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Escitalopram hat eigentlich eine antriebssteigernde Wirkung. Warum bin ich so benommen? Kennt das jemand?

02.08.2017 13:19 • 02.08.2017 #1


18 Antworten ↓


Riccardo 1978
Hallo.kann eine Nebenwirkung sein. am besten immer Arzt fragen. wegen was nehmst du?

02.08.2017 13:25 • #2



Benommenheit von Escitalopram

x 3


Wegen einer generalisierten Angststörung, Panikattacken - angefangen durch Burnout.
Der Arzt meinte es kann sein dass es eine NW ist aber ich soll es noch weiter probieren weil es das beste Medikament dafür ist.

02.08.2017 13:34 • #3


LakeSonne1
hallo Schmetterlinglea,

- welche Dosierung?
- seit wie lange?
- Welche anderen Medikamente? -> Vielleicht Wechselwirkungen?

Aus dem Beipackzettel:
Zusätzlich zu den oben genannten wurden folgende Nebenwirkungen berichtet:
Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10):
 Unwohlsein (Übelkeit)
Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100):
 Verstopfte oder laufende Nase (Sinusitis)
 Verminderter oder gesteigerter Appetit
 Angst, Ruhelosigkeit, anormale Träume, Einschlafschwierigkeiten, Schläfrigkeit,
Schwindel, Gähnen
, Zittern, Kribbeln der Haut
 Durchfall, Verstopfung, Erbrechen, Mundtrockenheit
 Vermehrtes Schwitzen
 Schmerzen in Muskeln und Gelenken (Myalgie und Arthralgie)
 Störungen der Sexualfunktion (verzögerte Ejakulation, Erektionsstörungen, Minderung
des sexuellen Interesses und bei Frauen Orgasmusstörungen)
Müdigkeit, Fieber
 Gewichtszunahme
Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1.000):
 Nesselausschlag (Urtikaria), Ausschlag, Juckreiz (Pruritus)
 Zähneknirschen, Aufgeregtheit, Nervosität, Panikattacken, verwirrter Zustand
 Schlafstörungen, Geschmacksstörungen, Ohnmacht (Synkope)
 Erweiterte Pupillen (Mydriasis), Sehstörungen, Klingeln in den Ohren (Tinnitus)
 Haarausfall
 Vaginale Blutungen
 Gewichtsverlust
 schneller Herzschlag
 Schwellungen der Arme oder Beine
 Nasenbluten
S

02.08.2017 13:34 • #4


Erstmal vielen Dank für die Antworten.

Seit 8 Tagen nehme ich Escitalopram Tropfen.
Die ersten 4 Tage 1Tropfen
Seit 4 Tagen 2Tropfen

Also sehr niedrig dosiert.

Vielleicht ein Zeichen das es wirkt?

Zusätzlich nehme ich seit 1,5 Jahren abends 15mg Doxepin, das ich am Anfang auch in Tropfenform eingeschlichen habe. Mein Arzt meint ich kann die beiden kombinieren und kann auch beide abends nehmen.

02.08.2017 13:43 • #5


Riccardo 1978
hilft dir doxepin?

02.08.2017 14:07 • #6


LakeSonne1
also:

Escitalopram sollte eingeschlichen werden.
In der Einschleichphase hat man meisst mit Nebenwirkungen zu kämpfen, die verschwinden aber wieder.
Grundsätzlich ist Escitalopram antriebssteigernd; das spricht für eine morgentliche Einnahme (ich machs auch so).
Bis auf wieviel mg sollt du hochgehen?

02.08.2017 14:17 • #7


bensemer
@lakesonne...wie lange hat es bei dir gedauert bis du Besserung bemerkt hattest?

02.08.2017 14:27 • #8


Also das Doxepin hat meine Symptome wie Schwindel, Übelkeit, innere Unruhe und Nervosität nur mäßig verbessert. Aber wenigstens ein bisschen. Das habe ich daran gemerkt als ich es einmal ausschleichen lassen wollte. Die Symptome sind aber immer noch da, sowie die Panikattacken und Angst.

Ich bin ein bisschen vorsichtig, da ich am Anfang meines Leidens einen Krampfanfall von Venlafaxin bekommen hab. Zufällig meine Mutter auch 6 Monate später. Liegt wohl in den Genen...
Moclobemid habe ich dann 4 Monate genommen und hat gar nichts gebracht.

Das Escitalopram soll ich bis zu 5 Tropfen erstmal hochdosieren.
Da ich Vollzeit in die Arbeit gehe, und auch will, habe ich natürlich Angst wegen Symptomen jeglicher Art. Darum habe ich in meinen Urlaub jetzt entschieden das neue Medikament auszuprobieren. Zuvor bin ich ein paar Tage verreist, was enorme Panik ausgelöst hat und meine Symptome dadurch vielleicht auch wieder schlimmer geworden sind...

02.08.2017 15:00 • #9


petrus57
Kann mir eigentlich nicht vorstellen dass man bei 2mg irgendwelche Nebenwirkungen bekommt.

Aber jeder Körper reagiert anders.

02.08.2017 15:06 • #10


LakeSonne1
Zitat von bensemer:
@lakesonne...wie lange hat es bei dir gedauert bis du Besserung bemerkt hattest?


Etwa 3-4 Wochen.

02.08.2017 15:11 • #11


bensemer
Was waren oder sind deine Symptome wenn ich fragen darf?

02.08.2017 15:13 • #12


Riccardo 1978
Zitat von Schmetterlinglea:
Also das Doxepin hat meine Symptome wie Schwindel, Übelkeit, innere Unruhe und Nervosität nur mäßig verbessert. Aber wenigstens ein bisschen. Das habe ich daran gemerkt als ich es einmal ausschleichen lassen wollte. Die Symptome sind aber immer noch da, sowie die Panikattacken und Angst.

Ich bin ein bisschen vorsichtig, da ich am Anfang meines Leidens einen Krampfanfall von Venlafaxin bekommen hab. Zufällig meine Mutter auch 6 Monate später. Liegt wohl in den Genen...
Moclobemid habe ich dann 4 Monate genommen und hat gar nichts gebracht.

Das Escitalopram soll ich bis zu 5 Tropfen erstmal hochdosieren.
Da ich Vollzeit in die Arbeit gehe, und auch will, habe ich natürlich Angst wegen Symptomen jeglicher Art. Darum habe ich in meinen Urlaub.und jetzt entschieden das neue Medikament auszuprobieren. Zuvor bin ich ein paar Tage verreist, was enorme Panik ausgelöst hat und meine Symptome dadurch vielleicht auch wieder schlimmer geworden sind...

wann ist bei dir am schlimmsten?frühe oder Abend? hast du jeden Tag Panikattacken

02.08.2017 15:20 • x 1 #13


Die Panikattacken sind unterschiedlich, oft 2-3mal am Tag, manchmal auch paar Tage keine. Sie kommen oft aus dem Nichts.
Generell gehts mir morgens am schlechtesten.
Ärztlich ist alles abgeklärt, unzählige MRT, Hypothesen, Naturheilverfahren, Schilddrüse, Orthopädie, Neurologe, Magendarm-Spiegelungen, Kardiologe usw.

Für sowas müsste das Escitalopram doch helfen?

Hat sonst auch noch jemand mit solchen Symptome zu kämpfen? Was sind euere Symptome?

02.08.2017 15:45 • x 1 #14


LakeSonne1
Zitat:
Was waren oder sind deine Symptome wenn ich fragen darf?


Keine mehr, mir gehts wieder gut (Hatte Panikattacken, Zwangsgedanken und eine leichte Depression).
Ich bin momentan am langsamen abdosieren.
Als ich schnell Absetzte hatte ich massive Probleme, langsam gehts.

02.08.2017 15:47 • #15


Riccardo 1978
Zitat von Schmetterlinglea:
Die Panikattacken sind unterschiedlich, oft 2-3mal am Tag, manchmal auch paar Tage keine. Sie kommen oft aus dem Nichts.
Generell gehts mir morgens am schlechtesten.
Ärztlich ist alles abgeklärt, unzählige MRT, Hypothesen, Naturheilverfahren, Schilddrüse, Orthopädie, Neurologe, Magendarm-Spiegelungen, Kardiologe usw.

Für sowas müsste das Escitalopram doch helfen?

Hat sonst auch noch jemand mit solchen Symptome zu kämpfen? Was sind euere Symptome?

Meistens ist das so wenn man alles ab klabbert an Ärzten man hat sowieso nichts das ist einfach die Psyche. Aber du nimmst dann Medikament ja noch nicht so lange ich werde erst mal sagen Geduld haben und noch fünf sechs sieben Wochen wird man ja sehen. Ich nehme seit September voriges Jahr Paroxetin 30 mg.

02.08.2017 16:08 • #16


Und hilft das Paroxetin? Gegen welche Symtome nimmst du das?

02.08.2017 16:15 • #17

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Riccardo 1978
nehme es leider gegen ängste Panik. und Depression. bis vor 2 Wochen ging es.seit ich Urlaub habe nicht mehr. warum keine Ahnung. vlt zu viel zeit. oder die Dosis ist gering. oder die helfen nicht mehr.

02.08.2017 17:05 • #18


LakeSonne1
Psychopharma kann immer nur die Symptome deckeln, die heilen nix.
Und 'deckeln' auch nur zu einem gewissen Grad.
Deshalb mein Rat: Betrachtet die Medis immer nur als Unterstützung und arbeitet an euer Erkrankung z.B mit Hilfe eines Psychologen.
Man kann PAs etc... wieder loswerden, aber Medikamente sind dabei nur eine Stütze, mehr nicht.
Ich hatte unter Citalopram auch PAs und schlechte Tage/Wochen (besonders auch in Urlaubszeiten).
Bedenkt folgendes: Jede PA gibt euch Gelegenheit zum Üben. Man lernt dabei, das sie nix tun kann, und wie man sie am besten durchsteht.

02.08.2017 17:43 • #19



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