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ich nehme seit ca 4 jahren citalopran 40mg.mir kommt es mittlerweile vor wie ein placebo.darum habe ich wieder mit mirtazapin begonnen.15mg reichen nicht,darum nun 30mg.es tut sich noch immer keine besserung auf.angst,panik,innere unruhe,brennen in der brust.einfach furchtbar.
kann es echt sein das citalopran keine wirkung mehr hat?

Welche medis gibt es denn noch um den alltag zu überstehen und wieder ohne angst und panik den alltag zu meistern?

23.10.2014 07:53 • 21.11.2014 #1


17 Antworten ↓


novemberrain
Hallo annastasia,

verstehe ich das richtig, Du nimmst derzeit 40 mg Citalopram plus 30 mg Mirtazapin und hast trotzdem Angstsymptome?

23.10.2014 09:43 • #2



Citalopran wirkt nicht mehr

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ja so ist es.40mg citalopram und nun 30mg mirtazapin abends.15mg waren nicht mehr ausreichend.eine zeitlang habe ich nur citalopran genommen und das mirtazapin in 2 versuchen erfolgreich ausgeschlichen......darum auch die vermutung das citalopran nicht mehr wirkt.hauptproblem bei mir ist starke innere unruhe mit körperlichen symptomen.

also nicht die klassische panikattacke.sondern einfach immer angst ich hoffe nun das die erhöhung bald wirkt und ich endlich wieder zur ruhe komme.durch die angst klopft nun schon die depression an.auch das noch!darum reagiere ich schnell und will nicht aus meinem leben gerissen werden.keiner würde das von mir denken das es mir so schlecht geht....hab alles im griff und beruflich sehr erfolgreich.

schon verrückt oder.wem geht es ähnlich das citaopran nicht mehr wirkt? kann das echt sein?

24.10.2014 21:45 • #3


Valmont
Bei mir wirkt Citalopram auch nicht mehr. Ich habe es mehrere Jahre genommen (davor Cipralex, das aber von der Kasse nicht mehr bezahlt wurde) und die Wirkung wurde immer schwächer, obwohl ich es ständig erhöht habe. Jetzt versuche ich es abzusetzen und bin derzeit bei 5 mg.
Irgendwo hab ich gelesen das der Körper sich an Citalopram gewöhnt und deswegen die Wirkung nachlässt; da nützt dann auch kein erhöhen mehr.
Ich versuche mir im Moment mit Opipramol zu helfen, was aber auch nicht so wirklich gut klappt.

25.10.2014 11:25 • #4


Hallo... ich habe auch citalopram genommen und es hat nach einiger Zeit nicht mehr geholfen. Nehme jetzt morgens 15 und abends 30mg mirtazepin. Leider wirkt es auch noch nicht wirklich.

26.10.2014 22:01 • #5


die Erhöhung auf 30mg Mirtazapin hilft auch nicht .Ich bin verzweifelt ohne Ende.Ich habe ständig diese innere Unruhe und das Brennen auf der Brust bis hin zur Panik ohne Auslöser.Wann hört das denn alles mal auf? Welches Medikament kann mir denn helfen?
Ich habe Termine bei denen es niemand merken darf.Was kann ich tun?

13.11.2014 08:33 • #6


Guten Morgen,
ich hatte auch diese innere Unruhe und diese Muskelzuckungen. War dann bei meinem Hausarzt. Er meinte, es könnten Nebenwirkungen sein und ich habe die Mirtazapin morgens 15 und abends 15 reduziert.
Seitdem geht es mir besser. Aber noch nicht wirklich richtig gut. Ich werde in der nächsten zeit morgens dann cialtalopram nehmen und abends mirtazapin.
Vielleicht sprichst du mit deinem Arzt noch einmal darüber, ob er nicht eine andere Medikation für dich hat.
Liebe grüße

13.11.2014 08:44 • #7


eben wegen der inneren Unruhe habe ich wieder mit Mirtazapin angefangen.und Mirtazapin könnte ich nicht morgens nehmen.davon werde ich müde aber nicht angstfrei

13.11.2014 08:51 • #8


Ach so..dann habe ich es falsch verstanden. Ich hatte diese innere Unruhe von dem mirtazapin.
Wie lange nimmst du es denn schon?

13.11.2014 08:53 • #9


Zitat von annastasia:
ich nehme seit ca 4 jahren citalopran 40mg.mir kommt es mittlerweile vor wie ein placebo.darum habe ich wieder mit mirtazapin begonnen.15mg reichen nicht,darum nun 30mg.es tut sich noch immer keine besserung auf.angst,panik,innere unruhe,brennen in der brust.einfach furchtbar.
kann es echt sein das citalopran keine wirkung mehr hat?

Welche medis gibt es denn noch um den alltag zu überstehen und wieder ohne angst und panik den alltag zu meistern?


Guten morgen.
Ja das ist möglich ich nahme 5 jahre citalophram.
Und eines tages wirkte es null mehr.
Kam mir genauso vor wie placebo und panikattacken.
Unruhe und das ganze.
Bin dann auf ssrni umgestiegen.


LG

13.11.2014 09:04 • #10


Dennes wie heisst das medi das du nun nimmst.ich habe exakt die gleichen symptome wie vor citalopram.doch wundert es mich das mirtazapin nicht wirkt,ausser das ich schlafen kann wie ein stein.
meine erkrankung beginnt mir mein leben kaputt zu machen.ich brauche meinen job.im moment halte ich mich mit benzo über wasser.ich weiß ist keine gute lösung,doch was soll ich tun.auch habe ich schiss ein anderes medi zu testen und wie ein zombie durch die welt zu gehen.es darf nunmal niemand merken

13.11.2014 10:14 • #11


Zitat von annastasia:
Dennes wie heisst das medi das du nun nimmst.ich habe exakt die gleichen symptome wie vor citalopram.doch wundert es mich das mirtazapin nicht wirkt,ausser das ich schlafen kann wie ein stein.
meine erkrankung beginnt mir mein leben kaputt zu machen.ich brauche meinen job.im moment halte ich mich mit benzo über wasser.ich weiß ist keine gute lösung,doch was soll ich tun.auch habe ich schiss ein anderes medi zu testen und wie ein zombie durch die welt zu gehen.es darf nunmal niemand merken



Habe danach cymbalta genommen.
Aber nun bin ich medi frei.
Hast du denn eine Angstörung.
Was hast du da genau.


Lg

13.11.2014 10:32 • #12


ja ich habe eine angststörung.schon seit 30 jahren.allerdings nicht immer mit medikamenten.ich glaube es ist eine generallisierte angsstörung.mal besser mal schlechter.momentan eben sehr schlecht.ich sass neulich in einem vortrag und hab voll die panik bekommen.es war die hölle.

rausgehen konnte ich aber auch nicht .ich hatte ein benzo in der tasche und habe das dann heimlich genommen und die wirkung herbeigesehnt.nun ist es so das es immer öfters wieder passiert.sogar zuhause verspüre ich symptome.es ist so eine latente angst die immer kurz vor einer attacke steht

meine alltäglichen termine will und muss ich ja trotzdem wahrnehmen.ich habe nun einen termin vereinbart.allerdings ist erst was im dezember frei.ist ne verdammt lange zeit

ohne medis klarkommen das wäre na klar ein traum-wie hast du es geschafft?

13.11.2014 13:55 • #13


Pienimusta
Was machst du denn sonst gegen deine Angst außer Medikamente zu nehmen? Ich frage deswegen, weil die Medikamente ja das Grundproblem nicht lösen, sondern es nur unterdrücken, und dann offensichtlich irgendwann gar nicht mehr wirken. Und bei Beruhigungsmitteln tritt ja auch mit der Zeit eine Gewöhnung ein, so dass du immer mehr davon nehmen müsstest, inklusive körperlicher Abhängigkeit. Weißt du ja sicher... Nur darum frag ich halt, ob du schon jemals etwas anderes versucht hast?

Ich selber nehme übrigens auch keine Medikamente aus den oben genannten Gründen. Keine Lust, meine Symptome zu betäuben, sondern wenn, dann lieber das Übel bei der Wurzel packen. Und das sind ja nicht die Ängste an sich, denn die sind ja ungefährlich, sondern die Einstellung dazu, die es so unerträglich macht.

Zitat von annastasia:
ich sass neulich in einem vortrag und hab voll die panik bekommen.es war die hölle.

rausgehen konnte ich aber auch nicht .ich hatte ein benzo in der tasche und habe das dann heimlich genommen und die wirkung herbeigesehnt.

Ich weiß, wie sich das anfühlt, ich habe mich in den letzten Tagen mit genau solchen Situationen konfrontiert. Ich habe mir beim Lesen so gedacht, bis das Benzo gewirkt hat, wäre die Panik bei dir ja auch von alleine wieder etwas runtergegangen. Sie hält ja nicht ewig an, jedenfalls nicht in diesem akuten Ausmaß. Angespannt ist man danach natürlich immer noch eine Weile, aber es bringt einen ja nicht um. Der Denkfehler liegt halt in dem Satz "Es war die Hölle." Es war nicht die Hölle, es war eine Panikattacke und die ist unangenehm, aber ungefährlich. Es kam dir vor wie die Hölle. Das ist halt ein Unterschied, ob man sich selbst glauben macht, dass es tatsächlich schlimm WAR, denn dann bestätigt man sich ja darin, dass man wirklich Angst haben MUSS. Oder ob man sich klar macht, dass man zwar in dem Moment geglaubt hat, dass es schlimm WAR, aber sich am Ende rausgestellt hat, dass es einem nur schlimm VORKAM. Weißt du, was ich meine?

Zitat von annastasia:
es ist so eine latente angst die immer kurz vor einer attacke steht

Hast du schon mal überlegt, was dahintersteckt? Also vor was du genau Angst hast? Vor der Panikattacke? Vor der Reaktion der anderen? Diese latente Angst ist ja so eine Dauerspannung, weil man sich Stress macht, dass irgendetwas Schlimmes passieren könnte, was man vielleicht nicht bewältigen könnte. Worum kreisen deine Gedanken?

Zitat von annastasia:
es darf nunmal niemand merken

Das ist mir auch aufgefallen. Warum denn nicht? Also niemand so generell gar niemand oder nur die Leute auf Arbeit nicht? Ich kann gut verstehen, dass du dich nicht jedem offenbaren willst - gerade bei Kollegen und Geschäftspartnern bin ich da auch extrem vorsichtig. Es ist aber oft so, das echt keiner was bemerkt. Die Leute sind alle so mit sich beschäftigt. Und wenn es gar nicht geht, sagst du eben, dass du schlecht geschlafen hast und zu viel gearbeitet in letzter Zeit, das bewundern die meisten dann auch noch insgeheim Aber vielleicht kannst du nochmal genau beschreiben, was du mit diesem Satz meintest.

Ich hoffe, meine Zeilen wirken nicht so klugscheißerisch. Für mich wäre die nachlassende Wirkung der Medikamente ein Anstoß, mal etwas anderes zu probieren. Vielleicht etwas Nachhaltigeres, ohne unangenehme Nebenwirkungen. Ich bin mir sicher, dass es da auch für dich einen Weg gibt und du nicht auf ewig auf Medikamente angewiesen sein musst.

13.11.2014 14:24 • #14


deine zeilen wirken nicht klugscheisserisch im gegeteil.alles was du da schreibst weiß ich ja eigentlich auch.ich habe ja auch zuletzt eine verhaltenstherapie gemacht....ist schon 2 jahre her.mit mässigem erfolg.konnte aber damals immerhin das mirtazapin ausschleichen.beim citalopram hat es nicht geklappt.bin sofort,bereits in der reduktion,auf alte ängste zurück gefallen.

ich habe keine ahnung was ich noch tun könnte.evtl mal einen stationären aufenthalt.aber wirklich wollen tue ich das nicht.wer passt dann auf die kinder auf? und der job etc....

momentan ist es so das ich eben wieder ein verlässliches medikament möchte und keine benzos nehmen.war davon mal abhjängig,unbewusst.der doc hatte sie mir einfach immer wieder verschrieben und ich dachte tolll eeeeendlich normal sein tja die quittung hab ich dann bekommen hab dann klar ausgeschlichen.habe großen respekt vor den dingern.jedoch helfen sie momentan

13.11.2014 15:03 • #15


Hallo,
ich habe auch 4 Jahre lang Citalopram genommen (habe eine Psychose mit Panikattacken). Die Attacken wurden häufiger und mein Arzt hat mir dann Venlafaxin verschrieben. Nach einer kurzen Zeit wurde es besser als je zuvor.
Grüße

15.11.2014 11:59 • x 1 #16


mit nachdruck habe ich nun für diese woche einen termin bei meinem psychater bekommen! ich hoffe so sehr das er mir helfen kann diese ewige angst ist furchtbar.mein kopf weiß ja das das alles unbegründet ist.....doch ich werde der lage nicht herr.
auch hoffe ich das er mir ein anderes medi verschreibt welches dann auch wirkt.weil so kann es nicht weiter gehen.früher hat wenigstens das mirtazapin geholfen.ausser das ich schlafen kann tut sich da nichts weiter.ohne alprazolam wäre ich an manchen tagen nicht fähig den alltag zu meistern.doch diese dinger sind eben ein teufelszeug was keine dauerhafte lösung ist.

paralell dazu versuche ich im job einiges zu ändern und lasse mich nicht stressen.versuche es jedenfalls.
die angst muss einfach weggehen,weil dadurch kommt die depression.auf die habe ich auch keine lust.ich werde euch berichten was der arzt gesagt hat.sicher sind hier noch mehr bei denen die medikamente keine wirkung mehr gezeigt haben,oder?

17.11.2014 09:53 • #17

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war nun bei meinem doc und er stellt nun meine medikation auf venlafaxin um ich habe große hoffnung das es mir besser hilft und ich es auch vertrage! naja mal sehn wie es ist mit dem einschleichen.citalopran fand ich heftig beim einschleichen.wobei ich da nicht genau sagen kann was war das krankheitsbild und was die einschleichsymptome.

benzo soll ich weiterhin nach bedarf nehemen und wenn das venlafaxin anschlägt meinte er würde ich keine benzos mehr brauchen.ich versuche optimistisch an das ganze ranzugehen

21.11.2014 10:15 • #18



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