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hallo

ich hätte da mal eine frage:
ich lese hier bei Medikamente bei Angst- und Panikattacken
Citalopram/cipralex , doxepin,
paroxetin,etc.

nun sind das aber doch anti-depressiva...

nun, bei mir haben sich die wirkungen nur in müdigkeit gezeigt, aber nichts an der panik verändert.
könnt ihr mir denn ein anderes medi vorschlagen, was ich beim therapeuten ansprechen könnte,
was mich bei der panikattacken und vielleicht auch bei meinen schlafstörungen unterstützt ?

(bitte keine benzos...habe tavor als bedarfsmedikation,
und solch medis sollten auch dabei bleiben.

dankeschön, im voraus^^

13.06.2011 01:05 • 19.06.2011 #1


8 Antworten ↓


Zitat:
Citalopram/cipralex , doxepin,
paroxetin,etc.


Ich leide ebenfalls an Panikattacken und einer Herzneurose und nehme nur Doxepin dagegen und das wirkt prima. Am Anfang ist man tatsächlich sehr müde, aber nach 2 - 3 Wochen gibt sich diese Müdigkeit.

Doxepin wirkt halt auch sedativ und ich steigere mich nicht mehr so leicht in meine Ängste, was dazu führt, dass ich auch kaum noch Panikattacken habe. Meine letzte Panikattacke liegt nun schon 1 1/2 Monate zurück und geschah zu dem Zeitpunkt als ich gerade Opipramol abgesetzt hatte.

Soll heißen: Antidepressiva sind nicht gleich nur für Depressionen geeignet. Letztlich musst du selbst erfahren, was dir am besten hilft.

Es kommt halt darauf an woran du leidest?
Doxepin z.B. ist ja ein trizyklisches AD und wird schon seit laaanger Zeit erfolgreich bei hypochondrischen Störungen eingesetzt.. bei mir z.B. mit Erfolg

LG


PS: Manchmal muss man die Anfangswochen eines ADs einfach aussitzen bevor man merkt, ob es wirklich anschlägt.

13.06.2011 01:12 • #2



Medi bei Panikattacken

x 3


Ja, wenn man die Trizyklischen AD verträgt, sind sie in meinen Augen gut. Also Doxepin, Trimipramin, Amitriptylin und mehr. Trazodon ist eine Art Nachfolger, kann man auch versuchen. Dann noch Mirtazapin. Die machen alle auch müde. Lyrica gibt es auch noch, sollte auch müde machen.

Bei Generalisiertet Angststörung soll auch Buspiron gut sein, macht aber nicht müde.

Manche Leute schwören auch auf niedrigpotente Neuroleptika, z.B. Amisulprid.

Ja, Tavor besser nur zur Not. Als Notfall Medikament gibt es nichts besseres und da muss man auch nicht zögern.

13.06.2011 01:25 • #3


Doxepin wirkt halt auch sedativ und ich steigere mich nicht mehr so leicht in meine Ängste, was dazu führt, dass ich auch kaum noch Panikattacken habe.

PS: Manchmal muss man die Anfangswochen eines ADs einfach aussitzen bevor man merkt, ob es wirklich anschlägt.[/quote]



ich habe das doxepin schon länger eingenommen, doch das hatte nicht gewirkt.
wie gesagt, die wo gewirkt hatten, hatte ich nicht vertragen,
abgesehen von trimipramin, von dem ich im allgemeinen zustand ruhiger war.

danke trotzdem

13.06.2011 01:40 • #4


Also ich nehme seit fast drei Jahren Mirtazapin und muss sagen, dass es mir schon recht gut im Alltag hilft. Es ist auch eigentlich ein Antidepressivum, welches aber auch bei Ängsten hilft. Für Akutsituationen habe ich genau wie du Tavor. Das hilft dann natürlich besser als viele andere Medis, aber man muss halt höllisch aufpassen, dass man sie nicht zu oft nimmt.

13.06.2011 21:52 • #5


Zitat von islandfan:
Also ich nehme seit fast drei Jahren Mirtazapin und muss sagen, dass es mir schon recht gut im Alltag hilft. Es ist auch eigentlich ein Antidepressivum, welches aber auch bei Ängsten hilft. Für Akutsituationen habe ich genau wie du Tavor. Das hilft dann natürlich besser als viele andere Medis, aber man muss halt höllisch aufpassen, dass man sie nicht zu oft nimmt.


bei mir genauso. mirta und ein benzo (aber normoc)

13.06.2011 22:02 • #6


Mirtazapin wurde mir auch mal empfohlen, weil es auch gut gegen Kopfschmerzen sein soll. Ohne die Sache mit der Gewichtszunahme hätte ich die schon mal probiert.

13.06.2011 22:30 • #7


es hilft richtig bei migräne und co!

mirta ist echt gut. ich habe zwar auch damit ca. 8 kilo zugenommen. aber das wars wert. die anderen 6 habe ich mit impap zugenommen.

14.06.2011 11:54 • #8


Erstmal ein freundliches Hallo an alle, bin neu hier!

Also ich leide seit ca. 3 Monaten auch unter ganz starken Panikattacken, wobei noch nicht ganz abgeklärt ist, ob sie eine organische Sache (z.B. Schilddrüse) oder eine neurologische Ursache haben.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es bei mir Nebensymptome von einem Schilddrüsenproblem sind, da mein Hals viel dicker geworden ist und ich auch fühlen kann, dass sich da ganz schön was vergrößert hat.

Aber ist ja auch egal, jedenfalls habe ich Panikattacken:

Ich nehme wegen Depressionen und Schlafstörungen schon seit einigen Jahren Doxepin und auch Mirtazapin (abends: 3x 50 mg Doxi und 1x 45 mg Mirtazapin).
Ich habe mit meinem Hausarzt über die Panikattacken und meinem Verdacht wegen der Schilddrüse gesprochen und der hat mir gesagt: Da helfen eigentlich nur die Benzodiazepine, aber ich könnte auch eine Mirtazapin nehmen, welche aber natürlich nicht so gut helfen wie die Benzos.
Da ich selbst mit Dro. zu tun habe, substituiert werde, komme ich natürlich über Kontakte auch ganz leicht ohne Arzt an Benzos ran.
Leider muss ich sagen, dass die wirklich das Einzige sind, was mir hilft.
Es gibt ja so viele unterschiedliche Benzos, aber mir hilft da nur Rivotril, welche z.B. auch einen Krampfschutz haben.
Mit Tavor (Lorazepam) habe ich keine Erfahrung.
Nachteil bei den Benzos ist natürlich leider die Gefahr der Abhängigkeit!! Also mit Vorsicht zu genießen!

19.06.2011 19:15 • #9




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Dr. med. Andreas Schöpf