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Maggi73
Nehme seit 5 Jahren Alprazolam, hatte zuvor einen stationären Entzug 2011. Bin bisher gut damit zurecht gekommen, doch vor 3 Wochen bekam ich von meinem Frauenarzt die Diagnose Pap 4, muss eine Konisation gemacht werden, was aber ein Routine Eingriff ist, was mir die Ärztin erklärt hat. Hab es dann aus Angst etwas mit der Einnahme übertrieben mit bis zu 3mg am Tag Möchte jetzt wieder runter, aber sobald ich es versuche, manchmal gehen 4 Stunden, und danach ne halbe mit 0.5 mg wird die Angst und Innere Un nicht besser. Kennt das Problem jemand von euch? Liebe Grüße

14.07.2018 13:53 • 14.07.2018 #1


11 Antworten ↓


petrus57
Ich würde alle 10 Tage um ca.10% runtergehen. Am besten soll es mit Diazepamtropfen gehen, weil man die besser dosieren kann. Umgerechnet nimmst du ja jetzt ungefähr 60 mg Diazepam.

Hier mal eine Umrechnungstabelle:

https://psychiatrietogo.de/2012/01/29/b ... sierungen/

Hier mal was zum Absetzen von Benzos:

https://benzo.org.uk/german/index.htm

14.07.2018 14:02 • x 1 #2



Alprazolam wirkt nicht mehr, möchte runterreduzieren

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Maggi73
@petrus57 Ich danke dir ich hoffe ich bekomme das bald wieder hin

14.07.2018 14:37 • x 1 #3


Ja, ich kenne so etwas. Ich setze derzeit Lexotanil (und Zolpidem). ab, d. h. in kleinen Schritten herunter damit. Bei beidem ist auch schon ein Wirkverlust eingetreten, also wird es höchste Zeit.

Ich brauche es nachts zum Schlafen, z. Zt. noch 3 mg plus 10 mg, und versuche es jetzt jede Woche mit einer viertel Tablette weniger. Aber lieber langsamer vorgehen, wenn Du unsicher bist. Hab selbst schon einen Tavor-Entzug hinter mir (vor 20 Jahren und war die ganze Zeit bis vor einiger Zeit clean) und weiß vielleicht von daher ungefähr, was mich erwartet.

Wünsche Dir Erfolg.

14.07.2018 14:40 • #4


Maggi73
@Salyx Ja hab total die Angst vor den Entzugserscheinungen, bin täglich unglaublich nervös und traue mich oft nicht mal mehr kleinere Strecken mit dem Auto zu fahren, bzw mitzufahren. Hab am M einen Termin wo ich ne lange Strecke mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln fahren muss, hab da jetzt schon Panik, wenn ich nur daran denke

14.07.2018 14:52 • #5


Ich kanns mir vorstellen, Maggi.

Wenn Du sehr langsam ausschleichst, wie oben auch empfohlen, minimierst Du die Entzugserscheinungen so weit wie möglich. Man soll übrigens immer erst weiter heruntergehen, wenn man sich auf dem neuen Stand eingependelt hat - sonst wieder ganz vorsichtig ein bisschen höher, also zurückgehen und erst weitermachen mit dem Absetzen, wenn man sich dazu imstande fühlt. So hab ich es vor. Bisschen Zähne zusammenbeißen wird schon dabei sein.

Vor 20 Jahren wurde da sehr kurzer Prozess gemacht, ein paar Tage und Schluss! Megahart. Aber ich war jung genug, um es zu verkraften.

14.07.2018 14:57 • x 1 #6


Maggi73
Also sollte ich noch für eine Woche die 3mg beibehalten, und dann langsam runtergehen? Bin echt unsicher

14.07.2018 14:59 • #7


Ja, so kannst Du es machen. Vielleicht aber auch nicht mehr ganz so viel, weil Du schon weiter unten bist? Also z. B. 2,5 statt 3 mg und dabei 1 Woche bis 10 Tage bleiben.

14.07.2018 15:00 • x 1 #8


Maggi73
Ja bei mir ist der Entzug auch schon 8 Jahre her, und das möchte ich auch nicht mehr, meine Kinder waren zu der Zeit in einer Pflege familie untergebracht, und sie nicht zu sehen war die Hölle, sind zwar jetzt schon älter, möchte das aber trotzdem nicht mehr. Der Entzug dauerte 10 Tage und danach in ne Reha für 8 Wochen

14.07.2018 15:12 • #9


la2la2
Zitat von Maggi73:
Nehme seit 5 Jahren Alprazolam, hatte zuvor einen stationären Entzug 2011.

Was denn für einen Entzug? Benzos oder was anderes?
Alprazolam ist ein Benzo und es besteht die große Gefahr der Abhängigkeit, vor allem bei einer Einnahme über 5 Jahre......

Wer verschreibt dir denn das Zeug in so hohen Dosierungen und über so viele Jahre und was nimmst du neben Alprazolam, Wellbutrin noch alles?
depressionen-f99/wellbutrin-absetzen-nach-3-wochen-t91547.html

14.07.2018 15:54 • #10


So ist das eben, die Ärzte gibt es, die die Benzos länger verschreiben, und das geht alles mit rechten Dingen zu - ob man es schlecht findet oder nicht ..... liegt vielleicht auch daran, dass auch Fachleute nicht immer anderen Rat wissen, wenn es ihren Patienten sichtlich übel geht .....

Maggi, Du hast jetzt noch die Chance, selbst herunterzufahren. Aber nimm die Sache ernst, vor allem, da Deine Kinder mit involviert sind. Du brauchst Kraft, das Absetzen von Benzos ist niemals wie ein einfaches Durchmarschieren zu schaffen. Also rechnen wir mit Schwierigkeiten, aber erwarten sie nicht, okay?

14.07.2018 16:52 • #11


Maggi73
Ok danke @salyx. Das stimmt mit den Ärzten, Ich hab ausser Wellbutrin eigentlich noch Nozinan und einen Betablocker verschrieben bekommen, die nehme ich aber nicht, weil ich sie nicht vertrage.

14.07.2018 17:09 • #12



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Dr. med. Andreas Schöpf