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Hallo,

wer hat bereits Erfahrungen mit Insidon gemacht ? Es gibt im Netz relativ wenige Berichte darüber,
kann zwar selbst super durchschlafen mit Insidon aber die antidepressive / stimmungsaufhellende Wirkung tritt irgendwie nicht ein.
Habe nun einen Bericht gelesen das dieses Medikament in Amerika überhaupt nicht angewendet wird und hier anscheinend so bekannt ist aufgrund einer guten Marketing-Strategie.
Wäre super wenn Ihr mir Eure Erfahrungen mitteilen könntet,

Barbara

02.08.2002 09:24 • 10.04.2009 #1


23 Antworten ↓


liebe barbara,

habe insidon schonmal genommen und hatte als nebenwirkung noch stärkere schweißausbrüche,
danach habe ich das präparat sofort abgesetzt und nehme nun paroxat (seroxat) und komme damit ganz gut zurecht,
es wirkt bei mir ganz gut, denn dadurch bin ich viel gelassener geworden.
aber wie gesagt: ich kann da nur von mir reden - schließlich wirkt es doch bei jedem ganz individuell.

ich wünsch´ dir alles gute,
gruß,
schielaa

02.08.2002 14:49 • #2



Insidon Erfahrungen

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Hallo Barbara,

auch ich hatte nach Insidon vermehrte Schweissausbrueche (das, was ich eigentlich vermeiden wollte) und arges Herzrasen bzw. -klopfen, was auch nicht gerade zur Beruhigung beitrug. Ich habe es dann abgesetzt und habe nun Fluoxetin, mit dem ich blendend zurecht komme.

Lieber Gruss

idur

03.08.2002 13:11 • #3


Hallo,

auch ich habe Insidon wegen Depressionen genommen. Allerdings war ich dadurch ständig müde. Kaum hatte ich die Tablette genommen, bin ich in Tiefschlaf verfallen. Außerdem habe ich die Welt irgendwie nur noch durch einen Schleier wahrgenommen, als hätte ich Dro. in mir.
So bin ich auf Seroxat umgestiegen, womit es mir glänzend geht.

Liebe Grüße, Reni

04.08.2002 09:48 • #4


Hallo Reni,

danke für den Tip, werde heute mit meiner Ärztin reden, da auch ich in echten Tiefschlaf verfalle nachdem ich Insidón genommen habe,
bin zwar super ausgeschlafen aber mehr halt auch nicht.
Werde mir entweder Seroxat oder Fluoxetin verschreiben lassen,

Liebe Grüße
Barbara

05.08.2002 08:30 • #5


Hallo Schiela,

danke für Deinen Tip, werde heute mit meiner Ärztin sprechen und mich entweder für Seroxat oder Fluoxetin entscheiden.
Bin nämlich durch Insidon irgendwie im Dauerschlaf, verstehe wirklich nicht das die Ärzte sowas verschreiben.

Liebe Grüße
Barbara

05.08.2002 08:35 • #6


Hi,

ich nehme Insidon schon eine ganze Weile. Ich kann zwar immer noch nicht richtig schlafen, bin dafür aber weniger ängstlich und auch weniger depressiv.

Insidon gilt nunmal auch als relativ leichtes mittel... Ansonsten kann ich mich nicht beklagen.

cu
Daniel

08.08.2002 10:13 • #7


Hallo,

mir wurde auch öfter Insidon verschrieben, und ich glaube auch, das sie nicht wirken. Die Ärzte hoffen damit, glaub ich, auf einen placebo effekt.

08.08.2002 22:10 • #8


Hi,

am Anfang habe ich auch Insidon bekommen. Meiner Meinung nach ist das wirklich ein Placebo (wie kommt man eigentlich an so eine Info ran?); die Symptome haben sich nicht geändert, grundlose Panikattacken, Schweißausbrüche etc. Jedenfalls nicht das Mittel erster Wahl bei einer Sozialphobie. Danach habe ich Stangyl genommen - hat mich total eingenebelt. Als ich schließlich mit dem Fahrrad ohne zu schauen über eine rote Fußgängerampel gefahren bin, weil ich nur noch die Verknüpfung Ampel - rüberfahren hingebracht habe, habe ich das auch abgesetzt. Jetzt nehme ich seit einem Jahr Seroxat und bin bei einer Tablette beschwerdefrei, bei einer halben läßt's sich gerade mal so aushalten. Aber Vorsicht: ich kann auch die Entzugserscheinungen bestätigen, die sind nicht ohne.
Kleiner Tip: Die "Angst" ist ein Ur-Instinkt und keine Krankheit. Natürlich schon, wenn sie 'grundlos' auftritt. Der Mechanismus funktioniert aber so, daß die Angst den Körper auf eine Flucht (das Gefühl kennt ihr ja) oder einen Kampf (heute besser nicht mehr, könnte komische Szenen geben) vorbereiten soll - und das schnell (Für die Biologen/Medis: Fight-or-Flight-Syndrom). Daher auch die heftige Reaktion. Jetzt mal überlegt: eure Psyche will wegrennen (oder kämpfen). Was spricht dagegen? Gut, viel. Aber ich habe mir gedacht, ich versuch's wirklich mal ganz archetypisch mit laufen/joggen, wenn ich aufkommende Panik spüre. Geht natürlich nicht immer, aber wenn man sich z.B. morgens und am frühen Abend eine halbe Stunde Zeit zum Laufen nimmt (persönlich gehe ich lieber eine Stunde Rad fahren, aber ich habe auch Zeit - Student ), befriedigt man seinen Trieb schon ganz gut, die nächsten paar Stunden sollten relativ beschwerdefrei sein. Positiver Nebeneffekt: man wird fit und der Gewichtszunahme durch SSRI wird entgegen gewirkt.
Ich fühle mich danach immer sehr befreit, vor allem entspannt - und die Zeit, in der man läuft kann man wunderbar zur Ursachenforschung, Zeitplanung, Selbstgesprächen etc. nutzen. Ersetzt wohl keine Therapie, aber probiert's mal aus! Denkt einfach an den Steinzeitmensch, der Angst vor einem Tiger bekommen hat und dann wegläuft anstatt zu kämpfen.
Vielleicht haben wir 'Angsthasen' auch einfach einen Knacks in unseren Instinkten abbekommen... ist für mich zumindest eine versöhnliche Erklärung.

Liebe Grüße,
run-away-Kai

21.08.2002 20:40 • #9


Hallo Barbara,
habe auch Insidon verschrieben bekommen, landete danach im Krankenhaus mit Herzrasen, Panikattaken, Muskelzittern. Im Krankenhaus haben sie es nicht versstanden wie meine Ärztin es mir überhaupt verschreiben konnte.Es wird meistens bei älteren Menschen eingesetzt.
Nun nehm ich seit zwei Wochen Remergil von denen ich aber sehr müde bin, aber jeder reagiert auch anders auf Medikamente.

Viel Glück
Moni

24.08.2002 09:30 • #10


Hallo Leute! Hat jemand fon euch schon erfahrung mit Insidon gemach? Mein Arzt hat das verschrieben, und auch psichotherapeut hat gesagt das gute medikament ist, macht nicht abhendig und wirkt schnell, hatte aber gelesen wiviele nebenwirkungen gibt und gleich noch ein angst dazu bekam Milena

13.03.2008 15:04 • #11


Hallo Milena,

ich habe einige Wochen/Monate Insidon genommen, auch weil der Arzt mir gesagt hatte, man wird nicht abhängig davon. Es hat mir geholfen. Ich bin sonst sehr vorsichtig und nehme überhaupt keine Medikamente, aber Insidon war gut. Ich habe den Zettel mit den Nebenwirkungen gar nicht erst gelesen, weil ich wußte, sonst bekomme ich noch mehr Angst und nehme Insidon dann gar nicht.
Natürlich soll man alle Medikamente nicht über Jahre hinweg einnehmen, sie sollen einem nur über die "akute schlimme Zeit" hinweghelfen. Wichtig wäre für dich, begleitend zu der Medikamenteneinnahme noch eine Therapie zu machen (machst Du ja, das ist gut). Schau nicht auf die Nebenwirkungen, denn zuerst soll dir ja geholfen werden, die Nebenwirkungen entstehen auch meist nur dann, wenn man das Medikament über Monate bzw. Jahre einnimmt.
Ich drücke dir fest die Daumen, dass es dir bald besser geht.

Liebe Grüße

Birgit

13.03.2008 16:01 • #12


Hallo Birgit. Viellen dank für dein antwort Ich versuche aber trotsdem, vileicht erstmel sehr kleine dose? Schon wieder meine ängste... Ich hatte diazepam genomen und ging mir gut, aber leider macht abhedgich und ich nehne mur in notfall.
Ich wünsche dir auch alles gute und liebe und bis bald Milena

13.03.2008 16:24 • #13


hi ich nehme seit 2 jahren 1 opipramol 50 mg am abend,ist auch der wirkstoff insidon und das beste ist wirklich die nebenwirkungen nicht zu lesen,abhängig macht es übrigens auch nicht

14.03.2008 12:09 • #14


spainwolf
hallo Milena43
klick doch mal rein hier hast du weitere Info

gruss

spainwolf

14.03.2008 19:01 • #15


Jemand mit Insidon schon irgendwelche Erfahrungen gemacht ? Wenn ja, hat es euch geholfen ?

01.12.2008 12:39 • #16


Hab ich 1996 länger genommen ohne jede Wirkung, aber das ist wirklich von Mensch zu Mensch verschieden.
Grüssli
Iris

01.12.2008 12:46 • #17


Hallo,

habe auch schon Insidon bekommen, ca ein halbes Jahr.....aber auch bei mir ohne Wirkung.
Allerdings ist es wirklich von Mensch zu Mensch unterschiedlich, jeder reagiert anders auf Medikamente.

Schattenkind

01.12.2008 13:16 • #18


Habt ihr irgendwelche Nebenwirkungen feststellen können ?

01.12.2008 13:23 • #19


Hallo,
ich habe nur gute Erfahrungen mit Opipramol/Insidon! Es brauch allerdings relativ lange bis es richtig wirkt. Soweit ich mich erinnere, war ich in der ersten Zeit etwas benommen, aber das hat sich nach etwa 1-2 Wochen gelegt.
Wünsche dir viel Glück mit dem Medikament!

01.12.2008 17:02 • #20



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