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Steve Solitaire
Hallo,naja die meisten gehen ja von einem Benzo zu einem Neuroleptiker oder AD !
bei mir ist es genau umgedreht: ich bin von Lyrika zu Prazéparm in tropfenform langsam umgestiegen (bei uns in Luxemburg heisst das Lysanxia)

das heisst: habe in 1.2 Jahren langsam von Lyrica 100mg runterdosiert bis jetzt auf 12.5mg
von 50mg an bin ich nur noch jede 3te Woche 2.5mg runtergegangen !
alles andere war zu schnell !

dazu habe ich dann langsam das Prazéparm was ich sehr gut vertrage eindosiert auf maximum
20 Tropfen verteilt am Tag ¨

ich musste mir von einem Apotheker kleinere dosen Lyrica anfertigen lassen weil die kleinste Dosis ja 25mg ist !
Und so hat er mir 1mg 2mg 5mg 10mg 12.5mg hergestellt !
musste alles aus eigener Tasche bezahlen

habe aber immer noch Entzugserscheinigungen:(

-Herzszechen manchmal
-brustenge manchmal(stört mich am meisten !
-Magenschmerzen nicht so oft mehr

doch bin noch nicht auf Null !

mein Ziel ist es,wenn ich mal auf Null bin mit Lyrica so 3 Monate,das Prazéparm ganz ganz langsam mit den Tropfen runter zu kommen auf Null !

ich lasse mir sogar 2 jahre Zeit ! jeden Monat ein tropfen weniger !

der Hauptschlüssel ist>>>> Geduld und meine Erfahrungen bei LYRICA

Man sollte dieses Zeug überhaupt nicht anrühren,für mich schlimmer als jedes Benzo !
hatte einen Entzug mit Temesta und das war nix gegen Lyrica !

ist natürlich bei jedem anders


lg.Steve

18.11.2018 10:04 • x 1 #21


Hi Steve, danke für deine Antwort, bei mir liegt die Musterpackung Lyrica immer noch unangerührt zuhause herum, ich wollte damit anfangen wegen meiner Angstzustände und Panickattacken, hätte aber nie gedacht, dass das Zeug einen so stark abhängig machen kann du hast das Zeug 1,2 Jahre insgesamt genommen?

Also ich rette mich auch mit Benzodiazepinen (Lorazepam und manchmal Alprazolam) Alprazolam passt mir aber je nach Ausgangslage nicht so richtig, hellt aber gut die Stimmung nach Gebrauch kurzfristig auf und hat etwas pushenden Effekt, ist hochaktiv und macht stärkere Absetzerscheinungen , Lorazepam nehme ich wenn ich aufgrund der Angst hohen Blutruck bekomme, da senkt Lorazepam (Tavor) Blutruck besser, macht mich aber nach paar Tagen Einnahme ziemlich deppressiv. Was zu Benzodiazepinen für mich gut passt ist Trimipramin in Tropfenform ich nehme 1-2 Tropfen und bereits diese kleine Menge hilft mir mich zu entspannen, ohne müde zu machen. Und für mich ist auch noch Koffeinverzicht sehr wichtig, obwohl ich früher sehr gerne Kaffee trank, verstärkt es jetzt bei mir die Angssymptome auf unangenehme Weise.

Also nimmst jetzt nur Prazepam gegen die Angst?

Danke dir für deine Warnung bezüglich Lyrika ich wollte gerade die nächsten Tage damit anfangen
Liebe Grüße
Alex

18.11.2018 20:55 • #22



Lyrica und Angststörung

x 3


Steve Solitaire
Hallo mein lieber Alex nein ich habe Lyrica 6 Jahre lang genommen in einer Dosis von 375 mg morgens dreimal 75 mg und abends noch mal zweimal 75 mg bis dann nach fünf Jahren so ungefähr die Nebenwirkungen stärker waren als die Wirkung und was mich immer sehr gestört hatte waren eben die Nebenwirkungen wie Herz stechen das hat mich immer schrecklich runtergezogen und dann immer die schlechte Stimmung und dann 20 Kilo Zunahme an Gewicht und noch vieles andere habe ich glaube ich habe das schon hier irgendwo geschrieben !

Dann habe ich den ersten Entzug begonnen und das war zu schnell als ich dann auf null war ging es mir zwei Monate gut und dann kamen die Panikattacken total zurück!

Dann hat mein Psychiater gesagt jetzt gehen wir wieder langsam auf 100 mg und dann so langsam wie möglich auf null und das war auch noch zu schnell da sind wir wieder hochgegangen und jetzt habe ich mir vorgenommen für die 100 mg zwei Jahre Zeit zu lassen und ich habe es noch nicht geschafft Aber ich denke ich werde noch vier Monate brauchen dann bin ich bei null angekommen

Ja ich nehme Prazeparm in Tropfenform heisst das Lysanxia Weil ich das auch viel besser dosieren kann und weil ich später damit auch besser einen Entzug machen kann!

Ich wollte auch mit Xanax probieren aber habe die Kiste noch hier liegen und schrecklich Angst überhaupt eine davon zu nehmen!

Das Problem ist später bei dem Entzug Musst du entweder auf Diazepam wechseln in Tropfenform oder eben wie ich jetzt auf Prazeparm Weil das eben Benzos sind Diese bis 200 Stunden im Blut sind und somit dauert es viel lange bis die Entzugserscheinungen kommen und somit hast du auch weniger Probleme und dazu kommen von dem Zeug noch dazu sind das leichte Benzos !

Aber Achtung das hängt auch von der Dosis ab wenn du jetzt 80 Tropfen nimmst dann hast du auch eine grausame hohe Dosis aber ich versuche immer unter 30 zu bleiben 30 ist bei mir ein absoluter Notfall wenn ich zum Zahnarzt oder irgendwo hin muss was schwierig wird !

Ich nehme jetzt nur noch 12,5 mg Lyrica und die haben überhaupt keine Wirkung mehr trotzdem habe ich noch Nebenwirkungen und Entzugserscheinungen komisch naja so ist das eben die einen sind sehr empfindlich und andere können sofort mit dem Zeug aufhören ohne Probleme ich bin aber sehr empfindlich

Könnte ich die Zeit zurückdrehen würde ich dieses Medikament nie wieder in meinem Leben anderer ich habe dadurch meinen Job verloren meine Frau verloren nach 38 Jahren Ehe Weil dieses Dreckszeug mich so im Charakter verändert hat ich würde aggressiv depressiv immer schlechte Laune bist meine Frau die Nase voll hatte und sich von mir trennte ! Dass dies von dem Medikament alles gekommen ist habe ich erst später rausgefunden als es leider zu spät war!

Ich wünsche dir viel Glück an deiner Stelle würde ich das Zeug nicht anrufen und versuchen auch von dem Benzo Los zu kommen ich weiß es ist einfacher gesagt als getan aber irgendwann wirken diese Dinger nicht mehr und dann musst du sowieso dadurch!


Viel Glück wünsche ich dir


Liebe Grüße aus Luxemburg
Steve

19.11.2018 08:38 • x 2 #23


Steve Solitaire
Sorry lieber Alex es waren ein paar Fehler in meinem Text denn ich habe das heute Morgen früh geschrieben und ich habe das eingesprochen und habe es nicht kontrolliert weil ich musste mit meinem Sohn zu Schule also ich war nicht 38 Jahrensondern 28 Jahre verheiratet.

Und ich vergaß auf zu sagen ich hatte sofort vom Anfang an immer Nebenwirkungen bei Lyrica! Nur am Anfang hat der Arzt mir gesagt das ginge schon mit der Zeit weg aber es war genau umgedreht es wurde immer schlimmer
Und was ich auch noch vergessen hatte zu sagen die Brust Enge die war noch schlimmer als das stechen im Herz! Da bekam ich jedes Mal das Gefühl als würde ich einen Herzinfarkt bekommen und ich habe bestimmt mehr als hunderte Male meinen Kardiologen angerufen und bin bestimmt mindestens auf 100 mal zu ihm gewesen und jedes Mal hat es sich herausgestellt dass es die Nebenwirkungen von dem Medikament sind!

Bei mir haben solche Nebenwirkungen natürlich eine ganz schlimme Auswirkungen weil ich hatte 2008 einen Herzstillstand und ich habe drei Bypässe und noch einen Stent ! Dann kannst du dir ja vorstellen dass ich dann noch 100 mal mehr Panik bekomme wenn ich solche Nebenwirkungen bekommen und jetzt sind die Entzugserscheinungen genau die gleichen als die Nebenwirkungen nur eben viel leichter und gut zu ertragen weil ich sehr sehr sehr langsam mit der Dosis runter gegangen bin gottseidank.

19.11.2018 10:10 • x 1 #24


Wow Steve, hast auch schon jede Menge durchgemacht im Leben, ich habe neben Panickattacken auch Herzphobie, weil ich manchmal ziemliche Herzstolper habe und dann hört man immer in sich hinein, sogar wenn man etwas anderes macht, das nervt mich so immer diese Fokusierung und Erwartung, dass was schlimmes passiert und diese ständige Erwartung kann einen psychisch so fertig machen.

Ich kann mir gar nicht vorstellen , wenn man Herzinfarkt schon hatte in welcher Angst ich da leben müsste Ich hoffe, dass du eine Kraft findest, wo du leichter über deine Ängste hinweg kommst, zumal du weisst dass dein Herz danach oft untersucht wurde, sogar mit Kontrastmitteln nehme ich an usw. wo man direkt sehen konnte, dass deine Arterien jetzt vollkommen frei sind und du keinen Grund hast dir Sorgen zu machen.

Ich wollte auch noch Herz-Ct mit Kontrastmittel machen lassen um überhaupt zu sehen, dass die Arterien frei sind, aber ich habe so große Angst vor diesen jodhaltigen Kontrastmitteln, dass ich das wohl wieder ablehnen werde. Obwohl ich sehr gerne gewusst hätte was dort los ist um überhaupt die Ruhe zu finden, denn ich bin auch schon über 40.

Was Alprazolam oder Xanax angeht, das ist für mich ein sehr schwieriges Medikament, welches bei mir ziemlich unterschiedlich wirkt, manchmal verstärkt es sogar die Angst bei mir, weil neben Beruhigung mich auch noch irgendwie leicht pusht, vielleicht ist die Dosis da zu klein die ich nehme (das ist meistens 1/4 bis eine halbe 0,5 mg Tablette. Aber es verbessert die Stimmung am nächsten Tag deutlich und manchmal gibt dieses Mittel starke Absetzerscheinung, so dass man noch eine Dosis am nächsten Tag nehmen muss.

Was mir noch bei leichten Angstzuständen hilft ist Baldriantinktur, da nehme ich 1 Teelöffel in einem halben Glas Wasser, Melissentinktur ist auch sehr gut (mache ich selber mit 70% Alk., weil in Apotheke viel zu teuer). Dann habe ich noch Phenibut probiert - kannst ja googeln, nehme etwa 130-150 mg man kann aber auch 250 mg als Einzeldosis nehmen, es ist das Analog von dem Medikament Adaptol, welches in Russland verkauft wird. An sich ist nicht schlecht, beruhigt wie leichtes Benzodiazepin, ist aber nicht immer gut magenverträglich.

Ja man kämpft sich so mit diversen Hilfen durch den Tag durch, die SSRI Antidepressiva (Citalopram, Paroxetin usw.) haben mir gegen Ängste übrigens leider auch nicht geholfen.
Liebe Grüße
Alexander

19.11.2018 11:21 • #25


Shalin82
Ich nehme auch Lyrica, habs erst 5 Jahre genommen, dann für 1,5 Jahre abgesetzt und jetzt nehme ich es wieder seit einem Jahr. Nehme morgens und abends je 125 mg. Es hilft mir gut, würde gerne noch höher gehen, weil die Ängste immer wiederkommen, aber meine Psychiaterin will es nicht erhöhen. Muss das nochmal mit ihr besprechen.
Anfangs hatte ich als Nebenwirkung Schwindel, aber jetzt habe ich keine Nebenwirkungen mehr.
Mit dem absetzen damals das war schon anstrengend, alle 4 Wochen sind wir 25 mg runtergegangen, aber das hat gut geklappt.
Ich bin froh, dass es dieses Medikament gibt. Kanns nur weiterempfehlen bei generalisierten Ängsten.

19.11.2018 11:27 • #26


Steve Solitaire
Mein lieber Alex ich bin allergisch auf Jodt Und der Arzt oder besser gesagt der Kardiologe hat mir aber gesagt da gibt es ein Gegenmittel d.h. man Spritz dir das Jod und sofort ein paar Sekunden später wenn der Arzt die Bilder gemacht hat von deinen Arterien wird das Gegenmittel gespritzt und somit passiert Nix

Ich habe aber jetzt seit zehn Jahren meine Arterien nicht mehr prüfen lassen weil der Kardiologe sagt Wenn du einen Stress EKG gemacht hast oder ein IQ von Herzen und wenn das alles im grünen Bereich ist dann solltest du dir so etwas nicht antun.

Und mit Xanax musst du sehr vorsichtig sein das ist mit Lorazeparm Das stärkste Benzo Überhaupt! Und das ist logisch wenn du das jetzt ein paar Tage hinter einander genommen hast dann bist du schon abhängig und wenn du das dann ein Tag nicht nimmst dann beginnt schon der Entzug weil das Medikament nur eine Wirkung von 4 Stunden haben oder bei verschiedenen Menschen vielleicht 6 Stunden Doch diese Zeit nimmt rasch ab es gibt aber Menschen die ich jetzt mal in anderen Foren gesprochen habe die leben schon 15 Jahren mit Xanax mit 3 × 0,5 am Tag und denen geht es noch immer gut naja was die jetzt unter gut verstehen das ist wiederum eine andere Sache weil alle diese Medikamente mache nur einen Vorhang Vor deine Ängste oder besser gesagt vor dein Problem und somit wird dein Problem niemals gelöst ich habe ja jetzt zehn Jahre Erfahrung und seit dem ich Medikamente nehme habe ich mich noch niemals richtig gut gefühlt leider


Liebe Grüße
Steve

19.11.2018 15:05 • x 1 #27


Gerd1965
Zitat von Steve Solitaire:
ich habe ja jetzt zehn Jahre Erfahrung und seit dem ich Medikamente nehme habe ich mich noch niemals richtig gut gefühlt leider

Dann hast du nicht das richtige Medikament oder, wie es mir in deinen Texten vorkommt, weigert sich dein Inneres, Medikamente zu nehmen, deshalb auch die Gefühle.
Wenn es dir mit dem Medikament nicht gut geht, sprich mit deinem behandelnden Arzt. Gerade in Zeiten wie diesen, ist die Palette an verträglichen Arzneimitteln derart groß, dass man seinen Alltag sehr gut meistern kann, auch mit Medikamente.
Eine Medikation ziehlt immer darauf hin, dem Patienten best mögliche Beschwerdefreiheit zu schenken.
Nur! Man muss akzeptieren, dass man, wenn nötig auch Medikamente braucht. Man muss es zulassen, dann wird es einem auch besser gehen.

19.11.2018 15:13 • x 1 #28


Steve Solitaire
Ganz am Anfang hatte ich mehrere antidepressivas Davon hatte ich nur Nebenwirkungen und sonst überhaupt nichts! Und jetzt von dem Lyrica kann ich auch nur schlechtes berichten es gibt nur einen einzigen guten. Es hat die Angst gekillt aber alle anderen Gefühle auch gut noch ganz viel anderes!

Jedes Medikament dieser Art kommt irgendwann zum Stillstand dass es nicht mehr wirkt !
Natürlich gebe ich dir herrscht wenn auch die Therapie nichts hilft dann bleiben nur die Medikamente und man muss so lange suchen bis man eben etwas findet wo man sich einigermaßen gut fühlt.

19.11.2018 17:07 • #29


Gerd1965
Zitat von Steve Solitaire:
Ganz am Anfang hatte ich mehrere antidepressivas Davon hatte ich nur Nebenwirkungen und sonst überhaupt nichts! Und jetzt von dem Lyrica kann ich auch nur schlechtes berichten es gibt nur einen einzigen guten. Es hat die Angst gekillt aber alle anderen Gefühle auch gut noch ganz viel anderes!

Jedes Medikament dieser Art kommt irgendwann zum Stillstand dass es nicht mehr wirkt !
Natürlich gebe ich dir herrscht wenn auch die Therapie nichts hilft dann bleiben nur die Medikamente und man muss so lange suchen bis man eben etwas findet wo man sich einigermaßen gut fühlt.
Nun, ich nehme derzeit gegen meine Polyneuropathie Schmerzen 2xtäglich 150 mg. (Halbe höchst erlaubte Tagesdosis) Hatte beim Andosieren 3 Tage Schwindel und das wars.
Andere Gefühle wurden mir bis dato noch nicht weggeschossen, es sei denn, ich war schon immer gefühllos

19.11.2018 17:19 • #30


Steve Solitaire
Mein lieber Gerd dann sei mal froh aber du nimmst ja nicht gegen Panikattacken das hat auch ganz viel damit zu tun ich bin ja kein Schmerz Patient!

Ich hatte nach zwei Jahren ein Name überhaupt keine Gefühle mehr es war mir alles total schei. ich bin von 75 Kilo auf 102 Kilo hoch und hatte 50% der Nebenwirkungen Dann nach fünf Jahren hatte ich 90 % der Nebenwirkungen und dann hat es mir gereicht !

Ich kenne Leute die nehmen nur 25 mg damit haben die schon Riesen große Probleme und dann gibt es andere die nehmen 600 mg am Tag und die haben überhaupt keine Probleme aber leider kann man nicht jeden Menschen in die gleiche Tonne schmeißen.

19.11.2018 18:09 • #31


Gerd1965
Natürlich hast du Recht, Panikattacken habe ich damals mit Sertralin in den Griff bekommen.
Ich litt ca. 6 Monate unter horrenden Panikattacken, ich weiß ja nicht, ob du Sertralin schon versucht hast.
Alles Gute auf alle Fälle

19.11.2018 18:16 • #32


Steve Solitaire
Ich nehme jetzt nur noch 12,5 mg die ein Apotheker mir anfertigt für den Entzug Und sogar bei 12,5 mg habe ich noch Nebenwirkungen und jeder Schritt den ich runter gehe von 2,5 mg jede drei Wochen da geht es mir die erste Woche so schlecht da siehst du mal wie empfindlich ich bin und wie dieses Medikament Mich komplett schlecht macht in allen Hinsichten

Ja ich hatte Sertralin Auch schon auf dem Programm vor neun Jahren und das hat meinem Magen überhaupt nicht bekommen leider ich glaube ich habe 13 oder 14 ADs Ausprobiert Alles immer in die falsche Richtung angeschlagen leider und das Problem ist ja die ersten drei Wochen gehts dir einfach nur noch schlechter bis die richtige Wirkung dann kommen soll und ich hab immer sechs Wochen bis zwei Monate gewartet aber es kam keine Wirkung

19.11.2018 18:19 • #33


Steve Solitaire
Und ich muss mich wiederholen ich habe nicht gesagt das ich überhaupt kein Medikamentvertrage ich habe ja oben geschrieben das ich Prazeparm In Tropfenform dreimal am Tag acht Tropfen nehme was auch ein Benzo ist Aber eins von den leichtesten auf dem Markt und mit einem Riesen Vorteil weil es in Tropfenform ist und somit kann ich später viel besser davon loskommen weil mein Ziel ist es überhaupt kein Medikament gegen die Panikattacken zu nehmen das ist mein Ziel und ich möchte meine richtigen Gefühle wieder haben weil auch das jetztige Medikament aber eins von den leichtesten auf dem Markt und mit einem Riesen Vorteil weil es in Tropfenform ist und somit kann ich später viel besser davon loskommen weil mein Ziel ist es überhaupt kein Medikament gegen die Panikattacken zu nehmen das ist mein Ziel und ich möchte meine richtigen Gefühle wieder weil auch das jetztige Medikament Hat seine Nebenwirkungen wie Libido Verlust Und man bekommt auch Hunger und manchmal etwas schwindlig aber das wars auch schon und damit kann ich im Moment leben auf jeden Fall verglichen mit dem Lyrica Ist das wirklich eine Goldpille

19.11.2018 18:33 • x 1 #34


Robinson
Kurzzeitig ist Ly ne Krücke. Aber auf Dauer geht das nicht gut. Bin seit 4 Jahren dabei, mit Auf und Abdosieren, Pausen.
Fazit: Bei Angst macht es dein Leben mehr kaputt als es hilft. Verführerisch die Angstlösung am Anfang, dann Wirkverlusst und Mental viele Probleme (Du Verblödest ohne es Bewusst zu merken) und der Entzug ist Hölle.
Du wirst Fett, Träge, Apathisch und wie Abgeschaltet. Du bekommst ein ganz ekliges Körpergefühl physisch, und baust psyschich immer mehr ab.
Wer jetzt schreit: "Quatsch! Mir hilfts!" -Bitteschön. Jeder wie er will.
Und ja, ich weiss ganz genau was Angst bedeutet. Jeden Tag Angst. Sch.Angst. Seit Jahrzehnten Angst.
Da mimmt man jeden Strohhalm dankbar an!
Aber DIE Angst und DIESE Depression im Entzug, das ist einfach Viehisch.

Wer jetzt sagt, egal, alles besser als Angst, und wenn ich das mein Leben lang nehmen muss!
Beim Ly ist es wie beim Ethanol.
Du brauchst immer mehr davon, es wirkt nicht mehr richtig und am Ende bist du schwer Abhhängig und nimmst es nur noch um dem Entzug zu entgehen.

Übelkeit hatte ich beim Eindosieren und der Erhaltungsdosis nicht. Nur beim Absetzen.

Meine NW waren schrumplige Finger und alles trocknete aus: Riefen an den Handflächen, Borkiger Schorf im Ohr, Blasen auf der Haut, schweres Atmen, Kraftlosigkeit, Erschöpfung, inneres Zittern, Gewichtszunahme 20 Kilo, (Bauch wie Schwanger) Muskelschmerzen und Schwäche, schlechter Schlaf, Vergesslichkeit, keine Konzentration mehr, Unruhe, Aggressivität, Depressionen im Wechsel mit Euphorie, Verwirrtheit, zu schnelles Zeitgefühl, Augen dick und tränten immer, Apathie, Wadenkrämpfe, um nur das wichtigste zu nennen.

Beim Entzug merkt man wie man langsam aus diesem drückenden Alptraum aufwacht. Man wird wieder Handlungsfähig und es ist als wäre man von einer schweren Krankheit genesen. Als wäre man aus einer dumpfen, miefigen, schweren Decke hervorgekrochen und der klebrige Brei im Kopf verschwindet. Die Bleigewichte an Armen und Füssen verschwinden, diese lähmende Agonie und Trägheit geht weg.

19.11.2018 20:54 • x 2 #35


Steve Solitaire
Lieber Robinson Ich kann alles nur unterstreichen habe das am eigenen Körper erlebt!

Für mich ein richtiges Dreckszeug schlimmer als jedes Benzo !

19.11.2018 21:08 • x 1 #36


Robinson
Ja, schade um die verlorenen Jahre.
Hab versucht mit 25mg/Woch zu reduzieren aber Hallo ! Geht nicht. Auf den letzten Metern wird es eng. So ab 100mg.
Gruss !

19.11.2018 22:21 • x 1 #37

Sponsor-Mitgliedschaft

Steve Solitaire
Zitat von Robinson:
Ja, schade um die verlorenen Jahre.
Hab versucht mit 25mg/Woch zu reduzieren aber Hallo ! Geht nicht. Auf den letzten Metern wird es eng. So ab 100mg.
Gruss !



Du kannst versuchen in eine Apotheke zu gehen deines Vertrauens und da fragst du natürlich mit Rezept ob die dir kleinere Dosen machen können wie bei mir ich habe 1 mg und 2 mg und 5 mg und 10 mg und 12,5 mg Und ich hatte auch am Anfang sogar 20 mg und 17,5 und so konnte ich immer 2,5 mg jede drei Wochen runtergehen

Vielleicht geht das ja auch in Deutschland ich hatte hier von drei Apothekern einen guten gefunden und der hat mir das mit der Maschine gemacht auf keinen Fall solltest du die Kapseln öffnen das ist eine sehr schlechte Idee!

Es gibt aber auch noch eine Wasserlösmethode aber davon habe ich keine Ahnung !? Ich glaube aber hier irgendwo gelesen zu haben dass einer es damit gemacht hat !?

Wenn du so empfindlich reagierst wie ich dann empfehle ich dir wirklich sehr sehr langsam runter zu gehen ich gehe jetzt in zwei Wochen auf 10 mg und danach gehe ich jede drei Wochen 1 mg runter bis auf 1 mg und dann ein Monat lang 0,5 mg !
Und dann endlich auf Null aber bitte merke dir Der richtige Entzug beginnt erst ab null !

Wünsche dir viel Glück

19.11.2018 23:07 • #38


Steve Solitaire
Ich kann dir auch noch etwas raten das sind Vitamine Während dem Entzug

Ich nehme folgendes auch noch dazu

Von Zenixx Gold Omega drei Fischöl
Dann wichtig Magnesium Kannst du von Biocure oder Biolectra nehmen Aber nicht mehr als 400 mg pro Tag ganz wichtig

Und dann nehme ich noch in der Zeit vom Entzug für den Magen Iberogast !

Seitdem ich diese drei Sachen nehme spüre ich fast überhaupt keine Entzugserscheinung Magnesium und Omega drei hilft gegen Panik und Angstattacken !

Natürlich der größte Wermutstropfen die Krankenkasse bezahlt keinen Cent für diese Produkte die musst du aus eigener Tasche bezahlen aber mir ist meine Gesundheit wichtiger und ich möchte dieses Zeug einfach loswerden

Auch die kleineren Dosen von Lyrica Musste ich aus eigener Tasche bezahlen die Luxemburger Krankenkasse hat keinen Cent dafür bezahlt ich finde das einfach eine Schweinerei wenn man alles tun möchte um gesund zu werden dann bekommt man keine Unterstützung aber wenn man jeden Tag 600 mg in sich rein steckt das bekommt man bezahlt einfach nur traurig !

19.11.2018 23:20 • x 1 #39


Wow so viele Antworten zu Lyrika geworden, toll. Ich finde auch, dass jeder Mensch sehr unterschiedlich auf Medikamente reagiert, ich reagiere auch so empfindlich darauf wie du Steve und nehme meistens alles in einer Kinderdosis, ich denke jedes Medikament ist für uns nur eine Krücke und wird nie ganz heilen, abgesehen von den Fällen wo die SSRI Antidepressiva anschlagen wie Sertralin und andere, aber wie du sagst Steve die Wirkung erschöpft sich irgendwann bei jedem Medikament und dann kommt alles wieder zurück.

Ich habe hier auch ein Bericht gelesen wo eine Userin viele Ängste einfach durch regelmäßige Aktivität, die sie trotz ihrer großer Ängste regelmäßig gemacht hat, los geworden (sie hat sich einen Hund angeschafft und musste immer rausgehen) sie hat alles täglich gemacht obwohl es ihr sehr schlecht war, Herzrasen, Schwindel, Schwäche, Zittern und allen anderen Symptomen, wir kennen sie ja alle. Und irgendwann ging sie einfach raus und es war alles wieder wie früher, die Symptome wurden immer weniger bis sie irgendwann ganz weg waren und so arbeiten die Verhaltenstherapeuten auch, wir müssen uns täglich mit den Ängsten konfrontieren und Vermeidung und Rückzug verhindern. Es ist natürlich immer ein harter Kampf wenn man das alles alleine machen muss, aber mit etwas Glück finden sich Menschen wo gleiches Problem haben und man versucht zusammen etwas zu unternehmen und so hoffentlich kommt es vielleicht eines Tages dazu, dass man sich überall wieder wie früher wohl fühlen kann und wieder das Leben genießen kann, ich habe zumindest noch immer diese Hoffnung in mir.

Danke an alle.
Nach so vielen Berichen über Lyrika würde ich damit höchstwahrscheinlich nicht anfangen, denn mir reichen schon die Absetzerscheinungen von meinen Benzodiazepinen, ich versuche immer Pause von mehreren Tagen einzulegen, damit ich mich daran nicht gewöhne und nehme sie meistens auch nur 1x am Tag wenn die zu starke Anspannung, oder Panikattacke kommt und sonst ohne.

Steve dein Prazepam hat lange Halbwertszeit, es steht dass nach einer Dosis das Hauptmetabolit (Nordazepam) 50-80 Stunden im Körper bleibt, vielleicht brauchst das nicht mehrmals am Tag zu nehmen? Ist nur eine Idee.

Grüße
Alex

20.11.2018 07:18 • x 1 #40



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