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Hallo

Habe vor ca 6 Jahren eine Verhaltenstherapie gemacht und nebenbei wurde ich mit Medikamente behandelt. Ich weiß gar nicht mehr wie die hießen, ich habe sie auch nicht lange genommen, da ich sie nicht vertragen habe. Nach absetzten hatte ich jedoch sehr große entzugserscheinungen. Mein Arzt hat mir daraufhin Wöchentlich spritzen gegeben, die mich ein bisschen ruhig gestellt haben. Ich weiß nicht mehr wann, aber es gab wirklich eine zeit in der ich keine beschwerden hatte und super gelebt habe. Jetzt seit einem Jahr ist die Angst und Panik wieder da, ich bin natürlich sofort zu meinem Arzt gerannt, in der hoffnung das ich eventuell wieder eine Therapie machen kann. Leider hat mir mein Arzt gesagt das es ohne Medis bei mir nicht mehr geht und eine Therapie mir auch nicht helfen würde, einzig und alleine Medikamente kommen für mich infrage. Er hat mir zum probieren erstmal Lyrica verschrieben. Da ich aber panische angst vor medis habe und selbst kaum tabletten gegen schmerzen nehme, weiß ich nicht ob ich diese nehmen kann. Problem ist, ich lese natürlich auch sehr gerne den Beipackzettel, mit all seinen möglichen Nebenwirkungen.
Meine frage ist ob hier schon jemand erfahrung mit Lyrica gemacht hat. Und ob ich mir vielleicht eine zweite Meinung einholen sollte bezüglich der aussage das bei mir nur noch Medis helfen und sonst nix. Ich kann und will es mir einfach nicht vorstellen mein leben lang Medis nehmen zu müssen gegen meine Angst.

08.10.2012 13:17 • 08.10.2012 #1


5 Antworten ↓


Hallo!
Also, ich würde mir auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen!!
Warum meint dein Arzt denn, dass es bei dir nicht ohne Medis geht?
Ich habe seit 5 Jahren Angst und Panikattacken und nehme auch keine Medikamente. Ich habe auch große Angst davor. Bei mir wurden die Panikattacken durch ein Medikament erst ausgelöst. Deshalb lasse ich auf jeden Fall die Finger davon.

Ich wünsche dir sehr, dass es eine andere Möglichkeit für dich gibt außer Medikamente!

Liebe Grüße
Taddy

08.10.2012 13:38 • #2



Angst vor Medis

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Hallo

Danke für deine Antwort. Ich kann es selber nicht begreifen warum er das gesagt hat. Er kennt mich von zeiten wo es mir wirklich sehr schlecht ging. Damals wollte ich nicht mehr Leben, stand kurz davor eingewiesen zu werden. Habe mich aber zum glück nochmal aufgerappelt, eine Therapie gemacht und wie gesagt es ging mir danach sehr gut wieder. Die Angst ist wiedergekommen seit dem ich im Altenheim angefangen habe zu Arbeiten. Erst waren es nur schlafprobleme und dann wieder unruhe und luftnot. Bin daraufhin wie gesagt zum Arzt der mich damals auch behandelt hat. Ich war 5 minuten bei ihm drin da hatte ich schon das Rezept in der hand und die aussage das mir nichts ausser Medikamente helfen würde.
Ich werde mir aber wirklich eine zweite meinung dazu holen.

Danke nochmal für deine Antwort

08.10.2012 13:45 • #3


Unbedingt zu einem anderen Arzt gehen!
Sicher nicht helfen dir nur Medis!
Es gibt so viele Möglichkeiten wie du aus dieser Hölle rauskommen kannst,
du musst nur das richtige für dich finden!
Alles Gute

08.10.2012 14:11 • #4


Christina
Zitat von Palira:
Leider hat mir mein Arzt gesagt das es ohne Medis bei mir nicht mehr geht und eine Therapie mir auch nicht helfen würde, einzig und alleine Medikamente kommen für mich infrage.
Teste die hellseherischen Fähigkeiten des Arztes erst mal bei den Lottozahlen. Wenn er da richtig liegt, kannst du dir das mit den Medikamenten überlegen. Ist es ein Facharzt (Psychiater)? Falls nicht, such' dir unbedingt einen Facharzt, sag' ihm, dass du vorerst keine Medikamente, sondern eine Psychotherapie möchtest, und lass' dir einen Psychotherapeuten empfehlen.

Es kann sein, dass du Medikamente zur Unterstützung brauchst. Das wird sich aber rausstellen. Niemand kann das seriös vorhersagen.

Liebe Grüße
Christina

08.10.2012 14:47 • #5


Lach ja mit den Lottozahlen wäre ein versuch wert"
Natürlich kann es sein das ich neben einer Therapie Medikamente nehmen muß damit hätte ich auch nicht so das problem gehabt, da ich es damals auch geschafft habe trotz meiner Angst vor Medis. Für mich war und ist es nur ein schock so abgestempelt zu werden das einem eh nicht mehr zu helfen ist. Der Arzt ist alles in einem Ein Neurologe ein Therapeut und ein Psychater zumindest steht er so im Telefonbuch. Und damals hat er mir eigentlich ganz gut geholfen nur jetzt will ich irgendwie seine Hilfe bezüglich der Medis nicht annehmen.

08.10.2012 14:52 • #6




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