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Freakazoid
Huhu ihr Lieben,

bei mir tritt verstärkt am Abend wenn es dunkel ist also immer so ab 20 Uhr die Benommenheit ein. Tagsüber ist meist alles ok. Es gibt mal einige Tage wo ich auch tagsüber eine Benommenheit verspüre aber Abends ist es eigentlich immer so auch wenn der Tag 'normal' und gut verlief.

Achso meist ist der Spuk auch dann irgendwann wieder vorbei so gegen 24 Uhr ist immer so eine Zeitspanne. Habe noch nie so genau drauf geachtet weiß nur das beim einschlafen eigentlich immer alles normal ist wieder.

Ist das bei euch auch so?

LG Jan

17.04.2008 22:10 • 24.04.2008 #1


14 Antworten ↓


Freakazoid
Das Gefühl der Benommenheit lässt langsam aber sicher wieder nach...
So geht das jeden Abend ist das 'normal'?

LG Jan

17.04.2008 23:53 • #2



Benommenheit am Abend

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Hi,

Ja, das kenne ich. Äussert sich das bei dir auch wie bei mir mit Dissoziation? Bei mir verschlimmert sich der Zustand auch immer Abends. Warum das so ist weiß ich nicht.Hm? Mein (Ex)-Therapeut sagte mir ich solle Mal überlegen, was ich "abends" soo schlechtes (traumatisiertes) erlebt habe, das diese Gefühle Abends immer kommen. Fällt mir bis heute nichts ein!? Ich weiß nur es nervt! Genauso wie mich in solchen Momenten die meisten Lichter stören

18.04.2008 00:24 • #3


Freakazoid
Hallo,

ja das ganze äussert sich mit Dissoziation. Also ich kann meist auch nicht mehr unterscheiden ob ich Hunger habe oder nicht oder Probleme habe ich in dieser Zeit auch sehr oft mit der Konzentration sowie auch der wahrnehmung von Gefühlen. Meine damit das ich in dieser Zeit der 'Benommenheit' kein Glück aber auch keine wirkliche Trauer empfinden kann. Wie ein Roboter ohne Gefühle eben... Oft wenn ich in dieser Zeit was am PC schreibe oder mit jemanden spreche kommt fast immer wirres Zeugs bei raus weil ich mich eben nicht wirklich konzentrieren kann.

Wenn es aber weggeht verschwindet die Dissoziation auch.

Ich kann es auf etwas zurückführen... Meine Panikattacken wurden ausgelöst aufgrund eines Dro.. Und an dem Abend sind wir dann rausgegangen und ich kann mich noch ganz genau an das Gefühl erinnern wie die kalte Luft in meine Lunge strömte...

Mir ging es damals aufgrund der Dro. sehr schlecht eigentlich so schlecht das ich dachte ich sterbe jeden Moment. Das hat sich in meinem Kopf so festgesetzt das mein Neurologe meinte ich habe eine Postraumatische Belastungstörung.

Treten bei mir die damaligen Sachen ein die ich erlebte und wahrgenommen habe verfalle ich in die 'Benommenheit'. Das ist bei mir leider mit dunkelheit und kalter Luft vollstens erfüllt.

PS: Lege mich nun schlafen muss morgen arbeiten.

LG Jan

18.04.2008 01:03 • #4


Hallo!

Bei mir ist es auch Abneds an schlimmsten! Wenn der Berufsverkejhr einsetzt, dann ist es wieder gut. Und dann nochmal wenn es dunkel wird. Ich denke es ist so bei mir weil da die Ärzte zu haben! Und man muss ja dann ins Kh. Und im Berufsverkehr kommt man ja auch nicht so schnell wohin. Zu viel auf den Strassen los. Aber nacheiner Weile geht es mir dann auch wieder gut! Es ist sehr komisch was wir da durch machen! Aber irgendwie schaffen wir das auch!

18.04.2008 10:07 • #5


Gothiclady
hallo!

du ich kenne das auch nur mit dem unterschied das ich es meistens den tag über während ich auf der arbeit bin hab. aber ich glaube ich kann mir vorstellen warum das bei dir immer abends zu gleichen zeit auftritt nämlich aus dem grund das du schon regelrecht darauf wartest das es wieder passiert. weil du dir dann denkst "oh es geht wieder auf 20 uhr und gestern und die tage davor war es auch so" und dann kommt es natürlich auch is ja logisch.

aber informier mich bitte wenn ich falsch liege.

18.04.2008 17:37 • #6


Freakazoid
Hallo,

habe heute mitgeteilt bekommen das meine Kur von der Krankenkasse nicht genehmigt wird... Na toll...

LG Jan

18.04.2008 21:38 • #7


Hallo,

das tut mir sehr leid.

Hast Du schon Widerspruch eingelegt?

Liebe Grüße
teichmaus

18.04.2008 21:55 • #8


Freakazoid
Hallo,

nein habe ich noch nicht das Schreiben kam ja erst heute an und ich war bis 21 Uhr auf der Arbeit.

In den Brief steht das eine Stationäre Therapie in meinem Alter noch nicht angebracht wäre (bin 17) und das ich erstmal eine ambulante Therapie machen sollte.

Grade mir persönlich wäre aber die Stationäre Therapie viel lieber damit ich aus dem Umfeld hier rauskomme und mich somit viel besser auf meine psychischen Probleme konzentrieren könnte. Ich denke eine ambulante Therapie schafft das nicht...

Würde ein Widerspruch überhaupt was bezwecken?

LG Jan

18.04.2008 22:12 • #9


Ups, Du bist erst 17. Hätte ich nie gedacht ... Und das meine ich durchaus positiv.

Ob der Widerspruch Erfolg hat, kann ich natürlich nicht sagen.

Eine ambulante Therapie ist natürlich insofern auch sinnvoll, dass Du zwar in Deinem normalen Umfeld bleibst, aber auch dadurch üben kannst. Also, dass, was Du in der Therapie lernst, mitnimmst, umsetzen kannst.
Und wenn Deine Therapeutin/Therapeut dann immer noch eine stationäre Behandlung befürwortet, kann das durchaus eher bei der Kasse durchkommen, als auf diesem Weg.

Ich frag mal so: wer hat denn den Antrag gestellt?

teichmaus

18.04.2008 23:35 • #10


Freakazoid
Huhu,

danke erstmal viele sagen mir das Sie mich niemals auf 17 schätzen würden wegen meiner 'Redensart'.

Den Antrag haben wir selbst gestellt also meine Mutter. Mein Neurologe sowie mein Hausarzt haben das auf dem Antrag noch befürwortet und dann haben wir ihn abgeschickt. (Befürwortung in schriftlicher Form auf dem Antrag.)

Trotzdem wurde er nun abgelehnt. So beim Therapeuten war ich aber noch nicht bin halt nur bei meinem Hausarzt und Neurologen in Behandlung. Aber mehr als Medikamente verschreiben macht der auch nicht...

Wir haben hier aber in der Stadt einen Psychologen der auf Verhaltenstherapien für Jugendliche spezialisiert ist. Ich weiß aber nicht wie lange die Wartezeiten dort sind.

Wenn ich dort mal anrufe (Nummer hat mir mein Neurologe gegeben) was sage ich dann? Wie läuft das ab? Erkläre ich am Telefon was los ist oder wie funktioniert das?

LG Jan

18.04.2008 23:46 • #11


Hallo,

wenn es Hausarzt und Neurologe befürworten, ist das eigentlich schon mal sehr gut.

Insofern könnte Dir Dein Neurologe auch behilflich sein, dass Du einen Termin bei dem Therapeuten bekommst.

Wenn Du selber anrufst, sag ihm, um was es sich dreht und dass es Dir wichtig ist, schnellstmöglich einen Termin zu bekommen.

Manche Neurologen sind ja zugleich auch Therapeuten. Ich habe da das große Glück. Vielleicht findest Du auch eine solche Kombi.

Du bist noch so jung. Lass Dich nicht abwimmeln. Und wenn Du warten mußt, dann warte diese Zeit und nutze sie aber auch, um weiterzukommen.

Ich weiß, das sagt sich so leicht. Ich kenne es aber auch.

Bei mir war es auch so, dass meine Hausärztin mir Gespräche angeboten hat, um die Wartezeit zu überbrücken.
Nur mal so, als Idee.

Ich drück Dir die Daumen.

teichmaus

19.04.2008 00:13 • #12


Freakazoid
Hallo,

mein Neurologe hat mir ja 3 Nummern gegeben wo er meinte ich solle mal anrufen. Also insofern hilft er mir ja auch.

Danke für deine Hilfe. Ich lag sogar wegen den Panikattacken eine Woche Stationär auf der Herzstation im Stadtkrankenhaus bei uns weil niemand wusste was es ist. Dort wurde ich ja von Kopf bis Fuß gecheckt und am Ende war klar mir fehlt nichts bis auf das ich Bluthochdruck habe. Jetzt nehme ich dagegen zwar Medikamente schön und gut meine psychischen Probleme bestehen aber weiterhin...

Meine Tante die mal bei der IKK gearbeitet hat meinte das ich gute Chance habe da ich ja sogar schon Stationär im Krankenhaus wegen der Panikattacken lag (was davor ja niemand zu 100% wusste) aber sieht man ja woran man ist... Und dafür zahlt man sein Leben lang Geld...

Nunja habe am 20. rum diesen Monat noch ein Termin bei meinem Neurologen da werde ich ihn mal ansprechen darauf was ich nun machen soll und ob er mir helfen kann.

Wenn die wüssten wie das in mir aussieht bzw. wie ich mich fühle... Naja ist den von der Krankenkasse ja eh schei*egal die interessieren ja eh nur die Kosten. Naja die Mitarbeiter können ja auch nichts dafür aber die großen Tiere die dahinter sitzen. *grml*

LG Jan

19.04.2008 00:38 • #13


Freakazoid
Huhu,

war heute beim Neurologen und habe ihm die Sache mit der Kur erzählt. Er meinte das ist standart bei den Krankenkassen das der erste Antrag abgelehnt wird. Denen geht's halt um die Kosten.
Er meinte aber wir beide machen da kurzen Prozess:
Er erstellt mir ein fachärtzliches Attest, ich bereite den Widerspruch mit meiner Mutter vor und dann ist das kein Problem mehr hat er gesagt.

Freue mich so dachte eigentlich anderst über meinen Neurologen! (Hallo, hier ihr Medikamt, tschüss)
Mehr Unterstützung kann ich mir garnicht mehr wünschen!

Fühlt euch alle ganz dolle gedrück von mir!

LG Jan

21.04.2008 22:34 • #14


Lieber Jan,

ich habe es eben erst gelesen.

Ich freue mich für Dich!

Halte uns auf dem Laufenden.

Liebe Grüße
teichmaus

24.04.2008 20:09 • #15



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