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Zitat von sophie82:
Muskelschmerzen nicht direkt, das war wie wenn ich mich überall mit Franzbranntwein eingerieben hätte. Genau so hat sich das angefühlt.
Vielen Dank für Deine schnelle Antwort.
Hm, Franzbranntwein-Schmerz? Ja, so hat es sich anfangs wohl angefühlt. Ich musste in den letzten Monaten sehr vieles durchstehen, hab mich also nicht so sehr auf mich selbst konzentriert aber genauso würde ich die Schmerzen auch beschreiben. Danach konnte ich mich kaum mehr umziehen: sobald ich die Arme anheben wollte, fingen die Schmerzen an und ich habe sie dann also zum "ersten Mal" beachten und somit auch der Ursache auf den Grund gehen müssen. Zunächst war ich auf 5 mg, dann auf 10 und schlussendlich auf 20 mg. Seit Auftreten der starken Schmerzschübe in den Schultergelenken wurde stetig herunterdosiert, um herauszufinden, ob es am Escitalopram liegt.
Ich muss aber dazu sagen, dass es in meinem Fall zunächst Tropfen waren - und ich meine, seit dem ich die Escitalopram-Tabletten einnahm, fingen die Schmerzen an.
Ich litt in der Vergangenheit unter Schwindel aber ansonsten war Escitalopram für mich sehr gut verträglich. Ich denke, dass es immer auf dich selbst und Deinen Körper ankommt, und wie gut du mit ggf. auftretenden Nebenwirkungen zurecht kommst.
Für mich war der Schwindel zwar nicht besonders schön aber doch akzeptabel. Allerdings kann ich jetzt nicht sagen, dass mich Escitalopram jetzt in irgendeiner Weise "verändert" hätte. Da ich in der Vergangenheit mit mehreren Todesfällen zurecht kommen musste, habe ich hier lediglich gemerkt, dass ich nicht mehr so häufig weinen musste und das Gefühl hatte, "nach vorne" blicken zu können, was ich vorher nicht so empfunden habe.
Ich bin nun auf 5 mg, frage mich allerdings schon, was 5 mg noch bewirken können. Die starken Schulterschmerzen kommen in Schüben und sind deutlich schwächer aber immer noch vorhanden, anscheinend doch keine Nebenwirkung (?) Ich nehme jedoch zusätzlich noch Pregabalin als Schmerzmittel. Vielleicht vertragen die beiden Medikamente sich einfach nicht. Hierzu evtl. noch ein Tipp am Rande - falls erlaubt -: Vielleicht wäre das Buch "Die Wahrheit über weibliche Depression" etwas für Dich.
13.02.2019 12:39 •
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