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Hi,

also ich habe manchmal auch Panikattacken und war vor kurzem in der blöden Situation, dass ich das ganze Wochenende im Musikverein Probe hatte. Ich musste still sitzen, war unter 40 anderen Menschen, ich musste Leistun bringen und war vor allem nicht zu Hause in meinem sicheren Zimmer.

Alles das, was mir Angst macht.

Also habe ich eine Methode angewandt, um die Panikattacken für den Moment in den Griff zu bekommen. (Achtung! Nur für den MOMENT, unterfrückt die Angst nur).

Gaaaaanz tief einatmen, bis nichts mehr rein geht. Dann gaaanz ausatmen, bis nichts mehr geht. Wenn keine Luft mehr in der Lunge ist, in dem Zustand 6-10 Sek. (je nach Gebrauchen) verweilen. Dann wieder tief einatmen usw. und so fort. Und das immer wieder wiederholen, bis die Angst weg ist. Und sofort damit anfangen, wenn die Angst aufkommt. Kann man super unauffällig machen.

Des weiteren kann man auch noch diese Methode anwenden: Mit der Angst reden. BSP: Du kannst mir nichts anhaben. Komm halt von mir aus, ich weiß, dass du schon wieder abhauen wirst. Glaubst du wirklich, dass du mich unterkriegen kannst? Ich bekämpf dich im Moment und du wirst immer kleinlauter und kleinlauter. Bald hab ich dich vertrieben. Und dann kannst du bleiben, wo der Pfeffer wächst usw...
Das hilft. Das macht man natürlich gedanklich. So bescheuert es auch klingt, aber die Angst geht dann wirklich runter. Bei mir war das zumindest


Ich hoffe, ich konnte manchen hier helfen.

Liebe Grüße

Aileen

22.04.2013 19:49 • 29.06.2013 #1


4 Antworten ↓


Also bei mir ist so, dass es mir dann schwindelig wird, wenn ich verstärkt anders atme.

24.04.2013 10:13 • #2



Guter Tipp gegen Panikattacken

x 3


Hallo...


Das mit dem ein und ausatmen probier ich das nächste mal aus wenn ich eine Panikattacke habe, gucken ob es funktioniert! Und das in gedanken mit der angst reden hat mir heute etwas gebracht ich wurde langsam ein bisschen ruhiger und konnte sogar etwas essen!

28.06.2013 21:58 • #3


Das mach ich in der Therapie

28.06.2013 22:55 • #4


Schlaflose
Zitat von pumuckl:
Also bei mir ist so, dass es mir dann schwindelig wird, wenn ich verstärkt anders atme.


Du sollt ja auch nicht verstärkt atmen. Das wäre dann hyperventilieren und dann wird dir schwindelig. Mein Therapeut hat mir das so gezeigt: langsam durch die Nase tief in den Bauch einatmen, dann den Mund wie zum Pusten zusammenziehen und nur durch den Mund ausatmen, so dass die Ausatemzeit 3-4 Mal so lange dauert wie die Einatemzeit.

29.06.2013 07:21 • #5




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Dr. med. Andreas Schöpf