App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

92

PsychoDad

PsychoDad
Mitglied

Beiträge:
41
Themen:
2
Danke erhalten:
13
Mitglied seit:
Servus an alle. Bin neu hier, gerne könnt ihr mein Profil durchstöbern. Seit etwas über 5 Wochen werde ich von Angst/Panikschüben heimgesucht mit immer mehr
einhergehender Depressiver Verstimmung die ich seitdem nur mit Tavor 1MG bis 2.5MG brechen konnte.

Einstellungsversuche schlugen massiv fehl, 11 Tage Klinik brachte Verschlechterung. Aktuell läuft Mirtazapin Versuch.

Zum Lorazepam hätte ich paar Fragen, Anregungen und Tips, denn davor mache ich mir in die Hose.

Kann gerne meine bisherigen Einnahmen hier darlegen bei Interesse.

29.04.2024 #1


101 Antworten ↓
D

Dom78
Mitglied

Beiträge:
222
Danke erhalten:
207
Mitglied seit:
Ok So wie ich das hier herauslesen, hast du wenig bis gar keine Erfahrung mit Benzodiazepine und\oder Entzug.

Daher: befolge den guten dir gegebenen Rat und gehe es sehr, sehr langsam an.

1. Stabilisierte dich auf einer Dosis, so dass du keine Zwischenentzüge (rebounds) erlebst. Es muss dir Einfach durchgehend gut gehen. Zwischenentzüge trage nur dazubei nicht zu ruhe zu kommen, reizen das ZNS aus und machen aus meiner Sicht ein (vernünftiges) Entzug fast unmöglich. Die Dosis die du augenscheinlich „sparst“ nimmst du früher oder später doppelt.
2. Sammeln dann erstmal Kraft, Zuversicht und Mut. Das kann gut zwei bis drei Wochen gehen. Und plus nicht denken, wenn‘s dir nach 3-4 Tage besser geht, kannst du jetzt weiter reduzieren. Und auch sehr wichtig: in diese Zeit LEBEN und nicht andauernd mit den Entzug beschäftigen. Vieles ist im Entzug Kopfsache. Abstand halten ist die halbe Mitte.
3. Gehe maximal 0,25 mg runter und beobachte deine Symptome und wie lange es dauert bist du dich stabilisiert (und überlege dann wann es bei DIR! Sinn machen würde, weiter zu reduzieren). ABER IMMER mindestens zwei Wochen (eher drei) Abstand zur nächste Reduktion halten. Wenn nötig auch länger.
4. Unterlassen solltest du: verschiedene Dosierungen oder unregelmäßige Einnahmen. Bring nichts ausser unnötige zusätzliche Probleme und Leid.

Mmn. gibt es unterschiedliche Wege daraus zu kommen, aber auch mMn. das ist einer der sichersten und wenig(er) schmerzhaften.
Alles anderes ist (sofern man nicht weiß was man tut) ist eher Problematisch und führt (in den meisten Fällen) zum Misserfolg.

03.04.2024 00:57 • x 2 #28


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Frage zum Lorazepam Entzug, Dauer der Einnahme etc

x 3


H

hman20
Mitglied

Beiträge:
94
Themen:
1
Danke erhalten:
25
Mitglied seit:
Ich habe einen ambulanten Benzoentzug hinter mir und möchte hier mal Klarheit schaffen. Ich bin durch Schlafstörungen und Ängste in diese Spirale mit Benzos rengerutscht. Angefangen hatte ich bedingt starker Schlafprobleme mit Zopiclon. Das war im Juli letzten Jahres. Da ich arbeiten wollte und 5 mal die Woche Fitness mache bin ich nicht mehr runtergekommen. Anfangs konnte ich damit gut 5 Stunden durchschlafen. Nach ca. 3 Wochen ging die Toleranz los. Die Schlafenzeit verkürzte sich drastisch. Bis Zopiclon nicht mehr half. Zudem bekam ich starke innere Unruhe und war agitiert auch wegen der Angst einer Abhängigkeit.Ich bekam Panik und ging in eine Klinik. Die stopften mich mit Neuroleptika und Antidepressiva voll. Es half nicht. Ich musste Zopiclon mit Neuroleptika kombinieren um Schlaf zu finden. Auch hier ging das ganze nur temporär gut. Toleranz trat wieder ein. Außerdem wollte ich keine Neuroleptika nehmen wegen Gewichtszunahme und motorischen Störungen.
Ich versuchte einen kalten Entzug von Zopiclon in der Entzugsklinik. Damit scheiterte ich gnadenlos. War fast 5 Tage durchgehend wach und völlig panisch. Ich entließ mich aus der Klinik und nahm Tavor und Zopiclon um mich zu stabilisieren. Immer mit der Angst einer Abhängigkeit und den schlimmen Folgen eines Entzugs. Ich googlete mich Wahnsinnig zum Benzoentzug. Lass in Foren über die schlimmen Folgen und das Leiden bei einem Entzug. Schlimmer als Dro. und und und. Also wieder in die Klinik und mit Diazepam abdosiert. In einer Woche auf 0 und wieder kein Schlaf, Panik nie wieder schlafen zu können. Nach 3 Tagen ohne Schlaf wieder Zopiclon genommen und mit Neuroleptika kombiniert. Zu Hause dann wieder das Problem der Toleranz und der Frage wie komme ich los davon... also wieder Klinik. Versuche mit Pregabalin und Antidepressiva scheiterten. Zopiclon konnte nicht abgesetzt werden und noch schlimmer es reichte nichtmal mehr um überhaupt einzuschlafen. Also wurde ich auf Rivotril umgestellt. 1 mg Rivotril jeden Abend für 4 Wochen. Das half mehr oder weniger beim schlafen. Ging dann auf 0.75 runter und wollte das unbedingt während der Klinik loswerden. Die wollten das aber nicht und sagten ich solle das 6 Monate nehmen. Ich wurde also mit Rivotril entlassen. Ohne Unterstützung und einem Plan wie es weitergeht. Ich war abhängig mit der Angst vor dem anstehenden Entzug...Einem Benzoentzug viel schlimmer als Zopiclon...Nicht machbar bzw. Nur unter starken Leiden... muss ich wieder in eine Entzugsklinik mit Dro. und Alkohlabhängigen in einem 3er Zimmer obwohl ich nicht schlafen kann ?
Ich hatte pure Angst vor dem Entzug. Ambulante Ärzte und Psychater wollten mir da nicht helfen. Inzwischen hatte ich 3 Monate Rivotril genommen...durchgehend mit Toleranze ntwicklung und kaum Schlaf.
Jeder Tag fühlte sich verloren an ein weiterer Schritt in die Abhängigkeit. Ich hielt das nicht aus und dosierte selbst ab.
Mit Tabletten und Tropfen. Jede Woche musste ich runter. Immer zum Wochenende musste die Dosisreduziert werden so mein Plan. Ich konnte mit den Tabletten und Tropfen 0.05 mg Schritte machen. Ich zog das durch jeden Tag mit der Angst vor einem Krampfanfall, Panikattacken, und und und.

Ich bin seit 5 Tagen auf 0 und es ist nichts davon eingetreten. Es ging mir während das Entzugs nicht schlechter als Benzos. Ich habe jeden Tag Sport gemacht. Schlafprobleme waren weiter da aber wurden besser.

Jeder kann einen Benzoentzug schaffen. BENZOS sind nicht für den Langzeitkonsum geeignet und werden vom Problemlöser schnell zum neuen Problem. Die Toleranz kommt.und damit auch die Abwärtsspirale. Darum rate ich jedem einen Entzug zu Hause zu wagen. Es ist machbar auch wenn man noch nicht stabil ist.

04.04.2024 10:49 • x 1 #35


Zum Beitrag im Thema ↓


P
Hi PsychoDad,
willkommen hier im Forum. Mein Hauptrat: mach dich nicht verrückt wegen dem Lorazepam (Tavor). Es ist bei jedem anders und du wirst eine Vorgeschichte haben, die auch eine Rolle spielt. Arbeite am besten eng mit dem Arzt/Ärztin, der dir das Lorazepam verschreibt, zusammen. Es geht jetzt erstmal darum, dass du Entlastung erfährst und von da aus - Schritt für Schritt - deine seelischen „Baustellen“ aufsuchst und neue Stabilität gewinnst. Der Klinikaufenthalt hat dir nicht geholfen. Also geht es weiter. Es gibt viele Optionen. Nichts tun, das ist keine Option. Du selbst weißt am besten, was dir gut tut und welches deine Richtung ist.
LG

x 3 #2


PsychoDad
Danke für deine Antwort, da ich eben seit 5 Wochen bereits Lorazepam nehme, ist meine Angst vor einer Abhängigkeit riesig, mein HA sieht das entspannter, dasacht mich verrückt !
Das Mirtazapin als Schmelztablette soll wohl Recht schnell wirken, und somit auch automatisch der Bedarf an Lorazepam, es wurde auch automatisch aufwiegen, das wenn ich mich gut bis besser fühle ich garnicht mehr dran würde eine zu nehmen und der Spuk würde sich von alleine erledigen, die Ruhe habe ich leider nicht !

#3


P
Zitat von PsychoDad:
Danke für deine Antwort, da ich eben seit 5 Wochen bereits Lorazepam nehme, ist meine Angst vor einer Abhängigkeit riesig, mein HA sieht das entspannter, dasacht mich verrückt ! Das Mirtazapin als Schmelztablette soll wohl Recht schnell wirken, und somit auch automatisch der Bedarf an Lorazepam, es wurde auch ...

Mach dich wirklich nicht verrückt. Du bist ein großer, starker Mann, ein schwerer Mann, du bist nicht gleich abhängig und so weiter. Du bist auch kein Kieselstein, wenn es dir zur Zeit auch so vorkommt. Aber wie gesagt: da gibt es eine Vorgeschichte und du musst dich jetzt wirklich um dich kümmern, nur die Tabletten zu nehmen, reicht nicht aus, damit der Spuk aufhört. Ws geht darum, dass du gutes für dich tust. Gutes.

x 1 #4


Sonnenzauber
@PsychoDad langfristig macht Tavor abhängig. Ungefähr nach 2-3 Wochen. Und die Dosis reicht irgendwann nicht mehr und muss gesteigert werden. Mir steht selbst bald ein Entzug bevor.

x 3 #5


E
Tavor ist und bleibt ein "Notfallmedikament".
Und auch wenn es nicht gerne gelesen wird Tavor macht abhängig.
Das ist einfach Fakt.

x 2 #6


Sonnenzauber
@PiriPiri ja das braucht man sich nicht schön reden es löst auch keine Probleme. In der Psychiatrie werfen sie einem das quasi hinterher.

x 2 #7


E
Zitat von Britta35:
ja das braucht man sich nicht schön reden es löst auch keine Probleme.

Es löst Probleme für den Moment,aber nicht auf Dauer.

x 1 #8


PsychoDad
Ich mach parallel eine Verhaltenstherapie, ist eben aufgrund der frische der Erkrankung noch am Anfang und musste zweimal, wegen Klinikaufenthalt und Erkrankung verschoben werden.
Ich weiß einfach nicht wie ich mit dem Lorazepam verfahren soll, einfach nicht mehr nehmen ? Jetzt beginnend auszuschleichen ? Aber welches Schema ? Zumal ich Angst habe das obwohl ich Mirtazapin einschleiche es zu den Reboundfenstern kommt !
Das hätte ich glaube ich schonmal am Ende der längeren Pausen der Gaben, da war mir den ganzen Tag kalt.

#9


PsychoDad
26.01 bis 08.02.24 = 14 Tage.
1MG bis 2MG täglich.

09.02. bis 11.02.24 = 3 Tage.
1MG täglich.

1 Block Zusammenhängend 17 Tage !

12.02 bis 15.02 keine Gabe = 4 Tage

Einzelgaben:
16.02 1MG
18.02 2MG
20.02 1MG
21.02 0.5MG

22.02 bis 24.02 = keine Gabe = 3 Tage

25.02 1MG
26.02 1MG
27.02 1,5MG
28.02. 1MG
29.02. 1MG
01.03. 1MG
02.03. 2.5MG

26.01 bis 01.03 5 Wochen gesamt !

#10


PsychoDad
In der letzten Nachricht seht ihr wie ich es bisher eingenommen habe, einschließlich gestern !

Nun mal frei raus, einfach weglassen, ausschleichen oder wie ?

Was denkt ihr ?

Bereits danke im voraus !

#11


Schlaflose
Zitat von Britta35:
langfristig macht Tavor abhängig. Ungefähr nach 2-3 Wochen. Und die Dosis reicht irgendwann nicht mehr und muss gesteigert werden. Mir steht selbst bald ein Entzug bevor.

Es muss sich nicht in jedem Fall eine Toleranz entwickeln und eine immere höhere Dosis erfordern. Es sind im Forum eine Reihe von Usern, die seit Jahren bei 1mg sind und immer noch Wirkung haben. Das nennt sich Low-Dose Abhängigkeit.

x 1 #12


Islandfan
Ich nehme seit dem letzten Frühjahr täglich 0,5 mg und musste es nie steigern. Das gibt es auch. Jeder reagiert auch unterschiedlich, es gibt Leute,die können es gut absetzen und Leute,die haben Größe Probleme.
Ich konnte vor vielen Jahren selbst 1 mg nach einigen Wochen schnell und problemlos absetzen.

#13


Icefalki
Zitat von PsychoDad:
In der letzten Nachricht seht ihr wie ich es bisher eingenommen habe, einschließlich gestern !


Das Doofe bei den ganzen Pillen in der Psychiatrie ist auch die psychische Abhängigkeit. Man muss auch nicht drüber diskutieren, was nun gut oder schlecht ist.

Nur ganz wichtig erscheint mir, dass man weiss, was man tut und entscheidet, mit welchem Problem man sich beschäftigen muss.

Angst, Depri und all der ganze Mist ist definitiv grässlich, und Benzos sind da eine wirksame Hilfe.

Und bei allem macht dann die Dosis das Gift. Ich selbst habe aus diesen Gründen nie ein Benzo genommen, da ich bei mir wusste, wenn das wirkt, dann will ich das immer haben.

Gut, ein Antidepressiva hat mich dann gerettet.

Sprech doch mit dem Arzt, und setze das Benzo wirklich nur im allerschlimmsten Falle ein. Und jetzt reden wir darüber, was Allerschlimm ist. Und genau hier liegt dann das Problem.

Nochmals, diese ganzen psychischen Probleme sind echt die Hölle. Aber deswegen anschliessend abhängig zu sein, ist auch doof.

Was nebenher noch zu tun wäre: Lass dich bitte vom Hausarzt durchchecken, Schilddrüse und Blut.

Und als Selbstzahler lässt du Vitamin D und B abnehmen. Kannst mit dem Arzt auch noch reden, was er empfiehlt, wenn einem der Stress Vitamine und Co entzieht.

Da ich das selbst erlebt habe, kann ich hier nur weitergeben, dass auch dieser Bereich optimiert werden muss.

#14


PsychoDad
Danke für deine Antwort.

Ich habe Hashimoto, T3 und T4 sind aber seit Jahren Top, werden regelmäßig kontrolliert !

D3 Spiegel wird gerade aufgebaut, das dauert ja auch ein wenig !

#15


P
Noch mal: arbeite da mit deinem Arzt eng zusammen, das ist der kompetente Partner für dich bezüglich Medikamente und Lorazepam. Nicht wir hier im Forum. Die Hauptsache ist, dass es dir einigermaßen gut geht. Du brauchst bezüglich des Lorazepam keine besondere Angst zu haben. Die Abhängigkeitsthematik wird teilweise übertrieben, teilweise untertrieben, es wird international diskutiert und es gibt viele Gründe für die jeweiligen Einschätzungen und Beurteilungen, auch monetäre Gründe sind da im Spiel.

#16


A
abrupt weglassen ist eine schlechte Idee. Lass Dir vom Arzt einen Ausdosierungsplan schreiben und natürlich auch kleinere Tabletten verschreiben, falls deine nicht teilbar sind.

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

PsychoDad
Servus an alle.
Für diejenigen die mitgelesen oder geantwortet haben, war gestern bei meiner Psychiaterin, sie war drei Wochen im Urlaub und gestern erstmalig wieder in der Praxis, wir schleichen es über 2 Wochen aus, diese Woche bis einschließlich Sonntag 1MG täglich, darauf die Woche bis einschließlich Sonntag den 17.02 dann 0.5MG täglich, das müsste gut klappen meinte sie !

Drückt mir die Daumen wer mag !

Danke an alle die geantwortet haben !

x 2 #18


PsychoDad
Hallo an alle.
Mal ein kleines Update, was das Lorazepam angeht.
Ich befinde mich nun seit dem 12.03 in der Absetzphase, von 1MG pro Tag/ wöchentlich in 0.25er Schritten runter bis auf 0.
Seit knapp einer Woche bin ich bei 0.25MG täglich und ich habe seit dem 0.5er Schritt Absetzsymptome.
Phasenweise am Tag Unruhe/Angst und das Gefühl im Kopf Banane zu sein, Konzentration fällt mir schwer, Kopfschmerzen.
Das für mich schlimmste ist allerdings das seit knapp 2 Wochen ständig ein Lied in meinem Unterbewusstsein dudelt, immer verschiedene den Tag über.
Das macht mich komplett kaputt und ich habe Angst vor eine Schizophrenie oder Psychose.
Vielleicht hat da ja jemand Erfahrung mit, auch im Bezug auf die Absetzsymptome !
Würde mich sehr über Nachrichten freuen !

#19


A
Lass Dir mit dem nächsten Schritt einfach mehr Zeit. Eine Psychose habe ich nicht bekommen. Absetzerscheinungen klar. Albträume, Schmerzen etc. aber ich wusste ja, warum und dann kann man das leichter verkraften.
Mach langsam und warte bis Du bereit bist für den nächsten Schritt. halbiere die 0,25er falls möglich. Dann ist es entspannter. Zuletzt auseinanderziehen. Jeden 2, Tag, jeden 3. und bei jedem 4. Tag bist du durch.

x 2 #20


A


x 4


Pfeil rechts




Dr. med. Andreas Schöpf
App im Playstore