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Hallo,
bin noch nicht lang bei euch. möchte aber doch mal ne frage stellen. kennt bzw. nimmt jemand doxepin und alprazolam bei generalisierter angststörung und wenn, welche nebenwirkungen gibts. ich nehme diese beiden medikamente zusammen mit einem betablocker und mache mir manchmal so meine gedanken. ist es gut ist es nicht gut.Die angst vor der angst ist manchmal mehr manchmal weniger. mal bin ich soweit daß ich mir sage : du schaffst es aus diesem schlamassel. mal resigniere ich, zumal meine erkrankung massive auswirkungen auf mein familienleben hat.
wär nett, wenn jemand antworten könnt
LG
goodgirl

27.02.2010 19:25 • 28.02.2010 #1


10 Antworten ↓


Christina
Zitat von goodgirl:
kennt bzw. nimmt jemand doxepin und alprazolam bei generalisierter angststörung und wenn, welche nebenwirkungen gibts. ich nehme diese beiden medikamente zusammen mit einem betablocker und mache mir manchmal so meine gedanken. ist es gut ist es nicht gut.
Ähm, wenn du Alprazolam täglich nimmst, ist das auf jeden Fall nicht gut! Es ist ein Benzodiazepin und kann abhängig machen. Daher: Wie lange nimmst du es schon und in welcher Dosis?

Doxepin sollte angstdämpfend und stimmungsaufhellend wirken. Es ist ein trizyklisches Antidepressivum. Wenn es dir hilft, ist es gut, tut es das nicht ausreichend, solltest du dich nach Alternativen umsehen. Von den Nebenwirkungen her ist es aber kein problematisches Medikament. Ob die Kombination mit einem Betablocker gut und nützlich ist, müsste man mal schauen. Wenn du sowieso wegen irgendwelcher Herz-Kreislaufgeschichten unabhängig von der Angst behandelt wirst, dürfte das sinnvoll und notwendig sein. Wenn du den Betablocker aber wegen eines typischen hohen Pulses einer Angstpatientin bekommst, kann es mit Doxepin und Alprazolam schon mal zu viel des Guten werden. Aber das würdest du an Symptomen wie zu niedrigem Blutdruck merken. Gefährlich ist die Kombination nicht, sie kann dir aber ein paar harmlose Symptome bescheren, die die Angst wieder anheizen.

Liebe Grüße
Christina

27.02.2010 19:40 • #2



Doxepin , alprazolam

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also, doxepin und alprazolam nehm ich schon ziemlich lange. hab es auch wegen einer anderen geschichte im krankenhaus bekommen. ich weiß,daß das absetzen von alprazolam nicht ganz unproblematisch ist, aber ich hab das schon zweimal ganz gut in eigenregie hinbekommen. mußte aber immer wieder aufs alprazolam zurückgreifen wegen meiner angst. hatte mal adosil aber da wird man ja nur müd. interessant find ich das mit dem hohen puls. die haben nämlich die ganze zeit nach einem grund für meinen hohen ruhepuls gesucht. also typisch für angstpatienten ? scheint mir jetzt eigentlich logisch. und dafür bekomme ich den betablocker aber nur eine halbe am tag, weil der blutdruck im keller war.

27.02.2010 19:49 • #3


Hallo,

bitte nicht beunruhigen lassen, ich möcht nur fragen ob deine Schilddrüse mal untersucht worden ist?

Ich hatte auch die Kombi Alpra und halbe Betablocker am Tag, auch rasenden Puls, Angststörung usw. Bei mir stellte sich nach langer Zeit heraus, dass ich eine Erkrankung der Schilddrüse (Hashimoto) habe, die anfänglich für eine Überfunktion, später für eine Unterfunktion sorgte. Beides aber nur so schwach, dass mein Hausarzt die Werte für normal und gesund hielt. Mitnichten! Seit ich entsprechende Hormone bekomme konnte ich sowohl den Betablocker als auch die Alpras absetzen und komme sehr gut ohne klar!
Hab zwar auch so meine Probleme, brauche aber nicht mehr druchgängig Medis und fühle mich dadurch körperlich um einiges besser.

Hashimoto wird sogar von Spezialisten gern mal unterschätzt, die Symptome allein auf die Psyche geschoben, dabei können schon kleinste Ungleichgewichte im Hormonhaushalt eine Vielzahl diffuser Symptome auslösen, die kaum ein Arzt zusammenbringt.

Hier mal ein Link dazu
http://www.hashimotothyreoiditis.de/index.php/symptome

27.02.2010 20:08 • #4


der arzt hat meine schilddrüse per ultraschall untersucht und gemeint, es sei alles ok. und meine blutwerte seien "jungfräulich "-.
ne, meine angst ist meiner ansicht nach nicht körperlich bedingt sondern hervorgerufen durch die lebensumstände. rein psychisch. was wiederum natürlich auch auf den körper seine auswirkungen hat.( pulsrasen )

27.02.2010 20:23 • #5


Christina
Zitat von goodgirl:
ich weiß,daß das absetzen von alprazolam nicht ganz unproblematisch ist, aber ich hab das schon zweimal ganz gut in eigenregie hinbekommen.
Das Absetzen ist ja nicht das einzige Problem... Wenn du sie dauerhaft nimmst, musst du einfach mit einem Wirkungsverlust und einigen Nebenwirkungen rechnen (Depressionen z.B.).

Zitat von goodgirl:
mußte aber immer wieder aufs alprazolam zurückgreifen wegen meiner angst. hatte mal adosil aber da wird man ja nur müd.
"Mal" ist auch etwas anderes.

Zitat von goodgirl:
interessant find ich das mit dem hohen puls. die haben nämlich die ganze zeit nach einem grund für meinen hohen ruhepuls gesucht. also typisch für angstpatienten ?
Na, kommt jedenfalls oft vor. Wie hoch ist denn hoch? Bis 100 (Ruhepuls!) wäre nämlich noch normal.

Liebe Grüße
Christina

27.02.2010 20:55 • #6


also, das bedürfnis, mehr alpro zu nehmen um denselben effekt zu erzielen hatte ich noch nie. da bin ich auch ganz froh. nur die angst vor der angst, die macht mich schon fertig. was den ruhepuls betrifft, so will mich mein hausarzt bei höchstens 80 haben.
LG
goodgirl

27.02.2010 21:02 • #7


Christina
Zitat von goodgirl:
was den ruhepuls betrifft, so will mich mein hausarzt bei höchstens 80 haben.
Mit welcher Begründung - außer der, dir Betablocker zu verschreiben? So ein bisschen riecht das nach Disease-Mongering... Mein Ruhepuls ist seltenst unter 80, bei meiner Mutter und meiner Tante ist es nicht anders, und wir sind alle in puncto Herz und Kreislauf gesund. So etwas kann anlagebedingt sein. Möglich ist außerdem, dass ein niedriger Blutdruck durch einen hohen Puls kompensiert wird.

Liebe Grüße
Christina

28.02.2010 12:27 • #8


Hallo,
ich weiß zwar nicht was disease-mongering ist ( englisch war noch nie mein, wie soll ich sagen, bevorzugtes schulfach ) aber mit dem ausgleich des niedrigen blutdrucks ( 110 70 ) durch einen erhöhten puls könntest du recht haben. Außerdem hatte ich eine thrombose, vielleicht ist es da besser, wenn man einen niedrigeren puls hat. eben durch betablocker

28.02.2010 18:38 • #9


Christina
Zitat von goodgirl:
Außerdem hatte ich eine thrombose, vielleicht ist es da besser, wenn man einen niedrigeren puls hat. eben durch betablocker
Klar, das kann gut sein...

Liebe Grüße
Christina

28.02.2010 18:51 • #10


Ach zum puls sagt jeder was anderes, egal ob leihe, ärtze oder krankenschwestern!!

Ich habe auch immer einen puls meist zwischen 80-100 auf in guten zeiten, also medikamentenfrei, psyche klar usw...

Manche sagen nein, zwischen 60-80 loool also ich glaube wenn ich mal nen puls von 60 hätte dann würde ich zum arzt ^^

Ich würde niemals betablocker nehmen, ausser ich hätte chronischen bluthochdruck, oder nen ouls von dauerhaft über 100

Jaja ärtze,,,, man man man

28.02.2010 20:48 • #11



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Dr. med. Andreas Schöpf