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VeitFluffy
Ich bin jetzt seit knapp 3 Jahren mit meinem Freund zusammen... und jetzt merke ich irgendwie das sich die liebe langsam entfremdet.. Ich denke nicht mehr an ihn ... aber möchte auch nicht schluss machen weil er der einzige ist bei dem ich noch nie eine Panikattacke hatte... und ich mich bei sonst niemanden wohl fühle ... aber das liegt wahrscheinlich daran das ich die 3 jahre niemand anderes an mich ran gelassen habe... Ist das noch liebe oder einfach nur gewohnt? also wie nen bruder...
Im bett läuft das auch nicht mehr so prickelnd... ich bin zwar erst 19 aber das ist sooo langweilig... kein vorspiel und garnichts... er zeigt einem aber auch nicht das er wirklich MICH will... das er fremd geht schließe ich aus da er mega an mir hängt...
und jetzt zur Frage... zur 2. ... Ich habe gemerkt das ich kein Ich liebe dich mehr sagen kann... es ist wie eine blockade... ich tendire dann eher zu hab dich lieb aber dann fragt der sich immer wieso und diskutiert sofort... ich weiß nicht mehr weiter.. ich komme mir vor wie ein kleines Kind der nicht ohne ihn normal leben kann... ich wohne alleine und kriege sonst nichts auf die reihe wegen meiner Angst... ich fühle mich einfach eingesperrt... ich will doch nur mal wieder Fliegen ..

11.10.2016 20:07 • 12.10.2016 #1


3 Antworten ↓


cube_melon
Hallo VeitFluffy,

Alles was ich schreibe ist eine subjektive Meinung und Reflektion auf das was Du schreibst.

Wenn Du kein Verlangen nach einem Partner und Blockaden hast ich liebe dich zu sagen, denke ich Du liebst ihn nicht mehr so wie Du es gerne fühlen würdest. Das die Initmitäten so ablaufen könnte man ändern, in dem man das in einerm ruhigen Moment offen anspricht. Genau so offen solltest Du mit ihm über Deine Gefühle sprechen. Kommuniktation ist eine sehr wichtige Säule aller zwischenmenschlichen Bindungen.
Verstanden zu werden und dich sicher zu fühlen, kann sich wie Liebe anfühlen. Aber ohne andere wichtige Dinge verblasst das irgendwann.
Nur aus Angst heraus sein Leben nicht zu meistern, in einer Beziehung zu bleiben halte ich für eine fragwürdige Entscheidung. Aber das ist ein Lernprozess, der nicht von heute auf morgen stattfindet. Man muss es selber wollen.

Nimm dir einen Zettel und schreib dir ein zwei Spalten auf, was Du an deiner Beziehung/ihm liebst und was du negativ findest. Schreibe Dir auf, wie Du dir eine Beziehung vorstellst und was Du erwartest. Vergleiche alles miteinander. Dann stell dir die Frage Was will ich?
Es ist wichtig klar zu enscheiden und impulsives über das Knie brechen zu vermeiden.

Du solltest dir immer bewußt sein, dass ein Partner eine Stütze sein kann, aber nie ein Therapeut.
Für Menschen die Angst haben, gibt es Therapien, Medikamente Kliniken.
So kannst Du mehr zu dir zurückkehren und dein Leben freier und bewußter gestalten.

Gruß
Melon

11.10.2016 23:24 • x 1 #2



Wieso fällt es mir so schwer ich liebe dich zu sagen?

x 3


Kurz gesagt:

Kein Vorspiel und garnix, weiter schreibst du, er hängt so mega an dir...und du bist 19...

Es ist sooo langweilig.... ?!

Ja Mädel, was willst du denn?

Sag ihm doch, was du willst! Aber das geht nicht, weil du es selbst nicht weisst! Oder?

Ich sag dir was, dir gehts zu gut! Das ist alles!


Das hier ist keine Spielwiese, Hallo, ich bin unzufrieden mit meinem Partner, der macht alles für mich, aber naja...

Das hier ist ein Forum für Angstpatienten und nicht für sexuelle Befindlichkeiten.

Jessas noch einmal.

Welche Tipps willst du hier hören?

Wenn du unzufrieden bist, trenn dich und schau, wie es weiter geht. Da er ja so langweilig ist.

Sowas regt mich auf, echt! Viele finden keinen Partner und dann hier sowas zu lesen.

Man kann nicht fuer alles PA vorschieben!

12.10.2016 00:42 • x 3 #3


Viele Menschen gehen eine Beziehung ein, weil es andere auch tun, weil es Sitte ist. Ein fataler Fehler! Wer allein keine Erfüllung findet, wird sie auch mit jemand anderem niemals finden können. Den Sinn des Seins muss jeder selbst für sich entdecken und dadurch glücklich werden. Erst danach kommen eventuell (!) Verbindungen zu anderen Personen in Betracht.

Es ist nicht draußen, da sucht es der Tor. Es ist in dir, du bringst es ewig hervor.
(Friedrich Schiller)

12.10.2016 05:27 • x 1 #4