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Peter62
Hallo, ich benötige wegen Depression und Angststöhrung Duloxetin und Mirtazapin.

Ich habe vor etwa 1,5 Jahren mit 60mg und 15 mg begonnen. Das half mir ganz gut. Die Probleme waren jedoch nicht weg.
Seit diesem Jahr sind die Probleme wieder schlimmer.

Ich bin aktuell in der Klinik und werde neu eingestellt. Doluxetin auf 120 und jetzt Mirtazapin auf 22,5 eventuell noch 30 mg.
Es geht mir langsam besser, aber es ist erschreckend immer höhere Dosis zu benötigen. Ich hatte gehofft ich könne reduzieren, das ging leider nicht gut.


Hat jemand Erfahrung mit den Medikamenten? Insbesondere die Einnahme von beiden. Fluoxetine nehme ich früh und Mittag. Martazapin abends damit ich besser schlafe.
Danke und viele Grüße

29.03.2024 14:51 • 14.04.2024 #1


9 Antworten ↓


T
@Peter62 Hi Peter ️ ich glaube ich hatte dir unter einem anderen Beitrag schon geschrieben. Habe selbst 120 mg Duloxetin 7 Jahre genommen und abends 15 mg Mirtazapin aber nicht zeitgleich. Machen aber viele.
Duloxetin 120 ist die höchstdosis die mir aber auch am besten geholfen hat. Ich hab sie nach 7 Jahren problemlos ausschleichen können. Genauso wie Mirtazapin.

29.03.2024 15:56 • #2


A


Einnahme von Duloxetin und Mirtazapin

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Peter62
Hallo Tina, vielen Dank!
Ja du hast mir in meiner Duloxetin Frage schon viel geholfen. Ich wusste nicht, dass du auch schon mal Mirtapazin genommen hast. Vielen Dank

29.03.2024 16:11 • #3


T
@Peter62 ja das hab ich auch erst 7,5 dann 15 dann sollte ich erhöhen auf 30 habe aber nur 2-3 Tage auf 22,5 erhöht, weil ich von den 22,5 dann überhaupt nicht mehr schlafen konnte

29.03.2024 16:15 • #4


Peter62
Hallo, ja so soll ich das auch machen. Die 22,5 scheinen etwas besser für den Schlaf zu sein. Ende der Woche soll ich dann auf 30 erhöhen. Neue Nebenwirkungen merke ich bisher nicht. Ich wünsche euch schöne Ostertage!

31.03.2024 10:47 • x 1 #5


T
@Peter62 das freut mich das du keine neuen Nebenwirkungen merkst. Ich drücke dir die Daumen
Wünsche dir auch schöne Ostern

31.03.2024 10:51 • #6


Peter62
Hallo, ich habe jetzt die ersten Tsge mit der zieldosis 30mg für Mirtapazin und 120mg Duloxetin. Meine Angst und der Antrieb sind besser. Die Nebenwirkungen gleichbleibend bis etwas besser. Allerdings fühle ich weniger Emotionen. Was ja auch gut sein kann. Ich mach mir trotzdemsorgen ob immer mehr Chemie auf Dauer gut ist. Wenn ich die Einnahme mal verspätet nehme geht es mir gleich schlechter und ich möchte nur meine Ruhe. Wir sind eure Erfahrungen?
Anke und alles Gute

08.04.2024 13:10 • x 1 #7


KenTucky
Zitat von Peter62:
Es geht mir langsam besser, aber es ist erschreckend immer höhere Dosis zu benötigen.

Bei Psychopharmaka-Medikamenten machen sich die Patienten oftmals solche Gedanken.
Es ist irgendwie noch immer so ein bisschen mit einem Makel behaftet, vielleicht auch mit Schwäche...solche Medis zu benötigen.
Frage: Würdest du dir bei einem Herzmedikament, bei Diabetes, der Schilddrüse oder einem Schmerzmittel auch solche Gedanken machen?

Deine Medis greifen ja in den Gehirnstoffwechsel ein (genaueres kannst du googlen)....es ist eben auch oftmals so, dass bei psychischen Problemen auch Unstimmigkeiten bei den Gehirnfunktionen vorliegen. Mal so ganz einfach ausgedrückt.

Google
Der Wirkung der Antidepressiva beruht darauf, dass sie unter anderem den Stoffwechsel der körpereigenen Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin (Botenstoffe, die wichtig sind bei der Übertragung von Nervenimpulsen) im Gehirn, der bei Depression gestört zu sein scheint, wieder ausgleichen.

Hier kannst du mehr lesen:
https://www.neurologen-und-psychiater-i...usgleichen.

Nimm es einfach an, dass es so ist, wie es ist und freue Dich, dass man Dir helfen kann.

08.04.2024 14:03 • #8


T
@Peter62 ich kenne das wie gesagt wenn ich sie mal vergessen hab, dann ging’s mir auch komisch, so ein Kopfdruck und bisschen wie auf Entzug nach einem Tag schon ‍️
Ich hab sie ja 7 Jahre genommen also das Duloxetin und dann abgesetzt weil ich dachte bin stabil und muss net unnötige Medikamente schlucken, hätte ich es gewusst hätte ich sie die lieber bis ans Lebensende genommen

08.04.2024 20:35 • #9


Peter62
Vielen Dank für eure Rückmeldungen.
Das hilft mir sehr die Medikamente zu akzeptieren. Dass mein Körper bzw. Gehirn die Wirkstoffe brauchen könnte, war mir so gar nicht bewusst oder ich hab’s verdrängt. Der Psychiater hatte es mir so dient nicht gesagt. Jetzt aber auf Nachfrage bestätigt dass es so sein kann und ich Medikamente dauerhaft benötigen kann. Ich fühle mich mit der höheren Dosis jedenfalls besser und aktiver. Wenngleich nicht so wie vor 5 jahren als ich viel mehr Aktivität und Freude empfunden habe. Es ist jetzt fast schon so, dass ich die Tablett gerne nehme weil ich mich abgesehen von einigen Nebenwirkungen die Stunden danach deutlich besser fühle. Das lesen strengt mehr an und ich bekomme eine neue brillenstärke. Zudem wurde Schwerhörigkeit festgestellt und ich bekomme Hörgeräte. Ob das jetzt mit den Nebenwirkungen oder alter zusammenhängt weiß ich nicht. Aber ändern kann ich es eh nicht.
Danke und alles Gute

14.04.2024 10:32 • #10


A


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Dr. med. Andreas Schöpf