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Guten Morgen,
ein sehr guter Freund von mir leidet seit Jahren an Panikattacken. Die letzten Monate war es relativ ruhig aber jetzt geht es wieder von vorne los. Er geht seit Jahren zur Psychotherapie aber lässt sich einfach nicht helfen. Er arbeitet von vorne bis hinten überhaupt nicht mit und selbst seine Therapeutin ist überfragt. Sie hat ihm oft genug empfohlen mit mir (da ich sein sogenannter Strohhalm bin) zusammen schwierige Situationen anzugehen. Sei es zusammen ins Kino zu gehen, ein paar Stationen mit der Bahn zu fahren usw. Aber all dies ignoriert er komplett. Anfangs hatte ich wirklich Verständnis und hatte es versucht ihn zu unterstützen aber inzwischen bin ich einfach nur sauer, dass er nichts aber auch wirklich nichts versucht, um sein Leben einfacher zu gestalten. Ich weiß einfach nicht mehr weiter und habe Angst, dass unsere Freundschaft und auch sein Leben den Bach runtergeht. Habt ihr Tipps, wie ich mit ihm umgehen kann bzw. wie ich ihn weiter unter die Arme greifen kann? Auch wenn er von niemandem Tipps annimmt, will ich es wenigstens noch mal versuchen.

27.10.2015 09:43 • 27.10.2015 #1


3 Antworten ↓


Icefalki
Nimmt er medis?

27.10.2015 11:05 • #2



Guter Freund hat Panikattacken

x 3


Hatte er mal eine ganze Weile aber da seine Therapeutin nichts davon hält und er sich selber damit unwohl fühlt, haben sie die abgesetzt.

27.10.2015 11:11 • #3


Icefalki
Ich würde da mal ganz krass sagen, dass die Therapeutin nichts taugt. Gibt es leider.

Und als Co- Therpeutin kannst da gar nichts machen, bist viel zu dicht dran.

Er muss es wollen. Und vielleicht schämt er sich einfach nur zu sehr, und will dich da nicht dabei haben. Ist nämlich nicht leicht, sich in seiner ganzen Verletzlichkeit zu zeigen.

Kannst ihm doch mal dieses Forum zeigen. Wer weiß.

Hilfe muss man auch annehmen können. Und eigentlich will er ja was tun. Evtl. ist die Therapie für ihn nichts.

Hier könnte er sich mit Gleichgesinnten austauschen. Fragen stellen und und und.

Machenschaften mal den Vorschlag.

Zu dir, ich finde es sehr schön, dass du dich kümmerst. Aber lass dich dabei nicht runterziehen. Manchem Menschen müssen erst ganz unten liegen, dass sich dann was tut.

Ist einfach so.

27.10.2015 11:18 • #4




Dr. Reinhard Pichler