt es in verschiedenen Dosierungen. Ich hatte damals die 100mg-Tabletten.

24.08.2021 10:57 • #184


1RosaRot1
@Schlaflose 50mg

Bin aber deutlich ruhiger eingeschlafen als die letzten Tage ja fast Wochen.

24.08.2021 10:59 • #185


Schlaflose
Zitat von 1RosaRot1:
@Schlaflose 50mg Bin aber deutlich ruhiger eingeschlafen als die letzten Tage ja fast Wochen.

50mg für den Anfang ist O.K. Muss ja eingeschlichen werden.

24.08.2021 11:01 • x 1 #186


1RosaRot1
Was ich tatsächlich eigenartig finde ist das meine Stimmung schon stabiler ist. Kein schrecklicher depressionsschub. Ich hatte jetzt ja wirklich 3-4 schlimme Wochen. Und nun ist es echt besser.

24.08.2021 11:20 • x 2 #187


Schlaflose
Zitat von 1RosaRot1:
Was ich tatsächlich eigenartig finde ist das meine Stimmung schon stabiler ist. Kein schrecklicher depressionsschub. Ich hatte jetzt ja wirklich 3-4 schlimme Wochen. Und nun ist es echt besser.

Meine Stimmung war immer sofort gut, wenn ich eine Nacht schlafen konnte

24.08.2021 11:23 • #188


portugal
Zitat von 1RosaRot1:
Was ich tatsächlich eigenartig finde ist das meine Stimmung schon stabiler ist. Kein schrecklicher depressionsschub. Ich hatte jetzt ja wirklich 3-4 ...


Das hört sich gut an, freu Dich. Es kann sein, das sie anschlagen. Ich drücke die Daumen

24.08.2021 11:26 • x 1 #189


1RosaRot1
Heute bin ich wieder mit so einem
Druck auf der Lunge aufgewacht. Und dieser Druck ist nun in eine Traurigkeit übergegangen und ich könnte schon wieder weinen.

Die letzten 2 Tage waren so gut im Vergleich der letzten bzw im Vergleich zu den letzten Wochen. Ich hoffe ich fang mich dann wieder

25.08.2021 09:43 • x 1 #190


1RosaRot1
Gestern war ich ein völlig anderer Mensch heute wieder total mies. Hypochondrie (aktuell wieder Angst vor Psychose oder psychotischer Depression)

Angst und Panik.

Wie kann es denn innerhalb von wenigen Stunden so schlecht sein?

Ich kann es leider nicht an bestimmten Situationen festmachen aber vielleicht waren die letzten Wochen echt zu viel.

- hatte ja Wiedereingliederung vor den Ferien
- dann 2 Wochen Urlaub vor dem ich natürlich Angst hatte
- mein keiner war jetzt 2 Wochen mit der Oma unterwegs morgen fliegt er mit dem Papa nach Italien
- meine verstorbenen Mama hatte Geburtstag
- Samstag hat mein Partner Geburtstag

Ja es war viel aber ich fühle ja bei fast allen Dingen kaum Angst, die ich wahrscheinlich unterbewusst habe.

Jetzt habe ich natürlich Angst dass der Tag gestern eine Ausnahme war :/

25.08.2021 12:51 • x 1 #191


Flame
Das Auf und Ab ist völlig normal und auch,dass man an den schlechteren Tagen denkt,die Besserung war nur Einbildung und dass es nie wieder gut wird.

Es ist aber bei Dir ein deutlicher Aufwärtstrend zu beobachten,wir von aussen können das evt. ein bisschen besser erkennen als Du selbst.
Du hattest sogar schon einen ganzen guten Tag ,das ist ein riesen Erfolg in der kurzen Zeit.
Ich hatte zu Beginn immer nur mal eine Stunde,in der es etwas erträglicher war das Ganze.
Du bist also schon ausserordentlich "weit",auch wenn sich das für Dich grade nicht so anfühlt.
Ein oder mehrere schlechte Tage bedeuten nicht,dass es insgesamt wieder schlechter wird,die gehören einfach dazu.

Auch für Dich hier der Hoffnungstext,der mir an schweren Tagen ein bisschen Mut gegeben hat:


HOFFNUNGSVOLLE GEDANKEN

Alles wird gut werden.Ich kann meine Depressionen überwinden,auch wenn ich im Moment noch nicht so recht daran glaube.
Solange ich lebe,gibt es Hoffnung.
Im Moment erscheint mir vieles sinnos.
Doch hinter den dunklen Wolken ist die Sonne.Sie wird wieder hervortreten und die Wolken vertreiben.
Die Sonne wird auch für mich wieder scheinen.
Ich habe Geduld und erinnere mich daran,dass man Depressionen nicht wie Staub von der Schulter wischen kann.
Ich habe die Fähigkeit und die Kraft.mich aus diesem Gefängnis zu befreien.
Der Tag wird kommen,an dem ich wieder mehr Freude verspüre.
Ich akzeptiere für den Moment,dass es mir schlecht geht und dass negative Gedanken mir das Leben sehr schwer machen.
Diese Zeit wird ein Ende haben.
Ich weiss,dass es meine negativen und pessimiistischen Gedanken sind,die mir das Leben zur Hölle machen.
Deshalb bemühe ich mich darum,sie von mir fernzuhalten.
Das gelingt mal besser und mal schlechter.
Ich werde mich auch bei Rückschlägen immer wieder darum bemühen,meine pessimistischen Gedanken durch hoffnungsvolle Gedanken zu ersetzen.
Ich kann und werde meine Depressionen besiegen.

25.08.2021 14:33 • x 6 #192


1RosaRot1
@Flame ach danke für dieses super lieben und unterstützenden Text. Ja irgendwie bin ich heute dadurch echt super empfindlich. Fühle mich aber auch als wenn ich krank werde und Fieber (hab kein aber es fühlt
sich so an) ist ein böser trigger für mich.
Ich werde heute trotzdem versuchen das was ich mir vorgenommen habe durchzuziehen. Und die Panik wenn sie kommt (und sie war schon 1 mal da heute) versuchen anzunehmen und zu spüren dass sie wieder vergeht.

25.08.2021 14:45 • x 1 #193


Frozen93
Zitat von 1RosaRot1:
Es ist wirklich schwer zu beschreiben. Ich glaube ich bin so Motivationslos durch die Depression. Die innere Unruhe kommt wahrscheinlich auch durch ...

Hallo hast du schon ein Medikament gefunden und wie geht es dir aktuell? Ich fühle mich auch so am Boden und mir ist alles zu viel. Habe heute zum testen Dominal Tropfen für den Tag bekommen. Sonst nehme ich noch Duloxetin und zum Schlafen Melperon.

25.08.2021 14:56 • x 1 #194


Flame
Du weisst ja,dass die Panik immer wieder geht,ganz von alleine ohne Dein Zutun.
Der Körper kann Panik nur eine relativ kurze Zeit aufrecht erhalten.
Dann steuert Dein Körper von ganz allein gegen,so dass die Angst/Anspannung von alleine wieder abebbt.

Ich hab mich zuhause,wenn die Panik kam manchmal auf die Treppe gesetzt und mich gleichzeitig am Geländer festgehalten (weil mir manchmal dabei sehr schwindelig wurde).
Dann hab ich versucht,mit den Augen einen Punkt zu fixieren und das hat auch geholfen.

Aber: Panik ist und bleibt ein sehr unschöner Zustand und so richtig gewöhnen kann man sich daran nicht.
Man kann aber lernen,die Panik ein Stück weit zu "beobachten" und dann fühlt man sich nicht mehr ganz so ausgeliefert.

Sich nicht hinein zu steigern ist schwer,weil das Gefühl einem ja entgegenschreit: "ALARM,es stimmt was nicht"!
Es stimmt ja auch tatsächlich was nicht,die Gehirnchemie ist unausgeglichen und somit auch Du.
Aber Da bist Du grade dran,es zu beheben also auf einem sehr guten Weg.

Und wenn die Panik grad mal weg ist,kann ich dazu raten,einfache Atemübungen zu erlernen,die Du bei der nächsten PA anwenden kannst.

Und denk immer dran: Alles darf da sein.
Die Trauer,die Panik,die Grübeleien,alles.Nichts davon kann Dir wirklich schaden,es ist einfach nur sehr unangenehm.
Es kommt und es geht.

25.08.2021 14:56 • #195


1RosaRot1
@Frozen93 tja wie fühl ich mich. Müde, unruhig, benommen
Einfach nicht gut. Nicht so wie man sich fühlen möchte. Meine Augen brennen vom heulen alles kribbelt auf der Haut. Naja halt einfach bescheiden.

Ich hoffe es ist trotzdem ein Erfolg mit dem Opipramol nach 1-2 Wochen zu sehen. Wenn nicht - tja keine Ahnung. Hab heute mit meiner BezugsTherapeutin aus der TK telefoniert und ihr berichtet wie es mir geht. Sie bespricht sich mit der Oberärztin und ruft mich morgen wieder an. Evtl geh ich eher in die Tagesklinik und wenn gar nix anders geht stationär auf die Therapie Station. vielleicht sieht die Welt morgen wieder anders aus. Aber wenn man eine Verantwortung für ein Kind hat sieht man die Dinge immer nochmal verzweifelter.

25.08.2021 15:31 • #196


Frozen93
Zitat von 1RosaRot1:
@Frozen93 tja wie fühl ich mich. Müde, unruhig, benommen Einfach nicht gut. Nicht so wie man sich fühlen möchte. Meine Augen brennen vom heulen ...

Ja ich hab drei Kinder und es ist für einen als Mama schlimm wenn man stationär muss . Ich sollte eigentlich auch

25.08.2021 15:47 • #197

Sponsor-Mitgliedschaft

Frozen93
Zitat von 1RosaRot1:
@Frozen93 tja wie fühl ich mich. Müde, unruhig, benommen Einfach nicht gut. Nicht so wie man sich fühlen möchte. Meine Augen brennen vom heulen ...

25.08.2021 15:48 • #198


1RosaRot1
So es ist nun sertralin und Tavor geworden. Tavor nehme ich jetzt 2 Wochen zum einschleichen und habe einen Plan bekommen wie viel ich wann nehmen soll. Daran halte ich mich.

Sertralin soll ich 25 mg nehmen und nach 5 Tagen auf 50mg

Hab mich natürlich nicht getraut und nur 12,5 mg genommen. Nach paar Stunden musste ich mich dann übergeben und Hunger hab ich null..bin total benommen aber klar bei den medis.

Aber ich halte das jetzt durch!

07.09.2021 21:04 • x 2 #199


meisterpropper
Hallo auch ich habe immer mit Angst und Panik zu kämpfen. Habe auch schon viele Antidepresiva genommen. Setze sie aber immer mal wieder ab weil ich den Ursachen auf die schliche kommen will bzw. mit meinem inneren Kind und den Glaubenssätzen arbeiten möchte. Das geht unter den Medikamenten nicht. Aber auch ohne(aktuell) bin ich wie Traumatisiert und komme nicht in mich rein. Nur 3 bis 4 stunden schlaf da Panik.
Dazu falle ich in tiefe Depris. Dann muß ich wieder anfangen Medikamente zu nehmen damit funktioniere ich aber lebe nicht. Kann keine Entscheidungen aus dem Bauch oder mit dem Herzen treffen, empfinde kein Spass oder glück.
Zu deiner Frage
Bei mir steht immer das schlafen im vordergrund und ich fersuche die Nebenwirkungen im Auge zu behalten. Mit Trazodon kam ich ganz gut klar. Ach Mitrazapin ging gut muste auf ernährung achten.Valdoxan und Opipramol für mich auch ok.
ES Citalopram morgens fand ich von der wirkung gut aber bei mir Lipido gleich null das störte mich
aber jeder Mensch ist anders und ich wünschte mir endlich ohne glücklich zu sein
alles Gute

29.09.2021 15:28 • #200



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