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ich nehme Citalopram seit dem 10.1. wegen schlimmer Panikatacken. Die NW sind wesentlich schwächer als bei Venlafaxin, allerdings auch die Wirkung (bei mir zumindest). Also wegen der NW muss man sich gerade bei dem Medikament keine Gedanken machen, sofern man nicht mehr als 40mg nimmt. Die erste Woche war bei mir auch gar nicht lustig, nun ist aber die Frage, ob das von der Grunderkrankung oder den AD kommt. Man steigert sich ja auch hinein und da würde selbst ein Placebo zu mehr Angst führen. In der zweiten gings mir schon deutlich besser, in der dritten fühlte ich mich Arbeitsfähig (was leider ein Irrtum war). Bin seit gestern von 20mg auf 30mg hoch und hoffe dass es nächste Woche wieder klappt mit dem Arbeiten...
PS: ich hatte übrigens mit 10mg angefangen und bin nach 4 tagen auf 20 hoch. Bei 10mg merkte ich gar keine NW, bin aber eigentlich auch nicht so ängstlich, meine PA sind wohl stressbedingt. Bei 20mg war ich sehr müde und hatte immer so ein komisches Gefühl im Kopf, wie als ob Strom durchfliest. Ging aber nach 1 Woche weg.
Achja, wenn es gar nicht geht, hilft kurzzeitig auch Tavor, um das Einschleichen besser zu überstehen. Allerdings nicht länger als 14 Tage nehmen, wegen der Suchtgefahr. Auch gar nicht so schlecht funktioniert Lasea, allerdings schon deutlich weniger gut als Tavor, dafür aber ohne jede NW oder Suchtgefahr.
05.02.2014 11:03 •
#26
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