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201714.07




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Hey, ich habe seit ein paar Jahren nun keine AD mehr genommen, obwohl ich sagen muss das es mir einfach nie gut ging in dieser Zeit...
Habe jahrelang Escitalopram genommen und in dieser Zeit war auch alles ok.
Was ich hatte war gelegentlich eine Auramigräne, die ich seit dem Absetzen nicht mehr habe.
Nun habe ich es vor ca. 2 Monaten nochmal versucht... habe 10mg genommen und danach für 24 Std. die dollsten Kopfschmerzen gehabt.
Habe danach dann keine mehr genommen.

Nun frage ich mich ob ich lieber mit 5mg hätte starten sollen und was ist bezüglich der Auramigräne? Die kommt sicher auch wieder bei erneuter Einnahme.
Und, was vielleicht nicht ganz soooo dramatisch ist, aber auf Dauer schon belastend, das ich nicht mehr in der Lage war einen Orga. zu bekommen solange ich die Tabletten genommen habe.... also, es kam schonmal vor, aber das kann ich an 10 Fingern abzählen in den ganzen Jahren.
Ich möchte natürlich das es mir endlich wieder besser geht, denn diese Panikattacken täglich und von morgens bis abends diese ganzen Symptome sind der reinste Terror.
Habe regelrecht Angst vor den Tabletten bekommen.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

Ärzte und Therapeuten sagen das ich es versuchen soll, denn ich möchte kein anderes Medi haben, weil ich ja weiss das das Escitalopram eigentlich super geholfen hat.
Nur diese Auramigräne steht ja auch in Verbindung mit einem Schlaganfallrisiko und man muss aufpassen was andere Medikamente betrifft und darf nicht einfach alles nehmen aufgrund der ganzen Wechselwirkungen.
Bin ratlos.

Auf das Thema antworten


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Schwarzwald
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  14.07.2017 10:25  
Zitat:
habe 10mg genommen und danach für 24 Std. die dollsten Kopfschmerzen gehabt.


Du hast ohne einschleichen, einfach so, 10mg genommen?
Da wunderst du dich, daß du Kopfschmerzen hattest?

Escitalopram sollte über mehrere Wochen langsam 2,5 - 5 - 7,5 - 10 eingeschlichen werden, und auch da gibts Symptome.



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  14.07.2017 23:07  
LakeSonne1 hat geschrieben:
Escitalopram sollte über mehrere Wochen langsam 2,5 - 5 - 7,5 - 10 eingeschlichen werden, und auch da gibts Symptome.

Wer sagt das? Bei dem Schema dauert es entsprechend lange bis sich eine Wirkung entfalten kann, weil die therapeutisch wirksame Dosis im Bereich von 10 bis 20 mg liegt. D.h. wenn man bspw. erst nach 4 Wochen die 10 mg erreicht, dann braucht man vor 5 bis 6 Wochen nicht mit einer großartigen Verbesserung rechnen. Ich habe Escitalopram auch mit Tropfen aufdosiert und meine Psychiaterin hat mir geraten innerhalb von 1 bis 2 Wochen auf 10 mg zu kommen, um möglichst schnell die positive Wirkung des Medikamentes zu spüren zu bekommen. Natürlich gab es auch Nebenwirkungen, aber es war aushaltbar und ging vorüber.



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Schwarzwald
119
  15.07.2017 00:19  
Zitat:
Wer sagt das?

Mein Arzt. Kann man aber bestimmt auch wendiger defensiv hochdosieren. Aber eingeschlichen werden muss es, und darauf wollte ich hinweisen.
Einfach mal so, sich ein sehr potentes Psychopharma in den Hals werfen, ist wenig zielführend.



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  15.07.2017 08:47  
..ich denke nicht, dass es dabei eine faustregel gibt. ich nehme zum beispiel immer gleich 10mg beim einschleichen und habe keine schlimmen nebenwirkungen. da du offenbar etwas empfindlicher reagierst, würde ich 7 tage 5mg nehmen und danach es mit 10mg probieren.





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  09.08.2017 09:52  
Dankeschön, bisher habe ich keinen neuen Versuch gestartet, auch wenn ich mich total quäle mit den ganzen Symptomen.....


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