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das mittel, das mir wirklich gegen meine ängste und komplexe geholfen hat und weiterhin hilft. 150mg morgens.
vorher traute ich mich meist nicht einmal mit bedeutungslosen unbekannten zu telefonieren. die ängste waren zwar noch da, aber die überwindung leicht und keine wand mehr. und jetzt nach 2 jahren gehts mir so gut wie normal, bei den alltäglichen dingen.

31.07.2012 00:20 • #21


Hallo ihr, ich nehme seit ca. 3 Wochen pro Tag 150mg Lyrica (50-50-50), fast ohne Nebenwirkungen (Bis auf ein wenig Müdigkeit und schwummriges Gefühl). Bisher habe ich keine große Wirkung gespürt, meine Angststörung war immernoch genauso bemerkbar wie vorher.
Seit Ende letzter Woche aber, fällt mir jeden Tag folgendes auf: Morgens und Mittags bin ich immernoch niedergeschlagen, nervös, verspüre Angst, nachmittags wird das aber ohne ersichtlichen Grund plötzlich besser und ich werde ruhiger. Könnte das an den Pillen liegen, oder ist diese Wirkungsweise eher unüblich für solche Tabletten? Ich mach mir dauernd Gedanken, dass ich mir das nur einbilden könnte, und und und... Wenn es am Lyrica liegt, wieso ist die Wirkung dann so eingeschränkt?
LG

01.04.2013 14:51 • #22



Lyrica - Erfahrungsberichte?

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Britschi
Hallo Karotto,
hast Du ausschließlich eine Angststörung oder bist Du vielleicht zusätzlich auch depressiv? Meistens tritt ja beides zusammen auf, so wie auch bei mir. Sollte es bei Dir auch so sein, brauchst Du vielleicht zusätzlich noch ein Antidepressivum, weil Lyrica nur sehr schwach antidepressiv wirkt. Meine Medikation besteht aus morgens 75 mg Lyrica und 50 mg Sertralin sowie abends 75 mg Lyrica. Damit bin ich angst- und depressionsfrei und habe auch keine Nebenwirkungen. Übrigens: sich morgens schlechter fühlen als abends wäre ein Hinweis auf eine Depression.
Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen und wünsche Dir, dass es Dir ganz bald besser geht!
Liebe Grüße,
Britschi

04.04.2013 23:24 • x 2 #23


Hey Britschi,
interessanter Gedanke, den du da ansprichst. Bisher wurde in meinen Therapien immer nur die Angststörung thematisiert. Ziemlich traurig, mit 18 schon Depressionen zu haben.. Hab ja auch schon Antidepressiva wegen der Angststörungen bekommen, die haben aber leider keine Wirkung gezeigt
Danke für deine Hilfe und alles Gute!
LG, Karotto

06.04.2013 18:40 • #24


Hallo Lena50

Ich nehme jetzt schon seit fast 4 Jahren Lyrica angefangen mit 25mg den 50mg und seit über 1 Jahr 75mg und das 4 St am Tag also 300mg am Tag also die Sintome die du Schilders Bleiben werden mal Schlimmer mal sind sie Weg also bei mir ist es so das ich manche Tage habe da Fühle ich mich Supper und manche da bin ich nur wie Betrunken, ich habe auch schon versucht weniger zu nehmen aber den bin ich Unausstelich und sehr stark Gereitzt
Also meine Sintome sind
Benommenheit
bewegungen wie unter Trogen
Kopfschmerzen
Gewichszunahme
Schlaflosigkeit
Durchfall
Hautveränderungen
Sexunlust

Ich mus dazu Sagen ich nehme noch Novaminsulfon 500mg 4 mal Täglich 60Tropfen / Voltaren Resinat 4-6 Täglich

23.05.2013 02:23 • #25


Hallo.

Ich nehme seit ca. 6 - 7 Wochen 3x täglich Lyrica 50 mg ein.
Meine massive Angst ist sehr zurückgedrängt.
Allerdings bin ich noch sehr sensibel, was Angstauslöser betrifft.
Zum Beispiel habe ich gestern einen massiven Angstschub mit extremen Körperschmerzen gehabt.
Da nahm ich zusätzlich noch Atosil 50 mg und eine Extra Lyrica 25 mg ein.
Danach ging es wieder.
Heute geht es mit bis jetzt wieder gut.

Es ist immer noch ein auf und ab.
Aber es geht mir mit Lyrica tausend mal besser als vorher.

Ich habe durch das Lyrica sogar den Absprung von Tavor geschafft.

Bald beginne ich eine Gesprächstherapie bei einem Psychiater, der Erfahrung mit Angstpatienten hat.

Viele Grüße
Marie

27.05.2013 11:17 • #26


Britschi
Hallo x.,
schön, dass Dir Lyrica das Leben erleichert. Ich nehme nun seit einem Jahr, nach einer sehr schlimmen Panikphase mit stationärem Aufenthalt in einer Psychiatrischen Klinik, täglich 2 x 75 mg Lyrica und 1 x 50 mg Sertralin. Nach einer vorsichtigen Einschleichphase und dadurch relativ wenig Nebenwirkungen bein ich seither von schlimmen Panikattacken verschont geblieben. Nach und nach geht auch die Angst vor der Angst weg, und ich unternehme wieder mehr. Durch die ausbleibenden Attacken werde ich wieder stärker und optimistischer, und vielleicht hilft das ja auch, symptomarm zu werden bzw. zu bleiben. - Ich wünsche Dir, dass es Dir ähnlich geht und sich nach und nach Lebensmut und Lebensfreude wieder einstellen.
Liebe Grüße,
Britschi

30.05.2013 14:05 • #27


Hallo Britschi.

Was mir Sorgen macht bei Lyrica ist folgendes:

Seit dem ich Lyrica nehme habe ich das Gefühl als ob mein Blutdruck immer oben ist.
Ich kriege bei körperlicher Anstrengung einen roten Kopf.
Meist habe ich rote Wangen... also teilweise.

Und ich bin körperlich zerschlagen.

Jetzt bin ich wieder runter auf 100 mg täglich.

Auch habe ich eine empfindliche Haut bekommen.
Zum Beispiel habe ich an den Fußgelenken rote Abdrücke von den Sockenrändern.
Das sind ganz kleine rote Flecken, die wenn ich die Socken wieder ausziehe langsam zurück gehen.

Zusätzlich habe ich oft Herzklopfen.

Also meine anfängliche Freude über Lyrica hat sich sehr gelegt.

Ich versuche es ganz langsam auszuschleichen und probiere es mit Atosil.

Ach ja, ich habe ständig einen Riesenblähbauch, Verstopfung und eine rasante Gewichtszunahme.

Das finde ich alles ziemlich bedenklich.

Wer von euch hat noch unangenehme Nebenwirkungen von Lyrica?

Viele Grüße
Marie

01.06.2013 18:01 • #28


Schlaflose
Zitat von x.:
Seit dem ich Lyrica nehme habe ich das Gefühl als ob mein Blutdruck immer oben ist.


Das kann man doch durch Messen überprüfen. Ein roter Kopf nach Anstrengung und rote Wangen sind nicht unbedingt ein Zeichen für Bluthochdruck.

Zitat von x.:
Auch habe ich eine empfindliche Haut bekommen.
Zum Beispiel habe ich an den Fußgelenken rote Abdrücke von den Sockenrändern.
Das sind ganz kleine rote Flecken, die wenn ich die Socken wieder ausziehe langsam zurück gehen.


Das kommt daher, dass die Füsse durch Wassereinlagerungen anschwellen und sich dadurch die Bündchen von den Socken eindrücken. Das hat nichts mit der Haut selbst zu tun. Wassereinlagerungen sind sehr häufig bei solchen Medikamenten, dadurch auch die rasante Gewichtszunahme.

02.06.2013 06:34 • #29


Hallo Schlaflose.

Da meine Ängste allgemein zurückgehen, versuche ich das Lyrica langsam auszuschleichen.

Ich nehme ja noch Zeldox, Citalopram und Atosil.
Langsam komme ich mir vor wie eine wandelnde Apotheke.

Das mit der Gewichtszunahme und dem Riesenbauch durch Lyrica belastet mich schon.

Ich wage es mal ohne Lyrica. Vielleicht wirkt jetzt auch mein Citalopram besser gegen die Ängste und ich brauche nicht mehr diese Hammerpille Lyrica.

Anfangs war ich sehr erleichtert über Lyrica. Es hat mir sehr gut beim Tavorentzug geholfen.

Ich vermute heute, dass mein Tavordauerkonsum noch mehr Ängste geschürt hatten.

Jetzt bin ich Tavorfrei und es geht mir zunehmend besser.

Lieben Gruß
Marie

05.06.2013 18:12 • #30


Ich nehme seit ca. 4 Monaten Lyrika 75 mg. wg. Schmerzen in meinen Beinen. Seitdem sind die Schmerzen stark zurück gegangen. Muss dazu sagen, dass ich Morgens eine Tramadol nehme. :lol Auch die Nebenwirkungen halten sich im rahmen. Insoweit bin ich zufrieden.

06.09.2013 10:35 • #31


Christl2000
nach einem "kurzausflug" zu Lyrica hab ich es wieder abgesetzt, da ich massive nebenwirkungen hatte... langsam verzweifel ich ... das ist jetzt mein 8.AD das ich ausprobiert habe, und nichts hilft... ..
lg
christl

21.09.2013 14:24 • #32


Hallo.
Ich nehme jetzt seit geraumer Zeit (ca. 3 Monate) Lyrica gegen eine Angstörung. Ich bin inzwischen bei 2x 150mg am Tag. Da es nicht geholfen hat, soll ich es jetzt absetzen und nur noch 1x 150mg vor dem Schlafen nehmen.

Ich habe also die Dosis heute morgen weggelassen. Mir ging es von Stunde zu Stunde schlechter - Angst, Panik, Schweiß, Unruhe, kalte Hände/Füße, Zittern, Luftnot! Die Symptome wurden immer schlimmer, bis ich nachgab und gegen 18 Uhr wieder 150mg nahm. Die Symptome ließen nach 1 1/2 ein wenig nach, gingen aber nicht komplett weg!

6 Stunden nach der letzten Einnahme sollen die Entzugssymptome schon wieder anfangen. Das kann ich bestätigen. Ich wusste jetzt mehrere Wochen nicht, wieso es mir durchgehend so schlecht ging/geht und ich immer nur wenige Stunden (maximal 4 Stunden, ohne Lyrica nachts zu nehmen) schlafen konnte.

Der Entzug erinnert stark an einen Benzodiazepin Entzug und ist mindestens genauso stark. Ich spreche aus Erfahrung. Der normale Alltag ist in diesem Zustand unmöglich!

In diesem Sinne: Versucht diesem Medikament fern zu bleiben und sucht nach Alternativen! Die meisten Ärzte oder Patienten, die es verschrieben bekommen, wissen überhaupt nicht, dass es abhängig macht und so wird auch damit umgegangen...

Ärzteblatt: http://www.aerztekammer-bw.de/news/2012 ... lyrica.pdf

Gruß kopfgewitter




PS: Werde ab morgen versuchen kalt zu entziehen. Nur wenn es überhaupt nicht mehr geht, eine halbe Kapsel (75mg) und eventuell Benzodiazepine um den Entzug abzufangen. Was ein Teufelskreis...

16.10.2013 19:32 • #33


Zitat von Christl2000:
nach einem "kurzausflug" zu Lyrica hab ich es wieder abgesetzt, da ich massive nebenwirkungen hatte... langsam verzweifel ich ... das ist jetzt mein 8.AD das ich ausprobiert habe, und nichts hilft... ..
lg
christl


Lyrica ist kein AD.

16.10.2013 19:38 • #34


Christl2000
hast du recht ... ist halt nur das 8. Medi welches wir gegen meine angstzustände ausprobieren... ich glaub ich bleib bei benzo... alles andere geht einfach nicht............
lg
christl

16.10.2013 19:46 • #35


.Hallo zusammen,
Also ich bin 47 und polytox, Schwerpunkt auf opiate bzw morfin-produkte. Dazu manisch und in entzugs-phasen shizo-affektiv.
Mit der sucht habe ich (4 jahre clean) keine Probleme mehr. Aber ich leide seit 1 Jahr an einer Bauchspeicheldrüsenentzündung mit Steinen. Die schmerzen wurden so stark, dass ich morfin nehmen musste. Geht halt nicht. Ist nun mal viel zu lecker.
Vor 4 Tagen hat mir dann ein Schmerz Therapeut lyrica zu meinen normalen Schmerzmitteln verschrieben. 75-0-75. Der Effekt ist beeindruckend und die Schwäche hatte ich vorher schon. Und der relaxte Zustand schadet nicht.
Jetzt bin ich aber gerade vor schmerzen aufgewacht und hab einige Berichte hier gelesen.

Hat jemand Erfahrung mit schmerzen und lyrica?
Funktioniert das auch auf Dauer?
LG Peter

16.11.2013 06:54 • #36


Meine Erfahrung mit lyrica: gar nix gemerkt auch auf Dauer nicht....

16.11.2013 15:11 • #37


Ich nehme seit über 20 JahrenTavor, anfangs 1 mg , später 1,5 mg über den Tag verteilt, nach einigen Jahren dann 2,0 mg bis 2008. Vor 20 Jahren war Tavor das am zweitmeist verschriebendste Beruhigungsmittel gegen Angst. Es wurde mir immer wieder verschrieben.
Ich konnte mit Tavor funktionieren . Hatte 3 Kinder grosszuziehen und den Haushalt zu schmeissen. Ohne Tavor hätte ich es nicht geschafft.
2008 habe ich nach einem Gleichgewichtsausfall Tavor auf 2,5 mg erhöht. Ein Jahr später hatte ich einen Oberschenkelhalsbruch und musste ins Krankenhaus. Ich habe auf 3 mg erhöht. Dann habe ich mich entschlossen, eine Entgiftung in einer Klinik zu machen, was ich aber nicht geschafft habe. Ich wurde zuerst auf Diazepam gesetzt, weil man das besser runterdosieren kann. Als ich bei 4 x 1 mg Diazepam runter war, ging es mir so schlecht, dass ich nicht mehr weiter wusste. Ich habe dann den Arzt dort gewechselt. Der sagte mir, es sei unrealistisch, in so kurzer Zeit ( 5 Wochen) das Tavor abzusetzen, das hält man nicht aus. Also hat er mich wieder hochdosiert auf 4 x 4 mg Diazepam. Dann sollte ich wieder auf entweder Oxazepam oder Lorazepam gesetzt werden, wegen der geringeren Halbwertszeit. Ich habe dann Lorazepam gewählt ( Tavor), weil Oxazepam mich zu sehr schlapp macht ( habe es eine zeitlang genommen, bevor ich Tavor genommen habe). Also wurde ich mit 4 x 0,5 mg Tavor entlassen.

Zu Hause sollte ich am nächsten Tag meine Koffer für den Urlaub packen. Ich war nicht dazu imstande,weil ich wieder mehr Angst gekam. Mein Neurologe hat mich auf 2,5 mg hochdosiert. Das war letztes Jahr.

Es geht mir mit meiner Angst zur Zeit sehr schlecht. Die Tavor reichen nicht aus. Ich soll jetzt Lyrica nehmen.

Mein Neurologe meint, dass Lyrica nicht abhängig macht. Habe schon mal für abends 25 mg bekommen. Ja, es macht müde, aber die Angst geht weg. Nun soll ich es auch am Tage nehmen,langsam einschleichend mit 25 mg beginnend.

Ich hoffe, es wird mir helfen. Ich habe eine generalisierte Angststörung . Morgens nach der 1. Einnahme von 0,5 mg Tavor immer noch Angst, so dass ich nach 2 Stunden die nächste 0,5 nehme.


Es gibt hier im Forum sehr unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen mit Lyrica.

Ich bin übrigens nach der Entlassung aus der Klinik letztes Jahr bei einem Therapeuten, der mir ständig Antidepressiva verordnet. Ich habe 3 ausprobiert, aber ich vertrage sie nicht.

Wem geht es so wie mir. Könnt ihr mir helfen?

03.02.2014 16:27 • #38


Hallo Ihr Lieben,Ich nehme Lyrica 25mg seit einen Monat.(Morgens und Abends eine).Die Angst hat zwar nachgelassen,aber dafür ist meine Laune meist im Keller! Ich sehe auch ab und zu verschwommen.Mein Arzt meint das wäre im Anfang normal,und ich sollte die Dosierung erhöhen ( Morgens Mittags Abends 1) ,wegen der Angst.Außer dem meinte er,ich sollte mich dringend einer Therapie unterziehen. (Psychotante).Das muss doch nicht oder ? L.G.-Günni1949

12.02.2014 14:27 • #39


also ich nehme seit 2 monate auf lyrika 25mg und es tut mir gut, kaum noch angstgefühle und schlechter schlaf. anfangs war ich wie ein zombie und konnte mich in der arbeit nicht konzentrieren, welches sich aber nach 2 wochen regelmäßiger einnahme aber wie weg geblasen war. muß aber dazu schreiben, dass ich gleichzeitig 100mg doxepin einnehme. nebenwirkung ist, dass ich 1-2 mal die woche schwindel mit kreislaufproblemen bekomme. dann geht garnichts mehr. aber das nehme ich hin, besser als jeden tag angst zu haben.
gruß
b

01.03.2014 21:59 • #40



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Dr. med. Andreas Schöpf