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Serthtralinn: Ja, du hast schon Recht, finde ich, dass du dein Leben nicht zu 100% mit Medikamenten regeln kannst... also ich kann deine Aussage nachvollziehen.
Ich selbst nehme ja schon jahrelang Medis, manche haben GAR NICHTS gutes für meine Psyche gebracht, manche dann eher mehr.
Ich meine, ich will damit eines sagen: Ich habe den größten Respekt vor allen Leuten, die die Ängste, Depressionen und sonstige Sachen ohne Medis durchstehen könne. Ich kann das leider nicht, muss ich ja sagen.
Habe in den letzten Jahren 4 stationäre Klinikaufenthalte hinter mir (drei davon dieses Jahr...), ambulante Therapie, das Medikament, dieses, jenes... und viele meiner Freunde, die psychisch "normal" sind, finden es immer so schlimm, wenn ich mal offen zugebe "Ja, ich nehme Psychopharmaka...", ich möchte mich hier auch nicht zu sehr PRO Medikamente aussprechen...man muss ja auch die ganzen Nebenwirkungen und und und mit betrachte... aber: lange Rede, kurzer (gar kein?!) Sinn : Im Allgemeinen bin ich froh, dass es die Möglichkeiten gibt, die wir heutzutage haben, also Therapie machen in Form einer Psychotherapie, aber auch in Form einer begleitenden Medikamenten"therapie".
Ich weiß nicht, was aus mir geworden wäre, hätte ich vor über 100 Jahren gelebt.
LG, Anna
17.10.2015 08:53 •
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