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Hallo,

habe morgen wieder einen Termin bei meiner Psychiaterin.

Letztes Mal wollte sie mir ein Medikament zur Beruhigung bzw. zum abschalten verschreiben. Sie meinte dann aber, OK können wir uns sparen, sie nehmen es sowieso nicht, richtig? Ja.

Nun ist es aber immer noch so, dass ich, obwohl hundemuede, nicht einschlafen kann wegen Kopfkino bzw. Gedankenkarussell.

Meine Frage an euch, gibt es etwas Leichtes ohne grössere Nebenwirkungen zum einschlafen? Darum würde ich sie morgen nämlich dann bitten.

Weil so geht das nicht mehr weiter.

LG

Kathi

12.09.2016 17:55 • 14.09.2016 #1


14 Antworten ↓


Truxal sediert leicht, beruhigt und macht schlapp-entspannt. Doxepin kann mit 25mg ebenso als leicht empfunden werden. Beides kann sogar zusammen genommen werden und dann ist dunkelschwarz.

12.09.2016 18:40 • x 1 #2



Leichtes Medi zum einschlafen?

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Versuch es doch mit Schlafsternen. Die sind freiverkäulich und eigentlich ein starkes Antihistaminikum. Wirken bei mir super, ohne Nachwirkungen am nächsten Tag. Und der Schlaf ist kein Koma, sondern Schlaf.

12.09.2016 19:02 • x 1 #3


igel
Ein guter Tipp. Oder Vivinox Schlaftabletten. Ebenfalls rezeptfrei, wirkt aber ganz gut. Dauert allerdings, bis die Wirkung einsetzt, eine halbe Stunde mindestens.

Zum Einschlafen ist auch Trimipramin empfehlenswert, ein Antidepressiva, dass aber sehr müde macht. Natürlich verschreibungspflichtig.

12.09.2016 19:15 • x 1 #4


mir hilft gut baldrian zum einschlafen.

12.09.2016 19:20 • #5


Mondkatze
Hallo Kathi,

Es gibt auch bachblüten ( Schlaf gut ), die du in der Apotheke und im Reformhaus kaufen kannst.
Auch unter den schüssler Salzen gibt es welche, die bei Schlafstörungen helfen. Lass dich dazu bitte in der Apotheke beraten.

Du könntest auch versuchen, deinen Kopf mit Entspannungstechniken frei von Gedanken zu bekommen.
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit autogenem Training und Meditation gemacht. Wobei ich die Meditation bevorzuge.
Progressive muskelentspannung habe ich selbst noch nicht gemacht, aber ich habe bisher auch nur positives darüber gehört.
Das wird zwar nicht von heute auf morgen helfen wie Chemie, aber auf Dauer gesehen ist es mindestens so wirkungsvoll und dazu noch absolut frei von Nebenwirkungen.

Ich habe mich aufgrund meiner extremen Angst vor Medikamenten auch für solche Entspannungstechniken entschieden.

Du könntest z. B. ein Ritual entwickeln, was du regelmäßig jeden Abend machst.
Z.B. eine gemütliche Atmosphäre schaffen ( Kerzenlicht, entspannungsmusik im Hintergrund, einen Tee trinken, bequeme Kleidung, duftkerzen, usw.).
Und dann leg einfach los mit einer Übung.
So gibst du deinem Körper und deinem Geist die Chance, langsam herunterzufahren und den Tag langsam ausklingen zu lassen.

Ich wünsche dir viel Erfolg.
LG
Mondkatze

12.09.2016 22:04 • x 2 #6


Ich danke euch für eure Tipps.

Werde sehen, was sie morgen spricht.

LG

Kathi

12.09.2016 23:20 • #7


Schnupifrau
ich nehme ganz gerne kytta sedativum. ist pflanzlich und hilft mir jedes mal wunderbar.

12.09.2016 23:37 • #8


Hydroxyzin oder Diphendydramin haben mir anfangs geholfen. Sind eigentlich (wie Doxylamin/Schlafsterne) Anti-Allergie-Mittel und um kleines Geld rezeptfrei zu haben.

13.09.2016 06:43 • x 1 #9


Guten Moregn @Kathi 1970

Du arme, genau wie bei mir. Das Kopfkino die Rastlosigkeit und der Bewegungsdrang? Diese innere Unruhe ist Mächtig, ich selber habe mal 72 Stunden im Stück keinen Schlaf gefunden. Bin danach dennoch zur Arbeit und war komischerweise den ganzen Tag über Topfit. Ich bekam Promethazin zur Beruhigung und für den Schlaf, dass habe ich nach der dritten Einnahme abgesetzt weil die Nebenwirkungen das erreichten weswegen ich es nahm, Unruhe und Schlaflosigkeit.

Ich bekomme auch Opipramol 3*1 - 150mg/Tag und seitdem ich aus schleiche wird es auch mit dem Schlaf besser. Bin der Ansicht das Medikamente ganz schnell mal diese Symptome verursachen, es dauert lange bis man ein geeignetes Medikament für sich gefunden hat, mir ist dies Karussell zu kompliziert und zu gefährlich in Bezug auf Psychopharmaka. Außerdem stehe ich auf dem Standpunkt das Psychopharmaka nur kurze Zeit eingesetzt werden sollte und nur in extremen Fällen, sie heilen nicht sondern unterdrücken die Symptome unserer Erkrankung. Nach einem Absetzen ist alles wieder bei alten und das Spiel beginnt von vorne. Das ist mir zu kostbare Zeit die ich durch das Schlucken dieser Medis vergeude.

13.09.2016 07:07 • x 1 #10


Guten Morgen,

letzte Nacht war wieder Klasse. Nix mit schlafen.

Einmal sogar so hochgeschreckt, dass ich Herzrasen hatte.
Naja, wenigstens gelegen und bisschen geruht.

Besser als nix.

LG

13.09.2016 07:18 • #11


So, bin wieder daheim.

Sie hat mir Valdoxan 25 mg 1 zur Nacht verschrieben. Habs noch nicht geholt.

Weiss jemand, ob man die gut teilen kann? Habe schon gegooglet und die NW gesichtet. Sollte ich eigentlich nicht tun.

Versuche dann erstmal eine Viertel zum testen.


LG

13.09.2016 13:21 • #12


Aber wenn du doch was leichtes wolltest und noch gar nichts (?) ausprobiert hast, warum testest du dann nicht erst einmal nicht so bedenkliche Alternativen?

13.09.2016 20:28 • #13


Kathi, bitte schau erst im Beipackzettel nach, ob die Tabletten teilbar sind. Das steht meistens ganz unten bei den Inhaltsstoffen und der Beschreibung des Aussehens der Tabletten. Oder frag die Apotheke danach. Wenn Tabletten explizit als nicht teilbar beschrieben werden, sollte man das auch nicht machen. Dann ist der Überzug außen wichtig, damit der Wirkstoff auch richtig aufgenommen wird vom Körper. Das heißt, du könntest eben durch das gut gemeinte Zerteilen der Tabletten mehr Probleme mit Nebenwirkungen bekommen als du mit heilen Tabletten hättest, weil der Wirkstoff zB zu früh abgegeben wird oder so.

13.09.2016 20:51 • x 1 #14


Vielen Dank für den Tipp!

13.09.2016 23:09 • #15



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Dr. med. Andreas Schöpf