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173

petrus57
Mirtazapin wirken erst ab einer Dosis von 30 mg serotinerg. Du hast ganz bestimmt kein Serotoninsyndrom.

22.08.2021 14:01 • x 1 #161


LERNWILLE
Ganz sicher nicht. Und vorallem nicht nach den paar Tabletten

22.08.2021 14:04 • #162



Medikament - aber welches?

x 3


1RosaRot1
Es fühlt sich gerade echt nicht gut an. vielleicht ist es auch eine Panikattacke.

Ich fühle mich als hätte ich eine viel zu hohe Dosis
Trigger

Dro.


Genommen.

22.08.2021 14:07 • #163


Flame
Du scheinst es einfach nicht gut zu vertragen,ein Medikamentenwechsel kann helfen.

Jetzt grade kannst Du versuchen,die innere Unruhe abzubauen indem Du laufen gehst.
Die Bewegung baut Adrenalin im Körper ab und Du wirst dadurch automatisch etwas ruhiger.

Mir persönlich helfen auch kalte Güsse (Beine und Füsse mit kaltem Wasser abduschen) um mich besser zu fühlen und die Gedanken zu beruhigen.

Keine Sorge,der jetzige Zustand geht vorüber und dann findest Du gemeinsam mit dem Arzt ein Medikament,das besser zu Dir passt.

22.08.2021 14:08 • x 2 #164


1RosaRot1
Zitat von Flame:
Keine Sorge,der jetzige Zustand geht vorüber und dann findest Du gemeinsam mit dem Arzt ein Medikament,das besser zu Dir passt.

Ich glaube ich kann einfach nix nehmen was nur ansatzweise auf den serotonin Spiegel wirkt. Das hab ich der Ärztin auch gesagt aber naja. Jetzt hab ich den Salat!

Ich hoffe es hört bald auf zu feuern (so fühlt es sich an) und hinterlässt nicht wieder irgendwelche Spuren :/

22.08.2021 14:26 • x 1 #165


LillyDream
Liebe @1RosaRot1 das was du schreibst haben wirklich sehr sehr viele am Anfang. Versuch dass du irgendwie deinen Fokus bezüglich dem Medikament woanders hin lenkst. Viel Bewegung, raus an die frische Luft, malen?

22.08.2021 16:39 • #166


Flame
Die letzte Einnahme ist ja schon eine Weile her ,mit jeder Stunde,die vergeht,wird die Wirkung schwächer,Du hast es also bald überstanden.

Ja klar,jetzt grade ist es extrem schwer auszuhalten mit dem "feuern",glaub mir,ich kenne das...hast es aber ja bald geschafft.

Ich selbst bekomme Pregabalin ,das ist ein Antikonvulsivum,es hat also eine völlig andere Wirkungsweise als AD´s.
Mir hilft es sehr gut aber ich bekam es auch erst,nachdem ich verschiedene andere Medikamente nicht vertragen hatte oder sie wirkungslos blieben.
Es hat ein höheres Abhämgigkeitspotenzial als AD´s ,deswegen probiert man immer erst die am wenigsten abhängig machenden Medikamente durch.

Neuroleptika können auch gut helfen,bin damals mit Perazin gut gefahren,null Nebenwirkungen.
Amitriptylin ist ein trizyklisches AD,dass ich favorisiere.
Es beruhigt nicht nur den Körper sondern auch den Kopf/die Gedanken,bei mir jedenfalls.

Du siehst es gibt viele Möglichkeiten und auch Du wirst ein Medikament finden,dass dafür sorgt,dass Du Dein Leben zurück bekommst und es auch wieder geniessen kannst.
Nur nicht den Mut verlieren,es geht immer wieder aufwärts,immer!

Ich drücke Dir fest die Daumen,dass Du mit dem nächsten Medikament besser fährst!

22.08.2021 16:41 • x 1 #167


1RosaRot1
So kurzer Zwischenbericht:

Hab vorhin in der PIA angerufen und durch Zufall direkt die Ärztin erreicht, die mir das Medi aufgeschrieben hat.

Sie sieht keinen Zusammenhang mit dem Medikament und denkt es liegt an meiner Angst. Ich sehe das anders.

Sie meint ich soll wieder eine halbe nehmen und zusätzlich 4x atosil am Tag.
Klar ich benebel mich noch mehr so ich so schon bin. Mein Kopf ist so weggefahren ich kann das kaum beschreiben. War jetzt aber trotzdem fast 10.000 gelaufen. Heute Abend wollten wir eigentlich schwimmen fahren in die Halle. Mal sehen ob ich das schaffe.

Ich brauch ein AD was mir bei meiner somatischen Störung hilft. Die Benommenheit steht bei mir ja im Vordergrund.

Wenn ich das Medikament heute Abend wieder nehme und nicht vertrage soll ich morgen wieder in die PIA. Sie sagt aber noch "wenn ich nix vertrage können sie mir auch nicht weiterhelfen" Danke dafür.

22.08.2021 16:55 • x 1 #168


1RosaRot1
@Flame danke für deinen langen Text! Ich werde mir da mal in Ruhe alles anschauen!
Vielen Vielen Dank!

22.08.2021 16:56 • x 1 #169


Flame
Es ist schon manchmal ein Trauerspiel,was man sich von Ärzten anhören muss.
Schlimm auch,wenn man dann noch so hingestellt wird,als würde man nur "nicht wollen".
Das kommt dann noch obendrauf zu der Hölle,die man eh schon durchmacht und man fühlt sich teilweise echt von Gott und der Welt unverstanden und verlassen.


Manche Ärzte sind menschlich und/oder fachlich einfach komplett inkompetent,ich hab Jahre gebraucht,um einen richtig guten Psychiater zu finden.

Lass Dir von den Ärzten nichts einreden,nur weil wir psychisch krank sind,sind wir noch lange nicht unmündig oder gar minder bemittelt (auch wenn wir leider oft so behandelt werden).
Und immernoch wir selbst sind es,die in unserem Körper leben müssen und die Nebenwirkungen ertragen müssen.

Deswegen hab ich mir einen Arzt gesucht,mit dem ich gemeinsam bespreche,wie es medikamentös laufen soll.
Ich kann selbst Vorschläge machen und wir besprechen die Dosierung.
Sollte es mir schlechter gehen,kann ich jederzeit zu ihm kommen oder anrufen und dann sagt er mir,was wir machen können.

Es ist richtig,dass manche Medis ihre Zeit brauchen und man eine Erstverschlimmerung auch mal aushalten muss.
Aber der Leidensdruck darf nicht ein Level erreichen,dass es unerträglich wird.

Ich hab mal ein Medikament genommen,dass ich schlecht vertrug.
Nach über 3 Monaten wurde es abrupt abgesetzt und was soll ich Dir sagen:Es ging mir sehr schnell besser.
Ich würde auf jeden Fall dazu raten,die Ärztin zu wechseln.
Sie geht nicht respektvoll mit Dir um und ignoriert,dass es Dir sehr schlecht geht.

Ich weiss,die Arztsuche kostet wieder Kraft,die man eigentlich grade nicht hat aber ein guter Arzt ist Gold wert auf dem Heilungsweg.

Keine Sorge,Dein Weg ist anstrengend und bringt Dich an Deine Grenzen und manchmal auch darüber hinaus.
Aber Du wirst zum Ziel kommen und alleine bist Du auch nicht, hier im Forum ist immer jemand,der Rat hat und Dir zur Seite stehen kann.

Gemeinsam sind wir stark.

22.08.2021 17:18 • x 2 #170


portugal
Vor allem deprimieren solche Sprüche doch total, wenn das nicht hilft, dann hilft gar nichts mehr? Was ist das für eine unprofessionelle Person!

22.08.2021 18:21 • x 3 #171


1RosaRot1
Ich fahre jetzt in die Schwimmhalle um etwas den Kopf frei zu bekommen. Meld mich dann später nochmal. Danke euch allen erstmal für die Unterstützung!

22.08.2021 18:23 • x 1 #172


@1RosaRot1 du nimmst ja gar kein SSRI ein, dann kannst du eigentlich auch gar kein Serotonin Syndrom bekommen... ich kenne jetzt dein Medikament nicht aber ich habe immer versucht einige Tage durchzuhalten , die Nebenwirkungen können schon gemein sein aber wenn du schon nach 2 Tagen abbrichst weisst du gar nicht ob dir das Medikament nicht doch geholfen hätte... liebe Grüsse

22.08.2021 20:19 • #173


1RosaRot1
@Edie09 eine Freundin hat nach nur einer Tablette genau das gleiche erlebt wie ich heute nur noch mal stärker. (Gleiches Medikament)

Ja mirtazeptin ist kein SSRI hat aber trotzdem eine Wirkung auf Serotonin. Wahrscheinlich reagiert mein Körper auch schon bei so geringen Mengen heftig. Ich kenne meinen Körper gut und merke wenn etwas nicht stimmt und kann die Symptome gut abgrenzen von meinen somatischen Symptomen.

Ich bin einfach nur traurig und habe Angst morgen dahin zu fahren und mir sagen zu lassen ich bin nicht in der Lage den Ärzten zu vertrauen. Auch das meine Angststörung immer dafür genutzt wird mich nicht wirklich ernst zu nehmen ist nicht schön. Ich bin vielleicht krank aber nicht unmündig und trotzdem noch klar im Oberstübchen.

22.08.2021 21:39 • #174


1RosaRot1
Ich überlege ob das Opipramol was für mich wäre. Hat da wer von euch Erfahrung zu?

Valdoxan hatte ich auch mal eine kurze Zeit aber hab es abgesetzt weil ich davon auch nicht schlafen konnte wie gewollt. Hatte aber auch keine Nebenwirkungen. vielleicht nehm ich das sonst wieder.

Diese beiden medis haben ja gar keine Auswirkungen auf serotonin und noradrenalin vielleicht ist das einfach wirklich besser für mich. Wie gesagt ich kann auch keine Kaffee trinken weil ich da schon heftig reagiere.

22.08.2021 21:55 • #175


NaNaMi
@1RosaRot1 es tut mir leid das ich dir das jetzt so sage.. Aber das was du fühlst wenn du Medikamente nimmst ist ganz normal. Mir geht es ganz genauso. Ich habe auch schon jedes Medikament durch weil ich immer direkt '' Nebenwirkungen '' bekomme. Und auch ich dachte wie du das es an Medikamenten liegt die auf das Serotonin schlagen. Deine Gedankengänge und dein '' nicht vertragen '' ist ganz typisch für eine Angstörung. In Wahrheit sind es keine Nebenwirkungen sondern Symptome deiner eigentlichen Erkrankung, die dir aber stärker auffallen weil dein unterbewusstsein schon darauf programmiert ist auf Anomalien zu achten die dann als Nebenwirkungen bewertet werden..

Auch Opipramol wird '' Nebenwirkungen '' bei dir verursachen. Bitte versuch einfach mal ein Medikament eine Zeit lang zu nehmen. Ich verspreche dir das all deine Empfindungen normal sind.

22.08.2021 22:48 • x 3 #176


1RosaRot1
So Opipramol soll ich jetzt nehmen. Hab ich vorgeschlagen sie fand es eine gute Idee. Nächste Woche Montag haben wir ein Kontrolltermin ausgemacht und sie hatte schon in der TK angefragt ob ich evtl eher aufgenommen werden kann. Sie war heute viel netter und verständnisvoller.

Mein verrückter Kopf hat heute aber auch schon wieder zugeschlagen. Im Vergleich zu letzter Woche bin ich weniger depressiv sondern wieder eher angespannt und unter Strom. Was denkt ich direkt unter Angst
Trigger

du bist Bipolar bzw manisch depressiv



icb glaube aber es war eine PA die mich das halt glauben lassen. Naja es bleibt spannend und ich komm noch nicht zur Ruhe. Therapie hab ich heute auch noch.

23.08.2021 12:27 • x 2 #177

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Islandfan
Habe Opipramol vertragen, aber gebracht hat es nichts. Viele Ärzte verschreiben es nicht mehr, da es mittlerweile weitaus wirksamere gibt.
Du hast doch Mirtazapin viel zu kurz genommen, ich würde es mindestens 2 Wochen probieren, denn dann gehen spätestens die Nebenwirkungen weg und die Wirkung tritt ein.
Wenn du zu schnell wechselst, weißt du am Ende gar nicht mehr genau, was auf welches Medikament zurückzuführen ist.

23.08.2021 12:35 • x 1 #178


1RosaRot1
@Islandfan du hast damit recht aber ich schaff es nicht hier wenn ich zuhause bin! Wir wollten das Opipramol jetzt versuchen und wenn ich wieder in die Tk gehe schauen wir ob es klappt oder wir doch ein anderes einschleichen. Solange ich aber nur ambulant bin hab ich zu sehr Angst davor.

Mein großer emotionaler trigger vom Wochenende ist vorbei. Ich hab es leider total vergedrückt dabei was zu fühlen und naja erklärt evtl die letzten Tage. Ich bin jetzt erstmal stabilerer und fühle mich gerade etwas wohler. Wie es mit dem medi wird werde ich sehen.

Mir ist aber wirklich bewusst, dass es für Ärzte schwer ist jemanden wie mich einzustellen und auch für meine Mitmenschen.

23.08.2021 12:40 • #179


Pico2912
ist eigentlich ein Wechsel von einem zum anderen AD so einfach machbar, wenn das aktuelle nicht wirkt? Oder ist das auch wieder mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden? Habe jetzt auch im Netz gelesen, dass das Cita bei Angststörungen erst ab 30 mg wirken soll? 10 - 20 mg eher bei Depressionen.. hmmm

23.08.2021 12:43 • #180



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Dr. med. Andreas Schöpf