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Hallo BlackPhoenix,
bin eben mehr zufällig auf deinen Thread gestoßen und hab mich in vielem wiedererkannt. Auch ich hab immer noch sehr wenig Freunde, war sehr lange Jungfrau und hatte auch noch nie eine richtige Beziehung und fühl mich oft einsam...

Find ich aber toll, was du alles angehen willst, dazu hätte ich im Moment überhaupt keine Kraft und würde mich auch gar nicht trauen, z.B. mit wildfremden Menschen Snowboard zu fahren...weiter so!

Viele Grüße, Luzie

14.03.2008 16:57 • 14.03.2008 #1


21 Antworten ↓


Hallo an alle erstmal,

ich möchte hier einfach mal etwas meinen Frust von der Seele schreiben und mich auch versuchen anderen zu öffnen. Vielleicht hilft es mir auch meine Lage zu verbessern und meine Ängste weiterabzulegen. Die Probleme die ich habe trage ich seit ca 10 Jahren mehr oder weniger mit mir herum und habe noch nie darüber gesprochen.

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Bis zum Ende der Grundschule war ich ein, vielleicht etwas schüchternes, Kind wie so ziemlich jedes andere auch, fröhlich, lustig, hatte viele Freunde, kurzum die Welt war absolut in Ordnung.
Im Laufe der weiterführenden Schule hat sich dies dann aufeinmal geändert. Die jungs um mich herum wurden alle größer, stärker und vor allem Wilder. Damit meine ich nicht nur in Körperlicher Hinsicht sondern vorallem auch psychisch. Sprich langsam aber sicher kam mit zunehmendem Alter ein Konkurrenzkampf unter den Jungs auf, es wurde sehr wichtig sich zu behaupten, durchzusetzen, Selbstbewustsein zu zeigen, andere runter zumachen um seinen eigenen Status zu erhalten etc. Kurzum es bildete eine hierarchi / hackordnung raus , in der der Stärkste der Klasse ganz oben steht. Ich war damals, vlt auch aufgrund meines Alters (ich war praktisch immer der jüngste im Jahrgang), einfach noch nicht bereit dafür. Auch Körperlich war ich immer einer der kleinsten und schmälsten, einer der letzten der Beinbehaarung etc bekommen hat (musste mir immer anhören, ich wäre gleichgeschlechtlich und würde mir die Beine rasieren). Schließlich naive wie ich war, habe ich versucht mich aus dieser Hackordnung rauszuhalten und wollte einfach nur meine Ruhe haben. (Gedanke: Wenn ich die anderen in Ruhe lasse/mich unsichtbar mache, dann lassen mich die anderen hoffentlich auch in ruhe bzw beachten mich nicht). Logicherweise hat sich das natürlichweise nicht bewahrheitet. Kurzum ich war 3-4 Jahre bis zur Oberstufe der Fussabtreter für die anderen Jungs und Verachtungs- und Läster-Material für die Mädchen aus meiner Klasse.
Das Problem war auch hier, dass ich mich extremst dafür geschämt habe, so schwach zu sein, mich nicht wehren zu können etc, sodass ich mir nie Hilfe geholt habe, sondern einfach alles in mich hingefressen und mich auf meine einsame Insel zurückgezogen habe.
In der Oberstufe hatte ich dann etwas Glück, dass alle Ar. aus meiner Klasse zu dumm für die Oberstufe waren und abgegangen sind. Zumal die Klassen auch neu zusammengewürfelt wurden. Dort hatte ich dann 3-4 Freunde mit denen ich mich gut verstanden habe und konnte seit langem mal wieder ohne Angst in die Schule gehen. Diese Zeit war Rückblickend die bisher beste meines Lebens. Objektiv gesehen war ich immernoch recht weit unten in der Rangordnung aber das hat man mich nicht mehr spüren lassen (lediglich anhand der Anzahl der Kommentare in der Abizeitung, meine Seite war fast leer). Klar eine Freundin hatte ich dann damals mit dem Ende der Oberstufe (so mit 19) nicht aber ich war zuversichtich was Mädchen betrifft, schließlich sagt man ja Frauen wären nicht so Oberflächlich wie Männer......

Kurze Zeit später habe ich dann mein Studium angefangen, welches ich dieses Jahr abgeschlossen habe. Geändert hatte sich leider wenig. Sprüche wie jeder topf findet seinen deckel, oder die Hoffnung wie in Filmen, das man irgendwann einer tollen Frau über den Weg läuft und irgendwas passiert, sodass man sich näher kommt, hat sich nicht bewahrheitet. Irgendwo habe ich auch mal gehört Frauen würden insgeheim schüchterne Männer mögen - mist! Hier hat sich meiner Meinung nach zu der Unterstufe nichts geändert, der größte Clown in der Klasse, das größe Grossmaul, der, der sich am meisten Traut bekommt das meiste Interesse der Frauen, der Rest wird ignoriert und hat keine Chance.

Auch Abseits dem Thema Frauen musste ich feststellen, dass Schein oft wichtiger als sein ist. Als schüchterne/ängstliche Person hat man es einfach überall schwer und wird belächelt. INSBESONDERE als Mann, Gleichberechtigung hin oder her, wird von einem erwartet das man selbstbewusst, selbstsicher, kontaktfreudig, teilweise fast großmäulig auftritt, wenn man dies nicht tut wird man von Männer gepisackt und Frauen verachtet.

Fakt ist, ich bin nun 24 Jahre alt, habe wenig Freunde und hatte noch nie eine richtige Freundin. Ich spüre täglich wie das Leben an mir vorbeizieht. Wenn ich im Bett liege kommt die ganze Einsamkeit hoch und das Vermissen nach einem Partner. Wenn ich morgens aufwache ist das Bedrückende Gefühl alleine zu sein mein erster Gedanke der mich durchzieht. Wenn ich Abends im Zug sitze und dieser durch die kalte Novemberlandschaft fährt weiss ich, dass niemand da sein wird der mein Herz erwärmt und dem ich meine Liebe schenken kann.

Ich habe das Gefühl als würde ich seit 10 Jahren einen rießen Rucksack mit mir herum tragen, wobei ich mich immer an die Hoffnung geklammert habe das es in der Zukunft besser wird und mich deshalb Tag für Tag vorwärts geschleppt, doch langsam schwindet dieses Hoffnung und meine Schultern geben unter dem Gewicht nach und ich kann einfach nicht mehr weiter. Ich wünsche mir nichts sehnlicher als einmal, wenigstens für eine Kurze Zeit, glücklich zu sein.


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Bisher konnte ich meine soziale Phobie nicht besiegen, es fällt mir unglaublich schwer auf andere Leute zuzugehen und Bekanntschaften zu machen. Ich habe rießen Angst vor Zurückweisungen und mache mir viel zu viel Gedanken über das, was andere Menschen denken. Resultierend leidet mein Selbstbewusstsein und mein Selbstwertgefühl extrem.

Mir ist nun klar geworden, dass ich mich ändern muss, auch wenn ich so mit mir eigentlich zufrieden bin, aber so hat man in dieser Welt als Mann scheinbar keinen Erfolg.
Seit ein paar Wochen mache ich nun einige Übungen täglich und hoffe, das diese mir helfen können. Wenn ich es jetzt nicht packe, wann dann?


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Warum schreibe ich das hier?

Ich bin dabei mein Leben nun radikal zu ändern, ich schäme mich für nichts mehr, weder für meine Vergangenheit, weder dass ich mit 24 noch Jungfrau bin und mir ist schei. egal was andere Leute denken!

Und ich werde es schaffen!

Über Aufmunterungen und positive Kommentare bin ich natürlich dankbar

20.11.2011 22:08 • #2



Soziale Phobie - Mein Weg zurück ins Leben

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hallo christoph

lg. joanna

24.11.2011 13:14 • #3


Hallo Christoph,

ich finde es gut das du hier so offen geschrieben hast.
Und du hast eine super Einstellung, das du jetzt was änderst und es auch schaffst.

Falls du mal einen Rückschlag bekommen solltest, dann lass dich davon nicht stören, geb nicht auf.
Aber du bist ja auf dem besten Weg.

Ich wünsche dir viel Glück und Kraft das es dir bald Gute geht

Gruß Paddy

25.11.2011 17:21 • #4


Hallo,

Danke für die positiven Nachrichten. Es ist ein schönes Gefühl beachtet zu werden.

Vor 1-2 Monaten kam bei mir die Entscheidung mich radikal zu verändern, vorallem wurde mir aufeinmal sehr bewusst was mir fehlt und was zu tun ist. Im ersten Schritt habe ich mir dann Informationen zum Thema Soziale Phobie besorgt und mich eingelesen und Gedanken zu meiner Situation und meinen Problemen gemacht.

Hier z.B. ein sehr interresanter Abschnitt der mir die AUgen geöffnet hat (lohnt sich zu lesen):

Zitat:
Behandlung der soziale Phobie über Gefühlsmanagement.

Behandlung der soziale Phobie ist in Maßen möglich. Weil die Symptome der Sozialphobie durch ein bestimmtes Gefühl, wie z. B. Versagensangst oder sich nicht attraktiv genug fühlen verursacht werden. Wir fühlen in jeder Situation etwas. Es gibt keine Situation, worin wir nichts fühlen. Und genau dieses Gefühl verursacht dann die körperlichen Symptome.

Schüchterne Männer sagen immer: Ich habe Angst die Frau anzusprechen, weil ich dann stottere. Es ist nicht das Stottern was die Angst verursacht, sondern genau umgekehrt. Die Angst verursacht das Stottern. Und genau deswegen kann man die sozial Phobie behandeln und Schüchternheit ablegen.

(Die nächsten Abschnitte werden etwas wissenschaftlich. Aber lesen Sie es sich durch. Es lohnt sich. Den eine Behandlung der soziale Phobie ist nach diesem Schema möglich.)

Jede Situation die wir zum ersten mal erleben ist - sofern es mit keinerlei Gefahren verbunden ist und keine genetische Vorprogrammierung vorliegt - zunächst mit keinem Gefühl verbunden. Erst wenn wir es erlebt haben oder wir jemand anderen in dieser oder ähnlicher Situation gesehen haben, bewerten wir unterbewusst diese Situation.

Unser Unterbewusstes bewertet Situationen in jedem Augenblick, ohne dass wir davon irgendwas mitbekommen. Das meiste was Sie heute als natürlich empfinden, hat ihr Unterbewusstes wahrgenommen und in ihr Verhalten implementiert. Viele Ihnen unbegreifliche Ängste haben Sie wahrscheinlich in ihrer Kindheit entwickelt, weil Sie vielleicht bei einem Streit mit hören mussten, einen schlimmen Umfall gesehen haben oder selber in einer bedrohlichen Situation waren.

Das Unterbewusstsein ist so angelegt, dass es schnell reagieren kann. Wenn ein LKW auf Ihnen zu rast, müssen Sie zur Seite springen und haben keine Zeit darüber nachzudenken, ob Sie jetzt lieber rennen, gehen, mit dem linken oder rechten Fuß springen sollen. Nein Sie entscheiden innerhalb einer Millisekunde. Ihr Herz rast. Ihr Gehirn schüttet Adrenalin aus und Sie sind sofort hellwach.

Um diese erstaunliche Schnelligkeit gewährleisten zu können arbeitet das Unterbewusste mit Gefühlsmarkierungen und Schemata. Anhand der Gefühlsmarkierung erkennen wir ob eine Situation angenehm (positiv) oder schmerzhaft (negativ) ist. Die Schemata sind z. B. der Grundriss einer Situation, einer Person oder eines Gegenstands. Anhand dieses Schemas entscheidet unser Unterbewusstes, wie er bei zukünftigen Ereignissen reagieren soll.

Ich habe einmal die Geschichte einer Frau gelesen, die während des Kriegs in Jugoslawien verhaftet worden war. Sie wurde im Gefängnis geschlagen und mehrfach vergewaltigt. Die Wächter, die Sie misshandelt haben trugen alle Grüne Hemden. Selbst 20 Jahre später konnte die Frau die Gegenwart eines Menschen mit einem grünen Hemd nicht ertragen. Ihr Unterbewusstsein hatte grüne Hemde mit Schmerz, Angst, Unterdrückung verknüpft und Sie bekam jedes mal eine Panikattackke, wenn Sie einen Mann in einem grünen Hemd sah. Das grüne Hemd ist hier das Schema, womit das Unterbewusstsein die Gefahr erkennt und die Angst ist die Gefühlsmarkierung.



Die Essenz aus diesem Text, mein Gehirn sagt in bestimmten Situationen (z.B. in einer Disko wenn viele Junge, aggresive Menschen da sind) , das ich Angst empfinden soll / schüchtern sein soll, ein Flucht instinkt wird aktiv, ich fühle mich unwohl, unsicher, werde nervös, strahle unsicherheit aus, usw...

Dieses Verhalten ist in meinem Gehirn antrainiert, aber ich kann es auch wieder abtrainieren bzw. ändern. Das Problem an der Sache ist lediglich, dass das Training mühsam ist und ich mich immer wieder meiner Angst stellen muss. Genauso wie wenn man einen neuen Schlag z.b. im Tennis erlernt, dort muss man die Bewegung 100 vlt sogar 1000 mal ausführen bis sie sitzt.


Wie gesagt seit etwa einem Monat mache ich jetzt Übungen die mir helfen sollen genau diese Instinkte abzutrainieren bzw die mein Selbstbewusstsein Selbstwertgefühl steigern sollen.

Das sind eigentlich nur Kleinigkeiten die man ganz einfach jeden Tag machen und steigern kann, jeden Tag kommen Situationen vor die einem als schüchternen Menschen schwer fallen...

Folgende Dinge z.b tue ich aktuell:

- den inneren Kritiker besiegen (wenn das innere Ich dir mal wieder sagt, wie peinlich/ schlecht du das gerade gemacht hast, ganz laut innerlich halt die Fresse Ar. rufen )

- Läute grüßen, wenn ich ins Fitnessstudio gehe, oder auch sonst Leute die ich entfernt kenne so laut wie möglich Hallo/Guten Tag/ Auf wiedersehen/ usw. rufen, Man bekommt meist eine Freundliche Antwort zurück

- Mit leuten reden, immer wen ich an der Tanke, Supermarkt, oder sonstwo bedient werde versuche ich Smalltalk zu machen

- Eigenes Recht durchsetzen, z.b. letztens hat einer die Tür von der Umkleide offen gelassen, früher hätte ich dazu nix gesagt, jetzt habe ich laut gerufen er solle doch bitte die Tür zumachen wenn er in die Umkleide kommt.

- NEIN sagen, es ist erstaunlich wie schwer es vielen (und auch mir) fällt mal NEIN zu etwas zu sagen.

- Dreist sein: z.b an der Supermarkt-Kasse fragen ob man vorgelassen wird (habe ich letztens gemacht, und ich lebe noch )


DIe Liste kann man ewig fortsetzen und es gibt endlos viele Dinge mit denen man sein Selbstbewusstsein trainieren kann, jeden Tag, man muss sie nur Nutzen. Wichtig ist, das ich jeden Tag versuche 2 solcher Situationen zu erleben.


----------------------------------------------Zukunftspläne----------------------------------------------------


Zusätzlich würde ich gerne demnächst mal richtig krasse, sogenannte Shame-Attacks machen. Zum Beispiel Rückwärts eine Rolltreppe hochlaufen, singend durch die Fussgängerzone laufen, Fremde Frauen nach Sex fragen, nach dem Weg zum nächsten Sexshop erkundigen, in einer Bücherei nach einem Buch für Schüchterne Fragen, usw der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt solange es schön peinlich ist.
Allerdings fehlt mir dazu bislang noch der Mut, vlt findet sich ja aber auch noch jemand im Rhein/Main Gebiet der mitmachen möchte, zu 2. ist es leichter .


Zusätzlich habe ich einen Aushilfsjob an einer Tankstelle angenommen der demnächst startet. Dabei werde ich sicher auch viel im Umgang mit Menschen lernen auch wenns am anfang sicher nicht einfach wird. Ist mein erster Job so im Kundenbereich.

Desweiteren bin ich gerade am überlegen ob ich einen Twitter Account anlege in dem ich öffentlich aber natürlich annonym über meine Probleme und Erfahrungen berichte. Dies soll mich zum einen motivieren am Ball zu bleiben zum anderen ist es wichtig die positiven Erlebnisse zu reflektieren und aufzuschreiben (nach dem Motto: Ja ich habe wieder etwas neues geschafft, es geht voran). Zudem ist es halt noch öffentlicher als hier auf dem Board und würde mir daher Helfen meinen Scham vor den Meinungen anderer abzulegen.

Im moment schaue ich mich außerdem nach einem Tribal Tattoo eines stilisierten Phoenix um. Das wollte ich auch schon immermal machen, aber habe mich einfach nicht getraut. Und Phoenix passt perfekt, sieht sehr schick aus und ein Phoenix steigt aus seiner Asche schöner und heller auf als jemals zuvor auf, ich hoffe das ich das bald auch über mich sagen kann .




Abschließend habe ich mich in den letzten Wochen noch für folgende Sachen angemeldet die im nächsten Jahr starten:

- Marathon im Sommer
- Fallschirmsprung im Frühling
- Snowboard Freizeit mit einer Gruppe (mir bis jetzt unbekannter Personen)


Im Kino habe ich am Wochenende einen Trailer für einen neuen Sci-Fi-Action-Film gesehen mit Justine Timberlake. Menschen Leben in der Zukunft nur noch bis zu ihrem 25 Lebensjahr, wer mehr will muss sich die Zeit kaufen, Zeit ist die neue Währung in diesem Film.
Dies gab mir nochmal einen zusätzlichen Motivationskick, ich habe noch ein halbes Jahr bis ich 25 werde, ich werde es so nutzen/leben als wäre es mein letztes. Wäre dann nicht vieles einfacher? Das nächste mal wenn ich mich bei irgendwas wieder nicht traue, z.B. eine Frau ansprechen, dann werde ich mir diesen Gedanken wieder ins Gedächnis rufen: Was wäre wenn du nur noch wenige Monate zu leben hättest, würdest du dann auch zögern?


Ich habe mir fest vorgenommen, das ich mit 25 eine große Party feiern werden, mit vielen Freunden und Freundinnen. ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich das letzte mal meinen Geburtstag gebührend gefeiert hätte.







Carpe Diem - Nutze den Tag!

29.11.2011 01:30 • #5


Ihr könnt ja mal sagen welches Tribal ihr am schönsten findet


Ich tendiere zum Letzten

29.11.2011 01:46 • #6


Hey!

na dein Beitrag war ja mal voller Motivation.
Das ist echt toll es so zu Lesen und ich wünsche dir sehr das du das schaffst, aber das tust du auch, da du ja so motiviert bist.

Und die Dinge die Du aufgezählt hast was man alles machen kann um sein Selbstbewusstsein zu trainieren sind auch super, ich werde Versuchen auch mal ein Paar Dinge zu übernehmen

Ich bin echt begeistert, mach weiter so!

Gruß Paddy

29.11.2011 18:58 • #7


Ach so und ich hatte vergessen, wegen dem Tattoo, mir gefallen alle aber ich finde die letzen beiden am besten und ich würde dann auch eher zum letzten Tendieren, das ist ausgefallener.
Die ersten beiden sieht man nämlich öfters, finde ich.

29.11.2011 19:00 • #8


Hallo!

Du sprichst mir in weiten Teilen deines Lebensweges, insbesondere der Zeit auf dem Gymnasium, aus der Seele. Genauso hab ich es auch erlebt. Auch ich fand das Schlimmste immer die Gruppenhierarchie, das sich ständige Beweisenmüssen. Ein täglicher Kampf, wie in der Tierwelt: Beobachte den Affenfelsen im Zoo. Die Tiere müssen es immer wieder neu ausloten, wer der Stärkere ist. Jeden Tag geht das Getobe und der Kampf um die oberen, besseren Plätze aufs Neue los. Schwächere und ruhigere Vetreter stellen sich sofort heraus und bekommen ihren unsichtbaren Stempel aufgedrückt. Man lässt sie aber dehalb nicht in Ruhe oder akzeptiert sie, sie werden bestenfalls toleriert.
Und dann steht man da als Mensch und fühlt sich intelektuell/charakterlich den anderen mindestens ebenbürtig, geht aber in der Masse der brusttrommelnden Alphamännchen unter. Erstaunlicherweise sind eben diese Silberrücken als Individuen aber oft unsicher und überspielen scheinbar, in ihrer Rolle innnerhalb der Gruppe aber lassen sie sich einfach nicht von den Top-Plätzen verdrängen. Unterhalte dich einmal ruhig, sachlich und auf hohem Niveau mit einem Topmitglied der Gruppe...was fällt dir auf?

Hier bin ich allerdings bis heute oft wütender auf die anderen Mitglieder der Gruppe, die sich von solchem aufgeblasenen Imponiergehabe beeindrucken lassen, als auf den einzelnen Gockel, der sich ja evolutionsbedingt einfach nur seinen Platz erkämpfen will.
Aber warum durchschauen die anderen dieses Spiel nie und achten auf die Zwischentöne, beobachten genauer und bemerken so auch die Vorteile der Ruhigen, der Denker, der Weisen und ersparen sich letztendlich somit immer wieder Enttäuschungen durch heiße Luft?

Ich habe für mich den Begriff des Bohlen-Syndroms geschaffen, welches man auf dem sehr niveauvollen Sender RTL bei der seriösen Sendung DSDS insbesondere bei dem Chef Juror schön studieren kann. Ich glaube, Herr Bohlen war in seiner Schulzeit von der ersten bis zur 13. Klasse durchweg das Alphamännchen und konnte die Rudelmitglieder durch seine Show leicht blenden.
Aber nochmal, meine Wut und mein Unverständnis richtet sich mehr auf die, die sich blenden lassen/ lassen wollen. Schade, dass wir uns vom Tier hier immer noch so wenig unterscheiden; es dauert wohl noch etwas.

Nach der Schilderung deines bisherigen Leidensweges allerdings berichtest du sehr zuversichtlich für die Zukunft, schön!
Ja, um mitzumischen innerhalb der Gruppe, muss man bei Ängsten und/oder SP rein in die angstbesetzte Situation. Das ist dir klar, und das ist schon mal die halbe Miete. Üben, üben und nochmal üben. Im Prinzip so lange, bis es einen langweilt. Ich habe das bei einigen Phobien selber schön erlebt: Flugangst. Vor 20 Jahren war es die schlimmste Situation für mich in einem Flugzeug sitzen zu müssen. Trotzdem habe ich mich dazu gezwungen und es eisern durchgezogen. Dieses Jahr bin ich fünf mal geflogen (Billigflier sei dank) und meine Flugangst ist praktisch weg. Früher hatte ich bereits eine Woche vor dem Flug Durchfall, Angst und grippeähnliche Symptome. Heute stellt sich lediglich beim Start eine leichte Nervosität ein.

Weiterhin ist natürlich die Ursachenvorschung wichtig, aber vor allem spannend: Was war denn da eigentlich, was uns damals so geknickt hat? Welche Demütigung passierte denn in der (meist) 5./ 6. Klasse? Und was haben die Eltern bei unserer Erziehung einfach nicht hingekriegt?
Hin zum Psychologen, Traumatherapie bietet sich an, vielleicht EMDR und andere Verfahren, wenn wir es konkret benennen können.

Was spricht eigentlich gegen Psychopharmaka?
Ist der Hirnstoffwechsel gestört, werden irgendwelche Botenstoffe nicht ausreichend oder zu viel hergestellt oder übermittelt? Was beim Diabetiker das fehlende Insulin ist und dessen künstliche Zufuhr eine selbstverständliche Akzeptanz in der Gesellschaft besitzt, hört beim Phobiker und Neurotiker plötzlich auf?
Was stimmt mit den Hormonen nicht? Die Studien mit Oxytocin stehen erst am Anfang, sind aber vielversprechend und zeigen doch nur mehr, dass ein kleiner, regulativer Eingriff in den natürlichen Ablauf der Botenstoffe im Organismus den Leidensweg eines Menschen stoppen könnten.

So, dass ist mir gerade alles dazu eingefallen.
Du bist auf einem guten Weg! Übe weiter, berichte von Erfolgen. Vertraue auf mögliche Alternativen und nehm dich selber nicht so wichtig.
Liebe Grüße!

30.11.2011 11:26 • #9


Hey

also erstmal möchte ich sagen, dass ich echt begeistert bin, dass du dein Leben jetzt endlich so in die Hand nehmen willst. Und du sprichst mir in deinem ersten Post sehr aus der Seele. In letzter Zeit hab ich mich auch tagtäglich gefragt warum mich mein eigenes Leben so langweilt, warum ich mich immer nach anderen richte, nicht zu Veranstaltungen gehen kann weil keiner meiner Freunde will oder Zeit hat ich aber gehen würde etc. könnte die Liste noch ewig weiter fortsetzen.

Ja und dann dein nächster Post da dachte ich beim Lesen die ganze Zeit: Der machts richtig, er wird auf jedenfall Erfolg haben damit... das ist SELBSTBEWUSSTSEIN!

Und genau das werde ich jetzt auch machen.

Ich kann dir diese Seite sehr empfehlen, sie spricht genau unser Vorhaben/Thema an: http://www.selbstbewusstsein-staerken.net/

Ich wünsche dir, dass du alles schaffst, was du dir vornimmst (und mir, dass ich es schaffe)! Wir packen das!!!

02.12.2011 22:34 • #10


Danke für die positiven Kommentare und den tollen Link von dir Unique .
Was dort beschrieben wird ist ja genau das was ich aktuell tue, wobei dort noch einige interresante Techniken und Übungen aufgezählt werden die ich noch nicht kannte.

Ich habe mir überlegt, dass ich jede Woche hier meine Fortschritte veröffentliochen werde um mich selbst damit zu motivieren am Ball zu bleiben und vielleicht ermutigt es ja auch anderen Menschen die dies lesen.

LG Christoph

03.12.2011 14:18 • #11


Lieber Christoph,
habe Deine motivierten und motivierenden Texte gelesen und wünsche Dir allen Erfolg dieser Welt für Dein Projekt Christoph!
Du schaffst das, Du hast mich schon überzeugt
Und glaub mir, wenn auch vielleicht schwer zu glauben für Dich- nicht alle Frauen stehen auf die Bohlens dieser Welt, ganz gewiss nicht
Alles Gute für Dich und liebe Grüße!

05.12.2011 13:02 • #12


Danke für die Aufmunterung Mahabharata .

Es muss ja nicht gleich ein Dieter Bohlen sein, aber ich denke um erfolgreich bei Frauen zu sein ist ein großes Selbstbewusstsein extrem wichtig. Ich kann da nur aus meiner (männlichen) Sicht sprechen (korrigiert mich gerne wenn ihr da anderer Meinung seid ), aber selbst in der heutigen Zeit suchen Frauen doch immernoch die starke Schulter zum anlehnen. Und ein schüchterner , Unsicherheit ausstrahlender Mann hat es da dann natürlich sehr schwer. Ich denke mal das sind auch einfach Instinkte die in uns drinne sind, Emanzipation hin oder her. Das ist jetzt auch gar nicht negativ gemeint, und Männer haben ja auch ihre durch Instinkte geprägten (primitiven ) Ansprüche/Vorstellungen von Frauen.
Ich denke das muss man halt so akzeptieren, nörgeln bringt da nix. Wenn ich meine Lage verbessern will, und da geht es ja nicht nur um Frauen sondern allgemein hat man es ja als selbstbewusster mensch im leben einfacher, dann muss ich an mir arbeiten und kämpfen.
Den Kampf habe ich angenommen, ich hoffe ich kann ihn auch gewinnen...

06.12.2011 02:16 • #13


Das Selbstbewußtsein ist eine Sache.
Ist das Äußere aber vom Idealbild oder sagen wir Normalbild eines Mannes zu weit entfernt (kleinwüchsig, dick, spindeldürr), funktioniert es nur über das Selbstbewußtsein, Status oder Humor in doppelter Portion.

Stimmt das Äußere über die Maßen, dann sieht Frau gerne über ein schüchternes Wesen hinweg.

06.12.2011 16:28 • #14


Naja ich denke ich bin recht ansehnlich

Mein Hauptproblem ist das ich mich bisher nie getraut habe die notwendigen Schritte zu unternehmen. Ich habe immer gehofft das Glück kommt von selbst auf mich zu, so bischen wie in den Hollywoodfilmen, irgendwann läuft man doch sicher seiner Traumfrau über den Weg und die lernt mich dann zu schätzen und lieben.... so weit Hollywood....

Deshalb habe mir ein neues Ziel für die nächsten Wochen bis Weihnachten überlegt. Einen Korb bekommen.
So seltsam es klingt aber da ich mich noch nie wirklich getraut habe, habe ich auch noch nie einen richtigen Korb von einer Frau bekommen

07.12.2011 16:56 • #15


Einen schönen Sonntag euch allen
Habe gerade ein wunderschönes Zitat gefunden, dass ich zu meinem neuen Lebensmotto machen werden:

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In zwanzig Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge
die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast. Also
wirf die Leinen los. Verlasse den sicheren Hafen. Fange den Wind
in deinen Segeln. Erforsche. Träume. Entdecke. — Mark Twain




-----------------------------

Mehr will ich dazu gar nicht sagen, ich denke das spricht für sich selbst und motiviert mich gerade sehr

11.12.2011 02:00 • #16


Zitat:
Das Selbstbewußtsein ist eine Sache.
Ist das Äußere aber vom Idealbild oder sagen wir Normalbild eines Mannes zu weit entfernt (kleinwüchsig, dick, spindeldürr), funktioniert es nur über das Selbstbewußtsein, Status oder Humor in doppelter Portion.

Stimmt das Äußere über die Maßen, dann sieht Frau gerne über ein schüchternes Wesen hinweg.


Sich selbst be-wusst zu sein, hat überhaupt nichts damit zu tun, wie man aufgrund von Äusserlichkeiten beim anderen Geschlecht ankommt

Hier sind wohl eher nur oberflächliche Leute. Bin geschockt.
Aber ihr seid ja noch jung, ihr könnt ja noch lernen, dass es auf Show absolut nicht ankommt im Leben.

Ob ich bei einem Menschen ankomme, sollte nichts, aber auch nichts mit Äusserlichkeiten und sonstigen hohlen Dingen zu tun haben. Leider bestätigt mich das hier gelesene, dass Männer halt eben doch bei Frauen Show wollen, gepaart mit dem entsprechenden Äusseren. Alles andere scheint für Männer uninteressant.

vGrüße kügeli

11.12.2011 09:17 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Ja anscheinend ist das eben so... aber was ich festgestellt hab ist, dass Geschmäcker halt unterschiedlich sind.
Ich persönlich achte eben drauf dass ich mir gefalle im Spiegel und wenn ich jetzt wie der letzte Penner rumrenne brauch ich mich ja auch nicht wundern dass mich keiner anguckt

12.12.2011 02:48 • #18


Du hast mich nicht verstanden. Ich schrieb, dass es eben nicht ums Aussehen gehen sollte, du antwortest statt dessen, dass Geschmäcker (bezügl. des Aussehens) eben verschieden sind. -

Der Schein nach aussen muss immer gewahrt bleiben,
auch wenn die Seele darunter zum ist.
Auch wenn der Mensch dahinter ganz klein und ängstlich ist und mutlos und eventuell sogar aggressiv, weil solch ein Mensch nie für sich selbst gesehen, gewertschätzt wurde. Hauptsache, die Fassade nach aussen hin, sieht nett aus.

So schaffen wir uns dann eine schöne neue hohle Welt... halt, stopp, so neu ist diese uniformierte Hohlheit gar nicht... die gabs schon immer... die angepassten braven Menschlein... gut dass ich mit denen nix mehr zu tun haben will.

Schlecht, dass es nur solche gibt.



v.grüße Kügeli

12.12.2011 09:35 • #19


hallo
black phoenix

dein beitrag hat mir wieder bisschen hoffnung gegeben, dass ich vllt doch noch nicht aufgeben darf.. dass man einfach nie aufgeben darf, egal wenn man schon öfter wieder rückschläge hatte...

aber du erinnerst mich i-wie an mich ..
ich hatte auch eine schwierige schulzeit.. grundschule war alles noch oke..
aber dann so 7./8. klasse fing alles an.. ich war ja schon immer ruhig, aber wurde deswegen nie ausgegrenzt und hatte viele freunde .. doch als dann auf einmal alle anfingen sich zu schminken, öfter auf partys zu gehen, einfach alle cool sein wollten.. dann wollte mich keiner mehr dabei haben.. weil ich war ja damals viel zu langweilig ..
ich hatte schlimme ängste in schule und jetzt in arbeit auch wieder, eig. alles bloß wegen der schüchternheit..aber als es mir psychisch im juli dieses jahres besser ging, war ich genauso wie du eingestellt ..ich war voller hoffnungen und motivation dass ich mein leben komplett ändern wollte -- habe mich das erste mal geschminkt mit 17 jahren .. andre machen das schon mit 14. (hatte mich das vorher nie getraut) ich wollte einfach alles ändern mein ganzes leben ..wollte endlich so sein wie andre.. ich habe mich unter druck gesetzt , dass ich genauso wie meine freunde werden möchte (also auch so cool, und mal einen freund haben, und öfter mal auf partys gehen, oder auch mal jungs kennen lernen (was bis jetzt wegen der starken schüchternheit, und der ängst nie möglich war)
mein ansatz war auch ganz richtig, in meinen leben was zu ändern.. und desto öfter ich mich sachen machten traute die ich mich vorher nie traute umso selbstbewusster wurde ich ..und mir ging es immer besser. sogar die depressionen waren für eine lange zeit ganz weg! mir hat damals vor allem ein junge selbstvertrauen gegeben, weil er redete sogar mit mir obwohl ich damals so ängstlich und schüchtern war..und er gab mir kraft ( und ich traute mich ohne Alk. immer mehr mit jungs reden, ich hatte zwar angst, aber wenigstens habe ich mich getraut)
ich war so gut drauf und wollte es fast schon erzwingen so zu sein, wie alle andren um endlich kein außenseiter mehr zu sein und akzeptiert zu werden, ich i-wie mit druck versucht meine schüchternheit und angst vor jungs zu verstecken.. und solange ich es geschafft habe alles zu überspielen war ich mit meinen leben zufrieden... weil ich endlich einmal fast so war wie alle andren (ich kam mein ziel immer näher) ...
und ich habe mich auch öfter getraut, mich zu wehren, wenn ich von andren dumm angeredet wurde, früher ließ ich mir alles gefallen, wurde gemobbt und verarscht
sorry aber wir alle werden wahrscheinlich immer ein bisschen schüchtern bleiben, egal ob wir es wollen oder nicht, und umso eher man es akzeptiert desto besser, oder gibt es hier jemand der früher einmal schüchtern war, und jetzt super selbstbewusst? sowas wird es kaum geben, keiner kann sich so verändern!
aber auf dauer kann man sich nicht so verstellen das kann keiner ..i-wann sehen die leute dein wares ICH ... und genau deswegen wurde der druck immer stärker ich wollte immer so bleiben ich war, ich wollte mein altes ganz schüchternes leben nicht zurück... und genau dieser druck alles so schnell wie möglich besser machen zu wollen, machte mich jetzt wieder so krank und depressiv.. weil ich es nach 3 monaten einfach nicht mehr geschafft habe.. diese schüchtenheit zu überspielen.. ich wollte einfach anders sein.. aber ich denke jetzt dass es das beste is , wenn man so ist wie man wirklich ist, und wenn man sich selbst akzeptiert dass man eben ruhiger is als andre.. und wenn man sich einfach selber mag, dann hat man auch eine gute ausstrahlung auf andre .. das habe ich auf jeden fall bemerkt.. als ich mich für eine kurze zeit zumindest.. endlich mal selber mochte .. weil ich merkte dass ich eig. echt freunde habe...die mich so akzeptieren wie ich bin..
ich habe es echt akzeptiert dass ich einfach ruhig bin und nie jemand kennen lernen werde.. und genau an dem tag an dem ich mit dieser einstellung wohin gegangen bin.. lernte ich tatsächlich jemand kennen obwohl ich immer noch ruhig war, ich hatte anscheinend eine bessere ausstrahlung als davor... weil die nächsten monate redeten mich (obwohl ich immer noch sehr schüchtern war) immer mehr jungs an .. und vorher als ich mich selbst nicht leiden konnte, redete mich kein einziger an..
also was ich damit sagen will ... wenn du dich so akzeptierst wie du bist, dann mögen dich die andren auch, auch wenn du ruhiger bist..dann findest du auch eine partnerin .. weil sogar ich hätte jetzt schon einen partner haben können , wenn ich dafür schon bereit gewesen wäre! aber dass war einfach noch alles zu früh! ich habe dass alles überstürzt und zuviel von mir verlangt..man kann sich anscheinend echt zuviel den ängsten stellen.. also übertreiben sollte man es auch nicht!

was ich meinte, ich hab damals auch den fehler gemacht, dass ich alles auf einmal ändern wollte.. es is eine weile echt immer besser geworden mit selbstbewusstsein usw.. doch nach 3 monaten ging es mir schlechter als zuvor und jetzt bin ich wieder genauso weit wie vor einem jahr.. das heißt ich muss alles nochmal von vorne durchmachen.. ich möchte bloß dass du dir das ersparst.. verlang nicht zuviel von dir.. mach eins nach den andren .. nicht alles auf einmal..lass dir zeit und setz dich nicht unter druck.. sonst kann die ganze motivation gleich wieder auf null sein.. so wars bei mir zumindest..

liebe grüße und viel glück!


deswegen kann man aber auch partnerschaften eingehen.. ich kann mir z.b. schon vorstellen auch einen ruhigen freund zu haben, ich brauch keinen coolen hübschen ..weil die sind meistens eh eingebildet und schauen nur auf äußerlichkeiten ..
und ich hab auch so einen kennen gelernt,... wir hatten viel sms-kontakt .. aber als er mit mir dann eis essen gehen wollte bekam ich schon wieder panik..und erfand immer eine andre ausrede..

16.12.2011 17:10 • #20



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